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gungen ihrer Achtung, ihrer Liebe und ihrer Ergebenheit nie⸗ der; sie alle haben die Leiden Ew. Maj. mit empfunden, sie alle nehmen Theil an Ihren Troͤstungen. K. Hauses ging auf ganz Frankreich uͤber, und der Tag Ih⸗ res Heils ist wiederum ein oͤffentliches Fest geworden. — Selt Neun Jahrhunderten scheint die Vorsehung uͤber Ihren er⸗ habenen Thron mit besonderer Gunst zu wachen, und sich die Sorge ihn aus Ruinen wieder zu erheben, vorzubehalten. Es ist nicht das Erstemal, daß sie durch eine wunderbare Wohlthat den Stamm Heinrichs des Vierten und Ludwigs des Vierzehnten erhalten hat, aber niemals war ihre Hand so sichtbar. Am Sarge des Fuͤrsten, der sich so groß auf seinem Sterbe⸗Bette bewaͤhrte, sehen wir die Wiege des 8 Kindes, deßen Geburt die heldenmuͤthige Tugend seiner Mut⸗ ter uns offenbart hat. Dies vom Himmel uns gegebene aus so edlem Blut entsproßene Kind wird vor unsern Augen gesegnet von uns, zum Ruhm, Frankreichs und zum Heil unserer Nachkommen wachsen und gedeihen. Der Friede im Inneren und unsere freundschaftlichen Verhaͤltniße mit den be⸗ nachbarten auswaͤrtigen Maͤchten, geben uns neue Gruͤnde der Hoffnung und der Sicherheit. Europa sieht uns ruhig nach langen Stuͤrmen, sieht uns frei durch Ihr Geschenk, die konstitutionelle Charte, und durch den Eid den das dankbare Volk Ihnen dafuͤr geleistet hat; das ist es, was Frankreich so hochgeehrt macht. Die Zeit, deren Fortschritten man nicht voreilen muß, die man aber auch nicht zu hemmen ver⸗ mag, wird uns allmaͤlig mehr und 8 mit unsern neuen Insti⸗ tutionen befreunden, je mehr sie uns ihr Gutes entwickelt. Schoͤn, um die eigenen Worte Ew. Maj. zu gebrauchen, laͤßt alles hoffen, daß die Modifikationen welche unserem Wahl⸗ Systeme hinzugefuͤgt sind, die Vortheile wirklich hervorbrin⸗ gen, welche man sich davon versprochen hat. — Die wahre Meinung der Franzosen hat sich kund gethan; sie hat ver⸗ sammelt um den Thron eine groͤßere Zahl ihrer Repraͤsentan⸗ ten und ihrer Dollmetscher; der bewaͤhrte Eifer der Kam⸗ mern wird eben so standhaft die Vorrechte des Thrones als die National⸗Freiheiten zu behaupten wißen. Der Gemein⸗ Geist erhaͤlt mit jedem Tage eine sicherere Leitung, eine ge⸗ maͤßere dem monarchischen Prineip, diesem ersten Elemente unserer Verfaßung. Unsere Sitten werden immer harmonischer mit unseren Gesetzen; und dieser zwiefache Ein⸗ fluß vertilgt die letzten Spuren der Anarchie. Eine starke Regierung, welche mit gleicher Unpartheilichkeit alle Rechte und Intereßen beschuͤtzt, darf nichts von Aufruͤhrern und ih⸗ ren Entwuͤrfen befuͤrchten. Die Nation, welche Ordnung und Ruhe will, weiß nur zu gut, daß sie diese nur unter dem Scepter eines rechtmaͤßigen Koͤniges finden kann. Nie⸗ mals hat sich mehr als jetzt offenbart, wie auf den ergebenen Gesinnungen der Unterhanen die Macht des Thrones ruht.“ Söni ete hi f Foloondoax . Der Kaga eceallete- fäfter’ Ruͤhrung die Beweise von den Gesinnungen der Kammer der Pairs; Ich sehe mit wahrhaftem Wohlgefallen die Uebereinstimmung Ihrer Grund⸗ saͤtze mit den Meinigen. Ich habe gesagt, und ich wieder! hole es, daß, wenn ich wuͤnsche meine Lebens⸗Tage verlaͤngert zu sehen, es nur geschieht, um die meinem Volke gegebenen Institutionen zu befestigen. Was aber auch die Vorsehung derfuͤgen mag, vergeßen wir nicht den Grundsatz unseres Staats⸗Rechtes: in Frankreichstirbt der Koͤnig nicht!