1829 / 278 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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sammlung im Stadthause vorgeschla stimmung des Lord Mayor erbeten. sagte, so beschloß man die Errichtung eines

gen, und dazu die Zu⸗ Da dieser sie aber ver⸗ temporaͤren ge⸗

ͤumigen Gebaͤudes, um dort am 5ten des naͤchsten Monats

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die Versammlung zu halten, ggeemeinen die Einwohner der

2 den Herzog von Newcastle, Herrn Sadler und Herrn Ser⸗

’. mehr die Wuͤrde des Unterhauses beeintraͤchtigte, und so sehr der Ehre des Oberhauses zu nahe traͤte, als biese un⸗ menschliche Verfo

aauf eine eben so offene „Der Lissaboner Correspondent der Times berichtet un⸗ Anderm, daß der

zu der man nicht nur im All⸗ Stadt, sondern auch speciell

jeant Wilde einlud. Die Times aͤußert sich uͤber diese An⸗ gelegenheit unter Anderem: „Uns ist bis jetzt noch kein zur Einmischung des Parlamentes geeigneter Fall vorgekommen,

ung der Wahlberechtigten von Newark, aaten, als daß sie sich ihrer Wahlfreiheit als unabhaͤngige Weise bedienten.

die nichts weiter

Zustand der von der Niederlage bei

erceira zuruͤckgekehrten Miguelisten uͤber die Maaßen trau⸗ rig sey. Der dadurch erlittene Verlust wird auf 2000 Men⸗ schen und 4 Millionen Crusados geschaͤtzt. Sowohl dem, was die Anfuührer der Truppen, als aus dem, was die Schiffs⸗Journale bezeugen, geht dies bervor. Ale Augen⸗ zeugen der Vorgaͤnge auf Terceira stimmen sedoch in folgen⸗ den vier Punkten so ziemlich uͤberein: 1) Terceira sey so gut befestigt, daß selbst eine 4 oder 5 Mal staͤrkere Macht, als diejenige, welche den fruͤheren Angriff wagte, nicht im Stande waͤre, es zu nehmen. 2) Die Vertheidiger der Insel, weit entfernt den Angriff da⸗ mals zu fuͤrchten, wendeten im Gegentheil alles Mögliche an, die Angreifenden zur Landung zu bewegen. 3) Haben die besagten Vertheidiger niemals, auch nur fuͤr einen Au⸗ genblick, vergessen, daß sie es mit ihren eigenen irre geleite⸗ ten Landsleuten zu thun haͤtten; denn nichts haͤtte ihnen sonst im Wege gestanden, alle Landende zu toͤdten und saͤmmt⸗ liche Knegesc e, die in der Naͤhe des Ufers waren, in den Grund zu bohren. 4) Daß, mit wenigen Ausnahmen, saͤmmt⸗ liche Officiere Dom Miguels Poltrons seyen.

Das Schiff „Menai““, dessen in ortsmouth erfolgte Ankunft aus Rio⸗ Janelro kuͤrzlich gemeldet wurde, hat auch den Majer Barbosa, Legations,Secretair bei ber Brasiliani⸗ Gesandtschaft in Wien, so wie 1 ½¾ Millionen Dollars

r kaufmannische Rechnung, mit ebracht. Der „Melville“ von 24 Kanonen, geführt vom Ca chn Schomberg, ist end⸗ lich, wie bereits fruͤher mehrmals angekuͤndigt worden, nach dem Mittelländischen Meere abgegangen.

