1829 / 262 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

6 auch frei gesprochen, und gab seinen

nal des Dobats) mehrere Anwesende laut:

den soll.

trag gemacht,

. * hatte, welches die Zeit zu seyn scheint, die jedem Redner

8. etwas uncollegialisch zum Aufhoͤren ermahnt.

den und die Unterwerfung selbst der Mahomedaner zerstoͤren

8

11e. 1 .

Montauban haben die Constitutionnell Wahllisten gestiftet.

M. Morgens ungeachtet des

einen Ver⸗

In ein Behufs der Reviscon der en geß Der General kasereee am . r Lyon wieder verlassen; er n 6 2. Wltrers (es regnete naͤmlich in Stroͤmen) von 25 jungen Leuten zu Pferde und mehreren Wagen bis nach

range⸗Blanche begleitet. 12 8 8 -ve erschien vor dem hiesigen Zuchtpolizei⸗Gerichte ein gewisser Booz unter der Anschuldigung, daß er unbefug⸗ ter Weise die Heilkunde ausuͤde. [ dem 8 * sich i daß der Booz geisteskrank sey; er wur S F. Dank dafuͤr durch den Ausruf: „Es lebe der Koͤnig, die Königl. Familie, der 89 sident, der Gerichtshof, die ganze Magistratur!“ zu erken⸗ nen. Als er aber im Fortgehen auch noch hinzufägtes; As leben die Minister!“ da äußerten (so e⸗ ewiß, der arme Teusel hat ganz und gar den eva⸗ oren!“ 1“

Großbritanien und 70 h ondon, 12. Sept. Am letzten Montage jand hier die ee; 881hs⸗ Versammlung des Vereins far Radi⸗ cal⸗Reform statt. Das Publikum wurde gegen Erlegung cines Eintritts⸗Geldes von einem Penny, welches die „Ra⸗ dical⸗Rente“ genannt wird, zugelassen. Die Herren Cob⸗ bett, Hunt, French und Andere waren gegenwaͤrtig. Zu⸗ erst machte Herr Warden den Antrag, daß Niemand, der eein Mitalied eines der beiden Parlaments⸗Haͤuser ist, zu gleicher Zeit in den Verein als Mitglied aufgenommen wer⸗ Der Antrag ging durch, da nur eine einzige Stimme sich dagegen erhob. Naͤchstdem wurde der An⸗ daß der Verein eine Adresse an das Volk er⸗ lassen soll, worin dasselbe aufgefordert wird, die Sache der Radical⸗Reform gemeinschaftlich mit dem Vereine zu be⸗ Herr Cobbett unterstuͤtzte diesen Antrag durch eine aange Rede, in der er einmal zur Ordnung gerufen wurde, weil er sich in einer etwas allzustrengen Philippica gegen die Regierung der Vereinigten Staaten von Nord⸗Amerika ausließ. Da Herr Cobbett eine halbe Stunde gesprochen

von dem Vereine zugemessen ist, so wurde er von seinen Collegen, die ebenfalls noch gern das Wort haben wollten, Endlich kam auch Herr French heran; diesem ging es jedoch noch uͤbler, als dem vorigen Redner, denn da es eben 11 Uhr schlug, so ließen sich die muͤden, schlaͤfrigen Zuhoͤrer nicht laͤnger mehr zuruͤckhalten, und gingen nach Hause. Der gestellte Antrag fiel daher ohne weitere Discussion durch.

Im Globe lesen wir: „Die siegreichen Erfolge der Ar⸗ mee des General Diebitsch, ihre ohne Schwierigkeiten statt gefundene Besetzung der großen Stadt Selimno (Sliwno), der Häͤfen am Schwarzen Meere und jetzt sogar auch Adria⸗ nnopels vor Allem aber die güͤnstige Aufnahme, welche die Russen bei einem großen Theile der Einwohner gefunden ha⸗

jetzt auch die letzten Illusionen, bie man sich fruͤher uber die Kraft der Tuͤrken gemacht hat. Das Goͤtzenbild von Eisen und Lehm fällt in Stuͤcke zusammen. Die Kuͤrkei erfaͤhrt

