1829 / 335 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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aats⸗Zeitung.

astor Jaͤckel in Zessel, Oelsschen 8 öö veleziger in Mamslau, und der

1 im Curalus bei der Kirche zu St. Kaplan Hoffmann zu vworbeh⸗

Raria auf de ernannt Fen ist der zeitherige Gymnastal⸗Lehrer Dr. Bo⸗

is Pastor in Lobendau, Haynauschen

bertag zu Brieg, als die durch die Versetzung des

Kreises Sebe * Marienw 1 8 icki Schwetz erledigte katholische Pfarrstelle 8 dem bisherigen Vicar Jakob Schmidt zu Mewe anderweitig besetzt, und die durch den Tod des Ppfarrers Gnzinski erledigte katholische Pfarrstelle zu Pehs⸗ ken, Amts Mewe, dem bisherigen Dom⸗Vicar Stanis⸗ laus vonLniski verliehen worden; 8 zu Oppeln ist der disherige Coopꝛrator Jacob Muͤl,⸗ ler zu Groͤbnig zum Pfarrer in Rjetzih ernannt, und der Pfarrer Adrian Rink in Groß⸗Chelm in gleicher Eigen⸗ saft nach Woynowitz, Ratiborer Kreises, versetzt worden.

Zeitungs⸗Nachrichten.

Frankreich.

2 2 5 Minister Daris, 25. Nov. Vorgestern hatte der neue M des Saas⸗e Unterrichts, Herr Guernon de Ranville, eine

den uͤblichen Eid in die Haͤnde

8 in von Berry wird am 28sten hier zuruͤck⸗ 8 859. H. sind am 16ten in Nimes eingetroffen.

1 Der Cpurrier frangais enthält Folgendes: „Der Fürst von Polignac ist der Meinung, daß, seitdem Herr v. la Bourdonnaye aus dem Minlster⸗Rathe ausgeschieden ist, er sich auf die beiden Centra der Kammer stuͤtzen muͤsse. Hr. von ia Bourdennave hatte näͤmlich angeordnet, daß in dem neuen Saale der Deputirten⸗Kammer die mirtleren Baͤnke

Fursten von Polignac, r. Mazj. ab.

icraus geht klar hervor, daß das 2 eageln der beiden Centra fuͤhlt vollkommen, daß er

e soribestehen lassen. Mhaufleriam sich vorgenommen hat, egieren. Herr von Polignac - auf die kleime San 8.PAegawaer la Bourdonnaye'’s etzt dict mehr mat Beßtimmtheit rechnen könne; er sucht sch da⸗ die Centra geneigt zu machen; überdies ist es so wesent⸗ dem Lande vorzusplegeln, daß man gemäßigt sey, und mit den Ausschthen des Er Ministers des Innern die 2 über die Gewaltthaͤtigkeit gestegt habe. Wir hal⸗ 4 eichwohl die Baschmelzung der beiden Cenera für ganz unmöͤglich. Das Aneland, das unsert imere Lage wenig kennt, mag vieczeicht der Meinung seyn, daß es sich in dem bevorstedenden Kampfe blag um 82* Lieg oder die Erniedri⸗ gung der Macht der Kronz bandele; dies ist indessen keines⸗ weges der Fall. Frankreich dar es nur mit einer Parthet 8 edun, ue mit dem Kanigrhume und dessen Rechten nicht as Miadeste gemein hat; en fragt sich, »e die Regierunz müchtiger sen, wenn sie sich auf dis Jefülten stüte, oder wenn sich dam Volke anvertraue. a Ee.

.,2 rechnen ban 4 Anf die Centra st die Meinung der Kammern verkennen; nicht

gänzlich ganze rechte Centrum 1e9 r. v. Polignae fuͤr

Andienz deim Koͤnige. Gestern legte derselbe, in Gegenwart,

gänzlich weafallen sollten: Herr von Pollguac dagegen will

Berlin, Donnerstag den zten December 1829.