Einem Morgenblatt zufolge wird die alte St. Dunstans⸗ Kirche in Fleetstreet niedergerissen werden; auch spricht man davon, daß man beabsichtige, in Kurzem das bekannte Temple⸗ Bar gleichfalls abtragen zu lassen. eaeg⸗ Maaßregeln welche auf die Verschoͤnerung der Stadt abzielen, gehen von einem zu diesem Zweck von der Buͤrgerschaft ernannten Verschsö⸗

ie Mogning⸗Chronicle tritt eegen den Stan sich in seinen letzten Blaͤttern sehr büae 1 die Ie Per lizei⸗Einrichtung auslaͤßt, als Vertheidigerin derselben auf. und cerklärt sie den gegenwäͤrtigen Verhaͤltnissen ganz ange⸗ messen, wobei sie auf die Unvollkommenheit des alten S stems aufmerksam macht, das schon seit einer Reihe von Jah ven London zur Schande und seinen Bewohnern zu mannig fachem Schaden gereichte.

Aus Kanton sind hier Nachrichten bis zum 4. April ein⸗ gesangen. Der Handel ist dort auf eine ungewoͤhnliche Weise 8 Stockung gerathen. Nur die Consumtion des Opium und

er Handel damit hat sich bedeutend vermehrt; es sind im etzten Jahre 36857 Kisten mehr verbraucht worden, als im vorhergehenden. In Manilla ist man ungemein erfreut,

dort eine neue Art von Indigo⸗Pflanze entdeckt

ab B 1 Beörn nin, 8e⸗ zu den heimischen Erzeugnissen des dortigen

das deh gese⸗zau⸗ ist bekannt gemacht worden, daß

„Envy“ woel nach Ra at (Marocco) segelnde Schiff Heerkeichifchen Br-aen Eilen am Bord hatte, von dem

schwader angehal d Algestras gebracht worden seh, een agehalten und nach Ladan als Krieze Contredauze za 12K. 178, ang, b

desfallsige Meldung des Dritischen Bice Consut 1 stras hat ihn d 8. von Wibr tar ee. w58 die Beschlagnahme des Eisens auf das zu pro⸗ testiren. Die Spanlschen Behoͤrden haben nicht gestatten wollen, daß dasselbe aus dem Schiffe, bas sich unter Aua⸗ tancalne befindet, vorläufig herausgenomwen werde.

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Bei dem Mustkfeste in Birmingham, das am 6. Hect. seinen Tasaan nimmak, werden auch Blle. Blasiz aus pdct und der Bio swist de Beriot aus Druͤssel erwartt.

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In Halifax leht ein pensionirter Krieger Namens Jo n Logan, der 103 Jahr alt ist, und sich bei guter Benhs John befindet. Dieser Veteran wurde waͤhrend seiner Lehrjahre zum Matrosen gepreßt und an Bord eines Kriegsschiffes ge⸗ sandt, wo er einige Zeit diente und dann zum Soldaten genommen ward; seitdem diente er beinahe 50 Jahre den Koͤnigen Georg II. und III. Vor 33 Jahben erhielt er seinen Abschied als Tambour⸗Major mit einem Jahrge⸗ halt, das woͤchentlich ohngefaͤhr 14 Schillinge beträͤgt und hinreichend ist, ihn und seine Frau in ihren alten Tagen be⸗ guem zu unterhalten. Er war zweimal verheirathet; von seiner 1 . er S n8 Maͤdchen; seine gegenwaͤrtige brachte ihm nicht weniger als 24 näͤmlich 12 * eg 1 *

n Herr Wm. Snow hat hier eine neue Art La

gen zur Schau ausgestellt. Dieser Wa 23 den er Rüwe⸗ script nennt, ist nach gemachten Versuchen fuͤr zweckmaͤßiger zum Transport schwerer Guͤter befunden worden, als die his⸗ herigen Lastwagen. Die Raͤder sind 7 Fuß hoch, und der Wageh selbst haͤngt an den Achsen, mithin so niedrig, daß man ihn in viermal kürzerer Zeit beladen und abladen kann, als es bei den bisherigen Lastwagen der Fall war. Dann ist noch der Vortheil damit verbunden, daß bei einem Sturz des Stangenpferdes auf dieses nicht die Last fallen und es be⸗ schaͤdigen, ja wohl toͤdten kann. Schließlich kann man ihn mit doppelt so vielem Gewicht beladen, als es bisher bei Trans⸗ porten schwerer Guͤter der Fall war, wobei man die Haͤlfte der fruͤher erforderlichen Pferdekraft anzuwenden braucht. Im Ganzen hat diese Erfindung allgemeinen Beifall gefun⸗ 898 und scheint in jeder Hinsicht ihre Bestimmung erfuͤllen. In der vorigen Woche wurde von 64,000 Quarters aus.⸗ . laͤndischem Waizen der Zoll bezahlt; die Staats⸗Einkuͤnfte des Vierteljahrs sind dadurch um fast 70,000 Pfund Sterl.

