1829 / 293 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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der Salz⸗Taxe, und die Verminderung einiger

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er, um den ärmern Klassen zu helfen,

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Im ¾% des letzten Monates hat

Wohlstandes erfreuten. weigen, die bisher gelitten

cch uͤbrigens in einigen Handels⸗

tten, theilweise wieder neues Leben gezeigt, wie z. B. im Manchester, Seiden⸗Handel. Auch im Handel ist es in der letzten Zeit besser und die Thaͤtigkeit der Wollen⸗Manufacturen in Yorkshire ist augenscheinlich im Stei⸗ gen. Bei allem dem ist nicht zu leugnen, daß, da ohngeach⸗ tet des bedeutenden Zuwachses der Landes⸗Bevöͤlkerung die ö— nicht verhaͤltnißmaͤßig zugenommen hat, die Taxen in Folge des veränderten Geldwerthes oder aus anderen Gruͤnden mit zunehmendem Gewicht auf den zahl⸗ reichsten Volks⸗Klassen lasten muͤssen. Es sind zwar seit dem Frieden gewisse Taxen aufgehoben, und die guten Folgen davon gefuͤhlt worden, doch nur von Personen, die nicht zu den arbei⸗ tenden Klassen gehöͤren. Die Aufhebung der Eigenthums⸗Taxe, die Verminderung der Abgabe auf Hein sind den Reichen

viel mehr zu gut gekommen, als den Armen der Wiherru anderen Abga⸗

deren Fol⸗

1 tigkeit ben. Das ist eine große National⸗Ungerechtig welche ein

gen nur zu sind. Die Schwierigkeit,

Minister 2 dem Versuch ein Gleichgewicht in den Abgaben wiederherzustellen, zu überwinden haͤtte, wuͤrde die seyn, daß den aufle offnung, eine solche Maaß⸗ ——2 8— nur durch ein Zusam⸗ mentreffen sehr guͤnstiger Umstaͤnde, und durch einen sehr pa⸗ triotischen Geist der reicheren Klassen in Erfuͤllung gehen.“ Unsere Kaufleute sangen plötzlich an, die Spauische Ex⸗ pedition nach Mexiko von einem ernsten Gesichtspunkte aus zu betrachten; sie glanden naͤmlich, daß es in Mexiko eine verborgene Parchet gebe, welche zu der Expedition ermuntert habe, und sie heimlich unt . Die Times ist jedoch der Meinung, daß dergleichen Geruͤchte gewhnlich auftauchen, wenn ein Unternehmen, wie das gegen Mexiko, nicht ganz zu erklären sey; nichts desto weniger waͤre dasselbe sedoch ein

unstuniges, und werde fuͤr die Angreifer schlecht ablaufen. Die letzten uͤber Hävre von Buenos⸗Ayres eingelaufenen Berichte erwähnen nichts von der Erwaͤhlung des Generals Lavalle zum Praͤsidenten, was den Courier, der die Nachricht davon vor einigen Tagen mittheilte, jetzt veranlaßt, die Wahr⸗ t derselben zu bezweifeln. Jenen Verichten zufolge soll General in der Stadt, die von seinen Truppen bedroht trd, zwar eine Stimmenmehrheit fuͤr sich haben, das Land soll aus ähnlichen Gruügden fuͤr Rosas seyn, und wahr⸗ nicht eher etwas uͤber die Praäfidenten ⸗Wahl zu er⸗ A als bis die gesetzgebende Gewalt zusammen

Du Quebec⸗ Zeitung vom 9. September spricht von

einem bisher noch wenig bekannten

al Canada's, abg Expedition, und sagt, daß letz⸗ tere bisher in ihren i, den Zustand desselben zu n glücklich gewesen ist, und wahrscheinlich schon

nnach Saguenay,

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dieses Herbstes mit wichtigen Nachrichten zuruͤck⸗

Canada⸗Zeitungen vom 4ten v. M. stellen den

R durch St. John'’s GF zu einem freien Nieder (warchousing⸗) Hafen erklärt wor⸗ den, als 2 des Systems dar, welches dahin abzwecke, eine Maaßregel in Beziehung auf

Quchec, Mentreal, Hallfar, St. John’s in Neu, Braun⸗ Pictou, Charlottetown (Prinz Edwards Insel) und 8 hren. Vermittelst jener Haͤfen wurden

Mehl und Brodstoff (feines und grobes Mehl) ein,

. und zur Ausfuhr gegen eine gewisse Abgabe unter

2 gelegt, hatten aber am Markte des Mutterlandes

cht die Verrechte Dritischer Colonial⸗Erzeugnisse; die noth⸗

daß Britische Schiffe beguünstigt

(eträchtlicher Theil der Amerikani⸗

rachtsahrt —— 2—

noch weit r gesichert. ine

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Celonteen, und räumt 82 22 Vri⸗ tischer Produkte am Engltschen ein. Es verlautet, daß im Holhhandel mehr Dritische C verwendet werden in sedem man hegte Zweifel, daß die

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bestehenden Actlen⸗Gesellschaften gehen rer

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„In HOstindien bildet sich jetzt ein Verein, der die Colo⸗ nisation in diesem Lande beguͤnstigen und den neuen Anköͤmmea« lingen die Mittel an die Hand geben will, sich zu ernaäͤhren.