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das Schicksal,

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. des Land, von dem ein Theil der vöͤlkerung, dessen Srolz durch ausschließende Vorrechte ge⸗ waͤhrt wird, unter religioͤsem Vorwande uͤber den andern ge⸗ stellt ist, erfahren muß, sobald ein Feind in sein Gebiet dein⸗ gen kann. Ein solcher Staat, wenn er, bei der Sklaverei seiner uͤbrigen Bevoͤlkernng, eine große Militair⸗Kaste sich er⸗ haͤlt, wird zwar dem Feinde eine starke Graͤnze entgegen stellen koͤnnen, sobald jedoch diese Graͤnze einmal durchbrochen ist, muͤssen auch die Unterdruͤcker ihre Ungerechtigkeit buͤßen; denn National⸗ Sinn und Gemeingeist sucht man bei dem Unterdruͤckten und Erniedrigten vergebens. Wiewohl im Ganzen die Bevoͤlkerung des Tuͤrkischen Reiches auf 24 Millionen geschaͤtzt wird, so nimmt man doch nur an, daß 13 Millionen davon Mahomedaner sind. Von den 10 Millionen, welche die Europaͤische Tuͤrkei bewohnen besteht der gröͤßere Theil aus Christen verschiedener Sekten; selbst in Konstantinopel duͤrften die Mahomedaner nicht viel mehr als die Haͤlfte der Bevölkerung ausmachen. Es war daher lächerlich, behaupten zu wollen, daß die Tuͤrken einen Guerilla⸗Krieg in einem Lande fuͤhren koͤnnten, wo die Masse des Volkes gegen sie selbst feindlicher gesinnt ist, als gegen den eindringenden Feind. Inzwischen bleibt doch die ruhige Unterwerfung der Mahomedaner in vielen Fällen eine merkwuͤrdige und unerwartete Thatsache; wiewohl sie sich durch die von den Russen uͤberall bewiesene, weise Dul⸗ dung einigermaaßen erklaͤren ließe. Auch wirken wohl dabei des Sultans Militair⸗Reformen mit, die unter den ehema⸗ ligen Fuͤhrern der Janitscharen große Unzufriedenheit erregt haben; so wie ferner anch der Glaube an Praͤdestination, der, so wie er einerseits einen halsstarrigen Widerstand er⸗ weckt, auf der andern Seite, sobald der Feind erst einmal große Fortschritte gemacht hat, eben so auch zu einer ruhigen Ergebung in das Schicksal fuͤhrt, das als der maͤchtige Wille der Vorsehung erscheint. In jedem Falle scheint das Schicksal jetzt eben so wenig den Tuͤrken, als densenigen, die auf sie gerechnet haben, wohl zu wollen. Wer den Bei⸗ stand der Mahomedaner als etwas Wesentliches, Nothwendiges betrachtet, befindet sich jetzt unbezweifelt in einer sehr precaͤren Lage. Es wird zwar nicht unmoͤglich, oder auch nur schwierig seyn, die Türken zu erhalten oder sie in den Zustand wieder ein⸗ zusetzen, in welchem sie sich vor dem Kriege befanden; was wuͤrde jedoch fuͤr ein Nutzen daraus entstehen koͤnnen, wenn man diese Macht zu unterstuͤtzen suchte, da das Geheimniß ihrer Schwaͤche jetzt so offenbar geworden ist? Einen Werth kann die Tuͤrkei jetzt nur noch als eine Negation haben als etwas nämlich, das vorlaͤufig noch nicht einer anderen Macht angehoͤrt. Besser waͤre es, statt dahin zu arbeiten, daß einige Millionen Mahomedaner eine selbststaͤndige Macht bilden, welche ihre ganze Wichtigkeit der Tyrannei verdankt, die sie uͤber zahlreiche Christen ausuͤbt, eine civilisirte, von jedem andern Staate unabhaäͤngige Macht in Konstantinopel einzusetzen. Wir fuͤrchten jedoch, daß die Umstaͤnde einem solchen Plane jetzt nicht guͤnstig sind; Alles muß vielmehr der Zeit und dem Zufalle üͤberlassen bleiben.“

Die Times enthaͤlt in einem ihrer neuesten Bläͤtter fol⸗ gende tabellarische Uebersicht der Kriege, welche Großbrita⸗ nien gefuͤhrt hat, und des Zustandes seiner Finanzen vom Jahre 1688 bis zum Friedensschlusse im Jahrs 1814.

8 * 8. 2 Betrag der Jaͤhrli 1 . . Von wem 85 8 Betrag der I. retl-Hetrag es Mit welcher K* wurde derFrie⸗ &. 8 Schuld waͤhrend 82 der Fing an Endigte 2½2 [2 88 beim Be⸗ Schuld bet nach d aas und wo? —*½8 8 gemacht (des Krieges. schnitt an⸗ 5 5—S A 8. genommen 0 0— . . FREJnTfd. Sterl pfd. Sterl. Pfd. Sterl. Pfd Sterl. 3 Brantrech Wilhelme III. 7. Mat 1689 10. Febr. 1697 Gr v. Pembro⸗ ⁷* 9,3 X 2½¶ 0⁶*,1220,881,4809*20,700,001,3,010,450 Frankreich 2. 4 ke in Ryswick 391,701] 37,286,375 8 und Spanien 8. 4. Mai 1792 13. April t7ls Ee.s epen 1011 99 5 9 3 16,394,701 37,386,3275 53,681/o 3/705,927 Spanien * in Utrecht. 3 8 8 Georgs 1. s16 Dee. 1718,19.Juni rau pr. NNRNNNNFAaN o. e, ae a.e6 Spanien set in Madrid. ankrei wich in 2 5, 82 in 8 Amerika bleau. 1” Georgs III. 18 gpril 17758. Sept. 1785 .u* 8 41819 5 8129,146,221f-/n76,269 246,22,302 11,536,491 I . Geargs III. sif. Febr 1798,27. Marz 1802 eeenpal. 9 116 ⸗1111 2711,113/281 329,527,38 597,640,082 26,193,083 Frrankre 186 1— enfreich (Georgs 1I1. 9. ma 1809 30. Mat 1810,8e, Castle-1011188 5,24 ,1152 456,400 84211 G 6

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