Stri it Ihr ihn brauchen koͤnnt, wenn die Gelegen⸗ 8. heit 8 —2 . Alle Drei verfuͤgten sich dann wieder g nach dem Wirthshause, um die neue Allianz durch eine Bier⸗
bation zu feiern. 8 . De
von Baiern, trafen am
Erzherzogin trat gestern
zogin hier.
. Berlin, 3. October. Nachrichten aus Koͤln zufolge ist
Muͤnchen, 28. Sept. Erzherzogin Sophie von Oesterre Prinzessin Louise, Gemahlin Sr. Hoheit des Herzo 25sten d. M. von Tegernsee kommend in Muͤnchen ein, und wohnten Abends mit Sr. Königl. Ho⸗ Vorstellung des Egmont von
Ihre K. K. Hoheit die Frau
heit dem Prinzen Karl der Göthe im K. Hof⸗Theater bei.
Se. K. Hoheit der 1 litz befindet sich unter dem Namen eines Grafen von e seit einigen Tagen mit Ihrer K. Hoheit der Frau Groß ₰ chstviesesd⸗ haben Italien besucht und sin — nun auf der Heimreise nach Mecklenburg begriffen.
utschland,
Ihre K. K. it die Frau ich und 852 Hoheit die
Herzogs Max
Ihre Ruͤckkehr nach Wien an. Veeshenich b. Mecklenburt⸗Stre⸗
nland.
8 der Englische Schooner „Joseph und Anna““ nach London be⸗
frrachtet, wieder von da abge n — Aus dem evangelischen
segelt. 5 3 Schullehrer⸗Seminar zu Meurs
sind am Ende des vorigen Monats 18 wohl vorbereitete
— Die hoͤhere Stadt
lamts⸗Candidaten, die fast alle
sind, —2 Pucgen 8 2 densel⸗
iftsmaͤßig abgehaltene Pruͤfung lieferte aufs Neue 5 roßen Tuͤchtigkeit jener Anstalt.
einen Beweis von der — en gewinnt unter der
chule zu Barm geschickten Leitung des von Landsberg a. d. W Direktors, Dr. Wetzel,
dem gesammten Publikum
mehr und mehr an
sofort bei oͤffentlichen
arte berufenen Vertrauen bei
„ wie auch bei den staͤdtischen Be⸗
1 hoͤrden, welche letzteren dieses auch dadurch bethaͤtigt haben, Erweiterung des Schulhauses durch
sdeaß sie die Mittel zur
8 Anbau, so wie zur Besoldung no
ehrerin, insofern diese nicht aus der Mehr⸗
Scchulgeld zu bestreiten ist, lige Trennung der hoͤhern
Nr. 268 aus Nr. 264
st.
“
des Korrespondenten
Die allgemeine preußische Staatszeituug
ch eines Lehrers und einer
Einnahme an
bewilligt haben, wodurch die voͤl⸗ Buͤrgerschule in 4 und der Maͤd⸗ chenschule in 3 Klassen nebst einer Vorbereitungs⸗Klasse fuͤr eide möglich geworden i 8
hat in ihre von und füͤr
Dieutschland Nachrichten uͤber die Einwohnerzahl des Koͤnig⸗
gestellt ergeben, daß
IVIEEWZ1“
Maͤdchen überhaupt Kinder
8 Jinglinge und Maͤnner ungfrauen und Frauen
üͤberhaupt Erwachsne
— uͤberhaupt Einwohner.
Diese Zahlen enthalten der In
* litäaͤr, und beruhn a
4 7 t
ist nicht angezeigt.
9
FKnaben bis zum vollende⸗ ten 14ten Jahre.
.
8*
va eehhe vhs bil vrr. nenb
*
2.*
reichs Baiern aufgenommen,
daselbst vorhanden waren:
— r den preußi Zäͤhlungen, auch * 8 der benannten Jahre fol
in den J.
welche uͤbersichtlich zusammen⸗
ahren
1819 1825 1828
848,391 1,080,583 1,196,701
895,408 1,170,296 1,277,819
1,743,799 2,250,879 2,474,520
940,104 849,0
942 783,577
1,013,501 882,616 817,100
1,953,605 1,731,0
358 1,600,677
Demnach maͤnnl. Geschlechts 1,788,495 1,929,7 weibl. Geschlechts 1,908,909 2,052,9
525 1,980,278 912 2,094,919
3,697,404 3,982,537 4,075,197
re der Kind
Staat haben gleich schluß des Militärs,
gende Zahlen ergeben: 1819
1825
ade nach auch das Mi⸗
chem Lebensalter die ealhre ichen —
Bis zu wel⸗
eeit gerechnet worden,
falls aͤmtliche fuͤr das Ende
1828
.. 1, 98 MaJäJxddchen bis eben dahim 198889 8,256,976
2276 2,230,485
2,367,200 2,343,893
Kinder bis zum vollende⸗
3,863,856
4 29 4,487,461
4,711,093
„ ten 14ten Jahre ... 1 — und Maͤnner
ungfrauen und Frauen
3,50 4,652 3,829,287
3,959,563 4,055,454
“ Demnach maͤnnl. Ge“ 11““
schlechts ..
