1829 / 356 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

sind, und 8 —5 jesi bonnenten das Blatt am Vorabend seines Datums dur⸗

5* den bictgen Abonnenten ddinzu, daß der seit Anfang dieses Jahres mit der StaatsZeitung verdundene Allgemeine An⸗ reußis 8221, , eneee . 1“ 8 e verlorener Staats⸗Papiere, Edictal⸗Citationen u. . w. im Auszuge zur Kenntniß des Publikums vnfgehe Seiten der oͤffentlichen Behoͤrden des In⸗ und Auslandes d.. en Sen e

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8 des Quart . Big 1he g⸗ enetion (Hausvoigtei⸗Platz Nr. 1., in den Provinzen aber bei den

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Berlin, Donnerstag den 24fen December

als wird hiermit in Erinnerun

meration, hier am Orte bei der

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Wir fuͤgen diß ischen Staaten,

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auch zur Aufnahmeichen von litergrischen Anzeigen bestimmt ist, 3 en, welche die Staats⸗Zeitung nicht halten, ist der Preis des gedachten Blattes auf 1 ¾

unentgeltlich geliefihtlich oder zehn Silbergroschen viertehjaͤhrlich festgesetz. ÿ,,

machungen, desgicfert wird. Für diejeni

Cour. nne b.

Zeitungs⸗Nachrichten.

Auslan d. Rußland.

Dec. Der Zustand unserer Stadt ist fort⸗

Odessa, Es hat kein —— vb gefun⸗ die Häusersperre ist groͤßtentheils aufgehoben wor⸗

der Hene Ruarantaine hat sich nichts Neues zu⸗ tragen. In der provisorischen Quarantaine Anstalt starben 8Personen; es erkrankte aber Niemand. Aus Beßarabien sind die Nachrichten beruhigend. In Ismail nimmt die Pest augenscheinlich ab; in Leovo ist man so gluͤcklich gewesen, sie ganz zu hemmen; in Kischeneff sowohl als in Bender hat waͤhrend 8 bis 10 Tagen kein Pestfall start gefunden. In der Vorstadt und in der Quarantaine⸗Anstalt von Dubossari, wo sich die Pest gezeigt hatte, ist ihr Einhalt gethan worden. Die Ruhe der Stadebewohner ist durch nichts gestoͤrt worden. Zu unserem großen Kummer ist der diesjaͤhrige Winter,

übzeitig einstellte nicht gelinder geworden son⸗ der sc sa frabsschs . Das Thermometer iel in

t täglich au Kaͤlte zu. ——2 13° und der Barometer steht außer⸗ ordentlich hoch. Obgleich es nur e. Schnee giebt, so dennoch besser im Schlitten, als auf Wagen. Noch mit Eis belegt; an den Ufern aber sieht Kurz, Niemand —— sich hier einen d harten Winter erlebt zu haben. b 6 leghcs 10 8.9 Seädten Cherson, Berislaf, Akerman, Reni, Ismail und in einem Dorfe Iwanoffka im Olviopolschen Freise verspuͤrte man am 26sten v. M. um 4 Uhr Morgens mehr oder weniger heftige Erderschuͤtrerungen. In Cherson wurde das dortige Arsenal etwas beschaͤdigt. In Akermann dauerte das Erdbeben 4 bis 5 Minuten. In eenni stuͤrzten viele Schornsteine ein, und eine Menge von Mauern beka⸗ in einem Haa ,9 4 9 18 zusammen, r Kathedrale fielen die Heiligenbilder von den —1 —— n Iwanoffka war der Erdstoß so heftig, nicht nur das in den Zimmern befindliche Hausgerath rfen, sondern auch die festeste Mauer dadurch erschuͤt⸗ eni und Ismail spuͤrte man denselben

x R ——8 2. 8 Uhr, eine abermalige, jedoch weit schwaͤ⸗

jere Erschuͤtterung. 5 4 1— becontern Bestimmung im Tractat von Adria⸗

nopel zufolge“ heißt es in der hiesigen Zeitung, „sollte die

estung Giurgewo unseren Truppen üͤbergeben und geschleift und das zu selbiger gehoͤrige Gebiet wieder mit der Wallachei vereinigt werden. Die unverzuͤgliche Erfuͤllung dieser Klau⸗ sal sollte dem Zeitpunkte vorangehen, wo unsere Armee die Räaͤumung der Tärkischen Provinzen zu beginnen hatte. Am 11. Nov. ist die Uebergabe von Giurgewo erfolgt. Dieses Ereigniß ist um so bemerkenswerther, da es das erste Bei⸗ spiel liefert, daß in Folge eines Vertrages eine Tuͤrkische Fe⸗ stung in Friedenszeiten überliefert worden. Seine Excellenz de Ober⸗ Befehlshaber der Armee hat nach Empfang der

