1829 / 192 p. 7 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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jedoch die naͤchsten Ereignisse und der nahe Fall von Sili⸗] bestand buchstaͤblich folgte. Er hatte naäͤmlich vorge⸗ 2 ganzliche Unchätigteit des Groß⸗We irs, die schlagen, bei dem Mangel tuͤchtiger einheimischer Juri⸗ nach Russischen Berichten zu erwarten ist, solche falsche, auf sten unterrichtete Auslaͤnder bei den Gerichten anzustellen; die Beruhigung der Gemuͤther berechnete Angaben wider⸗ das Panhellenion widersetzte sich dem, und erklaͤrte, daß es

legen.“ 2* E 9 FSn. . Sr Praͤsident 1. F leß sich darauf eine Liste von Candida rlegen, aus de⸗ iür Griechenland 5 nen er die jetzigen Mitglieder der Gerichtshöͤfe waͤhlte, deren

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Fähigkeiten sich aber meistens auf Festigkeit im Lesen un Der Courrier de Smyrne enthaͤlt folgendes Schrei⸗ Schreiben 81,bühn. immt man den General Preeure, 8 ben aus Syra, vom 18. Mat: „Der Praͤsident wird mit tor des Appellations⸗Tribunals, Klonares, den Bice⸗Praͤst⸗ Ungeduld auf dieser Insel erwartet; Alles bereitet sich, ihn denten desselben Gerichts, Rizzi, den Richter Michele, den mmit Freudens⸗Bezeugungen zu empfangen, aber ihm auch Praͤsidenten des Tribunals in Tino, Schilizzi, und einige zahlreiche Beschwerden nicht zu an wovon sich andere redliche und unterrichtete Maͤnner aus, so ist das Jeder den besten Erfolg verspricht. Seit zwei Tagen kom⸗ zane uͤbrige Personal nur eine Parodie des richterlichen men von den benachbarten Inseln Kaͤhne mit Lorbeern an, Amts zu nennen. Dies ist eine Schilderung der gegenwär⸗ aus denen Triumphbogen und Blumengehaͤnge gemacht wer, tigen Lage der Dinge in Griechenland. Der Praͤsident hat ddeen, und man versaͤumt nichts, um das Fest des Empfanges noch keinen entschiedenen Weg eingeschlagen, und seine Feinde s zu verschoͤnern. Den letzten Nachrichten zufolge wollte der benutzen diese Ungewißheit, welche seine Schritte charakteri⸗ Präͤsident sich nach Poros begeben, um dem Leichenbegaͤng⸗, sirt, um ihnen gehaͤssige Plaͤne unterzulegen.“ . nisse des fuͤr Griechenland ruhmvoll gefallenen Capitain Ha⸗ Ein Schreiben des Herrn Eynard vom 29. Juni mel⸗ 8 stings beizuwohnen; seine Ankunft bei uns wird dadurch um det: „Ich habe die letzten Nachrichten aus Griechenland; aocht Tage verspaͤtet werden. Die Wahl der neuen Demo⸗ Alles beginnt sich dort zu organisiren; das Land wird al⸗ geronten fuͤr die obere Stadt fand gestern ohne ein außer⸗ lenthalben bebaut; die Noth ist weniger groß; das Zutrauen pordentliches Ereigniß statt. Es sind vier neue Demogeron, der Einwohner zu dem Praͤsidenten waͤchst mit jedem Tage. ten an die Stelle der alten ernannt worden, wiewohl die Der verlaͤngerte Anfenthalt der Franzoͤsischen Truppen ist Setzteren keine Intrigue unversucht ließen, um sich auf ihren eine unendliche Wohlthat fuͤr Griechenland geworden. Die Posten zu behaupten. Hoffentlich werden die Neuerwaͤhlten Griechen gewinnen ihre Wohlthaͤter immer lieber und fuͤh⸗ die Interessen des Gemeinwesens besser zu handhaben wissen, len, wie viel sie Frankreich verdanken. Andererseits schaͤtzen llls ihre Vorgaänger. Der Praͤsident hat bei seiner Ruͤck, die Franzosen die guten Eigenschaften der Griechen. Beide kehr nach Aegina das Panhellenion kalt aufgenommen und Voͤlker sind fuͤr immer vereinigt.“ erklaärt, daß er die in einigen Provinzen auf ihn selbst gefal⸗ lene Wahl zum Revpraͤsentanten fuͤr den National⸗Congreß 1A1A4“ niccht annehmen, sondern neue Wahlen anordnen werde. Die in 1“ 6. Eleusis stehenden Griechischen Truppen sind durch zahlreiche aldbdtbbh. Iubarn d. 8 eeeeee ihre ganze 5. Kraft jetzt gegen Atrika; durch den Fall von Missolunghi Berlin, 12. Juli. Auf der Rheinischen Universität 8 2282 E1 8eS.Heae e bins Bonn sind gegenwaͤrtig 978 Studirende immatriculirt, naͤmlich: 84 8 1 A 2 Lereczner, daß die Bedingungen der Capitulation von Lepanto I. Evangelische Theologen ... 6 äuf das Schicksal der andern Festungen großen Einfluß ha⸗ * ben wuͤrden, und er hat deshalb der dortigen Garnison eine b . e P-. Bruͤcke gebaut. In Aegina war man mit der fuͤr II Katholische Theologen Zien. 286 ꝓ3 ddit Tuͤrkische Besatzung so guͤnstigen Capitulation von be⸗ 3 . Auslaͤnder 53

