1829 / 175 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Berlin, Freitag den 26sten

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Juni

13929.

S meratio zu machen sind, und daß der Preis fuͤr den ganzen Umfang der I1.

8 ½ I3 Staats⸗Zceitung nicht ggrroöschen vierteljäͤhrlich festgescht.

Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.

Des Koͤnigs Masestaͤt haben den Registrator bei dem Ober⸗Appellationsgerichte zu Greifswald, Wydbohm, zum Hofrathe zu ernennen geruhet.

Der bisherige Notarius im Departement Posen, Gier sch, st auch zum Justiz⸗Commissarius bei dem Land⸗Gerichte zu Posen bestellt worden.

Seine Durchlaucht der regierende Herzog von Nas⸗ au ist von Wiesbaden hier eingetroffen.

Abgereist: Der Großherzoglich Mecklenburg⸗Schwe⸗

rinsche Ober⸗ ofmeister, außerordentliche Gesandte und be⸗

vollmäͤchtigte Minister am hiesigen Hofe, Freiherr von

Luͤtzow, nach Ludwigslust.

2 Der Großherzogl Sachsen⸗Weimarsche Ober⸗Stallmei⸗ ster von Bielke, nach Weimar.

Zeitungs⸗Nachrichten. Ausland. 877 Rußlandd.

Petersburg, 17. Juni. Se. Majestaͤt der Kai⸗ geruhet, folgende Orden zu vertheilen: Dem Ge⸗

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* St. ser haben

Beim Ablaufe des Quartals wird hiermit in Erinnerung gebracht, 1 ausvoigtei⸗Platz Nr. 1.), n, hier am Orte bei der Redaction (Hausvoigtei⸗P 1 Menarche, zuf ls Rchlr 2 g* jeñ n das Blatt am Vorabend seines Datums durch die Stadt ist, wofuͤr den ö— 18 daß der seit Anfang dieses Jahres mit der Staats⸗Zeitung verbun 8 eiger fuͤr die Preußischen Staaten, welcher die nachstehend bezeichneten Gegenstaͤnde: uhhastationen, Aufgebote verlorener Staats⸗Papiere, Edictal v. 22 uch zur Aufnahme der von Seiten der oͤffentlichen Beh rden des In en bestimmt ist, nach wie vor den Abonnenten der Staats⸗Zeitung une ert wied. Fr diezensaer⸗ halten, ist der Preis des gedachten Blattes auf Rthlr. Preuß. Cour. jaährlich ode

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neral der Infanterie, Grafen Kuruta, den St. Andreas⸗

Orden; dem Prͤsidenten des Verwaltun s⸗Rathes des Koͤ⸗ nigreichs Polen, Grafen Valentin So oleffski, und dem

Polnischen Finanz⸗Minister, Fürsten Liubetzki, den St. Wla⸗ dimir Orden erster Klasse; dem Polnischen Minister des In⸗ nern, Grafen Mostoffski, und dem Polnischen Justiz⸗Mini⸗ ster, Grafen Ignatius Soboleffski, den Si. Alerander⸗ Newosky Orden erster Klasse. .

Der beim Finanz⸗Ministerium des angestellte Fͤürst Wladimir Lubecki ist zum Kammersunker Sr. Majestät des Kaisers ernannt worden. 4

Der Befehlshaber des Generalstabes des 6ten Infanterie⸗ Corps, General⸗Major Wachten I., hat von Sr. Majestät dem Kaiser einen goldenen, mit Diamanten verzierten, und mit der Inschrift „für Tapferkeit“ versehenen Degen er⸗

alten. 8⸗ 4 Der bisherige erste Secretair bei der Russischen Ge⸗ sandschaft in Wien, Collegien⸗Rath Frohmann, hat auf sein Aasuchen und mit Erhebung zum Staats⸗Rath, seine Ent⸗ la erhalten. b

* dena⸗ Ausstellung der Erzeugnisse Russischen Ge⸗ werbfleißes zicht fortwährend eine außerordentliche Menge von Zuschauern herbei, die nicht genug ihr Erstaunen uͤber die großen Fortschritte bezeugen koönnen, welche in einigen Manufakturzweigen stattgefunden haben. Vor einigen Ta⸗ gen, wo der Eintritt nur gegen Einlaßkarten erlaubt war, Uählte man in den 1 2 Tagen, wo das Lokale dem ganzen Publikum

Saͤlen der Ausstellung 4057 Personen;

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daß die Bestellung en auf diese Zeitung, nebst Praͤnu⸗ in den Provinzen aber bes den Koͤniglichen Post⸗Aemtern Preuß. Courant vierteljaäͤhrlich festgesett

Post frei ins Haus gesandt wird. 1 dene Allgemeine An⸗

als Concurse, Liquidations⸗Prozesse, s. w. im Auszuge zur Kenntniß des Publikums bringt, und Auslandes ergehenden Bekannt⸗ ntgeltlich geliefert wird

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r zehn Silber⸗

offen stand, war die Zahl der Besuchenden 5932, 10,433 und 9786.