en Mictheulnn hieruͤber von Seiten des Groß⸗We⸗ G und der Devollm chtigten der Pforte denselben wissen

gebracht, daß die Bestellungen auf diese seitun daß der Preis fuͤr den ganzen Umfang der Monarchie auf Rthlr 3

tung, nebst Praͤnu⸗ Courant 88 29 f 2 neer die Stadt⸗Post frei ins Haus gesandt ch festgesett

oncurse, Liquidations⸗Prozesse,

nach wie vor den Abonnenten der Staats⸗Zeitung

lassen, daß er am 20sten dieses Monats Adrianopel verlassen wuͤrde, um sein Hauptquartier nach Burgas zu verlegen. Gleichzeitig werden sich unsere Vorposten auf die Linie zu⸗ ruͤckziehen, die fuͤr die Dauer des ersten Termines der Ru⸗ ö Reiches festgesetzt ist.“ e. Excellenz der General⸗Gouverneur, Gra

ist hieher zuruͤckgekehrt. 5

Vom 30. Nov. bis gestern sind keine Schiffe hier ein⸗ gelaufen, dagegen aber 27 mit Getreide beladen nach dem Auslande abgesegelt.

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Frankreich. Paris, 16. Dec. Der Bischof von Dijon und Herzog von Montebello, welcher am Bord eines Englischen Paketboots unlaͤngst gus Carthagena nach Frankreich zuruͤck⸗ gekehrt ist, hatten gestern Privat⸗Audienzen beim Koͤnige. Der am 13ten d. M. auf seinem Gute Montigny bei Dieppe verstorbene Kanzler von Frankreich, Hr. Dambray, war vor der Revolution General⸗Advokat beim Pariser Par⸗ lamente, wo er ein so großes oratorisches Talent entwickelte, daß der Graf von Provence (der verstorbene Koͤnig) ihm schon damals verhieß, er werde einst Kanzler werden. Lud⸗ wig XVIII. sah sich spaͤter im Stande, dieses Versprechen zu erfuͤllen, und bei der ersten Wiederherstellung der Monarchie erhielt Herr Dambray die Siegel. Er war es, der die Charte mit seinem Visa versah; seine politischen Meinungen neigten sich zum Torysmus, obgleich mit Maͤßigung, und die Pairs⸗ Kammer achtete und ehrte in ihm seine hohe Unpartheilichkeit. Er hinterläßt einen Sohn, der bereits die Pairs⸗Wuͤrde be⸗ sitzt, und eine Tochter, die mit dem Deputirten und Obersten, Grafen Donatien de Sesmaisons, vermaͤhlt ist. Da die Pairs⸗Wuͤrde des Verstorbenen auf diesen uͤbergeht, so wird das große Wahl⸗Collegium des Departements der niedern Loire an die Stelle des Hrn. von Sesmaisons demnaͤchstt einen andern Deputirten zu waͤhlen haben. Den Posten als Kanzler von Frankreich erhaält der bisherige Vice⸗Kanzler, Marquis von Pastoret. Die Stelle als Vice⸗Kanzler wird degen, 2 Se sagt, eingehen. veMittelst Verordnung vom 13ten d. M. ist der bisherige General⸗ Procurator am Koͤnigl. Gerichtshofe zu 8 Séguy, in gleicher Eigenschaft an die Stelle des Hrn. uernon de Ranville nach Lyon versetzt worden. Hr Se⸗ guy ist zugleich Mitglied der Deputirten⸗Kammer (vom De⸗ partement des Lot), wo er im rechten Centrum sitzt di 8 2 —— ammer in fuͤnf Tagen gänzlich been⸗ ie Gazette de France enthält Folgendes: „Seit⸗ dem wir versichert haben, daß kein 9*1 in der Absicht geschehen werde, der Koͤnigl. Praͤrogative irgend etwas zu vergeben, sind die verschiedenartigsten Gerüͤchte verbreltet worden, um den Glauben an eine Veraͤnderung des Mini⸗ steriums in dem Sinne der von den Zeitungen gezußerten Wuͤnsche zu befestigen. Alle Combinationen des Parthei⸗ sind der Regierung zugeschrieben, alle Traͤume des li⸗ eralen Ehrgeizes als nahe bevorstehende Thatsachen verkuͤn⸗