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e unzufrieden; dieselbe hat aber viel zur Uebergabe Mis⸗ 340 soeunghi's beigetragen; sobald die Tuͤrken, welche dieß⸗ Festung Inlaͤnder 200 eeeöghen + daß sie ruhig nach ihrer Heimath zu- III. Juristen D öD Ausländer 36 euͤckkehren und ihr ganzes Besitzthum mitnehmen koͤnnten, 11“ I, bbae de8 in ggeben, sobaln Jeahhder, 188

as die innere Verwaltung des hesFuier HxF

neuen Staats betrifft, so hat der Präsident seit Auslaͤnder 14

man erken iI Gerechtigkeit und ksamkeit fuͤr die 1 v.e; r aan Naensen⸗ Sesenenh in de, aaes anee Slagsat V. Philosophen und Kameralise [uslände 21 S Das i 7 b 222 g Saeo thetemeües s Graf Capodistrias übt in diesen— heeaen.; Summa (9 alrs er bishe grv-4, 8 Einfluß auf das Land aus, 7 außer E“ 2 gehabt hat. Aber eben dieser große Einfluß immatriculirte Personen den Vorlesungen bei;

derselben eingefuͤhrt;

bheat eine Oppositions⸗Parthei hervor belaͤuft sich 8 ; IThei gerufen, die aus dem die Gesammtsumme der Studirenden be⸗ Theile derer besteht, welche as 1821 an den oͤf⸗ bdeigmach anf ... ..1 gga 25, sentlichen Angelegenheiten Theil genommen haben. Sie war⸗ Von dem dramatischen Gedichte „die Todtenfrau,

S Prasidenten vor, daß er die innere Verwaltung uͤber von W. Foͤrster, welches in der Buchhandlung von A. W. LEn,Plüne vernachläͤssige, daß er die Constitution Hayn, zum Besten der durch Wassersnoth verungluͤckten Be⸗ 8 ati umstüͤrzen wolle, die Zusammenberufung des wohner der Preußischen Niederungen, erschienen ica 86

erlandes ver aler eingegangen. asser, 8 siche an neue EEEö 112 e Bef⸗ des wohlthaͤtigen Unternehmens, hat nun diese 8. aller Mitglieder des Panhelleniums. Einige halten die noch uüͤbrigen 400 Exemplare zum Besten der in Schle⸗ 8 Thoart rschuldigungen für begruͤndet, Andere, welche nur nach sien Verungluͤckten bestimmt, und koͤnnen dieselben a

S i betrachten selben Behrendt in Empfang gen 8 1

8 Fas an,e daß sie 7v 82 das Die Verwaltung der Irren⸗Au fbe wahrungs⸗An⸗ 8 können; die Vaterlandsliebe hat an ihrer Un⸗ stalt in Brieg, die bisher von der Koͤniglichen Regierung in sie nicht * keinen Antheil; sie hassen die Obergewalt, weil Breslau gefuͤhrt wurde, ist, in Folge der von des Köͤnigs FZI“ Prämvehren Haͤnden ist, und den Präͤsidenten, weil er Majestaͤt erlassenen Landtags⸗Abschiede vom 9. Juni 1827 ent ist, und ihnen steht. Ihre Gesinnung und 22. Februar d. J, gegenwaͤrtig auf die von den Schle⸗ nunendlich gluͤcklich Voltes, welches im Gegentheil sich sischen Provinzialstaͤnden dazu erwaͤhlten Deputirten im vo⸗ rannen J2 8 Wace, von dem Deucke dieser kleinen Ty” rigen Monate uͤbergegangen. Zu gleicher Zeit sind die zur schenkte der Prn eyn. Bei seiner Ankunft in Griechenland Errichtung einer Irren⸗ eil⸗Anstalt fuͤr Schlesien, die So hat er diesen Hauptlingen zu viel Vertrauen. Grafschaft Glatz und die ber⸗Lausitz, in Leubus, von den oßen Nachth il dem Staaté in Betreff der Gerichtshoͤfe Staͤnden gewaͤhlten Commissions⸗Mitglieder zusammen getre⸗ Panhellenion eil dadurch gebracht, daß er der Ansicht des ten, und haben ihre Geschaͤfte begonnen, welche zunaͤchst da⸗ enkons, das groͤßtentheils aus diesen Haͤuptlingen rin bestehen, die zur baldmoͤglichen Eroͤffnung der Anstalt noch

lisst keinesweges die des