1829 / 253 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

der Dienstbote ohne Ausnahme bei der Ortes —— in Eapsans eeheepen. eitheri⸗ schaft dessen Betragen gewissen nzut Buch leistet der Dienstbote ruͤcksichtlich seines Dienstverhaͤltnisses Verzicht auf rechtlichen Schutz der Obrigkeit, die Dienstherrschaft aber, welche Gesinde ohne

Dienstbuch miethet, unterliegt einer Geldstrafe. Bei jeder Dienst⸗Veraͤnderung muß dieses Buch von dem Dienstboten der Lokal⸗Polizei⸗Behoͤrde zur Visirung vorgelegt werden, welche besondere Gesinde⸗Register fuͤhrt, und gehalten ist, sel⸗ bige alljaͤhrlich der Landes⸗Regierung zur Einsicht und Beur⸗ theilung vorzulegen.

Die wohlthäͤtigen Folgen einer solchen auf bessere Hand⸗ habung der Aufsicht uͤber das Gesinde abzweckenden Einrich⸗ tung lassen sich nicht verkennen, denn sie wurde langf als wahres Bedurfniß gefuͤhlt, und man darf von der ruͤhm Thaͤtigkeit unserer Polizei mit Zuversicht ——,2 dem Gesetze zu Grunde liegende löbliche Absicht erre & . auf diesem Wege den haͤufigen Klagen uͤber schlechtes Gesinde werde abgeholfen werden.

Oesterreich.

8* n, 6. Der Haus⸗, Hof⸗ und Staats⸗Kanz⸗ ler 2289 8** Metternich, ist gestern Abend von seinen Herrschaften in Böͤhmen wieder hier an⸗ gelangt. b 8

rreichische Beobachter meldet heute, daß 2 fahs⸗ aus Nord⸗Amerikanischen Blaͤttern mitgetheilt haben) in Folge der von dem K. K. Consul in New⸗York mit der Regierung der Vereinigten Staaten von Nord⸗Amerika gepflogenen Verhandlungen, von Seiten die⸗ ser Regierung den Oesterreichischen Schiffen in den Haͤfen der genannten Staaten die vollkommene Gleichstellung mit den einheimischen zugestanden worden ist.

Vereinigte Staaten von Nord⸗Amerika.

New⸗York, 7. Aug. Die Georgig⸗Zeitungen woollen behaupten, daß die dortigen Creek⸗Indianer in Ver⸗ bindung mit andern Stämmen, einen Anschlag gemacht haͤt⸗ ten, sich auf ihrem Gebiete, von welchem

ter fechtend, bis auf den letzten Mann umzukommen.

Die Gernauigkeit dieser An 2

aben moͤchte vielleicht zu bezweifeln seyn, wenn man bedenkt, daß die Georgianer nichts sehnli⸗ cher wuͤnschen wuͤrden, um nur ihrerseits die Ausrottung“ jener ungluͤcklichen, ihnen so laͤstigen Ur. Einwohner zu Stande zu bringen. Inzwischen meldet jetzt auch der National⸗ 2 mrelligencer: „Oberst Crowley, Agent der Vereinigten taaten bei der Creek⸗Nation, ist gezwungen worden, seinen ufenthalt bei den Indtanern zu verlassen, und Sicherheits alber nach Columbus (einer erst eben von den Georgianern auf dem Gebiete der Creeks angelegten Stadt) zu fluͤchten; das Militair ist beordert worden, den Platz zu bewachen; Alle, die sich auf der (Indianer.) Gränze angestedelt, ziehen fort; die kriegerischen Anstalten der Indianer haben große Unruhe erregt, und es werden angemessene Anstalten zur ertheidigung getroffen.“ Das hiesige Columbia⸗Collegium wurde in von Köͤnig Georg II. ertheilten Freiheitsbriefes im Jahre 1254 gegründet, und erhielt seinen jetzigen Namen im Jahre 1787, als der Köͤnigliche Freiheitsbrief durch die gesetzgebende ewalt der Vereinigten Staaten bekraͤftigt wurde. Ein Praüͤlident hat die Ober⸗Verwaltung, und angestellt sind: ein rofessor für Philosophie, Rhetorik und politische Oekono⸗ fuͤr alte Sprachen; einer fuͤr Mathe⸗ und zwei fuͤr Franzosische und Ita⸗ enische Literatur. Die Zahl der Studenten wechselt von 140 bis 100. Mit dem Collegium steht eine, gegenwäͤrtig von 120 Schuüͤlern besuchte Schule in Verbindung, die als orbereitungs⸗Anstalt dient. Es spricht sich gegenwaͤrtig der allgemeine Wunsch aus, einige wesentliche Verbesserungen eingeführt, und das Collegium nach Art der Deutschen Uni⸗ ersitäten eingerichtet zu sehen, namentlich wuͤnscht man Fffentliche Vorsesungen, zu denen ein jeder Zahlende freien intritt hat; bis jetzt beschränkte sich das Auditorium nut auf 8 Studenten. üb in hiesiges Blatt enthaͤlt lgenden Artikel uͤber Ohio⸗ „Am 9. Jull 1788 eEen St. Clair zuerst deim Fort Harmar, um das Amt eines Geouverneurs nordwestlichen Gebietes von Nord⸗Amerika anzutreten nes Gebieres von großer Ausdehnung, das, obgleich dazu

Folge eines

5,zwei Professoren matik und Astronomie,

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Polizei⸗Behoͤrde des

Der bekannte vormalige Staatssecretair von Peru, Hr J., M. Pando, ist jetzt Gesandter von Peru bei der Rep blik Volivien in Chuquisaca. 5

