mehr als einmal unterschreiben;
1k
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unterzeichnen;
mindeste Abbruch gethan werden.“
laßt habe, zu unterminiren und umzustuͤrzen.
; fenden Jahre gebraucht werden sollen
— —* —
Knabe unter einer solchen Bittschrift mit 8 verschiedenen Namen unterzeichnet. General Gascoyne äaͤußerte die Mei⸗ nung, daß nicht allein von der einen Seite man sich verschiedene Mittel erlaube, um Unterschriften zu gewinnen; in dem Bezirke eines ehrenwerthen Alderman (Waithman) sey eine Petition zu Gunsten der Katholiken zur Unterzeichnung ausgelegt, und denen, die sie unterschrieben, ein Krug Bier angeboten worden. Der
Alderman Hr. Waithman erklaͤrte, daß ihm von einem sol⸗
chen Vorgange durchaus nichts bekannt, derselbe auch nicht glaublich sey. Hr St. P. John Mildmay aͤuzerte, daß in der von ihm repraͤsentirten Stadt die schlechtesten Mittel ange⸗ wendet worden waͤren, um antikatholische Bittschriften zu man habe auch redende Anschlagezettel gemacht, deren einer folgenden Inhalts gewesen: „Der Koͤnig, unser echt protestantischer Koͤnig, hat vor 48 Stunden erklaͤrt, daß
er noch dieselbe Meinung in Betreff der katholischen Fragen
hegt, wie im Jahre 1827, und wenn sein treues Volk sich um den Thron sammelt, so wird der Constitution nicht der Die achtbaren Ein⸗ wohner wissen sehr gut, daß dies alles Betrug ist, aber die unwissende große Menge kann es fuͤr wahr halten, und man veranlaßt sie solchergestalt, zu glauben, daß derjeuige, auf welchen sie, als auf die hoͤchste Person im Reich, als auf ihren Monarchen sehen muͤssen, schlecht und feil genng sey, seine Minister im Stiche zu lassen, und die große Maaßregel, zu deren Berathung er das Parlament veran⸗ iter Schlecht sey streitig, solche W s Herrschers es unstreitig, auf solche Weise den Namen des Herrschers zu gebrauchen. Er habe stets fuͤr die katholische Eman⸗ EE1AA84*“ z 5 Constituenten angestoßen; jetz eneh „ daß sie geneigt seyen den Ministern des Koͤnigs volles Vertrauen zu schenken⸗ Nach einigen minder erheblichen weiteren Verhandlungen trug Sir George Clerc darauf an, daß das Haus sich, der Tages⸗ Ordnung gemaß, in einen Subsidien, Ausschuß fuͤr die Marine⸗Etats verwandle. — Hr. Robinson wuͤnschte zu wis⸗ sen, ob die Admiralitaͤt „das verwerfliche System des Matrosenpressens“ abzuschaffen gedenke. — Sir G. Clekc verneinte solches, mit dem Bemerken, daß dasselbe in Frie⸗ denszeiten nicht zur Ausuͤbung komme, und daß seiner Mei⸗ selbst wenn jett ein Krieg ausbraͤche, man nicht hig haben wuͤrde, seine Zuflucht dazu zu nehmen. Bei der Wichtigkeit der Britis⸗ Marine muͤcge 8 8 feln, ob g der Britischen Marine muͤsse er jedoch bezwei⸗ rae- Fdes Patlament es rathsam finden koͤnne, der Admi⸗ rae fugniß zu nehmen, noͤthigenfalls jeden Matro⸗ sen zum Dienst aufzufordern. — Nachdem hierauf sich das Haus in einen Ausschuß verwandelt hatte, erklärte Sir G. Clerc, er reiche ihm zum großen Vergnuͤgen, das Haus zu benachrich 8 daß die diesjaͤhrigen Etats in Vergleich gegen die vori sehr ermaͤßigt seyen. Die Admiralitaͤt habe ihre Aufnige samkeit auf alle Marine⸗Etablissements im Reiche d0 eee⸗ um zu erforschen, in wie fern Ersparungen Fca⸗ gerichter, ten. Es seyen deren bereits sehr betraͤchtliche künn, noch groͤßere wuͤrden vorbereitet. Was zuvoͤrd folgt und zahl der zur Marine erforderlichen Mannschafdee die An⸗ sey sie der vorjaͤhrigen gleich. Es walteten 8 zetreffe, s Umstände im Osten ob, welche eine Vermehrunh deeselben chwaders im Mittellaͤndischen Meere noͤthig hrung des Ge⸗ und dort wie auf anderen Stationen werde Fömacht haͤtten, die Britische Seemacht nicht staͤrker sey, als aen finden, daß tionen, oder als es die auswaͤrtigen Verhaͤ ze anderer Na⸗
