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Berlin, Montag den 14ten September
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Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages. — Das 14te Stuͤck der Gesetz⸗Sammlung, welches heute
1 aält: unter . 84hn nerah enn mit der Koͤniglich Niederlaͤn⸗ ddischen Regierung wegen Verhuͤtung der Forst⸗
frevel in den Graͤnz⸗Waldungen. Vom 16. Aug. d. J. und
8 ung, die Einfuͤhrung gleicher Wa⸗
Nr. 1211. 2, eneg Theilen des Branden⸗
8 bargisch Lausitzischen Provinzial⸗Verbandes, in
8 welchen die Verordnung vom 14. Mäͤrz 1805
ehcht eingeführt ist, betreffend. Vom Zsten des⸗ felben Monats. FeeAs 1 Berlin, den 14. September 1829. “ 88 1 Debits⸗Comtoir.
Angekommen: Der General⸗Masor und Chef des
General⸗Stabes des Zten Armee⸗Corps,
Freiherr von Luͤtzow, aus Westphalen.
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Zeitungs⸗Nachrich n Ausland.
4 Nachrichten vom Kriegs⸗Schauplatze⸗ Ausfuhrlicher Bericht über die Besetzung von Adrianopel durch das Russische Heer. Hauptquartiean im Pallast Eski⸗Serai in Adrianopel den 9. (21.) August 1829. Nach Zerstreuung des Tuͤrkischen Corps bei Sliwno uund nachdem der Armee nur ein Ruhetag in Jambol ge⸗ woaͤhrt worden war, setzte der Ober⸗Befehlshaber die Opera⸗ tionen dieses activen Feldzuges mit verdoppeltem Eifer fort. h Am 4. (16.) August gelangte das 7te Armee⸗Corps in forcirten Maͤrschen in Hassanbeili an der Tundscha, und das Sö56te und 2te Corps mit dem Hauptquartier in Papaskioi an. Am 5ten (17ten) traf das 7te Corps in Kutschuk⸗ Derbent ein, und das 6te und 2te Corps mit dem Hauptauartier in ODuzuk⸗Derbent. Trotz der außerordentlichen Hitze eines —2 hei⸗ en Sommers, trotz der engen und felsigten Straßen, und Aines schwerer zu passirenden Terrains, als das des Balkans, rerugen unsere tapferen Soldaten die großen Beschwerden schnellen Marsches mit einer bewundernswerthen Aus⸗
Colonnen des Generals Grafen Pahlen und des Roth kamen erst spaͤt in der Nacht vom 5. zum 88 v 18.) August in Bujuk⸗Derbent an. — Demun⸗ 8 Hanlt cnabehe — — 8 — 82 es eaig r; nach einem Mar von 50 Werst fer⸗
nigee fie 800 Kosaken gegen . Werst von Adria⸗
naopel, ab. ieß 8 8 1 en in einiger Entfernung von Hanli⸗ Enedsche auf eine Abtheilung 88 700 nnghen Reitern,
12* nugenblicklich geworfen wurden, wobei sie 52 Mann, eine angene verloren; der Rest wurde bis un⸗ n
7 und die Bewohner von Adria⸗ bbem 7. (19.) August die — unserer Ar⸗ Höhen von Bujuk⸗Derbent dinabgiehen; Letztere sich der Stadt a den Straßen von Hanli⸗ und Arkbunar. Der Ober⸗Befehlshaber ließ das in geringer
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Emedsche weite Corps ager aufschlagen.
E Eski⸗Serai ein Resaenans Zenasechaes besette
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links von dieser Stellung eine dominirende Anhoͤhe, zu de⸗ ren Fuͤßen sich die große, von Bujuk⸗Derbend nach Adriano⸗ pel fuͤhrende Straße hinzieht. Das 6te Corps stellte sich in der zweiten Linie auf, das auptquartier ward neben Tschiflik an der Tundscha aufge⸗ schlagen, und das 7te Corps, die dritte Linie bildend, lagerte sich im Ruͤcken von Tschiflik. Alle drei Corps lehnten ihre
rechte Flanke an die Tundscha. Die Kosaken des Generals Schiroff bemaͤchtigten sich aller um Adrianopel liegenden Hoͤhen. Das Regiment Iljin feCorps bis zur Straße hin, die von Adriano⸗
sandte seine Strei pel nach Constantinopel fuͤhrt.
