1829 / 92 p. 5 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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dee e eee. b Allgemeinen Preußischen Staats

tung Nr. 92.

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vom vorigen geringe, und 38 Sh. den

ttung fand Liebhaber zu den Preisen [8 8n Malzgerste war die Zufuhr vorzuͤgliche Waare fand prompten Absatz zu 1 Quarter. In Hafer ward wenig Eve nur zu sehr werer frischer Sorte fanden sich Kaͤufer. An Markt ge⸗ wurden, aus England: 1708 Quarter Weizen, Q. Gerste, 3803 Q. Malz und 7990 Q. Hafer; vom x. zlande: 93582 Q. Weizen und 260 Q. Hafer; aus 3 Feanis 507 Faͤsser. 4 Aweritanische⸗ 150 1,5 In den . Tagen S ischen dem Herzoge von Wellington und 398 chelse, welches am Sonnabend statt e d, die Aufmerksamkeit des Publikums zum groͤßern Theil . spruch genommen. Bekanntlich wurden vor unge⸗ fähr ü- Zahre die Vertheidiger der Kirche durch die Tha⸗ 5b der Aberalen erschreckt, welche diese bei Gruͤndung tigkeit boben Schule in London an den Tag legten, von &ꝙ religiöse Unterricht ausgeschlossen blieb, und sie be⸗ vemneffen daher, eine Untversität zu stiften, die zwar, so viel nur immer thunlich, fuͤr alle Klassen und Secten zugaͤnglich, aber doch ausschlietlich mit Ruͤcksicht auf die Grundsaͤtze der Anglikanischen Kirche errichtet werden sollte. Man hielt eine Versammlung, wobei der Herzog von Wellington den Vorsitz fuͤhrte, und wobei man beschloß, das Institut, welches Köͤ⸗ nigs⸗Collegtum genannt werden soll, gänzlich unter die Ober⸗ Aufsicht der Kirchenhaͤupter zu stellen. Zu dieser Anstalt sind nun bereits uͤber 110,000 Pfund subscribirt, aber man hat noch sonst keinen Anfang gemacht, dieselbe ins Daseyn u rufen. Daß bei einer so frommen Stiftung ein Eiferer sar die Kirche, wie der Graf von Winchelsea, nicht zurück⸗ bleihen würde, verstand sich von selbst; er subseribirte auch zihe bebeutende Summe. Da er indessen jetzt zu der Er⸗ kenntniß gekommen seyn will, daß die Minister ihre Anhaͤng⸗ lichkeit an die Kirche auf eine Weise darzulegen geneigt seyen, die er füͤr den Untergang eben dieser Kirche haͤlt, so erscheint ihm Alles verdächtig, was dieselben je fuͤr diese unternom⸗ men er Ess- sich durch einen Brief 8 2. air des 2ig.⸗Lrhemn, den Zeitungen einruͤcken ließ, nicht nur seine Subscription zurdckzun men, sondern dabei auch seine Mei nung dahin zu erklären, daß der Herzog von W 8„ durch den angeblichen Schutz, den er sener Anstalt a Umston süeß, die Freunde der Kirche über seine wahren⸗ habe täuschen wollen. Von vielen Seiten glaubt bsichten daß die von dem Grafen von Winchelsea gebren nan, zwar, druͤcke 8e 8 . 875 ein Mann vea dct g. de⸗ nem Charakter solche haͤtte üͤberse og - dies hätte thun koͤnnen, sehen können, und eben

nehmen es ihm seines

Gegners ihn dahin bringen konnte cht Fagenblüce se kesbegee schen aufe Spiet nu sahen Den die „e ihm ben rechen daraus machen, versteht v. von selbst; die 2 geon von beiden Partheien sinsd jed

der Meinung, daß 1 en bei dem hohen Rufse 1 8 der Graf von Winche sea in diesem Augenblich bei 8 welchen nern der Regierung genießt, und dem üͤblen Eihe en Geg⸗ chen eine solche außer dem Parlamente, u ndrucke, wel⸗

8 nd b mann gegen Privatmann gemachte Beschuadiga den Prat

terlist Und Falschheit, wenn solche ungeahnder

1 bliebe, beim Volke machen mußte, nicht anders handel muß man wirklich die Maͤßigung loben, v br der Sache bezeigt, so wie sich die Muͤhe nicht verteneh Jeß,

die er sich in seinen Briefen gegeben, au

u vermeiden. Der Herzog begab EE Duel zum König, und ohne Zweisel Se. Majestaͤt von der Nothwendigkeit n zu ü epeugen 8e Er schien gestern wieder einer Stelle im berhause. Auf dem Wege dahin und zuruͤck begruͤßte ihn der laute Beifall⸗ Ruf des Volkes. Gestern Abend ging man in einem Ausschusse des Unterhauses einen Theil der Emancipations⸗ Bill Clausel fur Clausel durch, kam aber gleichwohl damit

nicht zu Ende, da 2 obgleich mit Maͤßigung im

den

Ausdruck, allerlei sse in den Weg legten, und das Haus dreimal zur noͤthigten, indem sie bald dieses bald jenes vorse ,„ welches der Maaßregel etwas von ihrer Liberalität könnte. Es waren zwar von heiden Seiten nicht so viele Mitglicher zugegen, als bei den

