1829 / 143 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

I“ 11“ Fzn 82 vüiüihexee“ den gegenwaͤrtigen Zustand des Straßen⸗ in Frankreich und eine, nigl. Verordnung.

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und Bruͤckenbaues denselben Gegenstand betreffende Koͤ⸗ Aus dem Berichte geht hervor, daß die Laͤnge saͤmmtlicher Koͤnigl. Straßen ungefaͤhr 8631 Lieues (die Lieue zu 1000 Mdtres gerechnet) betraͤgt, und daß da⸗ von nur 4205 Lieues sich in einem befahrbaren Zustande be⸗ finden, waͤhrend 3166 Lieues auszubessern, 814 Lieues zu beendigen und 446 Lieues ganz neu zu bauen sind. 8 2 72 sten fuͤr die Ausbesserung, Beendigung und den Neul 2. ie⸗ ser Strecken werden auf 199 Millionen Fr. angesch agen. Um so viel Ersparungen, als nur irgend moͤglich, zu 2 ten, und in die schwierige Verwaltung dieses Zweiges mehr Ordnung zu bringen, schlaͤgt der Minister vor, die ten von den Ausbesserungs⸗Bauten streng zu sondern, 88 bei den letzteren besonders [“ und Orts⸗ . hoͤrden wirksamer als bisher eingreifen zu assen. ve au den Bericht des Ministers erfolgte Koͤnigl. S nung ist vom 10ten d. M. datirt und in drei Titeln abgefaßt, von denen der erste die Vertheilung der Fonds, * Genehmigung der vorgelegten Entwuͤrfe und die . h⸗ rung der Arbeiten, und der dritte das Verfahren bei dem Zuschlage der zu unternehmenden Bauten betrifft. Das Journal bes Débats ist mit der Veraͤnde die sich im Ministerium zugetragen hat, nicht behauptet, daß dasselbe dadurch an Kraft ni habe, und sonach in seiner gegenwäaͤrtigen Zusammenstellung weder der allgemeinen Erwartung noch der Wichtigkeit der Zeit,Umstaͤnde entspreche. Die Gazette de France fraͤgt blos, ob durch die neue Anordnung das Provisorische definitiv, oder das Definitive provisorisch geworden sey. Auch die liberalen Blaͤtter halten die üen. Zu⸗

raͤnderung, zufrieden; es cht gewonnen

sammenstellung des Ministeriums nur fuͤr ein neues nteri⸗ misticum.

Das Journal du Commerce bemerkt, fruͤhere Koͤnigl. Verordnung wegen der Ernennung des Her⸗ zogs von Montmorency durch die neuere nicht zuruͤckgenom⸗ men worden, es jetzt ganz eigentlich zwei Minister der aus⸗ wartigen Angelegenheiten gebe; die Mystification sey voll⸗ ständig für Diejenigen, die bloß den Moniteur lesen, da in

diesem Blatte, eben so wenig als in der neuen Verordnung, von der Weigerung des Herzogs von Montmoreney auch nur im mindesten die s

s Rede sey.

Das Bezirks⸗Wahl Collegtum

Oise) hat an die S

met

me iin

leyme, erhielt 54 S

daß, da die

zu Pontoise (Seine und rstorbenen Grafen von La⸗ b . Hrn. Karl v. La⸗ 8e Seenee zan Deputirten gewaͤhlt. er hiesige Polizei⸗Praͤfekt r. v. 2 timmen. * 8 ie.

Die mit der Pruͤfung des Gesetz⸗Entwurf. verlangten Kredites der 52 Millionet fuͤr die chen Ausgaben des laufenden Jahres beauftragte C i⸗ besteht aus Herrn 1 m Grafen von Herrn A. v. St.⸗ dem Grafen v. Guehéneue, Grafen Sebastiani, dem B Herrn Camille Périer. n 8.