“ Am 1. Januar wird der Herzog d'Havré den Herzog von Luxemburg als Kapitain der Garde du Korps, und der Mar⸗ schal Herzog von Ragusa den Marschal Herzog von Reg⸗ gio, im Dienste als General⸗Major der Koͤnigl. Garde ab⸗ loͤsen. Reisende, die so eben aus den suͤdlichen Provinzen des Koͤnigreichs Sardinien zuruͤckgekehrt sind, versichern, daß die Oliven⸗Baͤume unter der Last der Fruͤchte sich beugen. — Diesen Morgen wurden die jungen Leute zur Rekrutri⸗ rung pro. 1821, durch Anschlag aufgefodert, sich behufs ihrer Eintragung zu stellen. — Der Herzog v. Aumont wird vom 1. Januar an, in Stelle des Herzogs de la Chatre, die Funktionen als Prémier Gentilhomme de la Chambre uͤberneh⸗ men. — Der Kanzler ward am 26. abends noch spat zu Sr. Maj. beschieden. — Der nahe bevorstehenden Abreise des zum Gesandten am Koͤnigl. Preuß. Hofe ernannten Vicomte de Chateaubriand sieht man taͤglich entgegen. — Am 28. Feihe der Prinz von Mecklenburg an der Koͤn. Famil ien⸗ afel. London, 26. Dec. Sr. Maj. sind unter Geleit einer Abtheilung leichter Dragoner nach Frogmore abgereist. Die Deputation, welche Sr. Maj. am 19. d. die Adreße der Universität Oxford im großen Staate uͤberreichte, bestand aus mehr als 400 Mitgliedern, worunter sich auch die Her⸗ zoge von York und von Clarence in ihren Doktor⸗Maͤnteln befanden. — Der Kourier behauptet, daß sich Canning ge⸗ wiß nicht zur Opposition gesellen werde, deren Kunst⸗Griffe er verabscheue deren Grundsaͤtze ihm zuwider waͤren, und deren An⸗ schlaͤge ihm fremd waͤren. — Das Schiff Kameleon ist auf Verlangen des Laͤngen Amtes gebraucht worden, einen treffli⸗ chen, von Breguet in Paris fuͤr dasselbe verfertigten Chro⸗ nometer aus Frankreich abzuholen und nach Greenwich zu bringen. — Von den uneuen Einpfund⸗Noten werden nach einer neuen Vorrichtung taͤglich 70,000 abgezogen. — Briefen aus St. Helena vom 7 Nov. zufolge befan sich Bonaparte ganz wohl, obgleich seit Wochen ein Geruͤcht gegangen war, daß er bedeutend krank sey. Es stand ihm jetzt ein Umkreis von 14 Miles zum Spazieren frei. Meh⸗ re Brittische Offiziere hatten ihn besucht und General Dove⸗ ton ein langes Gespraͤch mit ihm gehabt. Es kamen oft
Die Trauer Ihres
Gebaͤude der ehemaligen Rechen
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Amerikanische Schiffe bei St. Helena an, deren Kapite das Verbot, der Insel zu sehr zu nahen, unangenehm sein scheint. Im Repraͤsentanten⸗Hause des Amerit schen Kongreßes sind auf Herabsetzung der Gehalte der greß⸗Glieder und Regierungs⸗Beamten, und auf Vermi rung des Militair⸗Etablißements zur Friedens⸗Zeit, Ang gemacht. Der erste veranlaßte lebhafte Debatten, und mit Aenderungen wieder vorgetragen werden. Der zu paßirte ohne Widerrede. — Das Chilesische Geschwe unter Cochrane, neun Kriegs⸗ und drelzehn Transport⸗Se stark, mit 4000 Mann am 21. Aug. von Valparaiso in See gesangen. Der tor O'Higgins hatte die Kuͤste von Peru, vom Kap St. lena bis Igusque, in Blokade⸗Stand erklaͤrt, indem er aus Europa und den V. St. kommenden Schiffen sieben, aus Brastlien fuͤnf, und den vom Plata drei Monate stand, sich nach dieser Bekanntmachung zu richten.
