1829 / 305 p. 6 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

* tan, den Tartaren und Chinesen näher. Dpnastie Surya bansi, (Abkmmlinge der Senne) endete mit Radschi mall, den im Jahre 1768 der Radscha

gierte bis 1775.

MNovember. d D ikram Sah auf den Thron. Hauptstadt Catmandu, 741788

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8 und beunruhigt. nek, und ward 1419 zu Talwandy, eimem Dorfe des Ge⸗

Staats ohne weitere Abgabenentrichtung auszuuüben gestattet. 3. Diejenigen Fabrikanten und Kaufleute, oder deren Hand⸗ lungsreisende, welche den Bestimmungen der §§. 1 und 2 nicht Genuͤge leisten werden, haben fuͤr die Zukunft keinen Auspruch auf die im Art. 13 des Zollvereinigungs⸗Vertra⸗ ges stipulirte Beguͤnstigung; so wie denn auch die hiernach von den Regierungen zu ertheilenden Gewerbescheine und Pa⸗ tente eine Erlaubniß zum Haustr⸗Handel und zum Verkauf von Waaren, welche mitgefuͤhrt werden, nicht in sich begrei⸗ fen, und die Beobachtung der deshalb in den beiderseitigen Staaten bestehenden gesetzlichen Vorschriften nicht ausschließen.

Aus Posen wird gemeldet, daß in der Stadt Zincke auf Kosten des Dominii ein neues Schulgehäude erbaut wor⸗ den ist, und im Pleschewoer Kreise mehrere Kirchen und Pfarrbauten vorgenommen wurden. In Wyganow, Kro⸗ toszyner Kreises, ist im September d. J. die vom Landge⸗ richts⸗Präͤsidenten von Rembowski neu erbaute massive ka⸗ tholische Kirche eingeweiht worden. Bei der immer weiter vorschreitenden Regulirung der gutsherrlichen und bäuerlichen Verhaͤltnisse lassen sich mehrere Gutsbesitzer es sehr angelegen seyn, die Schulen durch Landzutagen fuͤr die Lehrer besser zu dotiren, und es steht zu erwarten, daß auf diese Weise ein Theil der Schwierigkeiten wird beseitigt werden, welche dem Emporkommen des Schulwesens bis jetzt noch entgegen stehen. In Glupon, Bucker Kreises, hat sich in dieser Be⸗ ztehung das Don.inium anheischig gemacht, ein neues Schul⸗ haus zu bauen, und zum Bau eines Schulhauses in Gra⸗ nowo hat der v. Potocki das gesammte Bauholz aus seiner Forst unentgeldlich bewilligt. Auch nehmen sich die Geist⸗ lichen des Schulwesens immer mehr an.

Zu dem am 16ten v. M. in Schweidnitz abgehalte⸗ nen Wollmarkte sind im Ganzen 365 Centner Mittelwolle gebracht und zu 45 bis 50 Rthlr. der Centner verkauft worden.

Vermischte Nachrichten.

Asiatisch⸗Afrikanischer Staatskalender fuür 1829, oder historisch⸗chronologisch und genealogische Nachrichten uͤber die vorzüͤglichsten Herrscher in Asien und dem nördlichen Afrika.

(Schluß.) 4

Von England unabhängige Staaten Indiens. Nepal. 53,000 Quadrat Lieues, und 2 Millionen Ein⸗ wohner. Im Westen und Suͤden gränzt es an die Engli⸗ schen Provinzen, im Norden an den Berg Himalaya, im Osten an das Reich Sikkim. Die physische Beschaffenheit

seiner Einwohner bringt sie, so wie die Einwohner von Bu⸗ Die eingeborne

Prithi⸗Narrain, seine Staaten entriß.

ahr 1771. Singh pertäp, sein Sohn, re⸗ Ram Bahader, dessen Sohn, war von sei⸗ nem Oheim Bahader⸗Sah, welcher Lassa 1784 und Teschu Lumbu 1790 plünderte, cntthront. Eine Chinesische Armee

von Gor akha, Letzterer starb im

Auckte uͤber den Himalaya 1792 ein, und zwang Bahader⸗ 1795 umdringen, seine Grausamkeiten machten ihn aber so vperhaßt, daß er sich 1800 nach Benares fluͤchten mußte.

