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von 44 Kanonen in den Hafen ein. Dom Miguel hat zum erstenmale wieder ein Pferd bestiegen, um uͤber die nach Ter⸗ ceira bestimmten Truppen Revue abzuhalten. Vorgestern be⸗ ab er sich mit seinem Gefolge an den Bord des Linienschif⸗ ses Jozso VI., um der Einschiffung der Truppen zuzusehen, und ging nicht eher ans Land, bis Alle eingeschifft waren. Das Englische Packetboot „Vigilant“ ist mit Depeschen und Briefen von London angekommen. Die Feispeaneen zwi⸗ schen den diplomatischen Agenten in dem Auslande und der Regierung Dom Miguel's sind sehr lebhaft. — Die Absez⸗ zungen in der Armee dauern fort; erst gestern enthielt die Hofzeitung wieder eine lange Liste verabschiedeter Officiere. In ihrem heutigen Blatte zeigt sie ihren Lesern an, daß sie naͤchstens den gegen die Hingerichteten gefaͤllten Urtheils⸗ spruch bekannt machen werde.“
— Englische Blaͤtter enthalten folgende Nachrichten aus⸗
Li und Porto: 1 5 14,1☛ 8. Mäarz. Unter den hingerichteten fuͤnf Officieren (siehe Staats⸗Zeitung Nr. 85) befand sich auch der General Moreira. Die Wittwe desselben nahm, als sie das Schicksal, ihres Gatten erfuhr, aus Verzweiflung Gift, und einer ihrer zwei Soͤhne entleibte sich. Die Hin⸗ richtung fand auf dem Platze statt, wo sich die Kaufleute täglich zu versammeln pflegen.“ „Porto, 4. Maͤrz. Herr C. Noble ist vom Conserva⸗ dore frei gesprochen worden; dieses Urtheil bedarf jedoch noch der hoͤheren Bestaͤtigung, welche, wie man vermuthet, in der Weise erfolgen wird, daß Hr. Noble, so wie es hinsicht⸗ lich der Herrn Doyle und Young der Fall war, aus Por⸗ tugal verwiesen wird. In unseren Gefängnissen befinden sich viele des Hochverraths schuldig befundene Personen, und taͤglich sieht man hier Hinrichtungen entgegen. — Aus Bra⸗ sillen schreibt man, daß eine bedeutende Macht in Rio aus⸗ geruͤstet und bald absegeln wird, um in Portugal zu landen. Diese Macht soll aus 4 bis 5000 Mann Landungs⸗Truppen, —— 8 Seee; Sesah. bewaff⸗ r zeugen und einer verhaͤltnißmaͤßi An⸗ zahl Transport⸗Schiffen bestehen.“ 2 tmüsten 2.
8₰ b. und Griechenland. Der Tourrier de Smyrne tinopel vom 27. bis 30. Januar fatslas aag heastan⸗ Vom 27. Jan.: „Gestern wurde in allen Mekkieme (Gerichtshoͤfen) ein Großherrlicher Firman verlefen émés welchen dem Volke verkuͤndet wird, daß der Krieg for! durch werde, da Rußland die Zerstoͤrung des Islamis hehsghern sichtige; ferner daß der Pascha von Aegypten mus beab⸗ 24,000 Mann regelmaͤßiger Truppen und 50 wo Schiffe sende, 8* Vater von derselben zur Vertheidigung des Vaterl 1 Man sagt, es sey Befehl ertheilt, daß aüle eeg . solle. des Ramazan (Mai) bereit halten sollen; Uas 9 den 15. auf 400,000 Mann gebracht werden, die veezeer werde den Donau⸗Festungen ungerechnet. er rosibungen in nimmt seit einiger Zeit haͤufig, von den 8ezen perr unter⸗ begleitet, Jagdparthieen. Erst am verwichenen Reichs zog er mit einem zahlreichen Gefolge, worunter si onnabend raskier und der Anfuͤhrer der Großherrlichen Ealich der Se⸗ pitain Calosso, befand, auf eine solche allerie, Ca⸗ nicht nach dem Lager zuruͤckgekehrt.
