1829 / 356 p. 6 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

8. 111111—“] EE11 und in das unter den Befehlen des Präsidenten der Alcada durch das uͤberall darin festgehaltene moralische Princip und stehende Gefaͤngniß Relagao gebracht worden. Unter den durch zarte Behandlung des 22—

Gefangenen befauden sich: ein Brigadier der Koͤniglichen Ar⸗ Das Thermometer des Hof⸗Mechanikus Herrn Pe⸗

Ordens u. s. w. Na⸗

meen, Ritter des Thurm und Schwerdt⸗ ein Rentier dessel⸗

mens A. J. C. Pimentel, 53 Jahr alt; hen Namens, 54 Jahr alt; ein 6ljähriger Abt, Monteiro, und noch drei Geistliche, von denen einer 67 Jahr alt ist. Briefe von der Insel St. Michael (die in London eingegangen sind) melden die Ankunft des Schiffes „Brito⸗ mart’, welches den Englischen Consul Hrn. Read mitbrachte. Es ging das Geruͤcht auf jener Insel, daß die Constitution⸗ nellen in Terceira sechs Brasilianische Fregatten als Bei⸗ stand erwarten, um sodann einen Angriff auf St. Michael zu unternehmen, wo kürzlich das von dem Portugiesischen Blokade ⸗Geschwader vor Terceira genommene Englische Schiff „Zeno“ als Prise aufgebracht wurde. 3n

Columbien

58 h9n England sind Zeitungen aus Bogota bis zum 6ten und zus Carthagena bis zum 17. Sept. eingegangen. Sie erwaͤhnen der Ir sarreerbon des Gen. Cordova mit keinem Worte und enthalten blos zwei Decrete, wovon sich das Eine auf die in der Republik geltende Munze bezieht und das Andere den neurralen Fahrzeugen gestattet, die Produkte und Fabrikwaaren Spaniens direct in die Hafen von Co⸗ lumbien einzufuͤhren. Die am 22. Juli in Guayaquil erfolgte Ankunft des Präsidenten Bolivar ist von den Einwohnern durch viele Festlichkeiten, Erleuchtungen u. s. w. gefeiert worden.

Der Gaceta de Colombia zufolge ist Seunor Buena⸗ ventura Arias, Bischof von Jericho in partibus infidelium, von Sr. Heiligkeit dem Pabste zum apostolischen Vicar des Sprengels von Merida ernannt worden. Sennor Rafael Lazo, der bicher diese Würde bekleidete, ist auf den Bischoͤf⸗ lichen Stuhl von Quito berufen worden.

Eimnem vor Kurzem bekannt gemachten Decrete der Re⸗ terung zufolge darf jedes größere Kriegs, und Kauffahrtei chiff kuünftig 1000 Dollars, die Briggs dagegen nur 500 und jeder Passagier nach seinem Range 100 dis 500 Dollars

zollfrei ausführen. Ein aideres vom 6. d. J. datirtes Decret der Columbischen Regierung erklärt die Stadt Pampatar auf

nn Margueriten⸗Insel zu einem Freihafen, in welchen alle 1

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arch die Landesgesetze nicht verbotenen Waaren eingefuͤhrt erden koͤnnen, ohne die in den andern Haͤfen der Republik lle zu zahlen. Die Landung an andern Punk⸗

geltenden 3; edoch den Schiffen aller Nationen untersagt.

ten der Insel ist )

a. Aa nse n8, N, b. afem. 616 mg. 8 d hap naee - 6 e hlmet; 88,

* Berlin, 23. Dec. Nachrichten aus Karlsruhe (in Schlesien) ufelge, ist Ihre Haheit die Frau Herzogin Eugene von Würtembderg am 16ten d. von einer Prin⸗ zessin gluͤcklich enthunden worden.

In der Kaͤnigl. Akademie der Wissenschaften sind December d. J. solgende Abhandlungen gelesen

2 im Monat worden: Am 3. December: Herr Mitscherlich, über die Zu⸗ sammensetzung und die Krpstallform der schwefelsauren, selen⸗ sauren und chromsauren Salze. Am 17. December: W. v. Humboldt, über die in einigen Sprachen vorhandene Verwandtschaft der Orts⸗ adverbien mit dem persönlichen Pronomen.

Die Keͤnigliche Gesellschaft für Nordische Alter⸗ thumskunde in Kopenhagen hat in Anerkenntniß der mit ihr aͤhaliche Zwecke verfolgenden Gesellschaft fuͤr Pommersche Gäschichts⸗ und Alterthumskunde zu Stettin, den Herrn 8 864— Wirklichen Geheimen Rath Sack Excellenz, als Praͤsidenten der letztgenannten Gesellschaft, nicht nur zu ibhrem ordentlichen siede ernannt und dem in Nordischer Sprache daruͤber ausgefertigten Diplome, Pracht⸗Exemplare dder von ihr herausgegebenen Isländischen und andern Nor⸗ * dischen Sagen beigefuͤgt, sondern auch der gedachten Pom⸗ merschen Gesellschaft selbst eine bedeutende und werthvole Sammlung ihrer Schriften als Gescheuk üͤbersandt.