ie mit der Pruͤfun

Geträͤnksteuer beauftragte andoeuvre zu ihrem Berich Der Bericht uͤber

sten Mittwo

dem und

Entwurfes uͤber d at Herrn Pavée d 82 t wa rscheinlich naͤch⸗ 8 istag (20. oder 21. Mat) abge⸗ die Discusston üͤber dasselbe in diesem men. „Die vor einigen Tagen omonae hat Briefe mitgehracht, n dem Franzoͤsischen Tonsul in Tunis, mit dem Dey von Algier angeknuͤpften ig gescheitert sind. Der Dey soll seine ien von bhgehei t haben, daß Frankrei ortfahre, es Dmn zul verlangen, die seine Kraͤfte üͤber⸗ 8 einen Krieg gegen ihn fortsetze, den er 6.soll ferner erklart haben, daß er bei

wort beha er d g, und die Kriegskosten bis zu gen habe, un ersten Franzoͤsischen Unterhaäͤndler empfan⸗

2 zahl 3 nicht zufried 222 ch Zrankreich mit dieser Antwort rechten Krie „Züͤbriecerziche er sich den Folgen dieses unge⸗ jetzt von die er An eigens ersuche er Herrn v. Lesseps, ihm Dey befestigt, d t nicht weiter zu sprechen. Der Barbarei, sa riefen mfolge, die ganze Kuͤste der seyn wuͤrde, Setraͤchtliche Truppenzahl erforderlich unternehmen., Erfolg eine Expedition gegen ihn zu

ter Ball zum B 8 Beste Boufflers hat am laͤten 8ae. h

des Gesetz⸗ mmission h terstatter e das Budget wir ch oder Donnerstag

und

sten Antn der Zeit, wo

be

des 22

eebrannten 8

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Nr. 18 stattgefunden. Die 5 er sey einer der glaͤnzendsten g

ffentlichen Bläͤtter versichern, sewesen, die i

i diesem Jahre gegeben worden sind. Unter den Anwesenden bemerkte mar auch die Infantin Donna Anna von Portugal, vermaͤhlte Marquise von Loulé. Ueber 1200 Bill S

zillets (zu 20 Fr.)

ren vertheilt worden. ümer des Hotels h

Der Eigenth

sein ganzes Haus zu dem wohlthaͤtigen Zwecke eingeraͤumt; von der Stadt waren die Zimmer auf das reichste und ge⸗ schmackvoll 1

ste meublirt worden, und hatte die Blumen zur Ausschmuͤckung derselben Die Versammlung ging erst am fruͤhen M Herr Pereira, der unter den Portu unter der jetzigen Regierung diplomatis⸗ det hat, ist von London, guels ausgefüͤhrt hat, hier an die Stelle des Grafen d

der Garten der Tuilerien

hergegeben. 8— orgen auseinander. iesischen Cortes und

e Functionen bekleikx. wo er einen Auftrag Dom Mi⸗ angekommen, um, wie es heißt, a Ponte zu treten. t

Großbritanien und Irland.

Parlaments⸗Verhandlungen. In der 8. des Oberhauses vom 15. Mai⸗ erschien der Herzog von Rorfol mit einer Petition von Land⸗Eigenthuͤmern in Susser, E““] Schutz gegen die Einfuhr fremder Wolle bitten. „Eine —ZeEqIu“““ sagte der Herzog, „ist besonders in der Bitrschrift, die ich Ihrer— 8 Aufmerksamkeit empfehle. Es ist naͤmlich von e

inigen Fabrikan- Wolle schlechter geworden

ken behauptet worden, daß die Britische d sey; de Bettsteller aber widersprechen dem auf das Best⸗ mmtestt. Ich selbst fuͤhle mich geneigt, ihnen beizustimmen und zwar, weil 22 mir meine eigene Heerde den Beweis dafuͤr liefert. Seit 11 ren ist meine Aufmerksamkeit auf diese Heerde hingewandt: kann daher mit der Angabe, daß die Britische Wolle schlechter ge⸗ worden, durchaus nicht uͤbereinstimmen.“ Der Herzog v. Rich⸗ mond, der mehrere aͤhnliche Bittschriften zu üterreichen hattt, war der Meinung, daß die Fabrikunten ein solches Geruͤcht nur * verbreiten, weil es ihnen an einem andern Vorwande heicht, u1u ihr Unrecht gegen die Britischen Schaafzuͤchter zu beschoͤnigen. —8 In einer der etitionen hatten die Bittsteller um einen Zoll von 8 6 Pence Thlr.) auf das Pfund Wolle nachgesucht. Dies sey F er, daß ein Zoll von 2 P

