1829 / 205 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Miiederlage gerade auf Adrianopel zu marschiren. Welche verain den Rockschoß kuͤssen, beizuwohnen. Frau von Huͤbsch Folgen ein solches Manoeuvre haben muͤßte, wenn es mit nahm sich die Freiheit, zu bemerken, dieser Act wuͤrde von e glleicher Geschicklichkeit und Gluͤck, wie das gegen die Armee kurzer Dauer seyn, als daß ihre Tochter ihn gehörig sollte auf.. des Groß⸗Wesirs, ausgefuͤhrt wird, laͤßt sich kaum berechnen. fassen koͤnnen; der Großherr versicherte dagegen, er sollte so b Vielleicht wird die Pforte dadurch eingeschuͤchtert und zur langsam vollzogen werden, daß es ihr an Zeit zum Zeichnen Nachgiebigkeit gezwungen, ob sie gleich bis jetzt noch dieselbe nicht mangeln wuͤrde. Nach dieser ersten Unterhaltung ver⸗ Beharrlichkeit in ihren politischen Gesinnungen, wie fruͤher, langte der Sultan, Fraͤulein Emilie auf dem Fortepiano spie⸗ aͤußert. Die Truppen des Generals Krassowsky, die durch len zu hoͤren; mehrere Bim⸗Baschis wurden abgeschickt, um das den Fall von Silistria disponibel wurden, sollen nun groͤß⸗ Instrument in den Garten zu holen, und Fraͤulein v. Huͤbsch tentheils gegen Rustschuk verwendet werden. Uebrigens be⸗ spielte eine Stunde lang, zum nicht geringen Vergnuͤgen des schaͤftigen sich die Russen bereits mit Ausbesserung der Festungs⸗ Sultans, der sie mit Lob üͤberhaͤufte. Die ihm hierauf vorge⸗ werke von Silistria und Herstellung einer Bruͤcke uͤber die setzten Erfrischungen nahm der Sultan nicht an, befahl aber, Donau, um eine naͤhere und directe Communication mit den seinen Kaffee zu serviren, reichte davon den Damen und fragte, Fuͤrstenthuͤmern zu erhalten. Die eroberte Tuͤrkische Flottille ob solcher (trotz der Abwesenheit des Zuckers) nach ihrem Ge⸗ gewährt ihnen hiebei große Erleichterung.“ 1 schmacke waͤre? Nachdem auf diese Weise ein Paar Stunden „Von der Donau, 13. Juli. Nach Briefen aus verflossen waren, begehrte der Großherr ins Haus hinaufzu⸗ Konstantinopel vom 26. Juni hatte der Großherr eine feier⸗ steigen, wohin Frau v. Huͤbsch und ihre beiden Toͤchter ihn be⸗ liche Heerschau uͤber die bei Bujukdere versammelten Trup⸗ gleiteten. Er begab sich hier in saͤmmtliche Zimmer, nahm Alles, pen gehalten, welcher die Botschafter von England und was sich darin befand, genau in Augenschein, betrachtete mit Frankreich beiwohnten. Obgleich die beiden Botschafter ihre besonderer Aufmerksamkeit die Bildnisse des verstorbenen Ba⸗ Antritts⸗Audienz noch nicht gehabt hatten, so soll sich doch rons v. Huͤbsch, und des verewigten Kaisers Alexander, und war der Sultan bei dieser Gelegenheit viel mit Sir Robert Gor⸗ nicht wenig verwundert, auch sein eigenes, von einem fremden don, der von der Pforte besonders ausgezeichnet wird, un⸗ Maler verfertigtes, zu erblicken. Er ragte eine der Da⸗ terhalten haben. Die verschiedensten Gerüchte waren nach die⸗ men, ob sie es aͤhnlich faͤnde und erhielt eine schmeichelhafte ser Heerschau zu Konstantinopel im Umlauf; unter Anderm Antwort, die ihm Vergnuͤgen zu machen schien. In dem sagte man, die Pforte werde die Vermittelung der Maͤchte naͤmlichen Zimmer ward der Sultan auch ein Gemälde des 8 in Hinsicht auf Griechenland nicht annehmen, und der Sul⸗ alten Thurms der Janitscharen gewahr, und konnte sich der lan habe sich daruͤber gegen Hrn. Gordon sehr bestimmt aus⸗ Bemerkung nicht enthalten, daß er dieses Gebaͤude habe zer⸗ ggesprochen. Der Niederländische Gesandte, Baron van Zuy⸗ stöͤre