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Aus Calcutta lauten die Nachrichten vom 23. April sehr ungünstig in Bezug auf die Indigo⸗ Pflanzungen; das Wet⸗, ter ist dem Aussaͤen durchaus nicht guͤnstig gewesen. In Strathaven in Schottland schloß vor Kurzem eine Sjaͤhrige Frau achte Heirath mit einem Manne von ohngefähr 40 Jahren. * Der in, diesem Jahre so fruͤh gefallene Schnee veranu.. laßt ein hiesiges Blalt zu der Bemerkung, daß vor 8 oder Jahren hier am 8. Oct. viel Schnee gefallen, und dara, auf ein sehr gelinder Winter eingetreten sey. 3 Unser Getreidemarkt wurde fortwaährend mit großen 8 Zufuhren von Getreide aller Art aus Esser, Kent un S, 3 folk versorgt, und obgleich sich viele Kaͤufer aus dem Innern 1b Feigten, so wurde dennoch aͤußerst wenig umgesetzt; die eesten Gattungen neuen Weizens sowohl als auslandischen gingen 2 bis 3 Shillinge der Quarter niedriger, und gerin⸗ gere Sorten wurden noch wohlfeiler ausgeboten. Auch Gerste giug 2 Shill. der Quarter niedriger, und fand selbst dazu nur wenige Kaͤufer. Nach Hafer war gleichfalls keine be⸗ sondere Frage, und die wenigen stattgehabten Verkaͤufe wur⸗ den fuͤr neuen Hafer 2 und fuͤr alten 1 Shill. der Auarter unter den Preisen vom vorigen Montage geschlossen. An Markt gebracht wurden: aus England: 6145 Q. Weizen, 5701 Q. Gerste, 4530 Q. Malz und 6220 A. Hafer; vom Auslande: 7685 Q. Weizen, 2935 Q. Gerste und 275 NM. afer; aus Irland: 302 Q. Weizen und 3895 Q. Hafer; dehl 7424 Saͤcke. Die zu notirenden Preise sind: fäͤr Weizen 45 à 71, fur Gerste 20 à 37, fuͤr Malz 54 à 62 und fuͤr Hafer 16 à 29 Shill. der Auarter. rimeeKre eerrerns.

Bruͤssel, 16. October. Der Courtier des Pays⸗ Bas hatte vor Kurzem gemeldet, daß in Roulers West⸗Flandern) eine Collectiv⸗Petition von dem Otts⸗Pfar⸗ rer unterzeichnet worden sey, und daß seine drei Vicare, so wie mehrere Geistliche der Umgegend diesem Beispiele 8

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waͤren; in mehreren Ortschaften habe der Pfarrer die Peti⸗ tionen zuerst unterzeichnet, und in vielen Dorfern muntere sogar die Geistlichkeit die Einwohner in den Predigten zum Unterzeichnen der Bittschriften auf. Die Gazette des Pays ⸗Bas kadelt in einem ausfuͤhrlichen Artikel das Beneh⸗ men dieser Geistlichen, das sowohl dem von ihnen geleisteten Eide des Gehorsams und der Treue gegen den König als den Staats⸗Gesetzen zuwider laufe. m Schlusse des Ar⸗ tikels heißt es: „So weit kann der Factionsgeist verleiten, daß die ausdruͤcklichsten und foͤrmlichsten gesetzlichen Bestima mungen nichts Heiliges mehr bleiben. Das Grund⸗Gesetz be⸗ willigt den Buͤrgern das Recht, Bittschriften einzureichen, wenn sie es fuͤr ihre Person und nicht im Collektiv⸗Namen vieler thun. Dem Courrier des Pays⸗Bas zufolge ist es aber eine Collectiv⸗Petition, welche der Pfarrer von Roulers, früherer rofessor der und Director des Seminars von ruͤgge, so wie seine Vicare sich unterstanden haben zu unk; Warum waͤhlen unsere Unionisten den jetzigen Augenblick zu diesen aufruͤhrerischen Unternehmungen? Sie wollen die Regierung vor der Eröffnung der Kammernmn von der öͤffentlichen Meinung in Kenntniß d. h. mit andern Worten, sie geben zu, daß sie die Absicht hegen, der Krone Gesetze vorzuschreiben, indem sie die Religion in die Staatsangelegenheiten einmischen. Aber dieses Uebermgaß der Verwegenheit und Undankbarkeit zu einer Zeit, wo der Koͤnig einen Deweis seiner vaͤterlichen Fürserge gieht, wird wenigstens dazu dienen, allen Wohlgestünten die Augen zu oͤffnen. Alle diese Ploͤne einer Handvoll von rern werden nicht als der Ausdruck der öffentlichen M. ten, sondern an dem sesten Wellen des Köͤnigs, an der Weis⸗ heit und dem Patriotismus der Generalstaaten scheitern.’“) Die Genekalstaaten werden, wie es heißt, den 19. d. M.

im eröffnet werden.

. Rector des esuiten⸗Collegiums in Freiburg 2 ist der Pater Janssens, cretair des Otdens „Generale Roothaan, und ein geborner Bruͤsseler. .

Dinemark.

Kopenhagen, 15. Oct. Gestern Sihe so viel nee, daß derselbe 1. 2 traßen wohesc. t wurde. Die stehenhen Gewösset bee

gren sich mit Eis, Schiffe gestrandet 1agn”n 8 lemas 7 Hbs bes * 4