Das Syndikat der Niederlande wird auch wieder in sem Jahre zwoͤlf monatliche Ziehungen zur Abzahlung vo allem 5,100,000 Fl. auf die noch restirenden 22,900,0002 Schuld⸗Bekenntnißen geschehen laßen; und hat die erste hung von 420,000 Fl. fuͤr den Januar⸗Monat vorgestern Haag stattgefunden. Das unlaͤngst von unserer N. rung angekaufte s. g. Prinz⸗Moritz⸗Haus im Haag ist Aufnahme der K. Gemaͤlde⸗ und Seltenheit⸗ Sammlu bestimmt.
Die Koͤnigin hat den Mieth⸗Kontrakt fuͤr Bram burghouse erneuert. —
Prinz Leopold hat fuͤr seine Frau Schwester kein! Gut angekauft.
Die „Gesellschaft zur Befoͤrderung des Christenth unter den Juden,“ macht bekannt, daß eine aus der Nuͤrn ger Zeitung entlehnte Nachricht, nach welcher sie in le Letpziger Meße jedem Juden, der willens gewesen, Christlichen Glauben zu bekennen, 10 bis 50 Ld'or, Verhaͤltnis seines Standes, haͤtte reichen laßen, voll men ungegruͤndet sey.
Der Nachfolger des Hrn. Canning ist noch nicht kannt; man meint, Hr. Peele werde die Stelle nicht nehmen, und spricht von Hrn. Huskißon oder Hrn. W. W.
Kours auf Hamburg, 37 ½¼, Briefe.
Bruͤßel, den 30. Dec. Des juͤngst (Staats⸗Zeit. 3.) erwaͤhnten großen Brandes konnte man, trotz der srrengtesten Thaͤtigkeit, wegen Mangel an Waßer, erst
bend um 5 Uhr Meister werden. Der Pallast, in wel das Feuer ausbrach, ein Meister⸗Stuͤck der Bau⸗ und “ ist das ehemalige sogenannte Conseil de ant, deßen einen Fluͤgel Se. K. H. der Prinz von Orf bewohnte, waͤhrend der andere zu den Sitzungen der C ral⸗ Staaten bestimmt war. Gegen 6 Uhr ging das 7 auf; um 8 Uhr fuͤllten schon brennende Papier⸗Boge Luͤfte; um 9 Uhr standen die Sitzung⸗Saͤle der Gen Staaten in vollen Flammen; halb 11 Uhr stuͤrzte der G des Versammlung⸗Sales der zweiten Kammer mit ent chem Krachen zusammen. Um Mittag hatte das Feut
Kammer erreicht, wo Haupt⸗Archiv ist, welches jedoch gluͤcklicherweise, so wie Paplere der Hypotheken⸗Verwaltung nach dem Park in cherheit gebracht wurden. Die kostbarsten der Meubles K. H. des Prinzen von Oranien wurden anfangs nach Park, spaͤter nach dem K. Pallaste gefluͤchtet; und es der Graf von Maldeghem der so gluͤcklich war, die unse baren Kleinnodien der Frau Prinzeßin K. H. zu retten.
Die Frau Prinzeßin von Oranien K. H. fluͤchret mit den 3 Prinzen, ihren Soͤhnen, in das Hotel des der Ausw. Angelegenh. Baron von Nagel. Man sah Koͤniges Maj. nach dem Orte hineilen wo die Flamme thete, und sich in die Arme seines Sohnes werfen; druͤckten durch diese Herzens⸗Ergießung die peinlichen Em dungen aus die ihr Inneres fuͤllten. Se. Maj. blieben genwaͤrtig von fruͤh 6 bis nachmittag 4 Uhr, und ermu ten, nebst den Prinzen, die Thaͤtigkeit der Arbeiter.
