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Kronik des Tages.
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199⸗ gerlich Nussü he k en: Se. Excellenz der Kaiser . ehrnmen, Sref von Modeéne, von Dresden. Durchgereist: Der Koͤniglich Großbritanische Cabi⸗ nets⸗Courier Draffen, von London kommend, nach St.
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* 8* Zeitungs⸗Nachrichten.
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etersburg, 6. Sept. Se. Kai stät Bel: n geruhet, das Lehrbataillon Scarfschuͤtzen, welches Sie, bei der Musterung, in jeder Hinsicht 8997% der sungen Garde beizuzaͤhlen, da Namen des Leibgarde⸗Bataillons der fuͤhren und, inbegriffen mit dem G Brigade der 2ten Garde⸗Infanterie⸗Diviston stehen soll.
Am 29sten v. M. wohnte Se. Majestaät der Kaiser den Manoeuvres der bei Krasnoje⸗Selo campirenden Truppen bei; diese sind: das Leibgarde Bataillon der Finnischen Scharf⸗ schuͤtzen, das Lehr⸗Sappeur⸗Bataillon, das 1ste Lehr⸗Carabi⸗
nier⸗Regiment, vier Regimenter der 3ten Grenadier⸗Division, die Muster⸗Compagnie zu Fuß und die Lehr. Brigade, inglei⸗ chen die Grenadier⸗Brigade der Artillerie. Die Manoeuvres gingen auf dem Kriegsfelde vor sich, und zwar ohne vorlän⸗ sige Disposition, nach den an Ort und Stelle von Sr. Ma⸗ jestät rn Befehlen.
us Tiflis, vom 13. Aug., wird gemeldet: Graf Pas⸗ kewitsch⸗Eriwanski hat den Weneral⸗Lieutenant Pankratjew um Befehlshaber in dem küͤrzlich unterworfenen Paschalik und den Oberst⸗Lieutenant Sobolew zum Comman⸗ danten der Citadelle von Erzerum ernannt. aus dem Hau 1
serliche Maje⸗ der Finnischen letzthin statt gehabten eeichnet gefunden hatten, er selbiges hinfort den Finnischen Scharfschuͤtzen arde⸗Corps, bei der 4ten
NKriegs⸗Gefange Mahmed Salekh⸗Pascha, Osman⸗Pascha von dullah, gewesener Pascha von Anapa, Amat⸗ wria und folgende, sie begleitende Officjere: 8 e, der Bimbaschi Ali⸗Bek, der Bimb 8 enn n 1sc Mustapha, der Delibaschi Mamad⸗Aga nebst
von 66 Mann. Hahki⸗Pascha befindet schon en Tagen in unserer Stadt. ab
rankreich. Paris, 8. ☛ —
Sept. Vorgestern hielten Se. j. t. ee vlerstände erern ben⸗ = glleitung sehnet rvon hartres hat am 1sten d. M. in Be⸗
Spic⸗ des seimen utanten, des Generals Baudrand, an der ug in Luneville — fuͤhrenden Regiments, seinen Ein⸗ Nibe dieser Stadt 8. Saͤmmtliche Truppen, die in der nd auf dem W g
sm Lager . en unter den Wa 4 “ en ei 8 passiren hatten. Prin stieg 8 e. wel⸗ hees der Marschall Fuͤrst Bon chenlohe bewohnt, ab, und *½ sich unmittelbar darauf die verschiedenen Officiet Corps durch den commandirenden General, Vi Mermet, vorstellen; demnaͤchst empfingen S. K. H. auch die Civil⸗Behoͤrden von Luneville. Gleich am folgenden Tage üͤbernahm der juͤnge
das Commando seines Cavallerie⸗Regiments. Schon eit etwa einem Monate waren in Luneville mehrere ausge⸗
zeichnete Fremde, namentlich Schweden und Engländer ein⸗
Erzerum, Ab⸗ Pascha von Di⸗
der Defterdar⸗ aschi Sali⸗Aga,
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im Kreise einer zahlreich
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getroffen, um den dortigen wohnen.“
Das Journal des D
Cavallerie⸗Manoͤvers beizu⸗
ébats enthaͤlt folgenden
Nekro⸗ log des Grafen Daru: „Die Trauer⸗Botschaft von dem Tode des Grasen, welche sich heute verbreitete, hat alle An⸗
haͤnger unserer Verfassung
, alle Freunde der Wissenschaften und edler Denkungs⸗Art
