1829 / 244 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Amtliche Nachrichten. 4 KeKronik des Tages. 2 SOae. znigliche Majestaͤt haben den Justizrat an⸗ 2 ens und des Ober⸗ Landesgerichts ia Muͤnster allergnaͤdigst erna 2 vSe. Des Koͤnigs Masegeat 2 98 ie Friedrich Foͤrster den k b 3 8. 88 2 ausgefertigte Patent Allerhoͤchst⸗ eigenhaͤndig zu vollziehen geruhet.

Se. Koöͤnigl. Hoheit der Kronprinz ist von hier nach Pommern abgegangen.

4 lph August Friedrich Rudorff, bis⸗ her 55,2 juristischen Facultäͤt auf der Frie⸗ drich Wilhelms⸗Universitaͤt zu Berlin, ist zum außerordentli⸗ (chen Professor der Rechte auf gedachter Universität ernannt.

* Das 13te Stuͤck der Gesetzsammlung, welches heute aus⸗ en wird, enthält: unter . X gegnen agne Verordnung wegen Einfuͤhrung eines glei⸗ Ichen Wagengeleises in der Provinz Westphalen. Vom 30. Juni d. J.; 3 Nr. 1208. den Auszug aus der Allerhöͤchsten Cabinetsor⸗ der vom 23. Juli d. J., betreffend die Regu⸗ lirung des Kriegs⸗Schuldenwefens der Mieder⸗ Lausitz und unter 209. binetsorder vom hen des⸗ Abaͤnderun P.

. zum Stempel⸗Gesetze vom 7. Maͤrz 1822 bei —2 Gattungen von S elbarten. b Berlin, den 3. Sept. 1829.

Debits⸗Comtoir.

1.8 1 mmen: Se. Excellenz der General⸗Lieutenant, 8 e eees Uund Commandant von Berlin, von

sen. Tipeis ieg, „Se gse Metschersky, Kaiserl. Russi⸗ sscher Gcheimer Rath, nach Breslau. 11

. * 5 8 8 b.

eitungs⸗Nachrichten. bSvnaloenkd .

Frankreich. En ust. Vorgestern arbeiteten . Ma⸗ 8 enn 2 Polignac und 88. Beourdonnaye. Gestern fruͤh hoͤrte der 8 des St. Lud⸗ phine und dem Herzog v. Vordeaur zur gee. d eine roße wige Tages in der Schloß⸗Kapelle von St. Bans des Messe von Cherubini; Se. Majestaͤt trugen üͤrdenträ⸗ St. Ludwigs⸗Ordens, und waren von den Großw 2— und dem Botschafter von Neapel begleitet. 98 1 2 einem alten Gebrauche zufolge, eine Deputation der Invaliden dem Koͤnige das geweihte Brod. Der Her⸗ dog von Orleans speiste mit seiner Familie bei dem Könige. Das Journal des Dobats meint, der Minister des Irnnern hade durch die Versetzung der beiben Prafekten, Vi⸗ comte v. Curzay und Jordan, und durch die Wlederanstellung ddes Baron Locard als Praͤfekten des Departements des Ober⸗ Rhein einen Anfang mit der Vollziehung seines Rundschrei⸗ bens gemacht. Durch die Ernennung des Baron aussez zum Farime Minister sey die Praͤfektur des Gironde⸗Depar⸗ tements, eine der schoͤnsten des Kaͤnigreichs, erledigt worden, Und der Minist Nanne. 1

ne, dem Vicomte von ⸗C

1829.

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Curzay, verliehen, der sich in der Sitzung von 1827 durch seine Angebereien gegen die Anhaͤnger der Constitution aus⸗ gezeichnet habe. Hr. Jordan, durch Hr. v. Villéle zum Praͤ⸗ fekten ernannt, so wie der neue Praͤfekt Baron Locard, seyen ohne politische Bedeutung, aber warme Anhaͤnger des neuen Ministeriums.