Der Hamburger Correspondent meldet: „Aus Ha⸗

52 als einem halben ufenthalt einer wohlgeordneten und aufgekl

rung von beinahe zwei Millionen zu veelaecen Devüle den Anblick einer von rohen Menschen und von reißenden Thie⸗ ren bewohnten, und vöͤlsig ungebahnten Wildniß darbot. Wie groß die Anzahl der weißen Ansiedler bei der Ankunft des Gouverneurs in Ohio war, laͤßt sich nicht mit Gewißheit bestimmen. Der erste bekannte Versuch zu einer dauernden Ansiedelung geschah in Marietta am 7. April 1788 mit einer Gesellschaft von 47 Individuen, an deren Spitze General Rufus Putnam stand; bald folgten mehrere kuͤhne Abentheurer und siedelten sich in der Provinz Miami an. Nach dem be⸗ ruͤhmten Siege des Generals Wapne uͤber die Indianer im Jahre 1794 vermehrten sich die Einwanderungen so rasch und ununterbrochen, daß in Folge eines Congreß⸗Actes im No⸗ vember 1802 eine Versammlung von Deputirten in Chillicothe zusammen berufen bilden, die am 29sten desselben Monats angenommen, und nachdem sie vom Congreß bestaͤtigt wurde, gleich in Kraft trat. In die⸗ ser Epoche war Ohio in 9 Provinzen zetheilt, und zaͤhlte eine Bevoͤlkerung von ohngefähr 60,000 Seelen; im Jahr 1810 gab es 25 Provinzen und 230,760 Einwohner; im Jahre 1820 zählte man 59 Provinzen und 581,434 VBewoh⸗ ner, und gegenwaͤrtig besteht Ohio aus 73 Provinzen mit einer Bevoͤlkerung von 850,000 Seelen. Diese, in der alten und neuen Geschichte vielleicht beispiellose Zu⸗ nahme der Bevoöͤlkerung in einem Zeitraum von 20 Jah⸗ ren, giebt indessen nur ein sehr unvollstaäͤndiges Bild von den Fortschritten Ohio's, seitdem es zur Union gehoͤrt. Um sich von diesen einen vollstaͤndigen Begriff zu machen, muß man die Hunderte von Dampfbooten sehen, welche den majestaͤtischen Ohio⸗Strom bedecken, auf dem vor 20 Jahren nur dann und wann ein erbrechlicher Kahn dahin schwamm; man muß sie sehen die zahlreichen und wohlhabenden Staͤdte, die wie durch Zauber hervorgerufen da stehen, und die herr⸗ lichen, von eleganten Landkutschen in allen Richtungen be⸗ fahrenen Kunststraßen, deren Umgebungen, so weit das Auge reicht, nichts als kultivirte Felder und das Leben und die Thaͤtigkeit einer zahlreichen Bevoͤlkerung den staunenden Blik⸗ ken darbieten.“

Hr. John Owen,

Jahrhundert der

wurde, um eine Verfassung zu

Consular⸗Handels⸗Agent zu Puerto del Principe auf Cuba, berichtet dem hiesigen Hafen⸗Ein⸗ nehmer unterm 5. Juli: „Der Ober⸗Intendant dieser P8e hat den Hafen St. Cruz, auf der Saͤdseite dieser Insel⸗ in der Gerichtsbarkeit der Stadt Puerto del Principe, ver⸗ suchsweise auf 6 Monate, fuͤr den auswaͤrtigen Handel offen erklaͤrt; er will sich alsdann entschließen, ob es laͤnger damit waͤhren solle oder nicht.“

vana ist uns Varradas zugekommen; eine derselben ist an die Mexikani schen Officiere und Soldaten gerichtet, und fordert dieselben auf, sich mit ihren alten Waffengefaͤhrten zu vereinigen. e Ober⸗ und Unterofficiere sollen in ihrem gegenwaͤrtigen Range 2* bestäͤtigt und den Soldaten ihre Dienstzeit angerechnet ,; . den. Jeder, der sich mit seinem Gewehre einstellt, erhaͤlt eine halbe Unze Goldes als Belohnung. Ueber New⸗York wird aus Havana, vom 27. Juli, gemeldet, es werde dort eine neue Expedition, aus einem Linienschiffe von 74 Kano⸗ nen, zwei Fregatten und mehreren Kanonenboͤten nebst 4000 Mann Landtruppen bestehend, ausgeruͤstert. Zu Trinidad de Euba und Puerto⸗Rico fanden aͤhnliche Ruͤstungen statt, und das gesammte Geschwader sollte binnen 14 Tagen nach Me⸗ riko unter Segel gehen.“

Mittel⸗Amerika.

Aus achtbarer Quelle erhalten wir (sagt der Hambu Z ger Corresponden t) folgendes Schreiben aus Guatimala, im 2. Mai: 8— 8 „Seit Januar hatten wir eine Belagerung durch die Truppen von San Salvador auszuhalten, die bis zum 1. April waͤhrte, und nur fuͤr wenige Tage durch ein fuͤr die 8

Belagerten guͤnstiges Gefecht bei Mixco aufgehoben ward.

Gleich darauf errangen jedoch die Belagerer die verlornen Punkte wieder, und nun wurde der teln in der Stadt mit jedem Tage druͤckender. unter General Morazan (los exércitos aliados de la ley, wie sie sich nennt) machte am 9.

gemeinen Angriff, und bemaͤchtigte sich so m

Protectores pril einen all18

Sturm der

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Mangel an Lebensmit. Die Armerer

eine Reihe von Proclamationen des deen. 1

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