die kleinere

zwei ersten großen Debatten, aber die Mehrheit fuͤr die gierung war jedesmal so entschieden, daß wenn die Gegner etwas anderes beabsichtigten, als die Sache zu verzoͤgern, sie mit ihren nutzlosen Vorschlaͤgen einhalten würden. Ihre Absicht aber ist offenbar, die Annahme des Gesetzes vor Ostern zu verhindern, was ihnen aber wahrscheinlich nicht gelingen wird. Eine der Clauseln ist so gefaßt, daß O Connell nicht von dem neuen Gesetze Gebrauch machen koͤnnte, um seinen Sitz im Parlament 85 nehmen. Verschiedene Mitglitk⸗ der trugen daher auf die Abanderung dieser Clausel an; da aber ein Mitglied in O'C's Namen erklarte, daß er nicht wuͤnsche, daß man um seinetwillen die Regierung in Verle⸗ genheit setze, so ließ man sie durch. Es bleibt ihm also nichts uͤbrig, als entweder zu beweisen, daß er schon nach den jetzi⸗ gen Gesetzen haͤtte im Parlament sitzen koͤnnen, oder seine Stelle aufzugeben. Wahrscheinlich wird er das Letztere thun, und wenn ihn nicht anders Dankbarkeit gegen die Regierun zuruͤckhaͤlt, auf's Neue sein Heil in der Grafschaft Clare versuchen, wo es sich dann sogleich zeigen wuͤrde, ob die Ent⸗ fernung des aͤrmeren Volkes von der Wahl, den so viel be⸗ sprochenen Einfluß der Priester bei derselben wirklich vermin⸗ dert haben wird. Die Katholiken benehmen sich mit unge⸗ meiner Maäͤßigung und Besonnenheit, indem sie es sich fast einstimmig Plelen lassen, um des groͤßeren Gutes willen

zufopferung zu machen, welche man zum Preise dafuͤr verlangt. Zwar hat man sie, wie billig, nicht darum befragt, und sie wuͤrden durch ihren Widerstand die An⸗ nahme des Gesetzes nicht verhindern koͤnnen; aber man sieht doch an dieser Nachgiebigkeit, daß vieles von den Drohun⸗ gen⸗ die man fruͤher in dem Verein ausgestoßen, nicht ernst⸗ ich gemeint war. Aber auch die Protestanten in Irland benehmen sich weit besser, als man gehofft, und die eines weisen und menschlichen Regierungs⸗Princips bleiben auch hier nicht aus. Unsere Ultra⸗Journale versichern zwar, daß am St. Patrik⸗Tage der katholische Pöbel zu Dublin in mehreren protestantischen Kirchen und Schulhaͤusern die Fenster eingeworfen; da man aber von keiner anderen Seite noch etwas davon gehoͤrt, so ist entweder gar nichts an der Sache, oder die Nachricht ist doch sehr üͤbertrieben.

Die angeküͤndigte antikatholische Versammlung hat Sonn⸗ abend zu Exsom statt gesunden. Es war aber nur ein einzi⸗ ger Edelmann dabei, und die Sache lief sehr unbedeutend ab. An jenem Tage ward auch Sir Charles Wetherell, dem bisherigen General⸗Anwald, angedeutet, daß der König seiner Dienste nicht laänger beduͤrfe.

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Niederlande.

Bruüssel, 27. Marz. Unter den Königlichen Hof⸗ Chargen haben folgende Beförderungen und Veräaͤnderungen statt gefunden. Der Ober⸗Kammerherr van Boetzelaer im Haag, ist zum Ober⸗Marschall, und der bisherige Ober⸗In⸗ tendant der Koͤniglichen Pallaͤste, Graf von Reede, zum Ober⸗Kammerherrn befördert worden. Die von Letzterm ver⸗ sehenen Ober⸗Intendantur⸗Geschaͤfte sind unter die bisheri⸗ en Hofmarschälle, Grafen von Liedekerke in Bruͤssel und Vrafen Byland im Haag vertheilt, und der Kammerherr und bisherige Cabinets⸗Secretair van Kattendyck ist zum Hof⸗ marschall fuͤr beide Residenzen ernannt worden. Graf Liede⸗ kerke behaͤlt außer dem ihm uͤbertragenen Antheile an der Ober⸗ Intendantur noch die Derection des hiesigen Theaters bei.

Die zweite Kammer der Generalstaaten nahm vorgestern im General, Ausschusse den von den Herren Le Hon und Corver⸗Hooft abgefaßten Adreß⸗Entwurf, welcher von dem ersten in einem Franzöoͤsischen, vom zweiten in einem Hollaͤn⸗ dischen Vortrage vertheidigt wurde, mit 55 gegen 40 Stim⸗

men an. Derselbe wird daher, den üͤblichen 8 8 8 der ersten Kammer uͤbersandt werden. 8 8 Frmen 999e. 5*

Deutschlanb. Stuttgart, 26. März. Am d. M. Vormit⸗ Alter von 30 Jahren,

ög * in einem

olgen einer Lungen⸗Entzuͤndung, der Pr. leran⸗

der Karl Heinrich zu Hbenis e⸗ Groß⸗

kreuz des Großherzoglich Hessen⸗Darmstuͤdtschen Haus⸗Ordens,

des Koͤnigl. Peenich Zehenadenn dehes Ritter, zur *

ten Betrüdniß seiner hohen Verwandten und seimer zahlret reunde.

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