8 5 ltnisse iss ing darauf in das Detail des E isse erheischen. — Felaehlich als erste Resolution in Vacrsfin, und brachte
hlag, daß 30,0 st bej zu den S8a 6000
Füe Marine im lau⸗ Einwendungen von Seiten Hrn. Hume, ach verschiedenen Alteder wurde diese Resolution, 2 8 3 anderer Mit⸗ einzelnen Ausgabe⸗Resolutionen genehmigt, demnaͤchst die resumirte, der Vorsitzende des Ausschusses worauf das Haus und ward am naͤchsten Montag weiter sesgn erstattete, deln beschlossen, — Auf den Antrag des 89 zu verhan⸗ Schatzkammer bewilligte das Haus im Aanzlers der Beschluß, wonach der Schatz autorisirt wird 88 Plse einen don ein Darlehn zu machen, um die Kosten fuͤr die a t Lon⸗ zur neuen Londoner Bruͤcke zu bestreiten. i Zugaͤnge tagte sich um 11 ½ Uhr.
Mann, mit Inbegriff von 9000, Soldaten gehoͤren, zu dem Dien
Das Haus ver⸗
Im Oberhause am 2. Maͤrz uͤberreichte der 1 Cumberland mehrere Bittschriften aus Jeans, Nesegah gegen die Katholiken gerichtet waren, alsdann aber auch auf eine bessere Regulirung der Wahlen in Irland, so wie auf eine Untersuchung der Klöͤster dieses Landes antrugen. Eine
so sey beispielsweise ein
hrichtigen, ¹
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Bittschrift von Truro, wider die Katholiken, die demnaͤchst vom Grafen von Falmouth uͤberreicht wurde, gab zu meh⸗ reren Eroͤrterungen zwischen diesem und dem Lord de Dun⸗ stanville die Veranlassung. Der Herzog von Neweoeastle erhob sich hierauf und sagte: „Mylords, es ist meine Ab⸗ sicht, einen Aufruf an das Oberhaus fuͤr den Tag zu erlassen, an welchem die Bill eingebracht werden soll, die ich als eine solche Bill bezeichnen muß, welche die Rechte des verletzt, und das Papstthum, so wie die arbitraire ewalt hereinbringt. Ich erlasse diesen Aufruf, damit je⸗ der Pair sich von der Erniedrigung selbst uͤberzeugen moͤ⸗ 8 ge, welcher man ihn aussetzen will, und damit er in den 8 Stand gesetzt werde, auf seine eigene Verantwortlichkeit zu 2 beurtheilen, ob es wohl weise und geziemend sey, sich gut⸗ willig und blindlings von dem unuͤbersegten und ehrgeizigen Willen irgend eines Lords, der mit unserer Religion * Spiel treiben, unsere Freiheiten mit Füßen treten und un⸗ sere protestantische Constitution umstuͤrzen will, leiten zu lassen.“ Der Herzog v. Sussex sagte hierauf, daß er, wie⸗ wohl er dem edlen Herzog eine rebliche Gesinnung in der Art, wie er diese Frage behandele, vollkommen zutraue, doch glaulbe, daß derselbe auf eine unregelmäͤßige und unconstitu⸗ tionnelle Weise verfahre, wenn er uͤber das Princip oder die Motive irgend eines edlen Pairs eine uͤble Meinung zu verbreiten suche. Von dem edlen Herzoge seyen sowohl in als außer diesem Hause sehr harte Ausdruͤcke gehört und auffallende Handluͤngen erzaͤhit worden; wenn der⸗ selbe jetzt aber sogar behaupte, daß ein Mitglied des Oberhauses eine Kraͤnkung der Rechte Seiner Majestät. und