——¹² Die hiesige Vereins⸗ Buchhand 1

so eben erschienenen „Gemäͤlde des . fundem und krankhaftem Zustande, aus p

n ischem und moralischem Standpunetes betrachtet, von

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HPr. 9. J. Sachs“ der Frauenwelt eine lehrreiche und emaeze Lireratur⸗Gabe dargebracht. Sie un

¹. an cr -e vagoen deheses Taences

deutenden Bau erforderlich gewesene Kosten⸗Summe von 2270 2

titpierre zeigte heute fruͤh um 5 Uhr 18 Grad, und um 7 Uhr 17 Grad unter Null. Um 1 ½ Uhr Mittags zeigte dasselbe Thermometer noch 13 Grad unter Null.

Zu Arnsdorf, Goͤrlitzer Kreises, ist unter der beson⸗ dern Einwirkung und Leitung des Kammerherrn und Johan⸗ niter⸗Ordens Ritters von Nostitz schon im Jahre 1825 ein neues, geraͤumiges und —— Pfarrhaus erbaut, und dadurch einem dringenden Beduͤrfnisse auf eine sehr anstäͤn⸗ dige Weise abgeholfen worden. Der Herr von Rostitz hat dabei die Kraͤfte der nicht wohlhabenden Kirchengemeinde auf eine sehr freundliche und freigebige Weise geschont, indem er aus sreiem Antriebe und eigenen Mitteln die zu diesem be⸗

1500 Rthlr. herbeigeschafft, dazu von der Gemeinde nur den geringen Beitrag von 200 Rihlr. angenommen, und auch diesen spaͤterhin der Kirche zu Arnsdorf als ein Geschenk uͤberwiesen hat.

¹—— Aus Achen vom 18 Dec. wird gemeldet; „Gestern RNachmittags um 3 ¼ Uhr ward die Stadt durch Feuerläͤrmen in Furcht gesetzt; auf eine dis jetzt noch nicht ermittelte Weise hatte in der Marienthalet Kaserne, welche einem Dienst⸗Commando von etwa 30 Mann angewiesen war, die ausgebrochene Flamme so schnell um sich gegriffen, daß bald das ganze große Gebaͤude in Flammen stand, und man nut auf die Sicherung der nahe gelegenen Gebaͤude denken mußte, von denen besonders das dem Herrn von Hoselt gehörige Fabrikgebaͤude sehr bedroht war. Gluͤcklicher Weise hat die Flamme sich nicht weiter mitgetheilt; die Kaserne ist bis auf die Ringmauern zusammengedrannt. Kein anderer Unf⸗ hat sich dabei ereignet.“

Nach den neuesten Nachrichten aus Köln (vom 18. Dec.) hatte sich das Eis in der Mosel dereits geseht, und es stand, bei sortdauerndem Frost und Schnee zu erwarten daß auch der Rhein bald zum Stehen kommen werde.

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Seber.

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Unter der Prophezeibung, enthäͤlt fuͤr Deutschland“, vom

I.

4 Ueberschrift: Anmerkun en zu einer die „Neue onatsschrift

4 Prosessor Buchholz, Nachste⸗ ndes:

„Herr von Pradt, ehemaliger Erzbischof von Mecheln, seit dem Jahre 1815 einer der ruͤstigsten Publücisten Frank⸗ reichs, hat, wie es scheint, die Gewohnheit au den, sich in bänderreichen Schriften über die 2qbö— iten der Eur und Amertkantschen Welt zu er Statt dessen oratelt er, um seine fortdauernde Theilnahme an den Welthändeln zu beurkunden, nur in Zeitungs⸗Artikeln, worin er sich nicht selten zum Propheten au d. H. den Vorhang, welcher den Blücken des großen die Z9 kunft verbirgt, weazieht. Auch die letzten reignisse unse rer Zeit der Uebergang der uͤber den und der Friede von Adrianopel haben seine Sechergade⸗ in Anspruch genommen, und ihn zu folgender Osfenda rung soll man sagen geleitet oder verfuͤhrt?

Er sagt: r sag des Conginantr,

Nicht deraus in das Mittelläͤndische Meer hätte 1e3 2

sollen kommen lassen; setzt geht es aus und ein

Dinge fehlten ihm: Sonne und reicher Handel. 28

es beide. Während die Diplomaten schrieben, staäͤ⸗

ten die Russen. England gewährte Rußland der,

meßlichen Vortheil, daß es seime Flotte weder den 8 See Operattonen zu

1mr

zu helsen, noch den Russischen 2 mehr ntehen, sendetr. Auch die Politik hat koͤnftig ncts arker der dem setzigen Zustande der Tuürkei zu schafsen; die Pauch

kann nichts me E hun, und wenn s7. koͤnnte, so e.ne ans ehronen mehr in die crilhchn Maͤchte; diplomatische Noten sind fuͤr sie in der Liedesdriefe, worin man Treue verspricht. ö da gegen gezogen, um

8e eaaae⸗ 2— und wenn die Maͤchte 21 Hoffnung auf ben 42½ Nikolaus sehen, so ist dos ung mehr. Preußen wird 8agg für die ganze Continental Pelntk kann England die Russischen E d was Frankreich betrifft, so hacv was

mit sich iba en, seias

seyn⸗ Otein des Anstoßes nec denn mit Schiffen

nicht ten, un f ter von sechszig Ministern seit 15

man nie in der tgeschichte sah

s „als mit Rußland. Seine öper me 1 e hat es in seinem Innern. Sns 2