sich haben. Goͤnnen wir daher nur immer Hrn. v. Montbel das *

A mt li ch e Na ch r chten. Vergnüuͤgen, die Bänke der Deputirten⸗Kammer nach Gefall— 2* Tages. len zu ordnen; wir wollen ihm dabei nicht hinderlich seyn.“ e Kronik des 8 Das Journal des Débats meint, der anti⸗parlaag a —* Im Bezicke der Königl. Regierung 8

burt bezeichnet habe, Herr von la

den sey; schon s zwei Partheien um heiren, näͤmlich die gregation;

mentarische Charakter, der das Ministerium seit seiner 88

eit zehn Jahren stritten sich in Frankreich die Leitung der oͤffentlichen Angelegen⸗ parlamentarische Macht und die Con⸗

destoweniger bestehe das Ministerium aus fuͤnf bis sechs ent⸗ schiedenen Congreganisten; ihnen gegenuͤber erblicke man ein Deputirten⸗Kammer, die selbst den gemaͤßigten Congreganis mus des Herrn von Villèle als beklagenswerth geschilder habe, und daher jetzt, ohue mit sich selbst in Widerspruch z

gerathen, noch viel weniger dem entschiedenen Jesnitismus

der Polignaecschen Verwaltung beipflichten koͤnne. „Erlauch⸗ tes Haus der Bourbonen“, so schließt das gedachte Blatt, „Du, das gestuͤtzt auf so schoͤne Erinnerungen, Dir die Her⸗ zen der Franzosen wieder erworben hast, Frankreich ist Dein in den Gränzen der Verfassung und der Gesetze. Frankreich liebt die Monarchie, was auch Traͤumer dagegen sagen moö⸗ gen; aber es haßt den Jesuitismus, und nie wird es den Jesuiten angehoͤren. Hierin besteht die ganze gegenwärtige Krisis; denn noch nie seit 15 Jahren hatte die Congregation das Staatsruder so offenbar und ohne alle Scheu ergriffen

4 1 als jetzt.“ A u slan d. Die Gazette de France erwiedert hierauf: „Seit zwei Tagen hoͤren wir wieder von nichts anderem als dem

Jesuitismus sprechen. Alle Oppositions⸗Bläͤtter nennen heute die Minister Jesuiten und Congreganisten. Das Ab⸗ geschmackte dieser Erfindung wuͤrde nur ein mitleidiges Lä⸗ cheln erregen, wenn man sich nicht der Unordnungen erin⸗ nerte, worin diese Thorheit alle unsere oͤffentlichen Angelegen⸗ heiten gebracht hat, und wenn wir nicht gesehen häͤtten, daß falbst Frankreichs erster Wahlmann, Herr Lafitte, in sei⸗ nem eigenen Hause von einem unzufriedenen Candidaten als Jesuit verschrieen wurde. Je thoͤrichter aber eine Be⸗ schuldigung ist, um so mehr läßt sich annehmen, daß ihr ir⸗ gend ein Attentat auf dem Fuße folge, und jedermann weiß, daß in London ein Aufstand auf das bloße Cer icht ausbrach, daß der Pabst an der Spitze einer Armee ron Jesuiten in England landen werde. Dem aufmerksamen Beobachter wird es uͤbrigens nicht entgehen, das der Liberalismus in jener Beschuldigung ein treffliches Mittel gesunden hat, das Ko⸗ nigthum in die Enge zu treiben. „„Erlauchtes Haus de

Bourbonen,““ ruft das Journal des Débats aus, „„Da hast die Herzen der Franzosen wiedererrungen; Frankreich ist Dein, nie aber wird es den Jesuiten gehören!“ Die Man⸗ ner, die keine Revolutionnairs sind, waͤren sonach in zwe! Kategoricen getheilt, wovon die eine coustitutionswidrige Plane verfolgte und aus Maäͤnnern bestaände, die unsiunig ge⸗ nug waren, über nichts als Staarsstreiche und Gewalt Maaß⸗ regeln zu brüten; die andere aber blos solche Männer zäͤhlte, die auf der Vahn der Verfassung vorschruten, und denen sich nicht das mindeste Gesetzwidrige vorwersen ließe. Jene wa⸗ ren Scheinheiltge, Jesutten, Congreganisten, und Frankreich wuͤrde nie darin willigen, sich von ihnen regieren zu lassen Nur solche Ministerien wäͤren also zulässig, die enteheder aus Revolntionnairs beständen und zanz einfach die Monarchje untergruͤben, oder aus Coalitions⸗Männern, die Ales über sich ergehen ließen. Die schoͤne Anrede des Journal des Débats an das Koͤnigthum ließe sich sonach fuͤglich also üher⸗ setzen: Erlauchtes Haus der Bourhonen; Frankreich ist Dein, unter der Bedingung, daß Du nicht uͤber dasselbe herrschest!“

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trete nur noch deutlicher hervor, seitdem Bourdonnaye aus dem Conseil ausgeschie,

eine Zeit lang habe diese letztere sich mit jener u verschmelzen gewußt; gegenwaͤrtig aber sey es eine abseae, ute Unmoͤglichkeit mit der Congregation zu regieren; nichts

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