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Seens ist heute noch Woche machte er eine ähnliche Parthie.“ ersten Tagen der — Vom 30. Jan.: „Herr Jaubert hat von d 1 die guͤnstigste Antwort erhalten; diese Antwort ir Pfor⸗ lich abgefaßt, und die von dem Reis⸗Effendi ö efuͤgten Erlaͤuterungen sind noch befriedi end udlich hin⸗ orte will den Frieden, und wuͤnscht uͤber dessen 4 *9. stellung sich mit Frankreich und England zu versta e kann aber Rußland an dieser Vermfttlung nichr Theil men lassen; sie ist geneigt, mit den Agenten zu unterhandeln, welche die beiden erstern Maͤchte, mit den noͤthigen Voll⸗ machten versehen, nach Tenedos, Gallipoli oder nach den Prinzen⸗Inseln schicken duͤrften. Unmittelbar nach deren Ankunft wird sie auch die ihrigen senden, und wuͤnscht des⸗ halb, daß der Ort der Zusammenkunft der Hauptstadt so nahe wie möglich sey. Durch diese Einwilligung leistet die Pforte indessen nicht auf ihre Rechte auf Morea Verzicht, und ihre Stellung gegen dieses Land kann nur als ein einstweiliger Waffenstillstand betrachtet werden, den sie beobachtet, um
schuͤge des Hrn. Jaubert bestimmt Mahmud, getreu seinem Systeme der Hartnaͤckigkeit, wird niemals weichen, als bis die Sache ohne ihn wird entschie⸗ den seyn. Man kann nicht begreifen, daß die Maͤchte, welche die Pforte zu einer Ausgleichung mit Griechenland zu brin⸗ gen suchen, nicht einsehen, daß der bisher eingeschlagene Weg dem vorgesteckten Ziele völlig entgegenlaͤuft; dem Großherrn Vorschlaͤge machen, heißt niemals, zu einem Abschluß gelan⸗ gen wollen. Ohne ihn muß man handeln; und dann wird er annehmen, was man beschlossen hat; denn es ist offenbar, daß er mit Frankreich und England nicht brechen kann, Schon sah man, daß Mahmud, gezwungen durch die Erklä⸗ rung der Maͤchte, welche Morea und die Inseln unter ihren besondern Schutz gestellt haben, in die Anerkennung der mo⸗ mentanen Neutralitaͤt dieses Landes willigte. Wenn nun die Maͤchte heute erklaͤren, daß sie bestimmt und unwider⸗ ruflich die Unabhaͤngigkeit Griechenlands anerkennen, und daß Morea, die Cykladen, Attika, Livadien und Negro⸗ ponte als besonderer Staat anerkannt sind, und daß sie jede Unternehmung der Pforte gegen den neuen Staat fuͤr eine Kriegserklaͤrung ansehen werden, ist es dann nicht offenbar, daß die Pforte der Nothwendigkeit weichen, und von dem Princip der Fatalität da Gebrauch machen wird, wo sie nicht mehr hindernd einschreiten kann? Der Groß⸗ herr kann wohl dem Divan widersprechen, indem er sich weigert, auf gemachte Vorschlaͤge einzugehen, aber niemals wird er wagen, gegen den Willen des Divans Frankreich und England den Krieg anzukuͤndigen. Diejenigen hier, welche die Politik der Pforte kennen, behaupten, daß wenn die Sache geschehen ist, sie durch Einwilligung zu ihrem Ende gelangen wird; aber niemals wird vorher durch einen Ver⸗ trag die Einwilligung statt finden.“
Die Allgemeine Zeitung enthält ferner folgende Cor⸗ respondenz⸗Nachrichten: —
„Von der Serbischen Graͤnze, 6. Maͤrz. Die Er⸗ nennung Reschid Pascha's zum Groß⸗Vezier wirkt auf alle Zweige der Administration, und man erkennt schon den Geist, der den neuen Reichsverweser beseelt. Der auffallende Eifer der untergeordneten Behoͤrden bei Verwaltungs⸗Wechsein, welcher gewöͤhnlich nicht von Dauer ist, und selbst in der kurzen Verwaltungs⸗Epoche Izzed Mehemed Pascha's schon nachgelassen hatte, ist zwar jetzt nicht vorhanden, wird aber durch ein ruhiges, ernstliches Bestreben Aller zur Befoͤrde⸗ rung der allgemeinen Zwecke ersetzt. Ein wirklicher Feldzugs⸗ Plan ward nie von den Türken entworfen, uͤber den Aus⸗ gang ihrer Feldzuͤge entschieden meistens zufällige guͤnstige oder widrige Ereignisse, denn jeder Befehlshaber ver⸗ folgte seinen eigenen Weg, ohne sich um die oberste. Leitung zu bekuͤmmern, und wendete die Mittel an, die ihm zur Erreichung seiner Absichten die zweckdienlichsten schienen, und nur auf die Individualitaͤt seiner Heeres⸗Abtheilung be⸗ rechnet waren. Daß solchergestalt keine berechnete gegensei⸗ tige Unterstuͤtzung der verschiedenen Heeres⸗Abtheilungen statt fand, bewies auch der vorjaͤhrige Feldzug, wo meistens der Zufall uͤber die wichtigsten Iheeze Ereignisse entschied, und die Tuͤrken selbst die ihnen guͤnstig scheinenden zu benutzen außer Stande waren. Reschid Pascha, der sich in den Feid uͤgen gegen die Griechen ausbildete, und einigen Si 9½ böbere Strategie haben soll, will nun diesem L2 inn fuͤr — in die Operationen bringen . Aaenn, nach waichene sc ed⸗nen Provimgen ergingen Instructio⸗ striete, und bei der U * Vertheidigung ihrer Di⸗ ten und sich i nterstuͤtzung der activen Armee zu rich⸗ ten haben g 8 gegenseitigem Einverstaͤndnisse zu 42, tung s.Befehi r die festen Plätze wurden ebenfalls Verhal⸗ Besol fehle erlassen, und jeder Commandant füͤr deren
gung verantwortlich gemacht. Auch sollen in den Festun⸗ gen eigene Commissionen niedergesetzt werden, die eine Art
erwaltungs⸗Rath bilden, und das Betragen der Comman,
danten controlliren. Letztere Anordnung hat ihren Grund
nicht eingehen will. .
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öbeeeee“—“—“] Frankreich und England einen Beweis ihrer guten Gesinnun⸗ gen zu geben.“% So lautet im Wesentlichen der Inhalt 1 derr enses ₰ —,2 Antwort, welche Herr Jaukx— rhalten, und durch den Englischen C weiter b “ foͤrdert hat.“ S. eer 3 — Ein, von der Allgemeinen Zeitung mitgetheilteezs Schreiben aus Syra vom 2. Febr. enthäͤlt ——* hendes: „Wir vernehmen, daß der Sultan auf die Vore;,
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