1829 / 75 p. 7 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

ac 8 üe. 28 2, 1820 von 6, 1821 von 19 und im Jahre Jahre 1824 kam die Frage nicht erleichternde Bill mit einer

jsrität von b 1822 von 5 Stimmenz im S ; 1825 ging eine 8 3 Feren 86 Skummen durch; 182²6 fanden die Wahlen für's gegenwäͤrtige Parlament statt; 1827 wurde die Frage mit einer Majorität von 4 Stimmen verworsen und 8 teren Periode desselben Jahres genehmigte man die Haupt Prin⸗ eipien der Maaßregel mit einer Majoritaͤt von 6 Stimmen. Was aber war der 8 von dem allen? Lediglich der Beweis, daß jede Parthei Kraft genug habe, der anderen in sren Anstrengungen die Waage zu halten, ohne daß sie ihre —2 geltend machen konnte und daß die nicht hinreichende Mittel besäße, Maaßregeln fuͤr die Concession der für Unterdrückung zu ergreisen⸗ selbst wenn sie es 8 ehüh erachtet hätte, zu einer dieser traurigen Alterna⸗ e⸗ ihre Zuflucht zu nehmen. Was aͤber das gegenwaͤrtige aus der Gemeinen betrifft, ist es nicht ein vollgültiger Ee der öffentlichen Meinung uͤber die große Frage 7 Wurde es nicht zu einer Zeit erwählt, in welcher die oͤffent⸗ liche Meinung genugsame Anregung uüͤber die Emancipation erhalten, und auf die Fortschritte der katholischen Associarion gelenkt ward? Die Bill zur Unterdruͤckung jener Association war durchgegangen und 5 Abende vergingen in Debatten daruͤber; damals waͤre es Zeit gewesen, daß sich die oͤffent⸗ liche Meinung ausgesprochen und daß sie uns mit Waffen zum Streite versehen hätte. (Hoͤöͤrt) Man ließ jedoch die Gelegenheit vorübergehen und will uns nun tadeln, weil wir nicht in einem vergeblichen Widerstand verharrten. Es ist hart, uns, die verantwortlichen Minister der Krone, zu einem Widerstande aufzufordern, waͤhrend man uns die Waffen verweigert, durch welche allein der Streit ausge⸗ fochten werden kann. Wemm man uns vorwirft, das Land sey gegen die katholische Frage, so bitte ich das Haus, auf die Wahlen zu blicken. tenn Unzufriedenheit unter dem Volke herrscht, so herrscht sie noch nicht lange. (eag Die Unruhe ist noch neu (großer Beifall), und tte sich nicht in oͤffentlichen Versammlüngen, sondern durch die Ergebnisse der üp offenbaren sollen. Ich habe einen meiner ehrenwerthen Freunde aus bloßer Neugier er⸗ sucht, mir eine Liste der Parlaments⸗Mitglieder der 15 gro⸗ ben Grafschaften und der 20 volkreichsten Seädte des Koͤnig⸗ reichs anzufertigen und mir dabei zu bemerken, wie jene Mitglieder uͤber die Frage gestimmt, damit ich so in den A Aann AE 8 82 Seite die gen des Volkes sich neigen. (Beifall.) ies s