Vergleicht man die Zahl der Einwohner beider Staaten
mit einander, so wie vorstehende Zaͤhlungen sie gleichzeitig 8 ergeben: so findet man, daß gegen eine Million im Koͤnig⸗ reiche Baiern vorhanden waren im preußischen Staate
am Ende des Jahres 1819 — 2,970,177 8 8 *
1825 — 3,077,617 1828 — 3,122,821
Derr preußische Staat hat also ohngefaͤhr dreimal so viel Einwohner, als das Koͤnigreich Baiern, und die Bevoͤlkerung
waͤchst darin etwas schneller. Wahrscheinlich ist aber die Zu⸗ nahme der Bevöoͤlkerung im preußischen Staate zwischen den Jahren 1819 und 1825 nicht ganz so groß, als die vorste⸗
hende Berechnung sie ergiebt. Es ist naͤmlich mehrmals i
dieser Zeitung bemerkt worden, daß die preußische Zaͤhlung am Ende des Jahres 1819 hoͤchst wahrscheinlich weniger Ein⸗ wohner angiebt, als damals wuͤrklich schon vorhanden waren, und namentlich ist in Nr. 262 dieser Zeitung auseinander⸗ esetzt worden, daß und warum die auf anderm Wege ge⸗ bBEEEEE“ 11,084,993 der Wahrheit sehr viel naͤher komme, als die — 10,981,934 welche jene Zaͤhlung ergab. Braucht man nun erstre Zahl in der vorstehenden Verechnung: so kamen am Ende des Jahres 1819 gegen eine Million Einwohner im Koͤnigreiche Baiern — 2,998,048 im preußischen Staate. Es ergiebt sich zugleich, daß der Einfluß dieser Unsicherheit in der Zaͤh⸗ lung, welcher noch nicht ein Prozent beträgt, bei Untersu⸗ Fae wie die hier gefuͤhrten, verhaͤltnißmaͤßig nicht er⸗ eblich ist.
Vergleicht man gegen einander die Anzahl beider Ge⸗ schlechter, so wie vorstehende Zahlungen sie ergeben: so uͤber⸗ wiegt zwar in beiden Staaten die Zahl des weiblichen Ge⸗ schlechts, doch im baierschen betraͤchtlich mehr, als im preußi⸗ schen. Es kamen naͤmlich auf eine Million Einwohner maͤnnlichen Geschlechts, Einwohner weiblichen Geschlechts in den Jahren 1819 1825 1828 im preußischen Staate 1,011,995 1,013,834 1,011,472 im Koͤnigreiche Baiern. 1,067,327 1,063,892 1,057,892
Bekanntlich werden in der Regel gegen 100 Maͤdchen 105 bis 106 Knaben geboren: es ist aber auch in der zartesten Kindheit die Sterblichkeit unter den Knaben groͤ⸗ jer als unter den Maͤdchen, und die Anzahl beider Ge⸗ chlechter wird gegen die Jahre der Mannbarkeit hin bei⸗ nahe ganz gleich. Nachmals vermehren bei den Maͤn⸗ nern der Kriegsdienst und die lebensgefahrlichen Gewerbe, bei den Frauen die Folgen der Geburten, die Sterblichkeit, und es haͤngt von zeitlichen und oͤrtlichen Verhaͤltnissen ab, bei welchem Geschlechte sie ,32 In den spaͤtern Le⸗ bensjahren scheint die Sterblichkeit im weiblichen Geschlechte etwas geringer zu sein, als im maͤnnlichen, vermoͤge der groͤ⸗ hzern Maͤßigkeit und Ruhe. Diesen Verhaͤltnissen gemaͤß uͤberwiegt bei den Kindern in der Regel die Zahl der Kna⸗ ben, im hoͤhern Alter die Zahl der Frauen: wohin aber im Ganzen der Einwohnerzahl das Uebergewicht neigen solle, entscheiden zufällige Verhaͤltnisse in den mitlern Jahren.
Im Alnlgreiche Baiern scheint die Verminderung des maͤnnlichen Geschlechts, in Folge der schweren Kriege vor 1816, bis jetzt noch weniger ausgeglichen zu sein, als im preußischen Staate. Daher wahrscheinlich die groͤßre Ueber⸗ zahl des weiblichen Geschlechts, welche doch in Folge der fortdauernden Friedensjahre im Abnehmen ist.
Die weitre Fortsetzung dieser Vergleichungen, und na⸗ mentlich ihre Ausdehvung auf das Verhaͤltniß der beiden Geschlechter in verschiednen Lebensaltern, muß vorerst aus⸗ gesetzt bleiben, weil die hier vorliegenden Angaben für das Koͤnigreich Baiern nicht unbegruͤndeten Zweifeln ausgesetzt zu seyn scheinen. Nach denselben hatte naͤmlich unter einer Million Einwohnern in den Jahren
das Koͤnigreich Baiern 1819 1825 SZII twachsen .. 528,372 434,813 392,785 8 EEEeeEEnu.“ 471,628 565,187 607,215
der preußische Staat Erwachsenne.n 648,163 633,878 629,8099
Lndekx. 351,837 366,122 370,19ob1l.
Es ist nun zwar an sich ganz richtig, daß die Angaben K den preußischen Staat mit denen fuͤr den baierschen ierin schon deshalb nicht gradehin verglichen werden koͤnnen,
Erwachsne nach vollen⸗ 8 detem 14ten Jahre.
2
2
— — — 7,118,0978 7,769,264
8,015,017.
men
2) Anm. In Folge einer nachtraͤglich eingegangenen Berich⸗ tigung statt 8 1 Secae a Blaͤttern angegebenen 17728,829.
1 5488,232 0,086,2638 6,326,7603
weiblichen Geschlechts 5,523,702 6,170,462 6,399,347
uͤberhaupt Einwohner 10,981,934 12,256,725 12,726,110) 2*
—
82
8I
* 8
4 1