ne 22. estern fand starke Zufuhr von neuem Weizen aus Esser,

Kent und Quffolk statt, der 8. ge . von saicchtee,. bessern Gattungen bezahlte man 11

Beschaffenheit war; die doch willig mit den Preisen vom vorigen Montage, waͤhrend die üͤbrigen fast unverkäuflich waren. Auch von Gerste fand sich bedeutender Vorrath; gute Sorte wurde mit 40, und allerbeste sogar mit 42 Shil. der Quarter bezahlt. Hafer hielt sich auf die alten Preise, und fand willige Käufer. AI’à2a Markt gebracht wurden; aus England: 5106 Q. Weizen, S 1194 Q. Gerste, 4405 2. Malz und 3463 Q. Hafer; vom Auslande: 12,835 Q. Weizen, 1880 Q. Gerste und 15,675 Q. Hafer; aus Irland: 1787 Q. Hafer; Mehl: 665909 Saͤcke aus England, und 50 Fͤsser aus Amerika. Die 1 zu notirenden Preife sind: fuͤr Weizen 45 à 74, fuͤr Gerste 20 à 42, fuͤr Malz 54 à 62, fuͤr Hafer 18 à 30 Shil. der be Quarter. Z“ Ungunstigen Nachrichten, die aus Paris gekommen seyn sollen, wollte man heute den Fall der Consols auf 89 vree schreiben. Selbige haben sich jedoch im Verlaufe der Vörse * wieder etwas gehoben.

Niederlande. 2

Bruͤsfsel, 1. Oetober. Se. Koͤnigl. Hoheit der Prinz 8 Friedrich, und Se. Kaͤnigl. Hoheit der Erbgroßherzog von Mecklenburg Schwerin sind gestern nach Antwerpen abge⸗ gangen, von wo Hoͤchstdieselben heute Abend zuruͤckerwartet werden.

Se. K. H. der Prinz von Orznien ertheilte am 29. v. 2 M. in Gent nach abgehaltener Inspection uͤber die —— Buͤrgergarde eine Audienz, besuchte darauf mehrere oöͤffentliche Anstalten und Fabriken so wie die Universttät, und = einem Festmahle bei, welches in dem Thronsagle veranstaltet war; em 30ten wollte der Prinz seine Reise nach Gram⸗-⸗

mont fort 8 18gg seenrn. Hoheit der Großfuͤrst Konstantin wel⸗ cher sich in den Baͤdern von Ems befindet, wird hier er⸗ 8 wertii ., den im Pallaste bes Prinzen von Oranien began,. gemen 114 erfaͤhrt man folgendes Näͤhere: Die Sehx, deren sich die Diebe bedient haben, war aus dem Hose eines in der Naͤhe wohnenden Englaͤnders genommen; der von der Polbze befragte Kutscher hat seine Leiter wi der erkannt. Eae waren in einer Komode verschlossen, deren ade mit schwarzem Sammet ausgeschlagen und mit einer Glasscheibe bebeckt war; die Diebe konnten daher faagt leicht zu den Pretiosen b Mehrete Schmuck. 5. nhrege ehe 8 829 —2 und 2 N ere iere, unter sasr, bdas Testacpent der ochseligen Marie