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stems, wonach man eines der
1 59 e * r anderen Deputirten des Seine⸗ balber benach ar⸗ ten Departements befinden.
Die Auotidienne meldet ebenfalls die Anerkennung Dom Miguels von Seiten Spaniens; sie fügt hinzu, es sey des
Koͤnigs Ferdinand wuͤrdig gewesen, mit diesem Beispiele
voranzugehen.
Dasselbe Blatt äußert auf das Lebhafteste ihre Zufritꝛdenheit uͤber die Wahl des Grafen Ferdinand von Berthier zum General⸗Direktor des Forstwesens. „Diese Ernennung“, ruft sie aus, „entspricht allen unseren Meinun⸗ gen und Ansichten.“ Der Gazette de France sagt die Ernennung nicht in gleichem Maaße zu. „Die Wahl des Herrn von Berthier“, äußert sie, „ist eine Folge des Sy⸗ Häupter der royalistischen Opposition gegen das rohyalistische Ministerium von 1822 (Herrn von la Bourdonnaye) in den Minister⸗Rath berufen hat. Ohne Zweifel ist die Hoffnung, fuͤr den Dienst der Monarchie die Maänner zu vereinigen, die diesen deiden Mancen angeboͤrten, der Haupt⸗Grund zu jeuem Systeme gewesen, und wir haben daher auch nur bei den verschiedenen Ernennungen, die unter den Männern von einer jener RNüͤancen statt gefunden, gezeigt, daß wir der Absicht, die dem gedachten Systeme zum Grunde gelegen hat, aufrichtig beipflichteten. Alle, die in diesem Sinne gewählt worden, haben in der Gazette den unzweideutigsten Beweis finden köͤnnen, daß wir den Zwiespalt, der disher zwischen ihnen und uns obgewaltet, vergessen haben, und daß wir uns eng an sie auzuschließen wünschten. Damit in⸗ dessen die Eintracht, die bereits in den Wuͤnschen aller Royalisten liegt, auch der That nach eingefuͤhrt werde, darf das Ministerium hicht blos eine von den oderwaͤhnten beiden Nüancen zu sich berufen, und die andere sichtbar zu⸗ rückstoßen. Die zahlreichen Stellen, die man seit dem 8. Aagust vergeben hat, sind ader ausschließtich einer einzigen dieser Nüͤancen zu Theil geworden. Wenn wir diese Bemer⸗ kung machen, die wir in dem Interesse der monarchischen Grundsäͤtze selbst für nothwendig halten, so sind wir weit entsernt, etwas für uns zu begehren; wir verlangen nur, daß die Minister durch ein billiges Verfahren die in sie gesehten Hoffnungen verwirklichen, daß sie aus allen Rovalisten nur elne einzige Familie, eine einzige Armee zur Bekaͤmpfung der Revolution machen. Ehrenwerthe Präfekte und Staats⸗
räthe sind von dem vorigen Ministerium den Ansorderungen
der. Revolutionnairs aufgeopfert worden. Es fragt sich nun: haben diese Mäͤnner dem Köntge gut oder⸗ haben sie ihm schlecht gedient? Im ersteren Falle verdienen sie dafüͤr, daß sie ihre Pflicht gethan, keine Strafe; im zweiten aber ist es nothwendig, daß die Nachfolger der vorigen Minister es er⸗ fahren, warum deren Vorgänger in Ungnade gefallen sind, damit Frankreich in dieser Bezichung endlich wisse, woran es ist. Beide Fragen sind zwar fuͤr uns schon längst entschie⸗ den; indessen müssen sie es auch fuͤr das Publikum seyu. Sonst giebt es keine Grundsätze, kein System, kein Einver⸗ ständniß, nichts mehr.“
Der Graf Ferd. von Berthier saß, als er noch Deputirter des Seine Depattements wat, auf der äußersten rechten Seite der Kammer. Die Opposittons Blaͤtter wollen wissen, daß Herr von la Bourdonnaye jeht scinem damaligen gleichge⸗ finnten Collegen die Pröfekten Stelle des Seine Departements zugedacht gehabt, daß aber der Finanz⸗Minister, Graf pen Chabrol, um seinen Bruder, welcher dekanntlich in diesem Augenblicee Praͤfekt des Departements der Seine ist, auf seinem Posten zu erhalten, den Tod des Marquis von Bvu⸗ vs. ofort 2 22 an dessen Stelle den ,— von Berthier zum Geucral Dircktor des Forstwesens dem Könige in Vorschlag zu beingen. ,
Großbritanten und Irlanbdt.
London, 17. Oct. Der Herzog von Wehzngton hefin⸗ het sich jetzt in Dover, wo er voraestern, in seiner Eigen⸗ schaft als Lord⸗Oberaufseher der 5 Hifen, zum erstenmals ei⸗ uer Wihang des Hafen⸗Amtes präsidirte. Die Sitzung ge⸗ schaß im Rarhhause, wo der Herzog, stimmten, vrächrigen Unisorm erschleu, durch eine Chrenwache, unter dem, Donner der Festungs⸗Kanonen, empfangen wurde. Nach Beenzeizung her Sitzung besichrigte der Herz og, an der Seite des Mayors, die neuen Anlagen der t, und wohnte einem prächtigen Dimer bet, das im Schiffs⸗Haͤtel
den Hafen⸗Aufschern 21ö wurde, — Vergestern ist Sir Charses Bagot, unser Gesaadter in den —ö, —
Dover nach seinem 8 nmungs Orte abgegangeu. In dem Flecken ingio, nicht weie — Drighton baben in den lehten Toagen unruhige Auftritte start gefunden.