mic em Feattische Pes, zat Besenchtüng ber Wehataldes und ich frage, wie konmte menschliche Kraft eine Regierund leiten, die von einer Seite durch die protestantische ierung u Maaßregeln gegen die Katholiken gedraͤngt 8 8 arthei Bemuͤhungen 8. der anderen durch das Land selb 9 deren der Frage guͤnstige Mitglieder ins Parlament welches telt wurden? Im Jahre 1826 äußerten sich die 9e verei⸗ gen der Grafschaften auf folgende Weise Herüstesinnun, ar keine Meinung ansgedruͤckt, indem 2 seiner 8. shire hat ten fuͤr und 2 gegen die Maaßregel gestimmt.“ H epraͤsentan⸗ Redner durch ein Mitglied unterbrochen, welch der daß Yorkshire wohl eine Meinung über die Zü„. hauptete, Dies ist es auch nicht, was ich behaupte“ fahn gehabt). fort, „ich sage nur, Yorkshire hat seine Wefuhr der Redner gedrückt, denn ich will mich nicht durch Bung nicht aus⸗ will mich durch das Parlament bestimmen 1ahen chriften, ich die Bemerkung gemacht das Land sey bei dassen. dan hat Wahlen vom Jahre 1826 nicht vorbereitet ten Parlaments⸗ absichteten Maaßregeln nicht unterrichtet —29 von den be⸗ gegen sage ich: haͤtten wir es etwa durch Awesen: Hie⸗ ung aufregen sollen? Nein! gewiß Benachri ti⸗ ies Haus und nur dies Haus alein wich; nimmermehr! uͤber die große Frage erkennen. Das Volk ich als Richter fuͤhle und seine Gesinnungen kund thun b mag seine Ge⸗ mit —2 vernehmen; wir aber sind noa!an sollte sie uns jenen Meinungen uͤber Dinge zu Anice verpflichter, fahrt des ganzen Landes betreffen, und 8* die die Wohl⸗ dem besonderen Berufe des Parlaments ebrn Entscheidung daher sage, die Grafschaft Yorkshire hat benbliegt:; wenn ich

edruͤckt, so behaupte ich, daß sie es nicht 8,ee Pe gerhan, auf welchem sie alein wietann ehden aöneaen sie hat mich nicht mit Waffen versorgt, durch welche ich mei⸗ nen Widerstand häͤtte fortsetzen koͤnnen, ihre Menung ist deshalb so gut wie keine. Ich gehe nun zu Middle⸗ ser üͤber, der Grafschaft, welche die Hauptstadt in sich schließt. Sie sendet zwei Mitglieder ins Parlament, welche beide den katholtschen Anspruͤ guͤnstig sind. Lancashire die naͤchste Grafschaft in Ruͤcksicht der stand davon ab, eine Meinung uͤber den Gegenstand abzugeben,

