1829 / 84 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Preußische Staats No. 34. 1 Berlin, Mittwoch den 25sen Maͤrz .“ 192

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Pranumeration, Aemtern zu machen sind,

Beim Ablaufe des Vierteljahrs wird hierdurch in Erinnerung gebracht, daß die Bestellungen auf diese hier am Orte bei der Redaction (Hausvoigtei⸗

und daß der Preis fuͤr den ganzen

geliefert wird. Wir bemerken zugleich, daß

gedachten Blattes auf 1 Rthlr. 10 Sgr. fuͤr das Jahr, oder

Amtliche Nachrichten. z Kronik des Tages.

Seine Köͤnigliche Majestaͤt haben den Land⸗ und Stadt⸗ gerichts⸗Assessor Devens zu Essen zum Landrath des Krei⸗ es Duisburg, im Regierungs⸗Bezirk Duͤsseldorf, Allergnaͤdigst zu ernennen geruhet.

Der Kammergerichts⸗Assessor von Linstow ist zum ustiz⸗Commissarius bei dem Ober⸗Landesgerichte zu Bres⸗ lau bestellt worden.

. Bekanntma

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ch un g.

E Ministerio sind c laͤngerer Zeit unter den von fremden Behoͤrden mitgetheilten Bescheinigun⸗ gen uͤber das Ableben angeblicher Preußischer Unterthanen, 2 Aushaͤndigung an deren hier befindliche Verwandte, auch olche zugekommen, in Ansehung deren dasselbe der diesfaͤlli⸗ gen Requisition ein Genuͤge zu leisten nicht im Stande ge⸗ wesen, indem entweder die in den Bescheinigungen enthalte⸗ nen Orts⸗Angaben sich bei naherer Pruͤfung nicht als rich⸗ bewaͤhrt haben, oder aber an den angegebenen Orten von den angezeigten angeblichen Verwandten des Verstorbenen keine Personen dieses Namens aufzufinden gewesen sind. Um daher noch einen letzten Versuch zur Extradition solcher Todtenscheine an die dabei interessirten diesseitigen Persor

machen, hat das unterzeichnete Ministerium beschl en ch des mit der Staats⸗Zeitung ossen:

u verbundene dererne Cctseana wm senelchen Inbzlen aen

nscheine zur Kenntniß Derer zu brin 2. Necec. an der Erlangung desselben va irgend iejenigen Personen, bei denen Letzteres wirklich der all seyn sollte, haben ihre diesfaͤlligen Angaben zur weiter

an das unterzeichnete Ministertzum gelangen an

bassen. Der dem heutigen Blatte der Staats⸗Zeitun g- zu

gre Allgemeine Anzeiger enthäͤlt die ersten Rotizen 8 eige⸗

hechten Art, und wird mit dieser Mitrheilwnge 18 der 7

seht so lange 8. säͤmmtliche, 01c.

igen gewesen ne dur ; en. worden sind. dieses Blatt einmal Berlin, den Maas, sc. 8 S inisterium der auswaͤrtigen An⸗ *

e v. Schoͤnberg.

AESb“ Da nach Ihrem Vericht vom 29sten v. M. die Ihnen

durch Meine Ordre vom 19. Maͤrz 1826 ertheilte Befugniß,

fͤr Sendungen in Silbergeld— bei einer jaͤhrlichen Versendungs⸗Summe von 25,000

3 Rethlr. an bis 50,000 Rthlr. 10 pCt., und üͤber

590,000 Rthlr. 15 pCt. Erlaß am Porto bewilligen

a·¾u eoͤnnen,

B gußerordentliche Fälle nicht ausreicht, so will Ich in Be⸗ rüͤckfcchtigung der Antraͤge von Handlungshaͤusern, und um mit den benachbarten Post⸗Anstalten gleichen Schritt zu halten, Die ermaͤchtigen,

bei einer innerhalb eines halbsaͤhrigen Zeitraums vportonnnenden Versendungs⸗Summe, von 100,000

.“

- Umfang des Staats auf 1 Rthlr.

