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Allge
mein
†.⸗ en Preußischen Staats⸗Zeitung N
r. 134.
9g Palmerston war der Meinung, daß das Lord, en Geslhe nur die Bevoͤlkerung vermehre, ch das Tagelohn schmaͤlere. Die Englischen 2 Gesetze beschuͤtzten den Arbeiter weder vor Elend, Armen⸗ 1 an Beschaͤftigung; wie koͤnne man also vor Mangel a - noch Anderes in Irland erwarten? — Der Antrag wurde zurückgenommen. — Herr V. Fitzgerald machte 8 Anerag zur dritten Lesung der Seiden⸗ Bill; --. Mitglieder ließen “ seyn wuͤrde, mit der Bill noch zu zoͤgern, Sn lleber es fruͤher fuͤr rathsam gehalten hatten. ger 2823 darauf die dritte Lesung auf den folgenden Tag festgesetzt. Das Haus vertagte sich um 2 Uhr Morgens. ben Hers gondon, 8. Mai. Am Dienstag speiste der Herzog vpon Cumberland bei Sr. Majestaͤt dem Koͤnig im Pallast von St. James. — Vorgestern stattete die Prinzessin Auguste dem Koͤnige einen Besuch ab und EEEee Wellington hatte am selbigen Tage Audienz .8 br. 5 aje⸗ Hoͤchstdieselben haben sich nach esundheits⸗ üstand des Fursten von Polignac, der sich merklich bessert, kundi u lassen geruht. 3 b von 88 gab vorgestern im Koͤnigl. Pal⸗ last von Kensington ein großes Mittagsmahl. 1 Der Herzog von Wellington, Graf Aberdeen, Lord El⸗ enborough, Herr Peel, der Kanzler der Schatzkammer, Herr Herries und Herr Vesey Fitzgerald hatten dieser Tage G e Conferenzen. 2 Bloomfield, Gesandte in Stockholm, ist in dieser Woche hier angekommen. sexachdem gestern zwischen dem Grafen von Aberdeen und dem Russischen Botschafter und Franzoͤsischen Geschaͤfts⸗ trager eine lange Conferenz statt gefunden hatte, begab Er⸗ sterer sich zum Herzoge von Wellington und hatte dann eine Zusammenkunft mit dem Fuͤrsten Esterhazy. Der Preußische Gesandte Herr von Buͤlow hatte vor⸗ gestern eine Conferenz mit dem Grafen Aberdeen. Der Courier giebt in einer zweiten Auflage seines heutigen Blatts den Eingang der Rede, mit welcher der Kanzler der Schatzkammer heute das Budget dem Unterhause vorgelegt hat. Die Finanzen des Landes werden darin als in einem mehr zweifelhaften wie wirklich uͤblen Zustande ge⸗ schildert. So weit die Mittheilung des genannten Bl * geht, scheint es übrigens nicht, als ob von dem Kanzl — eine bestimmte, Seitens der Regierung beabsichtigt zler auf regel hingedeuter worden sey. gte Maaß⸗ Das Morning⸗Journa ri 8 b Tone von einem Plane der Münegfen It en bittern kommen⸗Taxe von 5 oder 4 pCt. aufzuerlegen — eine Ein⸗ der Standard, daß von keiner Einkommen Dagegen sagt läufig nur von einer Eigenthums⸗Taxe auf Lan⸗ sondern vor⸗
werde. 8 System der und daher au
3 — 2 — dereien Haͤu⸗ eer, so wie auf Kapitalien in den oͤffentli 8 „ 2—* und in oͤffentlichen Compaputechen Fonds, in den
Kanal⸗ und andern Compasnieen) die 8 Nach Plymouth ist der Befehl gesandt, vier Linienschi und vier Feee ungesäͤumt segelfertig zu halt inienschiffe Die Times will wissen, daß zu Cork 5 Infen. 2 Cavallerie⸗Regimenter zum auswärtigen? Infanterie, und werden sollen. Sie meldet, daß zu diesem Benst, eingeschifft Transport⸗Schiffe erster Klasse daselbst — bereits 15 In der Sunday⸗Times heißt es: wangt sind. einigen Tagen allgemein davon, daß die Ministan sprach vor hätten, unverzuͤglich Truppen nach Portugal 1 er beschlossen dessen hat sich aus naͤheren Erkundigungen — senden; in⸗ auswäͤrtigen Amte nichts davon verlautete Meien, daß im unwahrscheinlich ist, daß man, in Foel ögleich es nicht handlungen mit Dom Pedro und unsereis 8 Unter⸗ gleichen Maaßregeln ergreifen duͤrfte. Gewiß en. dn, man 4 mit einer Truppen⸗Ausruͤstung Ps von Seiten der Regierungs⸗Agenten Erku schaͤftigt, da Transport⸗Kosten eingezogen, und Befehle Ungen 2 um 1 in Cork von den Bedingungen zu 2. assen sind, ter we chen man die Versorgung einer bede rrichten, un⸗ mit Lebensmitteln uͤbernehmen wuͤrde.“ utenden Macht
Dem Morning⸗Journal zufol 8 den ihm uͤbertragenen Sefandtschafte⸗ Fossen b
Sreee haben.
nsere Nachrichten aus Lissabon reich is
1. n 1 Feichen bis zum 25. Apri LL. noch nicht in Freihetn gesetzt.
