*
B. Knü it
*
nen Truppen noch immer
Fahrzeuge waren mit 10,459 Mann besetzt. An Salz wur⸗ den 178,370 Orhoft verbraucht; es wurden 1,158,700 Qutn⸗ tals *) Fische gefangen, und 37,520 Färsser Oel gewonnen. Au⸗ ßer den benannten giebt es noch 300 kleine Schoo⸗ ner von ungefähr 30 bis 45 Tonnen, die 1200 Menschen be⸗ schäftigen, jährlich 75,000 Quintals Fische fangen, 12,000 Secofe Can verbrauchen, und ungefähr 4000 Fässer Oel lie⸗ fern, und 600 noch kleinere Fahrzeuge von 10 bis 28 Ton⸗ nen, die 1800 Menschen beschäftigen, 15,000 Oxhoft Salz
; Int ische fangen. Diese Fahr⸗ verbrauchen, und 120,000 eüecen 8ℳ0, sang L.en —
uge me 800 8 1t 12 * — — der Makrel⸗Fischerei noch 200 gebraucht, die 8000 Tennen messen, 1000 Männer und Knaden beschaftigen, Ubrlich 50,000 Faͤsser Makrelen und 6000 Orhoft Sal⸗ verbrauchen. Uebrigens be⸗ schäftigt die Fischeret von Lachsen, Elsen und Heeringen noch eine große Menge Meuschen, und verbraucht sehr viel Salz.
in Ganzen giebt es 2332 Fischer Fahrzeuge, die 115,940
onnen messen, 15,050 Menschen beschaäͤftigen, 265,370 Ox⸗ deft Saht verzrauchen, 1.337,700 Füc⸗ senen
und 50, zaͤsser Makrelen liefern. und 50,520 Fässer Oe rr 68 8 e Bläͤtter enthalten aus Nord⸗Ameri⸗ Wne bis zum 2. October Folgendes uͤber die Mexik Angelegenheiten. „Am 9. Sept. hatte Admiral Laborde New Orlcans mit dem dort fruͤher gelandeten Spani⸗ schen Bataillon verlassen wollen. — Der Gouverneur von San Luis hatte 800 Mann Reiterei und 2000 Mann In⸗ fanterie nach Tampico marschiren lassen. — Von dem gro⸗ hen Kapitel der Kathedrale von Mexiko waren, 10,000 Doll. als Beitrag zu den Kriegskosten geschenkt worden. — Den in der Verschwörung von Montagno verwickelten Personen hatte man eine allgemrine Amnestie bewilligt, wodurch es auch den Generalen Barragan und Bravo wieder erlaubt ist, nach Mexiko sukehren.“
8 Sdld⸗Amerika.
Die letzten Englischen Blaͤtter enthalten folgende Nach⸗ richten aus Buenos⸗Ayres bis zum 17. August. Lavalle, der fruͤheren Berichten zusolge seine Minister entlassen hatte, fin⸗ det es schwer sie zu ersetzen. Er hatte Guido und einigen an⸗ deren Personen, die bereits mit Auszeichnung dienten, An⸗ träge gemacht, aber abschläͤgige Anrworten erhalten. Am 9ten waren für das Handels⸗Tribunal neue Mitglieder erwaͤhlt worden. Die gesetzgebende Versammlung hatte keine Sitzun⸗ gen gchalten, und über das Resultat der Wahlen war nichts
tes bekannt geworden. Man glaubte indessen, daß
mir Santa⸗Fe Unterhandlungen angeknuͤpft worden wären, aber auch „v- nichts —— E Ein Oberst
b ien den Gouverneur Lopez gesendet wurde, . Manche auf Frieden schließen wol⸗ lauben, daß der Oberst es mit Lopez nicht — Innen. Im Handel ver 1— — in roßes Elend. osas stand mit sei⸗
Apres herrschte g 82 er Nähe 2 N— Er hatte Indianet⸗Haͤuptlingen, ie m befanden und 5ö— Einfluß hat, die Anweisung gegeben, nach Hause zu kehren, da er ihrer Dienste nicht mehr beduͤrfe.
— nach Briefen aus Valparaiso
se von Lima durch den Ge⸗ —2 General Lafuente, feüder Peäsekt von Aregutpa zur Zeit der Ptasidentschaft des —— erhielt von der Peruanischen Regierung den Befehl über ein Armee⸗Corps gegen die gegen Peru vorräͤk⸗ kenden Columbier. Als geheimer Lasuente die Anträͤge, welche sein fruͤderer Chef im Vertrauen an ihn machte, nicht zurück, und Vaterlandsliebe bewog ihn zum Ungehorsam gegen die Regierung, von der er seine Voll⸗ machten hatte, um die Autorttat des Columbischen Chefs an⸗ Der Befreier denutzte die guͤnstige Stimmung — und beauftragte ihn, die unter seinen Befehlen — Peruanischen Truppen zum Abfall d bewegen. der
8 Andere aber
bics war die nördliche Graͤnze Peru's
— —q— ) em Qumntel Hült 112 Pfund Englisch.
