* 8 loͤschen des Lebens herbeifuͤhrten.
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1 s noch sehr unruhig im Lande aussah, und war, daß ein Haufe Leon besetzt habe,
und im Aufbruche gegen San Salvador sey. 2 Inland. „8 * Berlin, 5. October. Ein Mann von ausgezeichneten
Kenntnissen, edler Bildung und Gesinnung ist aus seinem hohen Wuͤrkungskreise durch einen fruͤhen Tod en worden: sein Leichnam wurde heut von zahlreichen e zum Grabe begleitet. Johann Wilhelm Segeen, zu Lemgd unter EE1116“ *½ . 775 in am 2ten a *41 Sohn eines wuͤrdigen Geistli⸗ chen, genoß er fruͤh eines sorgfaͤltigen Unterrichts. Eine reiche Mitgift der v an Geist und Koͤrper unterstuͤtzte seinen Fleiß, der sich zunaͤchst auf die vorzugsweise human fenannten Wissenschaften, klassische Litteratur, Geschichte und Pönlosedi⸗ wandte. So degabt, ward er schon im Jahre 1796 Mitglied des Köͤniglichen Seminarii fuͤr gelehrte Schu⸗ len und Lehrer am berlinisch⸗ köͤlnischen Gymnasto, ausgestat⸗ tet mit den hier gesammelten Erfahrungen bereits nach vier ahren, im Jader 1800, Direktor des Gymnastums zu veöhen 1804 in gleicher Eigenschaft nach Elbing versetzt, und 1807 zur ordentlichen Professur der alten Litteratur an die Universitaͤt zu Koͤnigsberg berufen; wo seine geistreichen Vor⸗ träge, mit Annehmlichkeit der Rede geschmuͤckt, nicht die Studirenden allein anregten, sondern auch einen Kreis von Zuhorern, ausgezeichnet durch hoͤhere Bildung und Rang, um ihn versammelten. Schon am Ende des Jahres 1806 entzeg ihn wiederum ein höͤherer Beruf auch diesem Kreise. Er trat als Staatsrath in die damalige Sektion des Mini⸗ steriums des Innern fuͤr den Kultus und Unterricht; und ist seitdem fast ein und zwanzig Jahre lang als Rath in der hoͤchsten Staatsbehoöͤrde fuͤr den zffentlichen Unterricht, seit 1817 setbst als Mtrdirektor der besondern Ministerial⸗ Abtheilung dafuͤr, würksam gewesen. Je mehr die großen Begebenheiten dieses denkwuͤrdigen keitraumes die stegreiche Macht der geistigen und sietlichen Kräfte wuürdigen lehrten, um desto 22 bedarf es eines Zusatzes zu dieser einfachen Angabe der Geschäftsverhaltnisse, worin der wuͤrkliche ge⸗ ve Ober⸗Regierungsrath Suͤvern sich befand. Seine riften bis — Ende des Jahres 1825 sind in dem „Gelehrten Berlin“ verzeichnet: die späͤtesten befinden ch in den Denkschriften der Koͤniglichen A ademie der Wis⸗ senschaften, deren ordentliches Mitglied er seit 1815 war. Organische Uebel, die sich allmälig in seinem Innern entwickelten, zehrten schon seit einigen Jahren an seinen koͤr⸗ perlichen Kraͤften, indeß die geistigen fortwaͤrend thaͤtig blie⸗ ben: im lezten Sommer zeigte sich eine schnellere bnahme, welcher der kraͤftige Geist vergebens 1 bis gaäͤnz⸗ liche Abzehrung und Entkräftung ein sanftes schmerzloses Er⸗
Aus einer acht und zwanzig jaͤhrigen Ehe, die erst jetzt
Tod trennte keine kommenschaft geblieben da der einzige Sohn in laͤngst in fruͤhester iohant gats. Halle, 29. Sept. Die Zahl der Docenten unserer
und Exercitienmeister ungerechnet) Der ten Sommers von 62 auf 70 gestiegen. freilich 29 vürklüch immatriculirten Studirenden waren 1291,
weniger als 1 immer weitens in vorigen Winter, aber doch imm
1 mehr, als sich, außer Verlin auf irgend * — bn Elaen, 8 mit Ausnahme von em irgend einer Deutschen Universitäͤt
befinden“ Den Fächern na gehorten 934 zur theologischen, -2215 zur suristischen, 66 zur medicinischen wen 70 zur phllo⸗ ve sophischen Facultaͤt. Studirende waren aus dem In⸗
Universität (all 3 Nn ian dan a⸗ Sorach
Hichzech wich eine fruͤbare Angabe aus Breslau in Nr. 216 der b berichtigt.