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oder verhielt sich vielmehr neutral. Einer der beiden Repraͤ⸗ sentanten dieser Grafschaft stimmte fuͤr, der andere gegen fernere Concessionen. Die Grafschaft Devon folgte dem Bei⸗ spiele Lancashires, indem sich eins ihrer Mitglieder fuͤr, das andere gegen Emaneipation vernehmen ließ. Die Grafschaft Kent, die nach der angegebenen Ordnung die näaͤchste ist, hat denselben Weg eingeschlagen; ein Abgeordneter derselben stimmt fuͤr Erwaͤgung und Feststellung der katholischen An⸗ spruͤche, der andere fuͤr ihre Verwerfung. Surrey befindet sich in der naͤmlichen Lage; der eine ihrer Repraͤsentanten beguͤnstiget, der andere widersetzt sich den Concessionen. Dies ist der Zustand der Dinge in den erwähnten Grafschaften; diese, die ansehnlichsten im Punkte der Bevöͤlkerung, druͤckten bei den letzten Wahlen gar keine Meinung uͤber die katholi⸗ sche Frage aus, obgleich ihre Aufmerksamkeit durch die Ver⸗ handlungen im letzten und in den fruͤheren Parlamenten ge⸗ nugsam auf den Gegenstand gelenkt worden war. Die Graf⸗ schaft Somerset macht jedoch hiervon eine Ausnahme; denn außer meinem sehr ehrenwerthen Freunde (Sir T. Lethtridge), einem langjährigen Vertreter der Grafschaft, der ihre Absich⸗ ten durch entschiedene Verweigerung aller ferneren Bewilligungen ohne Zweifel repraͤsentirt, hat sie noch ein anderes, gleichfalls gegen die Anspruͤche stimmendes Mitglied erwäͤhlt. Norfolk sandte zwei Repraͤsentanten, die sich beide zu Gunsten der Frage erklärt. Die beiden Mitglieder fuͤr Staffordshire, meiner Nachbar⸗ schaft, stimmten gleich denen von Norfolk. Dorsetshire giebt keine Meinung ab, da sich seine beiden Abgeordneten eutgegen stimmen, und Exeter thut ein Gleiches. Fuͤr Hampsfhire sprechen sich beide Repraͤsentanten gegen die Katholiken aus. Lincolnshire bleibt neutral, indem dessen Mitglieder verschie⸗ dene Ansichten aͤäußern. Wiltshire, Warankshire und Suf⸗ folk befinden sich in derselben Lage. Dies nun ist eine Ueber⸗ sicht der Meinungen in den 15 groͤßten Grafschaften Eng⸗ jlands, wie sie sich zur erwaͤhnten Zeit dargethan. Ich muß danach glauben, daß die als so allgemein vorgegebenen Ge⸗ sinnungen gegen die Concesstonen gar nicht stattfinden; es muͤßte denn seyn, daß Einige, ihrer Pflicht ungetreu, die Wuͤnsche ihrer Constituenten nicht so ausgedruͤckt haͤtten, wie man es mit Recht erwarten durfte. Ich habe vergessen, das totale Resultat der Wahlen jener 15 Grafschaften anzu⸗ geben. Es ist folgendes: sie haben 15 Abgeordnete ins Parlament gesandt, welche gegen fernere Toncessionen, und 17, die zu Gunsten der Katholiken stimmen (höͤrt, höoͤrt!) und dies, ich muß es noch einmal erwaͤhnen, ge⸗ schah, nachdem die oͤffentliche Meinung durch die Vor⸗ gänge in den fruͤheren Parlaments⸗Haͤusern uͤber die Frage hinlaäͤnglich angeregt worden war. (Hört, hoͤrt!) Ich ha dem Hause gezeigt, welche Meinung die gröͤßten Grafschaf⸗ ten hegen, und mochte nunmehr die Aufmerksamkeit auf dasjenigen lenken, was die groͤßten Städte gethan, deren Zahl sich auf 20 beläuft. London wählt 4 Mitglieder, 2 von ihnen stimmen fuͤr, die andern gegen Emancipation. Westminster sendet 2 und beide sind derselben guͤnstig; ein Gleiches läßt sich uͤber Southwark sagen. Von den beiden Mitgliedern fuͤr Liverpool ist eins der Frage geneigt, das andere ihr entgegen. Bristol sandte zwei a gö. welche sich heide gegen Concessionen erklaͤrt. Von Norwich ist der eine dafuͤr, der andere dagegen. Nottingham zeigt sich durch seine Abgeordnete der Sache zugethan. Die beiden Mitglieder fuͤr Newcastle stimmen ebenfalls dafuͤr. Leicester ist getheilt, gleich wie Hull. Preston stimmt durch seine beiden Abgesandten zu Gunsten der Emancipation. Exeter ist ganz dagegen. Die Stimme von Coventry ist neutral, welches auch mit York der Fall ist. Die beiden Mitglieder fuͤr Chester zeigen sich den ferneren Concessionen gewogen, welches auch auf YVarmouth Anwendung findet. Die Er⸗ waͤhlten von Derby sind fuͤr eine Untersuchung der Frage. Ipswich, dessen Mitglieder getheilt sind, druͤckt keine Mei⸗ nung aus. Von den beiden Abgeordneten fuͤr Woreester stimmte der eine gar nicht, der andere aber gegen die Eman⸗ cipation. Die beiden Mitglieder fuͤr Eytesduüͤry stehen sich genuͤber, dies fündet auch fuͤr Carlisle statt und Ceolchesters epräsentanten blieben getheilter Meinung.“ (Fortsetzung folgt.)

London, 6. Maͤrz. Heute des Parlaments, wie ¹. Heute wurden in beiden

S8 wie seither alle Tage, eine Menge denhs vê. und wider die Katholtken ees ir H.

b, griff Hrn. Peel stark a 5 , den der Kanzler der 8.8* emmer und Hr. W. Yates Peel been. —₰ . W. Harvpey sagte, er werde die Bill ünterstützen, schon wisse, daß er dadurch Gefahr laufe, seinen Par⸗ laments⸗Siß zu verlieren. In zwoͤlf Monaten werde Jeder⸗ mann sregel Widerstand in sich selbst daruͤber wundern, der Maaßvegel! —2 geleistet zu haben; die Bill werde der protestantischen Kirch

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