Frieden zu machen. Ram⸗Bahader ließ diesen

1804 kam er zuruͤck, und ward 1805 gemeuchelt. Ohnerachtet dieser Unorbnunmgen wurden die Eroberungen unter dem Ge⸗

neral Ammer, singh tschappe fortgesetzt, den endlich Sir Ouch⸗

terlony schlug. Durch den Frieden vom 4. März 1816 ward

er gezwungen, fast alle seine Eroberungen an die Euglander abzutreten. Er starh im 68-ten Jahre am 29. Jult 1816,

und der junge Radscha desselden Namens am folgenden 20. Man setzte also dessen Sohn Radschindra

uͤber den Ebenen Bengalens, im 270 42/ Br. und Einwohner 20,000.

Lahore. 50,000 Quadrat⸗Lieues, 3 Millionen Ein⸗

wohner, zwischen 30“ und 31⸗ Breite; Gränzen sind Casch⸗

mir und der Lauf des Indus im Norden; Dehli, Adschmir und der Multan im Suüͤden; die Verge des nördlichen Hin⸗ dostans gegen Osten. Der Indus trennt es gegen Westen von Afghantstan. Es destehd aus zwei verschiedenen Gebdie⸗ ten, dem Pendschah und Kusistan. Die Seiks, Bekenner einer Indischen Religton, heherrschen das Land. Die Ma⸗ homedaner dagegen werden auf verschiedene Art unterdrückt Der Sufter der Sekte der Seiks heeß Na⸗

biets von Lahore geboren. Sein Nachfolger Guru Angad starb 1552. Amera das, vem Kschatrihaschen Stamme, 1571.

Oheim Randdscht.

Ran“ das, sein Sohn, 1581. Ardschun mal, Sammler des hauptsäͤchlichsten heiligen Buchs der Seiks, Adi⸗granth ge— nannt, starb 16066. Sein Sohn Hargovied war der erste kriegerische Guru (Meister), und starb 1644. Sein Enkel Harray starb 1661. Dessen Sohn, Harkvischna, 1664 zu Dehli. Der Sohn von diesem, Tegh bahader ward auf Be⸗. k 4