eine Umstuͤrzung der Constitution beabsichtige, so koönnge — er (Herzog von Sussex) nicht glauben, daß die edlen Lords— dies ruhig anhoͤren werden. (Hoͤrt, hoͤrt!) „Ich bin W11“ b zeugt“, sagte der Redner, „daß das Haus dem edlen Her⸗ ir zoge nicht gestatten werde, in einer solchen Anklage zu behar⸗ ren, und ihn vielmehr auffordern werde, zu beweisen, daß ein solches Motiv wirklich existire. Ich bin auch uͤberzeugt, daß die Bischoͤfe, welches immer ihre Gesinnungen uͤber diese Frage seyn moͤgen, nicht zugeben werden, daß Sr. Maj. auf diese Weise im Oberhause Erwaͤhnung geschehe.“ (Hoͤrt, hare9 Seine Koͤnigliche Hoheit gedachte hierauf der kuͤrz⸗ ich bei der Universitaͤt statt gefundenen Parlaments⸗ Wahl, und sagte, daß diejenigen 600 Waͤhler, welche, ungeachtet aller Anstrengungen, die gemacht wurden, um eine freie Discussion zu unterdruͤcken, sich doch nicht haͤtten zu⸗ ruͤckhalten lassen, fuͤr den, bei der Wahl durchgefallenen Can⸗ didaten zu stimmen, ihre und der Universität Ehre in den Augen des Landes gerettet haben. Der andern Universitaäͤt (Cambridge), deren Mitglied er selber sey, gedachte der Red⸗ ner dabei mit großem Lobe und erwaͤhnte besonders des Um⸗ standes, daß daselbst eine Petition gegen die Katholiken verworfen worden sey. „Es sollte dem Parlamente uͤberlassen bleiben“, so schloß der Herzog, „zu untersuchen, und endlich zu entschei⸗ den, was das Beste sey; wenn aber versucht wird, uͤber den edlen Herzog (v. Wellington) eine uͤble Meinung zu verbreiten, und ihm schlechte Motive unterzuschieben, so muß ich dies eben so ordnungswidrig als unkiug nennen.“ Der Herzo von Neweastle erwiederte, daß wiewohl es ihm leid thue etwas zu sagen, was Sr. Koͤnigl. Hoheit mißfalle, so durfe er doch von dem Hause verlangen, daß ihm die Freiheit ge⸗ stattet werde, seine Gesinnungen frei und ohne Ruͤckhal kund zu thun. Er fordere jeden edlen Lord auf, zu beweisen, 8
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daß er in oder außer dem Hause etwas gethan habe, was unrecht sey; seine Absicht ginge nur dahin, die Consti⸗ tution zu erhalten, welche er bedroht sehe. Nie habe er etwas vor das Haus gebracht, was ihm zur Unehre gereiche, und auch in der Folge wuͤrde dies nicht gesche⸗ hen. Keine noch so starken Worte, deren man sich be⸗ dienen duͤrfte, um ihn abzuschrecken oder ihn von Ausuͤbung
seiner Pflicht zuruͤckzuhalten, duͤrften einen guͤnstigen Erfolg 1 haben; denn er werde fernerhin auf das Heil des Landes, so wie darauf bedacht seyn, daß die Constitution nicht ange⸗ 44
tastet werde. Der Herzog von Su nesweges die Absicht chabe. Kewcastle) wehren zu wollen, seine Gesinnungen frei aus⸗ ’ zusprechen; Alles was er gesagt, habe bloß beweisen sollen, daß de die Ordnung des Hauses sey, irgend ei⸗ nem edlen Lord schlechte Motive unterschieben zu wollen. „Ich kann mich,“ sagte Se. Koͤnigl. Hoheit, „freilich etwas hart uͤber meine, mit der des edlen Herzogs nicht überein⸗ fiimmende Gesinnung ausgedruͤckt haben — und ich fuͤrchte 97 daß diese Ausdruͤcke etwas zu hart gewesen sind — och bitte ich den edlen Herzog, versichert zu seyn, daß es durchaus nicht meine Absicht gewesen, die Graͤnzen der Höflich⸗ keit uͤberschreiten, oder wohl gar der Freiheit der Debatte, wie sie
sagte, er habe kei⸗ dem edlen Herzoge (von