8₰

zu viel, sagte der Herzog, doch glaube . k. *

dem Pachter Schutz verleihen und den Fabrikanten nicht druͤcken Süa Zoll muͤßte der auswaͤrtige Produzent

wuͤrde, denn einen solchen allein tragen. Er habe, fuhr er fort, ein kleines Gut in Frank⸗ reich, wo er eine Schaͤferei, wicwohl von schlechterm Stamm, als seine Heerden in England, besitze, und doch braͤchten ihm diese 1 verhaltnißmaͤßig weniger ein, als jene. Bei dieser Gelegenbeit zeigte der Heczog an, daß er am naͤchsten Dienstag (den 19. Mai) einige Resoluttonen, in Bezug auf den Woll⸗Handel, in Antrag bringen werde und daß er gesonnen sey, uͤber seinen Antrag, wenn er Widerspruch finde, abstimmen zu lassen. Graf von Mal⸗ mesbury uüͤberreichte die Bittschrift mehrerer Muͤhlen⸗Besitzer und Muͤller, die sich uͤber die Einfuhr fremden Getreides, namentlich des Mehls beschwerten und von dieser Einfuhr sagten, sie ng deutend, daß ihre Muͤhlen und Maschinerien, fart ihnen Nu zu bringen, ihnen nur eine Last seyen. Die Bittsteller, sagte der Graf, wuͤnschen, daß die Einfuhr des fremden Mehls ganz verba⸗ ten werde; so weit koͤnne er jedoch nicht gehen, denn unmdglich *. duͤrfe man ein Monopol auf ein so nothwendiges Lebens⸗Beduͤrf⸗ niß einer besondern Klasse, und sey sie noch so respectabel ht.. trauen. In Erwaͤgung jedoch, wie bedeutend das 1 sen sey, welches die Bittsteller besitzen, und daß sie, wie sie sagen, gar keine Hoffnung haben, jemals mit den Auslaͤndern concurriren zu koͤnnen, glaube er, daß die Bittschrift die Beachtung des Ober⸗ 3 zuses verdiene. Mehrere Petitiomen, die darauf Lord King schte, waren gegen alle Korn⸗Gesetze gerichtet, und -7 —2 S kanten abgefaßt, die unter Anderem vorseten, da 42— Brod und die vielen schweren Accisen, die der Comsun e. 8* dem zu bezahlen habe, 2 Nachdem Hr. O Connell (w nut. terhau 2 78 zuruͤckgezogen hatte und ee wieder hergestellt war, erhob sich Herr Broug Lnn dash d. Auf. Anfangs vom Gerqʒͤusche noch etwas gestort, fich gesan 2 merksamkeit des Hauses zu gewinnen wußtc. 84 9 en sagte er, olle ich der Entscheidung es Sprecherg, doch Respect, ffel daruͤber kann ich diesmal nicht unterdruͤcken, daß ei⸗ 28 Miregliede welches an die Tafel tritt um den Eid zu leisten, wzerden kann, die Gruͤnde anzugeben, warum er die ihm benehs Eide nicht leisten will und wodurch er, auch ohne dfeselben, ehm Recht auf seinen Sit zu haben glaubt, wenigstens sehe nicht ein, warum man ihn nicht hoͤren will; sch zweifle, daß es einen fruͤhern Fall gehe, in well chem einem Mitgliede dieses Recht versagt worden ist, Inq.“ ich doch andere Beispiele kenne, da von dem Rechte Gebrauch ge⸗- macht wurde. Ehe diese Frage nicht entschieden ist, wird es nut⸗

los seyn, uͤber die andern aus di e 5 zu reden. Jetzt jedoch, Sir 8 ehrenwerthe Mitglied, Ihrer Weisung gemaͤß, sich zurüͤckgezogen 8 hat, halte ich es, nach der Aus die Sie der Parlamentss. Acte gegeben, und nach dem Ur⸗ das Sie uͤber die thuͤmliche Lage des ehrenwerthen Herrn gefaͤllt, der Sitte und der Vernunft angemessen, daß das Haus den Fall entscheide, und zwar die Frage mit einbegriffen, ob der chrenwerthe Herr an der vee I soll. Sie, I aussprechen muß,

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oder an der Barre des Hauses gehoͤrt sind der Ersie, der uͤhen eine soche Frage sich