1829 / 342 p. 7 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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den untern Theilen von Altamira abliefern;

seiner Diviston, so Transport⸗Kosten zahlen.

und Verwundeten,

in dit Tampico 8 B 8 8 Mrerikanischen Armee gebracht werden koͤn⸗

Diviston mit sich nehmen,

Ich ratificice vorstehende Capitulatton.

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von dem zweiten Befehlshaber der Armee, General Manuel de Mier h Teran commandirt werden sollen, zichen mit ih⸗

ren Waffen und unter Trommelschlag ab, um erstere nebst ihren Kriegs⸗Vorroͤthen der Mexikanischen Diviston auszu⸗

liefern; die besagten Truppen sollen in Tampico de Tamau⸗ lipas wieder zu ihren Ossicieren stoßen, welche letztere ihre Degen behalten.

22. Den Tag darauf um 6 Uhr Morgens soll die ganze Spanische Diviston, die Tampico de Tamaulipas besetzt häͤlt, unter dem Befcehl des⸗Generals de Mier y EE

22 ½ schiren, und ihre Wassen, Fahnen und Kr. 982 Fheeeae len jedoch ihre Degen behalten. 88

3 Die a - Mexikanische Republik verbuͤrgen sich auf das Feierlichste fuͤr das Leben und das Peivat⸗et⸗ genthum eines jeden Individuums der Invasions⸗ Truppen.

4. Die Spanische Division soll sich nach der Stadt

Victoria begeben, und dort bis zu ihrer Einschiffung nach

Havana verbleiben. 8 3 4 8 5. Dem ee General ist die Erlaubniß zugesichert, einen oder zwei Offiziere nach Havana zu senden, um von dort Traneport⸗Fahrzeuge zu erhalten, die seine Truppen nach bese⸗ uͤhren. r

Iren 8sena, Bemers soll die Unterhalts⸗Kosten lange sie im Lande bleiht, so wie die

anlschen Diviston gehoͤrenden Kranken 8 nicht fähig sind zu marschiren, sollen de Tamaulipas verbleiben, bis sie in

7. Die zur

nen, wo man fuͤr selbige auf Kosten der Spanischen Armee, die einen Wundarzt und so viel Korporale und Soldaten als sie zur Verpsicgung vee⸗ . Sehc lsbe⸗ dahin zu schi die gehörige Sorge tragen wird. 8 2 2 . Abzug noͤthige Gepaͤck darf die Spanische sie hat jedoch fuͤr die Fortschassung so wie auch fuͤr ihren Mundbedarf die landczuͤbliche Zah⸗ lung zu leisten. 8 1 9. Der Oberste der Division der Spanischen Armce ist mit Vollziehung dieser Capitulation beauftragt, in so weit

sie die am Hafen defindlichen Truppen angecht; auch hat er

dafuͤr zu sorgen, daß dem in Donng Cecilia befehlenden

General eine Uederfahrt eröffnet werde.

10. General Mier y Teran wird zwei Officlere ernen⸗ nen, um bei der Ausfuͤhrung obgenannter Arrikel foͤrderlich zu seyn. Ueber Vorstehendes sind die Unterzeichneten an dem Eingangs demerkten Tage übereingekommen und bestäti⸗ gen solches.

Pedre de Landero. José Ignacio y Lerri. José Antonio Mejia. José Miguel Sa⸗ 8 lomon. Fulgencia Salas. Ich ratisicire vorstehende Capitulation. —1 Antonio Lopez de Santa⸗Ana.

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8 . Isidro Barradas. Zusatz⸗Artikel. Vorschlag des Spanischen Generals: Wenn Spani⸗ sche, zur Diviston des General Barradas gehoͤrende Trup⸗ pen im Hafen ankom sollten, so wiro man sie vom Lau⸗ den abhalten und ihnen die Uebereinkunft mittheilen. Vörschlag des Mexikanischen Generals: Die Ober⸗ Besehlshaber, Officiere und Soldaten, die zu der Division des Generals Barradas gehören, geben das feierliche Ver⸗ prechen, nie wiederzukehren, und eben so weuig jemals die Waffen gegen die Merxikanische Republik zu ergreifen. (Unterzeichnet und ratificirt wie oben.)

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Nach den naͤmlichen New⸗ PYorker Zeitungen, die diese apitulazion zringean, hatte General Sauta⸗Ana am 19ten tember Tampico verlassen und sich nach Vera⸗Cruz ein⸗ geschifft, und nach Beiesen auns New⸗Ocleans war General

Barradas am 7. October mit 6 Officieren von Vera⸗Cinz,

das er am 22. Ocrober verlassen, dort augekommen, um, wie . verlautete, Fahrzeuge zum Transpott seiner Truppen von Tampico nach Havana zu besorgen.

Nach Berichten aus is zum 20. Sept. war ein Transport mit We 2% Dollars von Mexiko nach der Küste unrerweges. Auch ging dort das Ge⸗ růcht, daß eine Spanische Macht von 1500 ooder 2000 Mann 8 der Westkaste von Merifs gelandet sey; man bezweifelte die Wahrheit desselben und hielt uͤbrigens, wenn es l anch bestätigen sollte, diese Truppenzahl fuͤr viel zu ge⸗ ing, um auch nur die geringste Besorgmniß zu erregen.

wird.

1 8 8* 8 8 8 2. 88 55* 8 Vereinigte Staaten von Nord⸗Amerika.

