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Preußischen Staats⸗
g E 82 4 2 Sa. ₰ ee Z eitung Nr. 128
Depeschen von sehr neuem Datum erhalten, in denen der General⸗Capitain Vives versichert, daß, wenn 27.7 823 89 tige Anfuͤhrer und Officiere schicken wolle, 8 4 p . 2 habe, um mit Erfolg eine Diversion nach 8 2 g un 8 machen. Auf demselben Wege I wir, daß 8. .⸗ Sn Amerikaner Ober⸗Californien in Leeeh lappen auf⸗ Hafen von Sanct Franz mehrere Henie imaster „Pre⸗ gestellt haben. — In Santander ist der e. Faher 82 ciosa“ von den Philippinischen Inseln S herrschte 4 ½ Monaten eingelaufen; im dortigen Kriegsbrigg be⸗ Thaͤtigkeit, und man hatte den Ban eingr e gonnen; die neue Kriegsbrigg „Royaliste“ von 22 4 war nach Cadix abgesegelt.“
8 Nachrichten aus Griechenland.
esr 1 aͤhnt, vom tral Miaulis war, wie letzthin erwaͤhnt, grafan d2odmensa⸗das Navarin gesandt aee w Ober⸗Befehlshaber der Franzostschen Eruhhen, Marscha Maison, die Dankbarkeit der Griechen . Mitwirkung Frankreichs zur Befreiung des Pe oponnes dar⸗ zulegen und zu dem Ende ein Schreiben des Praͤsidenten zu uͤbergeben. Nachrichten aus Patras zufolge, welche der Mo⸗ niteur im neuesten Blatte mittheilt, ist Nachstehendes der Inhalt der bei dieser Gelegenheit von dem Admiral Miau⸗ sis gehaltenen Rede, so wie der Antwort des Marschalls Maison, ingleichen des ö des Grafen Capodistrias und des darauf ersolgten Antwort⸗Schreibens: Rede des Admirals Miaulis.
„Das Schreiben, welches ich die Ehre habe, Ihnen, Herr General, Namens meiner Regierung zu uͤberreichen, enthaͤlt den Ausdruck der tiefen Erkenntlichkeit, von der die Grie⸗ chische ——1 alle die Wohlthaten beseelt ist, die sie Ihrem erhabenen Souverain und dem Heere verdankt, wel⸗ ches 9 s 2 Ew.
errlichkeit so ruͤhmlich erfuͤllt hat. ch bin beauftragt, 85 Herr General, zu ersuchen, diesen schwachen Tribut un⸗ serer Dankbarkeit zu den Fuͤßen Sr. Allerchristlichsten Maje⸗ tät niederzulegen. Es ist der einzige, den wir in diesem
ugenblicke auch Ew. Herrüccheit und den Tapfern, die den befreit haben und deren bloße Gegenwart das — durch achtzäͤhrige Kriege und Truͤbsale vererbte Elend lindert, darzubieten vermoͤgen. Griechenland hofft
im alleinigen rauen ig⸗ keit seiner Sache, d aef Veit 2 21, 29898.
* Daß alle seine Kinder
5-.. s dis Sewehwe, ar Haisinset thealboftih Namen zn, Jund daß sie binnen Kurzem den Denche wenscnemnden Züercheigsichsen Aöntge, se wee den Seiner Verbündeten und rankreichs an ihrem eige⸗ nen Heerde segnen werden. in Vaterland 8 Freigebigkeit Karls X. verhanft, zu fiehen. Der Ta ist rufen sehe, Ihnen, Herr eral, im 9
diese Gefuͤhle und diese Wünsche wuesmenen Setechenlande terland ist im Voraus versichert, daß Eng en. * dein 8 ben mit jener wohlwollenden Ebeinah me aen hkeit diesel⸗ wovon Sie ihm bei jeder Gelegenheit n men werden, rüͤhrende Beweise gegeben haben.“ zahlreiche und
in Herr A gr.
„Mein Herr Admiral! Die Truppe — habe anzufuͤhren, werden mit lebhafnen/ heüche ich die Ehre men, daß sie sich durch die Aus fuͤhrung dergnüͤgen verneh⸗ Souverains und dessen erhabenen Sohnes B Fbh- thres obachtung — und strengen Man ehn
— der Be⸗ tung ihrer Mitbuüͤrger erworden haben und nducht, die Ach⸗
ein ehrenvolles Andenken assen n Gtiechenland nie nach einer andern eane —
1 ie haben Entbehrungen getrachtet, — 2n8 san er Muͤhen und schmerzlicher fuͤr sie waren, als ihnenm .die um so
gung fuͤr dieselben nicht der Glan des m Zur. Entschaͤdi⸗ mes zu Theil ward, welcher das, Herz Knccatnscen Ruh⸗ Soldaten so hoch schlagen läßt. Bei dem An venöͤsischen Truͤbsale und Gefahren wurde das edle Herz unserg⸗ brer geruͤhrt, und kein Hinderniß haͤtte ihn mehr von . nigs muͤthigen Absicht, Ihnen zu Huͤlfe zu kommen, abhader, eoß⸗ nen: die Geschichte wird erzaͤhlen, was Frankreich n⸗ Stimme gethan hat, um den Abkömmlingen der Euf dessen
Salamis und Marathon ein unabhaͤngiges Vaterlante ubs⸗