derla! 1 n, und einen neuen Thurm erbauen lassen, worau 5* b en, Peicer in 8 so 2 8 Frau v. Huͤbsch ihm erwiederte, daß ihre 2aaser niciaul dienste um die terthanen nen erworben hat auch diesen zu zeichnen nicht unterlassen wuͤrde. Zuletzt lie ssoll von dem Koͤnige von Frankreich das Großkreuz der Eh⸗ 5 - Zuletzt ließ

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er sich auf einem Sopha nieder, vor welchem ein Fernrohr ren / Legion, und von dem Koͤnige von England eine reich mit stand⸗ und beschaute eine Zeitlang durch dieses 1 * Diamanten geschmuͤckte Dose, im Werthe von 5000 Pfund umliegende Gegend. Der Besuch dauerte ungefaͤhr drei Srerl., erhalten haben. Ein ranzoͤsischer Courier, der Stunden, der Großherr machte den Damen unter vielen vppon Paris kam, wurde von dem Königl. Franzoͤsischen Bot⸗ Danksagungen fuͤr die gute Aufnahme Geschenke mit kleinen schafter zu Wien, Herzog von Laval⸗Montmorency, nach Goldstuͤcken, die man als einen Beweis seiner besondern . Feustantinover an den Grafen Gullleminot weiter abgefer⸗ Gnade nicht ausschlagen durfte, und ließ nachher auch die eigt, ein Russischer Courier wurde von dem Russischen Bot⸗ Dienerschaft des Hauses beschenken. Beim Hinweggehen schafter am Wiener Hofe in das Hauptquartier des Grafen wiederholte er die Srnsüdan zu dem Bairamsfeste, mit dem Dieitsch geschickt, und ein Oesterreichischer Courier ging nach Zusatz, daß Frau v. Huͤbsch und ihre Familie die ihnen be⸗ Paris ab. Das von dem Oesterreichischen Beobachter be⸗ stimmten Plaͤtze bereit finden wuͤrden. So endete dieser in aannt gemachte Schreiben des Englischen Botschafters, Hrn. seiner Art beispiellose Besuch, und der Sultan begab sich Gordon, an ehlaen Consul zu Smyrna, hinsichtlich aus dem Landhause in das kuͤrzlich bei Bujukdere gelandete der von der Griechischen Regierung angeordneten Blokaden Englische Dampfschiff, um nach Terapia zuruͤckzukehren.“

von Negropont und dem Griechischen Festlande, erregt große 3 1 Aufmere enbehnt Man will 9. 829 Graf —S. Vereinigte Staaten von Nord⸗Amerika. 1 4 1, Griechenland zu verlassen, falls die Engli⸗ New⸗York, 20. Mat. Ein hiesiges, Blatt (the Evening⸗