Vorgestern machte hier Herr Robertson eine Luftfahrt, die er, unter Beguͤnstigung eines schoͤnen Wetters nach einem 5stuͤndigen Aufenthalte in den obern Regionen, gluͤcklich be⸗ endigte.

Aus Petropawlowsk schreibt man unter'm 12. Mai, daß im April⸗Monat von dort aus nach der Kirgisischen Steppe drei Karavanen ab egangen sind, die zusammen aus 9 Ka⸗ meelen und 1009 Karren bestanden, und mit einem Betrage von ohngefaͤhr 269,000 Rubel an Kaufmannsguͤtern beladen waren.

Man meldet aus Tiflis, vom 15. Mai, daß der Prinz Chosrew⸗Mirza, Sohn des praͤsumtiven Persischen Thron⸗ Erben, unverzuͤglich von dort mit seinem ganzen Gefolge abreisen wird, um sich nach St. Petersburg an den Kaiser⸗ lichen Hof zu begeben.

Seit einiger Zeit bemerkt man, daß die kriegerischen Volksstaͤmme, die den nordoͤstlichen Abhang des Kaukasus bewohnen, zusehends friedfertiger werden und den wohlthaͤti⸗ gen Bemuͤhungen unserer Regierung, sie zur Gesittung zu üͤhren, entgegen kommen. Eine große Anzahl der ältesten hherschen has unter denen der beruͤchtigte Beibulat, einer der tapfersten Ahentheurer des Kaukasus, haben, zum Beweise ihrer Ergebenheit, vor Kurzem den Schamchal von Tarki, 2 der seit langer Zeit ein Unterthan Rußlands ist, zu ihrem Anfuͤhrer verlangt. 8

Mehti⸗Chan, Schamchal von Tarki, hat die e. mung der eeg; erhalten, sich in diese Hauptstadt zu begeben, und wird bald in St. Petersburg Die⸗ g. ser Fuͤrst, dessen Domainen die ansehnlichsten in Daghestan sind, und der einen großen Einfluß auf die Bergfuͤrsten in seiner Nachbarschaft ausgeuͤbt hat, ist jederzeit durch seine unerschuͤtterliche Anhaͤnglichkeit an Rußland ausgezeichnet ge⸗ 8 wesen, und hat den Rang eines General⸗Lieutenants in uin⸗ serer Armee. Bekanntlich hat die Provinz Tarki die Sou verainitaͤt Rußlands seit der ersten Haͤlfte des 17ten Jahr 8 hunderts anerkannt, und der Zaar Michael Feodorowitsch, der erste Herrscher der Dynastie Romanow, ertheilte im 8 Jahre 1638 dem Schamchal den ersten Lehnbrief.

Odessa, 10. Juni. Vor einigen Tagen uͤberbrachten 2 ein Sardinisches und ein Oesterreichisches 5 die ge. fangenen Russen, welche der Sultan frei gegeben at, und deren Zahl aus 4 Ober,Officieren 2 Fahnjun ern und 106 Sola daten und Unter⸗Officieren bestand. Niemand kennt hier die Beweggruͤnde, welche den Sultan zu dieser Freilassung be. bmme.n. So 8 27 nhen erfahren koͤnnen, daß An- angs Mai einer seiner Guͤnstlinge die Ru ischen Gefange⸗ —5 die sich auf der Prinzen⸗Insel sifschen Sässes ihnen erklärte, daß es die Absicht Allen die Freiheit zu schenken. Kurz darauf kam dasselbe Individuum wieder, waͤhlte die obenerwähnten Personen aus, und kuͤndigte ihnen an, daß sie sich an Vord der Fahr⸗

zeuge zu begeben haͤtten, welche bereit waͤren, sie zu empfan-⸗ gen und nach Odessa zu fuͤhren; zu gleicher Zeit sagte er den 1 Nachbleibenden, daß auch sie bald ihre Freiheit erhalten wüͤr⸗ * den. Bei ihrer Abreise hatte man den Gefangenen weder Fragen gestellt, noch Versprechungen irgend einer Art abge⸗ nommen.

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befanden, besuchte, Dund 4 1 4 des Sultans sey, ihnen.

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