1829 / 357 p. 5 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

*

2 .

-

W.

.

—28 4

3

ihm n 2 2 . othwendig seyn 2„ ean an wahr, daß seine

2* in jedem 5

Besten ein recht verwerfliche

neuen Art, auf die

hels an Zaktgefühl un 1“ —2 und der Benutzung von demoralifiren, den Huͤlfsmitteln

nuischer

en zurück 88.

1

*

Allgemeinen Preußischen Staats⸗Zeitun

inzug in die Haupt⸗

und morgen werden sie Ihren feierlichen E . fuͤr dieses Ereig⸗

Mit einer Beschretbung der

stadt halten.

niß en festlichen Vorbereitungen ließe sich ein ganzes

Buch aufüllen. Die Verzierungen, Triumphbogen u. s. w. ischen Charakter

haben einen gothischen und zugleich arragon und erinnern an die Maurische Vorzeit so gut katholische Religion. Die Amnestie wird, wie man hofft, den 12:en d. M. bekannt gemacht werden. Die neue St. Ferdinands Bank ist jetzt völlig organisirt. Die Zusammen⸗ setzung des Direktorlums derselben erregt Zutrauen. Die St. Carlos, Bank hat angezeigt, daß sie die Dividenden

Die Geschenke, welche die

ihrer Actien bezahlen werde. bischöflichen Kapitel, die Handelskammern und andere reiche

Körperschaften dem Koͤnige bei Gelegenheit seiner Vermah⸗ lung gemacht haben, sind größtentheils unter die Armee und die Gelehrten vertheilt worden.“ Portuga l.

Die Gazette de France meldet aus Lissabon vom 2. Dec.: „Gestern, als an dem Jahrestage der Revolution von 1640, durch welche die Herrschaft Philipps IV. vernich⸗ tet wurde und das Haus Braganga auf den Thron von

ortugal gelangte, kam Dom Miguel, der bereits von Pin⸗ 88 ch der Stadt, um der öoͤffentlichen

gut wie an die

heiro zurückgekehrt ist, na 1 Sitzung der Akademie der Wissenschaften beizuwohnen, deren Reglerung seines Vaters Johann's VI.

Prasident er unter der war. Der Marquis von Borba wurde als Praͤsident der

Akabemie installirr. Die gestrige Sitzung war die erste, wesche die Akademie seit dem Tode des vorigen Koͤnigs ge⸗ halten hat. Einer Anzeige der Hofteitung zufolge, sollen

Flestgen Bank⸗Direktion 50 Mil⸗

morgen in dem Daale der

lionen Reis in Papiergeld getilgt werden.“

Vereinigte Staaten von Nord⸗Amerika. Rew⸗Pork, 17. Nov. In einem unserer Tagesblaͤt⸗ ter HRest man Folgendes: „Wie es heißt, wird Herr Clay

sein Winterquartter in Frankfurt (Kentucky) nehmen, was Operationen zum

naͤchsten Feldzuge zu ers Thätigkeit vng⸗ alich ist. Den 8 nach allen Richtungen hin besucht, ist beinahe in jeder Stadt, lecken gewesen und hat zu seinen Reden ge⸗ ausgesucht, die mirten in 2 —5 Bevölkerung gelegen, allen Neugierigen bequeme Be egenheit 4* Lören. Seit dem Fruͤhjahre hat man Herrn 24 Grasschaften zurchreisen gesehn. Mit

besonderen Talents, sich gewandte Agenten aus⸗

namentlich aus, sezeichnete Rechtsgelehrte und an⸗ 4 fö⸗ in ausgebreiteten Verbindun⸗

bei seinen Reden immer von vium umringt zu se⸗

en vöͤhnlich uint den. * . Weise kamen die Unterschriften zu den roßen bald zusammen, icht Herrn sondern den Bewohnern von Kentucky zum Herrn Clay's gegeben wurden. Das ist das so⸗ Amerikanische System in Kentucky, wahrlich, 8 veehsesn. ee der 1 Prasibentschaft macht!! Dieser ganz s Feahce Weinung 8 5.;. g. di üͤrde zum Opfer, die doch unzertrenn S. ennes seyn E X Absicht 8 telle in einem großen eerein von e die hoͤchste S —2.

reistaaten jeiden, und zu 9 zu bekleide 2 wcheck

Staat Kentucky hat er

wöhnlich solche Orte

zuwaͤhlen, dere einflußreiche Personen, ang es idm, sich zablreichen Audito

lay,

genannte

leich macht er üichkeit gegen die Verwaltung,

welche die Verkaͤuflichkeit

schuldig⸗ zum herrschenden Grundsabz len machten. Und mit welchem

bei den Englischen Wah⸗ zußern Scheine republika⸗ Einfachheit und von allem Ehrgeiz befreiter Maͤhi⸗ gung begann Herr Clay im letzten Fruͤhjahr seine Operatio⸗ nen: In Lexington nahm er foͤrmlich von seinen Freun⸗ den Abschied und erklärte, sich von allen oͤffentlichen Geschaͤf⸗

liehen, völlig zurüͤckziehen und ganz der seit sanger Zeit vernachlässigten Kultur seiner Ländereien widmen zu wollen. Wer haͤtte nach solchen feierlichen Erklaͤ⸗ rungen, in denen er aller Einmischung in politische und Pasche Angelegenheiten entsagte und sich mit seinen acker⸗ bautreibenden Prnrbrgern in eine Klasse stellte, erwarten