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lhII. Befondere Wifsenschaften. c. 9199 Töcologische Encoklopadie und Ateratur traͤgt Hr Prof. Dr.
und Theffalonicher nehst
lande, 345 aus dem Auslande; am zahlreichsten waren die Studirenden aus der Provinz Sachsen (625), Branden⸗ burg (104), Westphalen (80) und Schlesten (51), und un⸗
ter den Auslaͤndern aus den Anhaltschen Herzogthuͤmern (55), 24 8
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Baden (18), Braunschweig (58), Dañͤnemark (22), burg (18), Hannover (42), Oldenburg (19), Sachsen (33), Schweiz 9), und Ungarn (12). Vor Allem aber duͤrfen wir den sehr lobenswerthen Fleiß ruͤhmen, der sich sowohl durch anhaltenden Besuch der Vorlesungen, als durch das steigende Interesse fuͤr die Bearbeitung der jäͤhrlich aufge⸗ stellten Preisausgaben bewaͤhrte. Ungeachtet der strengen Anforderungen, welche von den Facultaͤten in dieser Hinsicht mit Recht gemacht werden, konnten doch am 3. August d. 7* folgende Praͤmien zuerkannt werden: .
4) von der theologischen Facultaͤt dem Studiosus Karl Friedrich Hupe aus Halle ein Preis von 50 Rthlr.; —5
2) von der Juristen⸗Facultaͤt dem Studiosus Karl Friedrich Jacob aus Halle ein Preis von 50 Rthlr. und den Stud. K. B. A. Funk aus Magdeburg und Ch. WNW. Neoch Ilberg aus Nordhausen jedem ein Preis von 25
thlr.;
3) von der philosophischen Facultoͤt dem Stud. Cch. Friedr. Probst aus Luͤbeck und Friedr. Wach aus Merseburg ein Preis von 50 Rthlr., den Stud. Rob. Gompf aus Ei⸗ mersleben und Friedr. Gust. Kießling aus Zeitz, jedem ein Preis von 30 Rthlr., und den Stud⸗ K. W. Lange aus Halle und H. Krause aus Stadt⸗Buͤrgel jedem ein Accessit von Pe⸗ — 1“
Wie aber durch pöffentlichen und Privatfleiß, so zeichne⸗ ö ten sich unsre Studirenden auch durch einen vielfach bewhr⸗ . ten und selbst hoͤhern Orts anerkannten regen Sinn fuͤr — Sitte und Anstand aus, dessen Erweckung wir großentheils dem vereinten Streben der aaee Koͤniglichen Re⸗ 1b ierungs⸗Bevollmaͤchtigten, cheimen Justiz⸗Rath Dr. Muͤhe⸗ enbruch und Universitaͤts⸗Richter Schultze — und des zeiti⸗ gen Prorectors, Professor Dr. Blume, so wie der ernsten Strenge zu danken haben, mit welcher der akademische See;
nat jeder kaum bemerkten Spur von Rohheit oder Gesetzwi⸗ —2 8 drigkeit begegnet. ]
Ham⸗
Königl. vereinten Friedrichs⸗Unlver⸗ „Wittenberg im Winter⸗Halbjahre
1829 bis 3. April 1800 zu halrenben und der damit verbundenenoͤffentli⸗
en Anstalten. “ 8 A. Vorlesungen.
Wissenschaften uͤberhautt. Allgemeine Encyklopaͤdie Wissenschaften und Kuͤnste traͤgt 8
Hr. Prof. Dr. Gruber vor. 5 8 8 8*
der auf der sitaͤt Halle vom 19. Oct. Vorlesungen
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ck vor. c* P historisch⸗kritische Einleitung in die Buͤcher des alten Testaments, Hr. C. R. Dr. Gesenius und Hr. Prof Guerike. Von Buͤchern des alten Testaments werden erklart: Die Ge⸗ nesis und andere anserlesene Stellen des Pentateuch, vom Hrn. C. R. Dr. Gesentusz; das Buch Ruth, vom rn. Dr. Stange; das erste Buch Samuels, vom Schott; das Buch Daniel, vom Hrn. Prof. Dr. Licent. theol. Fe ger und Hrn. Dr. Schott. IE 3* Phnenen in die Buͤcher des neuen amen gen vor die Herren b 8 Ie. eeen vi aens Guerike, Dr. Rie 8 1 Buͤchern des neuen Testaments werden allart: Evange⸗ nn de, Fe⸗ annes, Apostelgeschichte unk Een Srnee be⸗ die Briefe d08 f 5, vom Hrn Prof. Or. Thilo; die Korinther, G endemselhen; die Beiefe an „Galater, Epheser, Philipper, Cekofler dem Briefe des Jalobus, vom
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r. hül. Wahl, rn.
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