Gestern fand die feierliche Faftbn des Herrn von Belleyme als Praͤsidenten des hiesigen Tribunals erster In⸗ stanz statt. Sowohl die Anrede des aͤltesten Vice⸗Praͤsiden⸗ ten, Janod, als die Gegenrede des Herrn v. Belleyme wur⸗ den lebhaft beklatscht.

er Vicomte von Chateaubriand ist am 20sten von Pau nach Paris abgereist; am 23sten war er mit dem Herzoge von Broglie in Bordeaux angekommen.

Die Fuͤrstin von Polignac ist mit ihrer Familie von London hier angekommen.

Der Courrier frangais behauptet, der Baron von Haussez habe vor seiner Ernennung zum Marine⸗Minister an den Grafen Roy geschrieben, er w nsche sich Gluͤck dazu, nicht zu dem neuen Ministerium zu gehoͤren, dessen Unpo⸗ pularitaͤt ihm so groß scheine, daß er an einer Dauer dessel⸗ ben zweifle. Graf Roy habe diesen Brief mehreren Perso⸗ nen gezeigt, als sich das Geruͤcht von der F des Barons zum Minister verbreitete. Demselben Blatte ufolge soll der Großstegelbewahrer gesagt haben, daß er als e eaber noch immer im linken Centrum sitzen wuͤrde, daß er aber in religiöser Beziehung die Jesuiten als die besten

Priester ehre.

Der Graf von Gabriac, Neffe des Füͤrsten von Pollg⸗ nac, demcht sich, wie es heißt, um den Botschafter⸗Posten falls der Herzog von Mortemart den⸗

in St. Petersburg, selben abgeben sollte.

Der Deputirte der Ost⸗Pyrenaͤen, Herr von Lazerme, der unter dem letzten Ministerium zum Praͤfektur⸗Rathe er⸗ nannt wurde, hat seine Entlassung als Deputirter einge⸗ reicht. Er gehoͤrte der Agierschen Farbe der Kammer an.

Der fruͤhere Fanzösische Consul in Algier, Hr. Dewal, welcher von dem Dey die Beleidigung mpfing, der man den Krie ecghen Frankreich und Algier zuschrei t, ist gestern, 72 2 r alt, auf einem Landhaufe bei⸗ Paris gestorben.

Der in diesem Jahre von der ranzoͤsischen Akademie gekroͤnte Dichter hat in Cambray fuͤr sein Gedicht: „Die Ruinen Fran reichs“ einen neuen Preis gewonnen. Dies ist die vierzehnte Palme dieses fruchtbarsten der Fran⸗ zoͤsis 7

e letzten statistischen Unter uchungen und Zaͤhlungen der Stadt Paris geben folnnree Resultate: 813,800 (446,100 Männer und 367,700 Franen); jahrliche Geburten 25,150; Ehen 6480; Todesfälle 22,800; Logis 224,900; Grundfläche 34,396,800 ◻Metres; Um ang der Boulevards 5 Lieues; Pfarrkirchen 12; Beikirchen 27; re⸗ ligioͤse Gemeinschaften 38; Basiliken 2;3 Bibliotheken 15; Königl. Gymnasten 5; Penstons⸗Anstalten fuͤr beide Ge⸗ schlechter 265; Theater 24; Kasernen 84; Wasser / Leitun⸗ gen 4 Fontainen 210; Begraͤbniß⸗Pläͤtze 5; Mairie⸗Bezirke 2₰ Seess viecfe 48; Straßen 1150; Piaͤtze 73; Quais S 8 bee Barrieren 58; Boulevards 22; Haͤuser

er von Speyer⸗Passavant, Besitzer der Bibel, wel Alcouin Karl dem Großen uͤberreichte, ist im Begriff,

hier nach London abzugehen. Die Koͤnt li 1 er sie angeboten hatte, hat sie nicht e. ⸗ns bses

sc den eFeanzfisch Lintenschiff „Duquesne““, auf welchem 1

atre,Admiral Roussin befindet, war am 6. Jult

8 egriff, von Rio⸗Janeiro nach Bahia abzusegeln, von

o es nach rankreich zuruͤckkehren wird. Gleichzeteig an⸗ den sich in Rio⸗ aneiro die Fregatte „Caroline“ mit

ontre⸗Admiral Grivel⸗ am Vord, die Gabarre „Tarn“ und

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