New⸗York, 24. Oct. Alles was über die (mehrer⸗ waͤhnte) Absicht unserer Regierung, die Mexikanische Pro⸗ vinz Texas an sich zu bringen, neues Licht verbreiteg, ist jetzt untuͤrlich von besonderem Interesse. Ein hiesiges Blatt giebt deshald rinen Auszug aus dem Supplemente der zwei⸗ ten Ausgabe eines Werkes uͤber. Mexiko, dessen Verfasser der fruͤher bei dieser Republik deglaubigte Britische Geschaͤfts⸗

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Ftraͤger, Heer Ward, ist, und in welchem er in Hinsicht des

Wunsches und des (vorgeblich) lange gehegten Planes der Vereinigten Staaten, die Provinz Texas zu besitzen, seine Ansichten darlegt. Nachdem er sich uͤber den Zustand der Mexikanischen Regierung, uͤber die Unzulaͤnglichkeit ihrer Huüͤlfsmittel zur Deckung ihrer laufenden Ausgaben, uͤber die Nothwendigkeir, zu einer neuen Anleihe zu schreiten, so wie auch daruͤber ausgesprochen hat, daß keine Hoffnung vorhan⸗ den sey, in England noch eine solche Auleihe machen zu koͤn⸗ nen, scheint es Herrn Ward, daß Meyiko nur den einzigen Answeg habe, Texas an die Vereinigten Staaten zu ver⸗ pfaͤnden. In Beziehung hierauf demerkt der genannte Ver⸗ fasser: „Sieben Jahre sind es jeßt her, daß man den Ver⸗ einigten Staaten den Plan zuschreibr, sich jene fruchtbare Provinz zuzueignen, und auf diese Weise ihre Graͤnzen bis zum Rio Bravo del Norte auszudehnen; auch haben die Es⸗ cossesos seit Heren Poinsett's Ankunft in Mexiko nicht

e⸗ z0gert, seinem eifrigen Bestreben, diesen Plan zu verwirei⸗ chen, den von ihm genommenen oder ihm beigelegten An⸗

theil au die zeitherigen inneren Spaltungen in der Republik zuzuschreiben. Es ist nicht meine Sache üͤber die Richtigkeit dieses Vorgebens zu entscheiden; jedoch duͤrfte es wenigstens einen gewissen Grad von Wahrscheinlichkeit erhalten, wenn sich das Geruͤcht einer bei den Vereinigten Staaten zu ma⸗ chenden Anleihe mit Verpfaͤndung von Texas bestaätigen sollte. Den Betrag der Anleihe giebt man auf 12 Millionen Dol⸗ lars an. Welche Sicherheit die Vereinigten Staaten wegen Ruͤcklieferung des verpfändeten Gebietes, im Fall die Anleihe bezahlt wird, angeboten haben, ist uns nicht bekannt; beruͤck⸗ sichtigt man aber die Ausdauer und das angelegentliche Be⸗ streben, mit der sie seit der Besitznahme von Florida ihre dor⸗ tigen Etablissements in suͤdwestlicher Richtung vervollstän⸗ digt, und Wege und Kanzle angelegt haben, in der augen⸗ scheinlichen Absicht, einer peiteren Ausdehnung derselben Falls ihr Gebiet vergrößert wuͤrde, so wird man zu der Voraus⸗ setzung bewogen, daß, wenn der Besitz von Texas erst einmal erlangt ist, er nicht so leicht wieder aufgegeben werden duͤrfte.“

Schon seit längerer Zeit hatten einige Bewohner von Boston an dem Biitischen Ufer des Niagara⸗Falles eine Wendeltreppe banen lassen, um den herrlichen Wassersturz be⸗ quemer sehen zu koͤnnen. Jetzt hat Herr Biddle, Präsident der Bank der Vereinigten Staaten, auf einer benachbarten, 185 Fuß uͤber die Oberflaͤche des Stromes sich erhebenden Insel, mit nicht unbedeutendem Aufwande Vorrichtungen treffen lassen, durch die man, von tosenden Wassermassen und von Felsen umringt, einen noch guͤnstigeren Standpunkt zur Bewunderung dieser großen und in seiner Art einzigen Na⸗ turscene gewonnen hat.

Vor Kurzem wurde hier ein steinernes aus zwei Stock⸗ werken bestehendes Haus, 25 Fuß breit und 40 Fuß tief, in die Hoͤhe geschraudt, und zu einem Hause von drei Stock⸗ werken gemacht. Das ganze kabei beobachtete Verfahren war so einfach und so wenig sioͤrend fuͤr das Gebaͤude, daß die Bewohner desselben ganz ruhig bei ihren Beschaͤftigun⸗ gen haͤtten bleiben koͤnnen.

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Berlin, 9. Dec. Schon vor mehreren Jahren erhielt die Koch,Kuͤche in der hiesigen Kaserne des Kaiser Alexander Grena⸗ dier⸗Regiments eine Einrichtung, durch wesche das Kochen der Speisen suͤr die kasernirten Mannschaften mit Dämpfen bewirkt Seit dem Umbau, welcher bei dieser Anstalt im An⸗

fange dieses Jahres vollendet wurde, und bei welchem alle neueren Erfahrungen in Anwendung traten, ist dieselbe im⸗ mer mit wesentlichem Nutzen und zur groͤßten Zufriedenheit der dabei interesstrenden Officianten im Gebrauche gewefen Es wird daher nicht uninteressant seyn, hier auf einen Ge⸗ genstand aufmerksam zu machen, der, namentlich bei gröͤße⸗ ren Oeconomien, mehr Beruͤcksichtigung verdient, als dies bisher der Fall gewesen ist. Das Princip, welches bei 8. hier in Rede stehenden Vereitungsart der Speisen zum beunde liegt, ist folgendes: In einem kupfernen Kes⸗ sel, der sich in einem eigenen Raume defindet, ganz die Form und Einrichtung eines bei Dampfmaschinen üͤblichen Kes⸗