1829 / 47 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.

den seitherigen Kammergerichts⸗Assessor Grafen von

DStettin zu ernennen.

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2 2 b2 x. n 5 . 2 38 Zeitungs⸗Nachrichten. aan 87,8 Ausland 89 8 8 Nachrichten vom Kriegs⸗Schauplatze. ,— 3 . 1 8 Se. Pterszurg vom 26. Jan. (7. Febr.) wird emeldet: in heute Vormittag hier ei 0 Kourier Majestät dem Kaiser S28 ngetroffener Courier

1— Nachricht gebracht, daß am 25. Januar ein vom General Malinowsky angeführdo⸗ und unter dem Ober⸗Befehl des Barons von Geismar ste⸗ hendes Detaschement den Bruͤckenkopf von Nicopoli und die beiden Vorstaͤdte von Turna mit Sturm genommen hat; 32 Kanonen, 5 Fahnen und 400 Gefangene waren die Fruͤchte

Pheses Tages. Unter den Hesangenen befindet sich Jörahim⸗ Pascha, derselbe, der in Sllistria wahrend der Bela⸗ Krung den Ober⸗Befehl hatte. Auf dem rechten Donau⸗ sels. Sezuhten * . Stellungen, und n hes letzt von Wichtigkeis —— lletins hat sich dort. nichts

Das Journal d'Odessa (vom 3

olgenden Bericht vom Kriegsschauplatz 2 22 uthaͤl „Der General⸗Adjutant Graf Suchtelen hat, an Jan.: einer starken Abtheilung der Avantgarde, Tschernord Spie⸗ nommen und befestigt, und von dort aus Truppen - 9 ce Seiten hin bis zum Beylyk, See und weiter e 88 Diese Truppen heben die Tuͤrken auf, die 8218 gesandt. Silistria aus zu fouragiren. Fortdauernd versassen den⸗ von lichen Einwohner von Silistria diese Stadt und füͤche v* zu unsern Borhosten; sie verscchern einstimmig, daß unter der dorrigen Garnison haͤufige Desertionen statt finden; daß i dieser Festung nur wenig en; daß in

an regulai auch die Reiterei auf 5 bis 600 Asiren Truppen vorhanden,

2 Mann zusamn „die nur vom Fouragiren, oder mit a engeschmo zen Pländern der Umzegend leben. Man e1enhs rtn, vom Stadt mit Aus esserung der durch unser Gesaggtg g 2 ten Gebaͤude und Festungswerke. schütz beschaͤdig⸗

Mehl, und sich dieses Der arnison mangelt es an Mehl, zu verschaffen, wird jetzt um so

schwieriger, da das ploͤtzliche Austreten der So. dieser Muͤhlen ist bei Tschernowod n's 1 4*

2 1 n's jebe den. Mit dem General⸗Lieutenant Ruͤdianfer,getrieben wor⸗

enthaͤlt

aufige Communicationen. Nach eenagten ersäre 4 d

ravody, Dewno und Ghebedsche steht 1 man wuͤnschen kann. Alle diese Seelaren aeg gens Stäaͤrke wegen wichtig, und von zahlreichen Truppen besetzt Bis jetzt hat der bei Aldos und Schumia hinter dem Ruͤcken des Balkan aufgestellte Feind nichts zu unternehmen gewagt. Die Besatzung von Schumla besteht mur aus 8 bis 10,000 Mann. Im Allgemeinen fehlt es ünseren, auf dem rechten Donau Ufer aufgestellten Truppen n nichts; die Kälte träͤgt dazu bei, sie gesund zu erhalten. In den Verbindungen mit dem linken Ufer finden nur augenblickliche Unterbrechungen statt, und mit Lebensmitteln versorgen uns regelmaͤßig ankommende Transporte.“ .

er. befindet, so wie mit de Zegüdiger, der sich in Ba⸗

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Seine Koͤnigliche Majestaͤt haben Allergnaͤdigst geruhet,

ten⸗ plitz zum Regierungs⸗Rath bei dem Regierungs⸗Collegio zu 12 S. —e .. e . n.