he Regierung

ie von ihm angeordneten Maaßregeln zu be⸗ Post) sagt: „Wir haben die groͤßte Hoffnung, die Angelegenheit schraͤnken gedenke, und daß er deshalb an den Lord⸗Ober⸗Com⸗ der Anspruͤche mehrerer unserer Mit uͤrger an Frankreich, wegen missair der Jenlschen Inseln, Sir Frederick Adams geschrie, erlittener Verluste im letzten Kriege, zu ihrer und unserer Fe⸗ ben habe. Man versichert sogar, der Praͤsident treffe bereits nugthuung beendigt zu sehen, und sind auch nicht auf das Anstalten, die auf ein solches Vorhaben schließen lassen. Entfernteste gewaͤrtig, daß die jetzt daruͤber statt findenden —— Die genannte Zeitung giebt auch folgenden Aus, Unterhandlungen zu Feindseligkeiten zwischen Frankreich und zug Prcvat, Schrelbens aus Konstantinopel vom den Vereinigten Staaten fuͤhren sollten. Wuͤrde dies aber 1 25. Jun ei,s a ich 25 der letzten Post nur kurz von einer dennoch der Fall seyn, so theilen wir andererseits auch vnmne.. Begebenheit prechen 2, welche dem Publikum dieser die Besorgnisse gewisser Personen in Hinsicht des, aus ei Hauptstadt Stoff zu langen Unterhaltungen bereitet, und nem solchen Creignisse moͤglicher Weise zu erwartenden Re⸗ nch eEnsthaste Beohachter durch einen mit der hiesiger alnd sultates. Dieselbe Seemacht, die sich schon so viele Lorbert.;. Hof⸗Etikette sehr contrastirenden Besuch in Verwunderung ten erkaͤmpfte, wuͤrde auch diesen Kampf mit Ruhm beendigen.“ 8 stzt hat, so gebe ich Ihnen heute umstaͤndlicheren Bericht Vor einigen Tagen schiffte sich Herr John Qulney

boe⸗ dieses Ereigniß. Der Sultan ließ am 10. Juni Adams auf einem Dampfboot nach seinem Landsitz Auinch Morgens die verwittwete Baronin von Hübsch, Mutter des ein, begleitet von einer Menge Menschen, deren ruhiges und önigl. Däanischen Gesandten, durch zwei seiner Adjutanten Benehmen deutlicher, als es Worte 80.

benachrichtigen, daß er Willens sey, ihren Garten in Bujuk⸗ unen, fuͤr das Interesse sprachen, welches sie an dem Wohl dere in Augenschein zu nehmen. Um 2 Uhr kam er zu des wuͤrdigen Staatsmannes nahmen. .a.u. ferde, mit einem Gchalge von ungefähr sechszig Personen, In Greensburgh, Provinz West⸗Chester, ward neulich em Landsitze der Baronin an, und wurde von ihr und ein Denkmal von weißem Marmor zur Eriunerung an E1I“ thren beiden unverheiratheten Toͤchtern im Garten empfan⸗ van Wart aufgerichtet, der sich im Revolutions⸗ riege aus; en⸗ Der Großherr ließ sich auf der Terrasse nieder, und gezeichnet und unter Andern auch Theil an der Gesangen⸗ 88 orderte Frau von Huͤübsch, die sich Anfangs weigerte, Platz nehmung des beruͤchtigten Major André genommen hatte. 8. vor ihm zu nehmen, mit vieler Freundlichkeit zum Nieder⸗ „General Arkinson, der die im westlichen Theile der Ver⸗, sitzen auf Er aͤußerte den Wunsch, Zeichnungen von der Staaten befindlichen Truppen besehligt, hat F der Fräulein Emilie, die ihm geruͤhmt worden waren, Abt e

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eilung derselben anbefohlen, den Handel zwischen St.

ksamkeit und Wohlge⸗ Louis und dem Innern von Mexiko zu beschuͤtzen, wo, nach 18, 8n.e sf vnt Begenstände erklaͤren, den letzten Berichten, die Zahl der Raͤuberbanben lag ich 8 weilte be d 2

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sonders bei ei des Vesuvs, und fragte zunimmt. 4

endlich die öe wuͤrde, sein Vorgestern ward hier von der Gesellschaft „die freund⸗ 8 Büldniß zu verfertigen. Auf die Antwort, daß sie im Fi⸗] schaftlich verbuͤndeten Soͤhne St Patricks“ ein großes Mit⸗ surenfeichnen nicht geuͤbt genug sey, erwiederte der Großherr, tagsmahl zur Feier der Emancipation der Irlaͤndischen Ka⸗ .

e moͤchte sich nach der Wiese begeben, um der Feierlichkeit tholiken gegeben. In dem dazu eingerichteten Lokal waren

Kurban⸗Bairams, wobei die Großen des Reichs dem

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die Fahnen Großbritaniens und Nordamerika's abwechselnd durcheinander aufgehaͤngt. Ueber dem Eingange sah man das Wappen der ereinigten Staaten und

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