Assecuranz⸗,
Aus Rio de Janeiro haben wir Nachrichten bis
14. Jan. Es herrschte Ruhe, und die Kaiserl. Familie be⸗
’ E .- Tage befanden sich im Hafen ranzoͤsische Kriegs⸗ iffe, und Britischer Sei
1 Linienschiff und 2 Fregatten. I ritischer Seits
Die Fregatte „Undaunted“ ist am 2. Mai von Ply⸗
dem Verneh⸗
mouth nach den westlichen Inseln abgegangen,
men nach, um das Interesse Britischer Unterthanen daselbst wahrzunehmen, weil diese Inseln, da Dom Miguels Eype⸗ dition jetzt gegen Terceira abgesegelt ist, 8
¹ 1 leicht der Schaupl von sehr unruhigen Vorgaͤngen werden koͤnnten. Da en
pitain eines am 15. April von Terceira abgegangenen Kauf⸗ senegwn⸗ berichtet, daß jene Insel zu der Zeit noch nicht Die Unruhen unter den Webern dauern leid i wie auch in und bei Manchester noch fort. Am S⸗ stage wurden wieder nicht weniger als 50 Weberstuͤhle in Bethnal⸗Green zertruͤmmert. Die Meister hatten an dem⸗ selben Tage in der Kirche von Spitalfields eine Versamm⸗ lung gehalten, um den Arbeitsleuten Versoͤhnungs⸗Vorschlaͤge zu machen, waren aber unentschiedener Sache wieder ausein⸗ ander gegangen. Das Eigenthum, dessen die Arbeitsleute sich bemeistert haben, belaͤuft sich gegen 80,000 Pfd. Sterl Vorgestern nahm der Auflauf in Bethnal⸗Green auf eine beunruhigende Weise zu und die Polizei war in bestaͤndiger Bewegung; wie es heißt, wurden aufs Neue 65 Weberstuͤhle zerstoͤrt, und die darauf befindliche Seide weggenommen. Heute fruͤh sah man an den Haͤusern vicler Meister An-⸗ schlagzettel, in welchen sie sich willig erklaͤren, zu den fruͤhe⸗ ren Preisen (den fruͤher festgesetzten Preisen) zuruͤckzukehren;
zum
in vielen anderen Anschlagzetteln werden die Arbeitseute von den Meistern zu einer Zusammenkunft aufgefordert. Z der Kirche von Spitalsields, wech sestern bee aee h Neue
versammelt hatten, erschien auf Verlangen derselben eine Deputaa)
tion der Arbeitsleute mit einem Hrn. Hunter, dem Präͤsidenten
der Versammlung der Arbeitsleute, an der Spitze, welcher
auf die an ihn gerichtete Frage, was die Ursache zum Auf⸗ lauf und zur boshaften Zerstoͤrung der Weberstuͤhle waͤre, ere.⸗ klaärte: daß sie dem Charakter und Verfahren des groͤßten
Theils der Meister zuzuschreiben sey, welche das Vertrauen
der Arbeiter verwirkt haͤtten; daß unter dem Schutz der ho⸗ hen Eingangszoͤlle die Meister ganz gut die fruͤheren Preise 59 koͤnnten, und daß er ihnen den Rath gebe, zu versoͤhn⸗
ichen Maaßregeln zu schreiten, zu denen die Arbeitsleute
auch geneigt waͤren, indem es auch ihr Vortheil sey, vereint— mit den Meistern der Concurrenz der Franzoͤsischen Fabri-— kanten entgegen zu arbeiten. Damit endigte sich diese Confe⸗ 8 renz. Heute kamen die Meister wieder zusammen, jedoch 8 in einem in der Naͤhe der Kirche befindlichem Hause, weil
die Kirche selbst ihnen verweigert worden war. Die Weber “
von Spitalfields warten nur auf Vorschlaͤge von Seiten der Meister, um sie zu pruͤfen; eine gestern Versamm⸗ lung derselben, aus 12,000 Personen beste
auseinander gegangen.
Zu Rochdale wollten die Zerstoͤrung von Webestuͤhlen eingesperrten Kameraden befreien; und in ihrem Angriff auf die Truppen wurden 5 Personen getoͤdtet und 25 verwundet. 8 .
Kaum war Herrn Peel, als Minister des Innern, der Bericht der Behöͤrden von Manchester geworden, als derselbe
sogleich mit dem Chef des Militairstabes, Lord Fitzroy Som-⸗
theilung von seinen Dispositionen machte. Mehrere Truppen befinden sich nach Gegenden auf den Marsch. Nach Leeds ist das Dragoner⸗
merset, conferirte, und darauf dem Premier⸗Minister .
Regiment von Birmingham aufgebrochen; nach Birmingham 8
8.
kommt das dritte Dragoner⸗Regiment und eine Abtheilung des vierzehnten.
Vorgestern fand in der London⸗Faverne eine Versamm⸗
lung unter dem Vorsitz des Grafen Fitzwilliam statt, um
uͤber die Mittel zu berathschlagen, durch Unterzeichnung einen erzogs
hinlaͤnglichen Fonds zur Errichtung einer Statne des von Wellington in oder nahe bei Dublin zu bilden. Unter den zahireichen Anwesenden bemerkte man unter Andern den Herzog von Leinster, dem Marquis von Dowushire, mehrere Grafen und Ritter, die Herren Hume, O Connel, Lawleß, Henty Hunt u. A. m. Es wurden Dant⸗Adressen an den König fuͤr die zu Gunsten der protestantischen Dissidenten
end, war ruhig E
Arbeiter mehrere ihrer wegen
1 den beunruhigten