lebhaft betruͤbt. Kaum 62 Jahr alt, wurde Graf Daru, dessen starke Constitution ein laͤnge⸗ res Leben versprach, von einem Schlagflusse schleunig hin⸗ weggerafft; er unterlag am vorigen Sonnabend (den 5ten) auf seinem Landhause, wohin er sich zur Erholung zuruͤckge⸗ zogen hatte. Als ehemaliger Minister, als ausgezeichnetes Mitglied der Pairs⸗Kammer, als ein durch tuͤchtige Werke beruͤhmter Akademiker hinterlaͤßt Graf Daru ein durch die allgemeine Theilnahme geehrtes Andenken. In den hohen Aemtern, welche er unter der Kaiserlichen Regierung beklei⸗ dete, zeichnete er sich durch eine seltene Geschicklichkeit und durch die ehrenvollste Uneigennuͤtzigkeit aus. Als gewissen⸗ hafter Beobachter der Regel verlangte er viel von Andern, gab aber auch, unermuͤdet und streng gegen sich selbst, das Beispiel ungewoͤhnlicher Arbeitsamkeit. 8 genuͤgte der un⸗ glaublichen Thaͤtigkeit des Oberhauptes der Kaiserlichen Re⸗ gierung, und leistete so viel, als die wunderbare Regsamkeit der Geschaͤfte und jener feurige Wille es nur immer verlang⸗ ten. Ungeachtet eines so arbeitsvollen Lebens hatte Graf Daru die Liebe fuͤr Wissenschaft und Poesie nicht verloren; er gehoͤrte nicht zu jenen engherzigen und eifersuͤchtigen Gei⸗ stern, welche die Macht fuͤr hoͤher als das Talent, und die Staats⸗Geschaͤfte fuͤr schwieriger als die Wissenschaf⸗ ten halten; den letzteren war er zu allen Zeiten lei⸗ denschaftlich ergeben; er rechnete sich diese Liebe zu den Wissenschaften zur Ehre an, und aͤrndtete seinen schoͤnsten Ruhm auf ihrem Gebiete. Nach der Wiederherstellung der Monarchie von den Geschaͤften entfernt, verwendete er seine Muße zu dem großen und gelehrten Werke, das er unter dem Titel einer „Geschichte von Venedig“ bekannt gemacht hat. In die Pairs⸗Kammer, in welche er bald darauf durch sei⸗ nen versoͤhnenden und gerechten Sinn gelangte, brachte er umfassende administrative Kenntnisse und eine große Recht⸗ lichkeit der Grundsaͤtze. Er zeichnete sich unter den verstaäͤn⸗ digen Maͤnnern der Minoritaͤt der Pairs⸗Kammer aus, wel⸗ che spaͤter zur Majoritaͤt wurde, und deren geschickter und maͤßiger Widerstand dem jetzt wieder ausgelebten unheilvollen System furchtbare Schläͤge versetzte. In den letzten Jahren erschien er selten auf der Rednerbuͤhne, aber seine positiven äͤge sicherten ihm seinen fruͤher
und gut geschriebenen Vortraͤg blik erworbenen Ruf. Oft freute sich auch das Pu ikum, ihn auf der bescheidenern Rednerbuͤhne der Franzoͤsischen Akade⸗ ie zu hoͤren, und der Tag ist noch nicht vergessen, an wel⸗ — er in diesen Gelehrten⸗Verein den beruͤhmten Redner aufnahm, der eben noch mit so vieler Kraft und Wuͤrde ge⸗ en eine bestechungssuͤchtige Verwaltung und gegen eine knech⸗ dsch Majoritaͤt hekaͤmpfe hatte. amals erschien Graf Daru, indem er das seltene Talent und die edle Treue Royer⸗ Collards lobend erhob, als ein wuͤrdiger Dolmetscher der Achtung und der Wuͤnsche Frankreichs. — Mit den Eigenschaften des Staatsmannes vereinigten sich in ihm alle Privattu enden; eichen Familie war er der zaͤrtlichste und geltebteste Vater; seinen drei Soͤhnen gab er die sorgfaͤl⸗ eigste und durch den schoͤnsten Erfolg gekroͤnte Er lehung; sein kuͤnftiger Nachfolger in der Paits, Kamnne⸗ wieh davon
ein Noch vor wenig Tagen
zeugucß ablegen koͤnnen. Graf Daru die Vermaͤhlung einer seiner Toͤchter ge
und uͤber diesem haͤuslichen Feste die ,—. vergessen. eute ist diese noch iche Familie durch seinen Verlust in ti den alle Guten theilen. Die dieses Gefuͤhl. Der constitutior
— eiert Mattigkeit seines Zu⸗ vor Kurzem so — efen Schmerz versenkt, politischen Umstaͤnde erhoͤhen anellen Monarchie von ganzer