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fehl der Mongolischen Regierung 1675 getödtet. Sein Sohn Guruegovind, Priester und Soldat, fuͤhrte den kriegerischen Geist bei den Seiks ein. Es gelang, ihn aus Lahore zu ver⸗ treiben, und er starb im Dekan 1708. Er war der letzte all. gemeine Guru. Nach ihm machte der kleine Radscha sich zum weltlichen und geistigen Herrn. Ahmed schah⸗Abdalli schlug die Seiks zu verschiedenenmalen 1762 und 63, aber sie erholten sich bald wieder. Jetzt, stehen die Chefs welche suͤd⸗ lich von Setledi wohnen, unter Englischem Schutze, alles aber was nöͤrdlich liegt, gehorcht dem Randschit⸗Singh, der jetzt 66 Jahr alt ist. Er hat 3 Soͤhne, Curruk singh, Scheve⸗singh und Tara singh. Residenz, Lahore, 342 97 21* Br. 782 20 Länge. 89 Sinde. 24,000 Q. Lieues, 1 Million Einwohner. Seine Gränzeu nöoͤrdlich der Multan und das Land Afghanistan, suͤd⸗ lich Kutsch und das Meer, oͤstlich Adschmir und die Wuüͤste Kutsch, und westlich das Meer und die Gebirge von Belut⸗ schistan. Es ist dem Mogul Akbar unterworsen. Waäͤhrend des Einfalls des Nadir⸗Schah machte sich Mohamed Abasst Kalory zum Subahdar von Sinde. 1739 war er vom Per⸗ ischen Kaiser geschlagen, und diesem zinsbar. Er starb 1771. ie Talpuris, ein Stamm der Balutschen, verjagten seine Nachfolger, unter Anfuͤhrung ihres Emirs Fateh⸗Ali⸗Khan, im Jahre 1779, und dieser mußte dem Timur Schah von Kabul, bis an dessen Tod 1793 einen Tribut bezahlen. Nach⸗ dem Mir Gholam Ali, Sohn des Fateh⸗Khan, mit seinen Bruͤdern das Reich regiert hatte, starb er 1812 auf der —n. Ihm folgten sein Sohn und seine Bruͤder Mir zurrim, Ali und Mir Murad Ali. Sie haben einen Theil von Afghanistan an sich gerissen. 3 Sindia. 40,000 Quadrat⸗Lieues und 4 Mill. Ein⸗ wohner. Das Land Udschein ward 12320 von den Moha⸗ medanern erobert. Spaͤter kam es an die Mahratten. Dschyapa Sindia diente als General unter dem ersten Pei⸗ schwa Badschwao, und erhielt fuͤr seine zahlreichen Dienste das Land Udschein. Sein Sohn Dschankadscht wurde nach der Schlacht von Pantput 1761 ermordet, ihm folgte sein Dessen Sohn Madhadschi Sindia re⸗ gierte bis 17294. Sein Neffe Devlet Rao verlor 1803 in einem Kriege gegen die Engländer, die Haͤlfte seiner Staa⸗ ten. Der Tractat vem 5. Nov. 1817 beraubte ihn eines anderen Theiles. Er starb im 47sten Jahre am 21. März 1827. Einer seiner Verwandten Mukt Rao, 12 Jahre alt, nahm, als sein Nachfolger, den Titel Maharadscha⸗Ali Dschah Dschankodschi⸗Rao Sindhia Bahader am 18. Juni au. Die vorige Hauptstadt war Udschein, 23° 11“ Breire, 75 35 Lange. Jetzt ist sie Gualtor, 26“*9 15⸗ Breite, 78 1

Läͤnge. Staaten jenseit des Ganges.

Birmanen. Bevölkerung, 3,500,000 Seelen. Seit dem Frieden von Naudabu (am 24. Februar 1826) hat die⸗ ses Reich ganz Arakan, die Hälfte von Martaban, Tavary und Tecasserim, so wie die Inseln von Mergzuy verloren, und besteht blos noch aus Ava und Pegu. Der Name Ava ist die verdorbene Aussprache von Alhwa, welchen Namen das Volk der Hauptstadt beilegt. Der Name der Birmanen ist von dem Worte Mrama abgeleitet, dessen sich das Volk von Arakan bedient, um diese Natton zu bezeichnen. 128 Monarchen haben seit dem Anfange der Monarchie geherrscht⸗ Ava riß sich mit Beistano der Pertugiesen von Pegu l6 5 im J. 1752 eroberte aber Bringa Della, König von Pezye Ava wieder. Alompra, oder Alemendra Prau, ein Mann ven niederer Herkunft, eroberte von Neuem im Herbste 1723 die Stadt, und starb 1767, 50 Jahr alt. Setn ältester Sohn Namdodschi Prau regierte bis 1761, sein Bruder Schembnan bis 1776, dessen Sohn Tschenguza ward 1782 durch 2 Oheim Minderadscht Prau abgeseht und getödret, und dieser derrschte nun bis 1819. Dessen Enkel Madutsches ist jett 2⸗en 45 Jahre alt. e jetztge Residenz 7t Apa.

sam. Dies Land umfaßt das Flußgedtet des Menam.

Die Birmanen eroberten 1757 unter Alompra dee Haupe⸗ stade Pachia, und vertilgten die Koͤntgliche Familte. 1769 ver⸗ lagte ste Piatak, Sohn eines reichen C

den Thron. Er ward 1782 getödtet.

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aus der gegenwäͤr late ehm, und regterte 64 1809. Sein Nhac escn. 82 8 Lan 1821. Jezei deersat Frems Tschtat, netärie * Sehn, der 17 J

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