1829 / 102 p. 6 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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mehrere Lords zugleich sich hatten vernehmen lassen, entschied endlich Lord Holland, daß, da er den Antrag gemacht, dem Lord⸗Kanzler den Vortritt zu geben, Lord Kenyon uͤber diesen Antrag sprechen moͤge. Dieser benutzte das Auskunftsmittel, um gegen die unangemessenen Motive zu protestiren, die ihm wegen der Publikation Pitt scher Briefe von dem Herzoge von Susser untergelegt worden. Der letztere verneinte zwar, daß er den Lord gemeint; dieser beruhigte sich jedoch dabei nicht, sondern suchte sich dadurch zu rechtfertigen, daß er sagte, er habe die Publication mit Erlaubniß derjenigen beiden Individuen bewirkt, welche da⸗ bei am meisten interessirt waren. Der Herzog von Sus ser erklaͤrte, es thue ihm leid, wenn er in der Hitze der Debatte dem edlen Lord zu nahe getreten; er nehme Alles zuruͤck, was er etwa in Bezug auf denselben gesagt, da ihm (dem Herzoge) nicht hekannt gewesen sey, daß er zu der Publica⸗ tion von Pitt's Briefwechsel mit dem verstorhenen Koͤnige, auch die Erlaubniß seiner (des Herzogs) Verwandten er⸗ wirkt hatte. Jetzt gelang es endlich dem Lord⸗Kanzler, zum Vortvage zu kommen. (Das Weitere muͤssen wir uns auf morgen vorbehalten.) üina.a

Spanien. E

Madrid, 26. Maͤrz. Am 23sten d. M. ist der Hof wiederum aus dem Pardo nach hiesiger Residenz venacche⸗ kehrt. Gestern, als an dem Tage der Verkuͤndigung Maͤrsz, speiste J. M. die Kaͤnigin zwoͤlf arme Frauen, und wusch

ihnen die Haͤnde. Die Speisen, welche von der Koͤnigin selbst auf den Tisch gesetzt wurden, bestanden aus den köst⸗ mit Extra⸗Post von den Küsten ankommen, und auf das versäumen auch die Gelegenheit nicht, Unter⸗ odign mach dem Keͤniglichen Pallaste zu schicken, welche mit dam Geamen, sohald sie mit den Speisen am Fuße der 1.“ sie bezah⸗ len ihnen 16 bie 20 Piaster fur die Portion. Außer den eben gedachten Speisen erhält jede der Frauen eine Unze

Cantabriens, in Eis verpackt, hier 3 9 teste zudereitet werden. D

und ein b Gewand ꝛc. Vosgesiern, am Jahrestag der Ruͤckkehr Sr. Majestaͤt des Koͤnigs aus Palencay im Jahre 1814, war große Gala und Handkuß bei Hofe. Es geht das Ge⸗ ruͤcht, die beabsichtigte Truppen⸗Aushebung von 20 bis Mann solle naͤchstens zur Ausfuͤhrung kommen, und General Morillo, Graf von Carthagena, zum Chef der nach Mexiko hestimmten Expedition, die aber erst gegen Ende Octobers absegeln wüͤrde, ernannt werden. Auch spricht man davon, daß der Don Francisko de Paula bestimmt sey, als Vice⸗Kaiser von Mexiko im Namen seines Erlauchten Bruders zu regieren. Am Listen Nachmittags um 6 Uhr 20 Minuten wurde hier eine von Osten nach Westen gehende Erberschuͤtterung bemerkt. Im Pardo bewegten sich im Ko⸗ nigl. Pallaste die Kronleuchter bedeutend, und die in den Ge⸗ maͤchern angebrachten Glocken begannen zu toͤnen. Achuliche Bewegungen sind auch hier in Hausern und auf den Stra⸗ ßen mehr oder minder stark wahrgenommen worden. Man vermuthet, daß irgendwo ein starkes Erdbeben statt gefunden 22 und ist auf die naͤchsten Berichte aus den P egierig. 8

Türke i. 1

Nach einem, von der Allgemeinen Zeitung mitge theilten Schreiden aus Konstantinopel vom 10. März, sprach man daselbst viel von einer Expedition, die nach den e nellen hin bestimmt sey, um den aus Aegypten erwar⸗ Transporten mit Gewalt den Weg nach der Haupestadt zu bahnen, oder die Russische Escadre zu zer⸗ sreuen, und der Blolade ein Ende zu machen. Man be⸗ bauptet, die Unterrehung des Großherrn mit dem abgesetzten Großvezier Izzet Mehemed Pascha zu Rodosto habe auf diese Erpeditien Bezug gehabr, und ihre Leitung sey demsel⸗ ben angeboten, aber von ihm 2 nt worden. Der Sul⸗ tan habe hierauf den jetzigen Groß⸗Admiral Papudscht Ach⸗ 8 ausersehen, um das große Unternehmen auszufuͤhren. Zehn Kriegsschiffe von Rang lagen (wie bereits gemeldet) beim Arsenale vor Anker, und am 7ten d. ha udschi Achmet die Admirals Flagge auf einem 9.„ —22 Das gedachte Schreiben meldet ferner: ,— Groß⸗Vezier Reschid Pascha hoͤrt man nichts, und man scheint um ihn besorgt zu seyn, weil ihm die Häͤnplinge der Albaneser mehrere Male nach dem Leben getrachtet haben sollen, und

teten Getreide⸗

Geld von ihm erpressen wollten. Es waͤre also leicht moͤg⸗ lich, daß sie den Augenblick seiner Abberufung benubt haͤtten, um Unruhen zu erregen. Der Spanische Geschaͤftstraͤger bei der Pforte schickt sich zur Reise nach Smyrna an; der Nord⸗ Wmertkenusche Agent, Hr. Offley, hat sich bereits dahin be⸗ geben.

Die obgenannte Zeitung enthält ferner nachste⸗ hende Correspondenz⸗Mittheilung:

„Von der Moldauischen Gränze, 20. Maͤrz. Zu Odessa sollen 20,000 Mann eingeschifft werden, uͤber deren Bestimmung aber nichts bekannt ist. Einige sind der Mei⸗ nung, daß sie bei Sizeboli, unweit Burgas, Andere, daß sie an der Nordküste von Natolien ans Land gesetzt werden sol⸗ len. In jedem Falle ist diese Expedition von großer Wich tigkeit, und duͤrfte auf die uͤbrigen militairischen Operatio⸗- nen bedeutend einwirken. Die Fuͤrstenthuͤmer sind mit Trup⸗ pen angefüllt, die seit Kurzem meistens die Straßen nach Silistria einschlagen. Dieser Platz wird belagert werden, wobei der General Graf Pahlen, der durch den letzten Fran⸗ zoͤsischen Krieg bekannt ist, den Ober⸗Vefehl fuͤhren soll.“

Koönigliche Schausplele.

12. April. Im Opernhause: Don Juan, Oper in 2 Abetheilungen, mit Tanzz Musik von Mazart.

Im Schauspielhause: Genovefa, Trauerspiel in 5 Ab⸗ theilungen, von E. Raupach.

Koöonigsstädtsches Thrater. *

Sonntag, 12. April. Elodie, oder: Der Klausner au dem wuͤsten Berge. Hierauf: Kruͤbsale einer Postwagen’“

Sonnt

Reise.

I 694

Berliner Börse.. Den 11. Aprll. 1829.

Amtl. Fonds- und Geld.-Cours-Zettel. Ereuss. (2u.)

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Hierbei Nt. 17 des Allgemeinen Anzeigerse

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Redacteur John, Mitredsetenr C ottel