2 onten
einem neuen Hause, das er sich gedaut, schlugen sie ihm die
der in einer dazu ber
Abgabe einsammelt, hatte einen großen Theil der Einwohner, der aus armen Arbeitern besteht, gegen ihn aufgebracht. In
Fenster ein; darauf verbreitete sich das Geruͤcht, man werde ihnen zur Strafe die erwachsenen Kinder wegnehmen, um sie den benachbarten Paͤchtern als Arbeiter zu uͤberlas⸗ sen. 150 Manner, mit Knuͤtteln und Piken bewaffnet, zegen in das nahe Städtchen ein, wo, ihrer Meinung nach, der Gegenstand vor Gericht verhandelt werden sollte, und wollten durch ihre Drohungen die gefuͤrchtete Maaßregel ab⸗ wenden. Mit Muͤhe gelang es, sie zu uͤberreden, daß an dem Geruͤchte nichts sey; sie gingen nach Hause, doch gaben sie gleich zu verstehen, daß sie sich an dem Sammler des Zehn⸗ ten noch auf andere Weise raͤchen wuͤrden. Wirklich standen auch am letzten Sonnabend in der Fruͤhe seine saäͤmmtlichen Scheunen und Scheuern, 15 an der Zahl, in vollen Flam⸗ men; es wurde nichts gerettet, da die Arbeiter keine Huͤlfe leisten wollten, und der Schade beträgt an 1200 bis 1400 Pfund. Man hat Anstalten getroffen, die wahren Urheber des Feuers der gesetzlichen Strase zu uͤberliefern.
„Rach dem“, heißt es im Globe, „was die verschie⸗ denen Zeitungen über die Contrebande⸗Angelegenheit unsers Botschafters in Frankreich gesagt haben, entsteht bei uns die sehr naruͤrliche Frage: „„Ist es wohl Recht, im Verkehr zweier Länder, wie Frankreich und England, zu solchen Be⸗ trüͤgereien die Gelegenheit zu geben? Kann der Herzos von 2 Montmorency nicht eben so gut wie jeder andere vermoögende Reisende den Zoll für seine Weine in England erlegen? Warum soll Lord Stuart von seinem Porter⸗Bier nicht die⸗ selde Toxe bezahlen, die das Frangoͤsische Eouvernement für angemessen hält, von jedem andern Engländer zu erheben ? — Sind diese diplomatischen Vorrechte von beiden Seiten die nämlichen, so gewähren sie ja auch durchaus keinen Nutzen — es müßte denn eben seyn als Deckmantel fuür Contrebande. Wenn von zwei Regierungen, eine sowohl als die andere, dieselhe Anzahl von Steuern zu Gunsten des gegenseitigen Botschafters erläßt — wer hat da wohl den Nutzen davon, außer dem Schleichbaͤndler, der unter der Aegide eines oder des andern verkehrt ?⸗ 3
Die Timer enthaͤlt eine tronische Buchhändler⸗Anzeige, in der mit großem Pomp angekuͤndigt wird, daß mehrere vornehme Mitglieder des Oberhauses, und andere ausgezeich⸗ nete Maͤnner die Literatur durch ihre Schristen bereichern wollen. Folgendes sind die angekuüͤndigten Werke: 12 Das Geseth des Gutsherrn und seines Pächters, nebst Winten, wie der Werth vom Lehns⸗Eigenthum in verrotteten Burg⸗ flecken zu verhessern sey, von Henty Pelham Herzog von Newrastle. 2) Commentare zu einer neuen Ausgade des ver, lorenen Paraoieses, von John Grafen von Elden. 3) Ein Tractat uͤber die Arithmetik nehst den neuesten Erfin⸗ 3 dungen in dieser Wissenschaft von Micholas Lord Berleyv. 4) Das Buch uͤber die bischöfliche Kirche in England vom Grafen von Winchtlsea, und 5) das Buch üͤder die protestan-⸗ tische bischöfliche Kirche in Irland, vom Grafen von Mount⸗ cashetl. 6) Marcus Tullius Sahler, Parlaments⸗Mit⸗ alted, wird binnen Kurzem einen genauen Bericht uͤber seine Fahrt im Luftballon von Whitby “9, und üͤber die Ursachen abstatten, die ihn zu erscheinen verhinderten, als er kürzlich zu der Versammlung von Newark eingeladen worden war, und enhlech 7) Robert Southey**), Theerisch⸗Conversationen mit Consucius, Mango Capac, Gallilet und dem hochwüt. digen Edward Irwing **). . —
In Calcutta scheint die Rezierung jetzt nicht mehr so streng gegen die sogenannte radtrale Presse zu versahren. Aus dem dort erscheinenden John Bull in wcyigstens zu erse⸗ hen, daß die Ostindische nicht mehr so üͤdel nimmt, wenn ihre eigenen A ten in domtigen Dlät⸗ tern besprochen werden. 21
Aus Bermuda wird unterm 29. Juli gemeldet, daß man dort damit umgehe, Schulen zum Unterricht und zur Erbenung der auf der Iusel befindlichen Sklaven cinzurichten. Ies Kicchspiel sol eine Schule crhalten, und da der den697 r,. schof den Plan mit Cifer unterstützt, so hefft man, er werde bald zu Siande kommen, und seine Wirkang auf den moera⸗ iischen Zastand der Oklaven nicht versehlen. 1
Drrt der Cuy sollen vargestern nacht weniser als 3 Mi Piund in Stocks augelegt baben; unserete
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-*) 2e er den Schifsrhedem türllich die Rede gegen das fece
Handets Solsem Besten gat heeeen Der „ Veutschland mehr durch scinen mit Lord. Eifer fůch auszachnende,
Ben, Zis durch seine Werte zaltechen