Der Ober⸗Befehlshaber und der Chef seines General⸗ stabes, der General⸗Adjutant Graf Toll, begaben sich, nur von ihrem Stabe begleitet, vor den Platz, und recognoscirten das Terrain und die feindlichen Verschanzungen, indem sie den groͤßeren Theil des Umfangs der Stadt umritten. Der Ober⸗Befehlshaber bestimmte sogleich alle Angriffspunkte, so wie die Bewegungen, welche die Colonnen mit Anbruch des naͤchsten Morgens machen sollten.
Adrianopel hat 80,000 Einwohner, worunter 40,000 mu⸗ selmaͤnnische; 10 bis 15,000 der Letztern waren gut bewaffnet. Das zur Vertheidigung der Stadt vereinigte Tuͤrkische Armee⸗ Corps betrug 10,000 Mann regulairer Infanteris, etwa 800 bis 1000 Reiter und einige tausend Mann, welche aus den
strikten zusammengerafft waren.
angraͤnzenden Di
Das Terrain ist zu einem hartnaͤckigen Widerstande eeig⸗ net; es ist von tiefen Graͤben und vielen Gaͤrten durehschst ten. Die Stellung der Tuͤrkischen Batterien war gut ge⸗ waͤhlt; einige derselben waren noch nicht beendigt, und man beschleunigte die Arbeit derselben nicht, weil Niemand in Adrianopel daran dachte, daß er den andern Morgen wuͤrde kaäͤmpfen muͤssen. Die Illuston, welche so viele Jahrhun⸗ derte der Sicherheit hervorgebracht haben, war so stark, daß die Anfuͤhrer selbst an der Moͤglichkeit zweifelten, die Russischt Armee an den Thoren ihrer alten Hauptstadt zu sehen.
Die Schnelligkeit unserer Maͤrsche von 30 bis 35 Werst taäͤglich und unser ploͤ liches Erscheinen am Orte machten auf die Pascha's, die Tuͤrkischen Truppen und die Einwohner
große Straßen standen
einen fast magischen Eindruck. Drei zum Ruͤckzuge offen, aber sie dachten gar nicht an
ihnen noch Der Ober Befehlshaber war von
die Flucht. seiner Recognoscirung noch nicht zuruͤckgekehrt,
als die Abgeordneten des Seraskier 2 HalilPascha und Ibrahim⸗Pascha's, Beide von 3 Ro 2 schweifen, des Commandanten von Adria henes. H.sc⸗ und Schefik⸗Ali Pascha's von een, nebst den Deputirten der Notabeln der Stabt bereits bei den Vorposten angekommen waren, um dem Ober⸗Befehls⸗ haber eine Lehaensacfen anzutragen. Dieser ließ ihnen durch den Wirklichen Staatsrath Anton 128b erklären, daß sie ihre Waffen, ihre Artillerie, ihre Fahnen, ihre Vorraͤthe von . Lebensmitteln und Schießpulver und uͤberhaupt Alles, der Ottomanischen Regierung angehoͤre, auszuliefern haͤt⸗ ten, daß er unter diesen Bedingungen den Pascha's und * Truppen erlauben wolle, in — zaes zuruͤck⸗ zukehren, voransgesetzt, daß sie ihre Richtung nicht Die nregelmaßt
antinopel nehmen wuͤrden. g — Uund die Einwohner sollten gleichfa Waffen niederlegen, in Adrianopel bleiben, ihren Handel und sedes rechtliche und friedliche Gewerbe unter dem S
der 1* und der bestehenden Gerichtshoͤfe nSen onton
atte den Befehl, den Abgeordneten zu lei . lären, daß der Ober⸗ Befehlshaber ihnen fuͤr 92 8.,2a. oder Verwerfung dieser eedingungen eine Frist von 14
Stunden gewaͤhre, daß das Heer sich mit Tagesanbruch in Bewegung setzen, daß jede Colonne
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