Dennoch uͤber⸗
Anhaͤnger Bolivars wies wird die Anerkennung der Welt die Bestrebungen
u ZE11““ 1111X“X“X“X*“*“ . ö116“ zur Allgemeinen Preußischen Staats⸗Zeitung Nr. 302. C.,ar⸗ 2
lässigen Berichten zufolge, in den Fischereien von Massachu⸗ schritt Bolivar die Graͤnze nicht, sondern befahl L2a 0 setts und der Nachbarschaft jaͤhrlich 1232 Fahrzeuge beschaͤf, fuente, gegen Lima zu marschtren und dort die B tigt gewesen, die zusammen 85,140 Tonnen enthielten. Diese gierungs⸗Form in seinem Namen zu andern. Dieser
Auftrag wurde trotz dem Widerstande der Peruaner vollzo,. gen. Bei der Annaͤherung an Lima fand Lafuente ein Heer sich gegenuͤber, und der Buͤrgerkrieg begann. Die Peruaner unterlagen, und verloren einen ihrer geschicktesten und uner⸗ schrockensten Anfuͤhrer im Kampfe. Dieser war der Peruaax. nische Oberst Rollet, ein geborner Franzose, auf dessen Kopf 1 Bolivar einen Preis gesetzt hatte. Er siel lebend in die Haͤnde der Feinde, und wurde den Columbiern ausgeliefert. Nach Lima gelangt, stellte Lafuente die Regierungsform wie⸗, . der her, welche die Peruaner nach der Abreise Bolivars um- gestoßen hatten, und setzte alle Verwaltungs⸗Behörden, so wie eine Menge anderer Beamten ab. Der Weg von Val⸗ paraiso nach Buenos⸗Ayres war seit langer Zeit durch die Wilden des noͤrdlichen Patagontens unterbrochen. Mendoza
232
. 52
wurde von ihnen belagert. Die Einwohner, von Fremden, 84 und namentlich von Franzoͤsischen Reisenden unterstuͤtzt, machh ten haͤufige Ausfaͤlle, um diese Wilden zu vertreiden.“ ¹ 9 Brasilien. “
In einem vom Hamburger Correspondenten mit.,. getheilten Artikel uͤber die innere Lage Brasitliens und die Bestrebungen seiner Regierung, heißt es unter Anderm: „Je, 8₰
dermann kennt die Schwierigkeiten und Hindernisse, die sich der Organisation eines neuen Staatskoͤrpers in den Weg stellen. Brasilien hat uͤberdies noch die vielen und eingewur⸗ 8s zelten Mißbraͤuche zu bekaͤmpfen, die ihm seine lange Ab.. häͤngigkrit von Portugal hinterlassen. Der Umfang seines Gedietet, die Verschtedenartigkeit der Ansichten als un⸗ “ zertrennliche Folge einer neuen Ordnung der Dinge, bila.. den eben so viele Hindernisse, die noch bestegt werden muͤst. sen. Unter solchen Umstaͤnden ist es ganz natuüͤrlich, daß 8 dem Verfall der Finanzen, oder sogar der Vestechlichkett einiger oͤffentlichen Beamten nicht so schnell Abhuͤlfe gex.. leistet werden kann. Das Gegentheil behaupten, hieße das Unmoͤgliche ver1angen. Mit Gottes Huͤlfe wird indes. sen Brasilien, durch seine geographische Lage, durch die 1 Vortrefflichkeit seines Bodens, durch seine Regierungsform, durch den Patriottsmus und die Einsichten seiner Reptäsene,. tanten und ganz insbesondere durch die Weisheit und Cha- 8 rakterfestigkeit seines Monarchen, zuletzt alle Schwierigkeiten uͤberwinden und unter den Nationen der Erde den Rang einnehmen, den jene Vorzüge ihm verheißen. — In Brasi⸗ lien, wie uͤberall anderswo, muß man arbeiten, um sich Un⸗ 1 terhalt zu verschaffen. Der Wahn, als ob es hinreiche, den Fuß auf dieses Goldland (Uhourado) zu setzen, um in —8 Schaͤtzen zu wühlen, ist allmählig verschwunden; und wenn 8 hie und da noch Einzelne mit solchen Gedanken sich dort⸗ ₰
hin begeben, so cgt die Schuld wahrlich nicht an der Re⸗ 8 gierung, wenn sie spaͤter mit vereitelten Hoffnungen in ihr Waa.. terland zuruͤckkehren wollen. Die Regierung ist unermüde,
lich: allein eine zahllose Menge von Gegenstaͤnden heischt
ihre Aufmerksamkeit. Dennoch wird sie ihrem Ziele fest entgegenschreiten, ohne sich durch die Declamationen der * Mivvergnuͤgten irre machen zu lassen. Es waͤre eine weit⸗ 8 umfassende Aufgabe, Alles aufzaͤhlen zu wollen, was sie seit der Unabhaäͤngigkeits⸗„Erkläͤrung Brasiltens bis auf den heu-⸗ tigen Tag geleistet. Erst fuͤnf Jahre sind verflossen, seit es von der Portugtesischen Unterdruüͤckung befreit worden, und seitdem, Dank sez'’s dem Katser und seinen Ministern, hat sich der Wohlstand des Landes mit jedem Tage gehoben. Viele Erztehungs⸗ und Unterrichts⸗Anstalten sind gegruüͤndet, bequeme benbgkaten und Kanäaͤle angelegt worden; d In⸗ dustrie hat Aufmunterung gefunden, die See⸗ und Landmacht sind gut organtsirt, und nach dem Verlauf einiger Jahre
sterblt
256 Inland. 11u“ Berlin, 30. Oet. Des Koͤn 3 Betreff der Gammlungen, welche —,ö 1— n in Potsdam fuͤr die, im April d. J. darch 3— 84 —₰ — Bewohner Preußens, statt gefunden haa. *), folgende 1 Beh bede —5 llerhöͤchste Kabinets⸗Ordre an die genannte
*) Sseche Nr. 20 der Staats⸗Zeitang.
u.
575 8*
Monarchen von Brasilien belohnen.“