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die Freiheit, dieses vornehmste Gut, das dem Menschen ver⸗ liehen worden, zuruͤck zu geben. Sie wird auch erzaͤhlen, — wie ich aus Ihrer Versichekung schließen muß, — daß die Grie⸗ chen fuͤr so große Wohlthaten erkenntlich waren. Der hohe Schutz der drei verbuͤndeten Maͤchte eroͤffnet Ihnen eine luͤckliche Zukunft; moͤgen Sie dieselbe zu nutzen wissen. och bleibt Ihnen viel zu thun uͤbrig, um das Werk Ihrer unter guͤnstigen Auspicien begonnenen Wiederge⸗ burt zu vollenden, fern von Ihnen sey jeder Zwiespabt⸗ derselbe Geist beseele Sie fuͤr das Wohl Ihres Lan⸗ des, und nie moͤgen Sie vergessen, daß fuͤr die kleinen wie fuͤr die großen Staaten die Kraft allein in der Einigkeit be⸗ ruht. ies sind, indem ich von Ihnen scheide, meine Hoff⸗ nungen und meine Wuͤnsche. Seyen Sie versichert, daß ich mich gluͤcklich schaͤtze und stolz darauf bin, durch das Ver⸗ trauen meines Souverains dazu berufen gewesen zu seyn, mit meinen schwachen Mitteln zu einer großen Handlung der Menschlichkeit beizutragen, und daß mir das Schicksal, das Ihrem beruͤhmten Vaterlande dadurch bereitet worden, nie gleichguͤltig seyn wird. Ich werde nicht verfehlen, den Tribut Ihrer Erkenntlichkeit und den Ausdruck Ihrer Wuͤnsche zu den Fuͤßen des Koͤnigs niederzulegen; ich glaube Ihnen die Versicherung geben zu koͤnnen, daß Seine Majestaͤt dieselben mit dem Wohlwollen aufnehmen wer⸗ den, wovon Sie Ihnen bereits so viele Beweise gege⸗ ben haben. Ihre Regierung, Herr Admiral, konnte fuͤr die Bethaͤtigung der Gesinnungen Griechenlaͤnds kein ehrenvolleres Organ waͤhlen, als den Tapfern, der sich stets zu jedem Opfer bereit gezeigt hat und immer nur von den Gesinnungen der reinsten Vaterlandsliebe geleitet worden ist: ich schäͤtze mich gluͤcklich, daß mir die Gelegenheit zu Theil wird, Ihnen heute im Namen Aller diesen Tribut der Ach⸗ tung z zollen.“ chreiben des Praͤsidenten Griechenlands, Grafen Ca⸗ podistrias, an den Marquis von Maison: „Aegina, 31, Jan. (12. Febr.) 1829.“ „Die Befehle des Koͤnigs, Ihres erhabenen Souverains, rufen die Truppen nach Frankreich zuruͤck, welche unter der Anfuͤhrung Ew. Herrlichkeit den Peloponnes gänzlich befreit haben. Dieses denkwuͤrdige Unternehmen knuͤpft von nun an Ihren Namen an die Restauration Griechenlands, das denselben in den entferntesten Zeiten mit dem Gefuühle tiefer Erkenntlichkeit aussprechen wird. Die großherzigen Absichten der verbuͤndeten Souveraine und der Wille Seiner Aller⸗ christlichsten Majestaͤt sind durch das Expeditions⸗Heer mit dem, den Franzosen eigenthuͤmlichen Eifer ausgefüͤhrt wor⸗ den. Die Erinnerung an ihre Waffenthaten ging ihren Fah⸗ nen voran, und war hinreichend, um die Muselmänner, welche Morea so grausam verwuͤsteten, zum Ruͤckzuge zu be⸗ wegen. Bei der einzigen Gelegenheit, welche sich ihrer Kampflust darbot, haben Ihre jungen Krieger an Eifer und Muth mit einander gewetteifert, um zu zeigen, daß sie wüͤrdig sepen, unter den Befehlen kampferfahrener Anführer zu mar⸗ schiren. Wie groß aber auch ihr hochherziges Bedauern seyn mag, sie nichts destoweniger auf dem Griechischen Boden unvergäͤngliche Lorbeeren geerndtet. Nur zu oft be⸗ zeichnen die Heere ihren Weg durch Verwuüͤstungen; und wie glänzend auch ihre Waffen⸗Thaten seyn mögen, die Pflug⸗ schaar des Landmanns zerstört die Spuren derselben und verwischt allmaͤhlig das Andenken daran. Hier sind es grade diese laͤndlichen Arbeiten, die Fruͤchte des Friedens, welche von der Gegenwart der Franzoöͤsischen Truppen zeugen. Die Ruͤck⸗ kehr der Pest bedrohte den Peloponnes mit neuem Unheil; er ist davor, Dank sey es der edelen Fuͤrsorge Ew. Herr⸗ lichkeit und der unermuͤdeten Sorgfalt Ihrer Armee, bewahrt worden. Jeder Grieche, der, in seine Wohnung zuruͤckkeh⸗ rend, auf deren Truͤmmern ein Obdach fuͤr seine Familie er⸗ bauen und das Land seiner Vaͤter dem Ackerbau wiederge⸗ ben kann, erfleht fuͤr Karl N. und Frankreich die reichsten Segnungen. Solche Huldigungen der Dankbarkeit uͤberstei⸗ gen jeden Ausdruck, den unsere Erkenntlichkeit gegen die Ar⸗ mee und ihren edeln Chef waͤhlen koͤnnte; sie sind aber auch das Einzige, was Griechenland ihnen in diesem Augen⸗ blicke darbieten kann. Aber wenn der Ewige unsere Arbeiten und Hoffnungen segnet, wenn Städte sich da erheben, wo Elend und Truͤmmer noch von den Verwüstungen der Bar⸗ baren zeugen, wird das erkenntliche und durch seine Natlo⸗
nal⸗Versammlung repraäsentirte Grlechenland sich beeilen, sei⸗