sollen, daß er nach einer kurzen Pau der anderen durchziehen 432 hbenn 6 x;S Pedanh nach Zwietracht stoßen wuͤrde? Doch ganz unvereinbar 1 solches Verfahren nicht mit dem dekannten Charakter Herrn Clay, der ihn heute, wenn es seinen —, zur Befoͤrderung einer Maaßregel bestimmte, die er mof 4 aus politischen Gruͤnden wieder verwarf. Er hat sesich 5ö32— Zeit nichts 8 wie seine fräͤher als echtsgelehrter angewendeten Grundse 9 säͤtze auf die Politik Eine iesige Zeitung giebt aus dem Tageb Wi reisenden Cngländer⸗ eine Schilderung von en Pork, aus welcher Nachstehendes entlehnt ist. „New ⸗York kann eine elegante Stadt genannt werden; auf jeden Fall ist ste munter, lebhaft und im Steigen begriffen. Die Lage der Stadt, am Zusammenfluß des Hudson und des East⸗ (Ost.) Stromes und im Angesicht einer schoͤnen neun Eng⸗ lüsche Meilen langen und drei Meilen breiten Bay, ist eben so reizend als bequem; zwei große Kanaäͤle verbinden sie mit dem Ocean, von dem sie ohngefähr 28 Meilen ent⸗ fernt ist, und obgleich noͤrdlicher belegen, findet man in strengen Wintern nicht so viel Eis in ihrem Hafen, als in Philadelphia und Valtimore. Wenigstens drei Achttheile der gesammten Einfuhr in die Vereinigten Staaten geht durch New⸗York. Der Hudson⸗Fluß, der 160 Englische Mei⸗ len weit von seiner Muͤndung ins Land hinein die Wir⸗ kungen der Meeres Fluth verart und seine Verbindung mit dem großen West⸗ oder Erie, und dem Kanal des Cham⸗ plain⸗See's, har eine solche Ausdehnung des Handels von New⸗York veranlaßt, daß die Eifersucht der andern Staa⸗ ten der Union erregt wurde. Seit zwei oder drei Jahren herrschte eine wahre Sucht, Kanale anzulegen, und es ist wahrlich erstaunenswerth, in welcher Ausdehnung dieses Sy⸗ stem bisher betrieben wurde und noch immer betrieben wird. In der letzten Zeit haben jedoch die Eisenbahnen angesan⸗ des Publikums die Oberhand zu

gen, in der Meinung gewinnen. Die Bevoͤlkerung von New. Yerk wird zu worunter man ohngefaähr 20,000 Fremde

180,000 angenommen, und eben so viel Schwarze oder Farbige rechnet. Der letz⸗ Schattirungen; alle werden von

den weißen Einwohnern mit Widerwillen gesehen und zu je⸗ dem Verbrechen fähig gehalten; ein Weißer, der mit ihnen in Verbindung steht, macht sich gewissermaßen veraͤchtlich. Dem außeren Anscheine nach scheint diese Meinung zu den Vorurtheilen zu gehoͤren, da sie sich in Kletdung, Reinlich⸗ keit und Sitten vor den niedrigen Klassen mancher großen Städte vortheilhaft auszeichnen. Sie haben sich fast ganz das Fach der Dienstboten angeeignet. Im Staate New⸗ York sind sie alle frei, und dennoch behandelt man sie mit solcher Verachtung, daß man sie zur Vertheidigung des Lan⸗ des nicht auffordert, weil, wie man sagt, man sich nicht auf sie verlassen koͤnne. Die Wahlfreiheit ist ihnen ebenfalls

teren giebt es von allen

tanten von ihrer Farbe wählen moͤchten, was man bei de

nicht zugestanden, aus Besorgniß, daß sie einen Repräͤsen.,. niedrigen Bildungsstufe, auf der dieselben angeblich noch 8 8

hen, fuͤr ganz unzulaͤssig haͤlt. Die Einwanderunge ben neuerdings sehr bedeutend zugenommen; in eimn e

gen Monate sind in New York 140 Schiffe mit 4100 1

sagteren, meistens Englaͤnder, angelangt.“

Brasilien.

Ein Privat⸗Schreiben aus London vom 8. D

die Allgemeine Zeitung mittheilt, enthält üid Nr. richten: „Unsere Zeitungen haben vor einiger Zeit üb r F E verbreitet, weche i Bläͤttern des Festlandes wiede zden: e näͤmlich, daß der Kaiser, aus 2 8 ammern, dieselben aufgeloͤst habe; zweiten⸗ meldeten „yes sey ein Angriff auf das Leben Sr. Kaisen. Masestaäͤt

versucht worden. Die neuesten Briefe aus Ruw⸗ Janeiro

weisen, daß beide Nachrich

N ten durchaus urgegrüͤndet sind. Brasilianischen Verfassung uͤbt de Kammer der De⸗ ünil ihre Funktionen nur vier J⸗hre aus, worauf sie gänzlich erneuert wird, wie dies nach einer

Nach vollen vier Jah

8 1 ren war die Nit des met in Rio⸗Janeiro eingetreten; der Kaiser hatte überdem die Sitzung um 20 Tage verlaͤngert; er erklärte sodann

8. Nr. 357.

siebenjaͤhrigen

Dauer der gleiche Fall bei der Fanzösischen Kammer ist. Schlusses der Kam⸗

.ZI.“ 8