isi, wofür uͤdrigens den hiesigen Abonnenten das Blatt, am Vorabend seines Datums,

die Abonnenten der Staats⸗Zeitung den damit

ger fuͤr die Preußischen Staaten auch fernerhin unentgeltlich erhalten, fuͤr die Nicht⸗Abonnenten aber der Preis des lett⸗ ehn Silbergroschen vierteljaͤbrlich festgesetzt ist. 8

——ymnö—

latz Nr. 1.), in den Provinzen aber bei den Koͤnigl. Post⸗

15 Sgr. vierteljaͤhrlich festgestellt durch die Stadt⸗Post frei ins Haus verbundenen Allgemeinen Anzei⸗

Rthlr. bis 200,000 Rthlr. 25 pCt., und über 200,000 Rthlr. 33 ½ pCt. am Porto erlaffen zu duͤrfen. Berlin, den 21. Februar 1829.

* (gez.) Friedrich Wilhelm.

den General⸗Postmeister von Magler. Vorstehende Allerhoͤchste Koͤnigliche Bestimmung wird mit dem Bemerken zur Kenntniß des Publikums gebracht, daß von den Preußischen Post⸗Anstalten von jetzt an danach verfahren werden wird, und daß derjenige, welcher die Preu⸗ ßischen Posten zu seinen Versendungen in dem Maaße be⸗ nutzen will, um Anspruch auf Porto⸗Restitution machen zu koͤnnen, sich bei den Preußischen Orts⸗Post⸗Anstalten zu mel⸗

9.

Zeitung, nebst 8 4

- 8 *

den hat, um die dabei zum Grunde liegenden Bedingungen

zu erfahren. W111 Frankfurt a. M., den 14. Marz 189b.

Der General⸗Postmeister, n

IGart unsne 2₰ Nagler. 1 22⁄124 srer.

11“ er zeichniß 2 der Vorlesungen und practischen Uebungen bei der Koͤniglichen Akademie der Künste in dem Sommer⸗Halbenjahre vom 1. April bis Ende September 1829. A. Fäͤcher der bildenden Kuünste.

1) Zeichnen und Modelliren nach dem lebenden Modell und Gewandzeichnen, von den Mitgliedern des aka⸗ demischen Seuats. 2) Zeichnen nach Gyps⸗Abgussen, vom Professor Miedlich. 3) Malen und Zeichnen nach Gemälden auf der Koͤniglichen Bildergallerie, vom Professor Kretschmar. 4) Die Pruͤfungs⸗Klasse, welche Zeichnen⸗

Uebungen nach regelmäßigen mathematischen Korpern und 5 nach Gyps⸗Abgüssen in sich begreift, steht unter der Leitung

des Professors Daähling. 8 menschlichen Koͤrpers wird gelehrt von Dr. d'Alton. 6) Landschaft⸗Zeichnen, vom Professor Luͤrke. 7) Zeichnen der Thiere, besonders der von dem Lehrer Bürde. 8) Kupferstechen, vom Professor Buchhorn. Heüschaeber vom Professor Gubittz.

artenstechen, vom Professor Maré. von dem akademischen Lehrer Coué.

B. Bau⸗Fächer.

5) Osteologie der Thiere und des 88

9) Form⸗ veseee S 10) Schrift⸗ und 11) Metall⸗Ciseliren,

12) Die Lehre von den Gebaͤuden alter und neuer Zeit, .

verbunden mit Uebungen im Projectiren g. Die Saͤulen⸗Ordnungen na itruv nebst ihren Constructionen im Zeichnen und mittelst geometrischer tion, vom Professor Hummel. 14) Perspertive und Op⸗ tit, von demselden. 15) Zeichnen des menschlichen Koör⸗ bers, nach einem eigenen Kanon, von dem Direktor Scha⸗ 8 w. 16) Zeichnen der Zierrathen nach Vorbilbern und vps⸗Abguͤssen, vom Professo Niedlich. 2. Musik. ¹17) Hohere mufskalische Compositton, vom Peofessot 18) Unterricht im Gesange, von Demselben.

„wird vorgetragen

elter 8. Bei der mit der Akademie verbundenen Zelch.

nen⸗Schule wird getehrt:

19) Freies Handzeichnen in dr

Klassen, unter der Let⸗

Prosertionen, die Lehre der 1b