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nach einem kurzen Aufenthalte, nach Tulczin,

,“ St. Petersburg, 7. Febr. Se. Majestaͤt der Kaiser haben geruhet, dem General⸗Major von Fricken, als Beloh⸗ nung seiner Sorgfalt, mit welcher er eine bedeutende Anzahl

von Soldaten des colonisirten Grenadier⸗Regimentes, Graf Araktschejeff, dahin hat, ihren aus den . ihnen angewiesenen Laͤndereien zu beziehen, den Annen rden

erster Klasse zu verleihen. Der Civil⸗Gouverneur von Esthland, Geheime Rath und Wirkliche Kammerherr, Baron von Budberg, hat das Großkreuz des St. Wladimir⸗Ordens 2ter Klasse erhalten. Se. Majestaͤt haben geruhet, wegen Kraͤnklichkeit des Befehlshabers des 2ten Infanterie⸗Corps, General⸗Adjutan⸗ ten, Fuͤrsten Tscherbatoff, dem General⸗Adjutanten Grafen Pahlen I., welcher bisher das 1ste Infanterie⸗Corps befeh⸗ ligte, den Ober⸗Befehl uͤber das obenerwaͤhnte 2te Corps zu uͤbertragen. Se. Kaiserl. Hoheit der Großfuͤrst Michael haben ge⸗ stern die hiesige Residenz verlassen. Der Koͤniglich Wuͤrtembergische Gesandte, Fuͤrst von Hohenlohe⸗Kirchberg, ist am 3ten d. M. hier eingetroffen. Odessa, 31. Jan. Zu Aufang dieses Monats sah man 5 Werste vom hiesigen Hafen eine Sardinische, von Konstantinopel kommende Brigg, die, von Eis umschlossen, Einem Matrosen e

weder vor⸗ noch ruͤckwaͤrts konnte. es, uͤber das Eis die Quarantaine zu erreichen, und Brie und Schiffsdocumente zu uͤbergeben. Nach einigen Tagen befreite ein suͤdlicher Wind das Schiff, das jedoch durch eine große Eisscholle in's Meer hinein, und aus dem Angesicht der Kuͤste getrieben ward. Seitdem hat die Obrigkeit Nach⸗ richt erhalten, daß das Schiff so ungluͤcklich gewesen ist, sein Steuerruder zu verlieren. Der Capitain und 13 Mand der Besatzung retteten sich mit vieler Muͤhe, indem sie mit Huͤlfe von Tauen, und theils schwimmend, theils von einer Eis⸗ scholle zur andern springend, hoͤchst erschoͤpft und durchnäͤßt das Land erreichten, wo sie, ohne den thaͤtigen menschenfreund⸗ lichen Beistand eines benachbarten Gutsbesitzers, Herrn Ma⸗ zarowitsch, hoͤchst wahrscheinlichumgekommen waͤren; Letzterem gelang es, Allen das Leben zu fristen. Drei Matrosen, die nicht den Muth gehabt hatten, sich in's Meer zu stuͤrzen, waren an Bord geblieben. Auf Zureden des Herrn Maza⸗ rowitsch, der sich selbst dahin begeben hatte, wo das Schiff lag, entschloß sich einer derselben, ins Meer zu springen; man zog ihn aber bewußtlos heraus, wodurch die beiden An⸗ dern veranlaßt wurden, an Bord zu bleiben, und sich dann auf eine kleine Schaluppe zu setzen, die sie gluͤcklich an's Land brachte. Einige Tage darauf verschwand das Schiff gaͤnzlich. 5 Man hatte uͤbrigens zur moͤglichen Rettung der Guͤter alle 2 . Anstalten getroffen. 8 2 Das Eis, das beinahe den ganzen Bosporus Sbet, 8 ist so stark, daß es nicht nur Fußgaͤnger traͤgt, sondern daß man B

es sogar von Taman aus bis nach Kertsch mit Schlitten ein⸗ befaͤhrt; beide Orte sind beinahe 30 Werst (ungefähr 4 ½ Deutsche Meilen) von einander entfernt. 8 Polen. . . Warschau, 12. Februar. Der Großfuͤrst Michael st— gestern Abend hier eingetroffen. Se. K H. werden Sich, 8

quartier der Garden, begeben.

Frankreich. 8—

Paris, 9. Febr. Vorgestern Abend gegen 8 Uhr wur⸗ den die großen Deputationen der Pairs⸗ und der Deputir⸗

S

ten⸗Kammer nach einander mit dem uͤblichen Ceremoniell bei—

von einer jeden dieser

Sr. Maj. dem Koͤnige eingefuͤhrt, um dem Monarchen die

Kammern votirte Adresse als Antwort

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