In diesem Augenblicke bietet die Brand⸗Staͤte⸗ grausen Anblick dar. Nur die oͤden Mauern stehen! und auch diese sind großentheils so beschaͤdigt, daß sie n scheinlich von Grund aus werden neu erbaut werden mi Man schaͤtzt den Verlust auf 3 Mill. Gulden. Allge wird die Ursache dieses Ungluͤckes den Noͤhren eines nahen Treib⸗Hauses zugeschrieben. Das Geruͤcht, 14 Menschen dabei ihr Leben verloren, sey Dank nicht. Heut fruͤh um 27 Uhr begaben sich des niges Maj. in Begleitung des Finanz⸗Ministers nach Brand⸗Staͤte.
Detmold. Hier ist die verwittwete Fuͤrstin Pauline, ter des regierenden Fuͤrsten Durchl., und Schwester Herzogs von Anhalt Bernburg, (geb. 1769.) mit abgegangen.
Darmstadt. Bei der Verkuͤndung der Verfaßulg Urkunde befanden sich in der ersten Kammer 14 Mitgll unter ihnen der Groß⸗Erb⸗Prinz von Heßen, der — Emil von Heßen, u. der Land⸗Graf Christian zu Heßen, Du laucht; in der zweiten waren 6 adliche Deputirte, 9 Abge nete der Staͤdte, und 32 Abgeordnete der Wahlbezirke zuget
Gotha, 1. Jan. Im v. J. wurden hier geboren worunter 6 P. Zwillinge und 70 Uneheliche. Gestorben 283; getraut 90 Paare.
Karlsruhe. Die am 6. Deec. geborne Prinzeßin Sr. Hoh. des Markgrafen Leopold, erhielt in
ter
Land⸗Truppen unter St. Martin,
bestaͤtigt sich
29. v. M. stattgehabten Taufe die Namen Alexandrine, se, Amalie, Friedrike, Elisabeth, Sophie.
Leipzig. Am Sylvester⸗Abende feierte die hiesige Tho⸗ Schule, ihr sechshundertjaͤhriges Stiftungs⸗Fest. Manheim, 30. Dec. Heute vorm. stockte das Eis des ins von unten herauf dergestalt, daß er eine voͤllige Eis⸗Decke m, die vielleicht in wenig Tagen schon gangbar seyn kann. Es
lne Seltenheit, ihn bei 3 Grad Kaͤlte zugefroren zu sehen, wel⸗
wol daher ruͤhren mag, daß sein Strom vor mehren ten zwei Stunden von hier ein neues Bett durchbrochen, n kurzwinklige Kruͤmmung eine Menge von Grund⸗Eis so leicht und schnell als gewoͤhnlich, zumal bei sehr klei⸗ Waßer, wie gegenwaͤrtig der Fall ist, fortfuͤhren zu koͤn⸗ scheint. Der Neckar ist schon seit vorgestern fest mit Eise legt. Beide Schiff⸗Bruͤcken sind in Sicherheit. Wir be⸗ gegenwaͤrtig eine gaͤnzlich neuerbaute Rhein⸗Schiffbruͤcke, mstarkes und dauerhaftes Ansehen, so wie die Schnellig⸗ womit sie in einem kurzen Zeitraume hergestellt worden hren Erbauern Ehre macht. Neapel, 12. Dec. Gestern war abermals terung uͤber die National⸗Garden, welcher der prinz und Prinz Leopold beiwohnten. Jenem wurde einstimmiges, herzliches Lebehoch gebracht. — Der Fran⸗ he Admiral hat den Kaufleuten seiner Nation ein Schiff erfuͤgung gestattet, um wenn es hier zu Unruhen kom⸗ sollte, sich und ihr Eigenthum einzuschiffen. — Die igI. Garde soll marschiren, und die Wache vor dem Pal⸗ kuͤnftig von der National⸗Garde versehen werden. — Instriptionen stiegen gestern, auf 63 ⅞ bis 69 pC. Die⸗ greigen ist aber wol nur hauptsaͤchlich dem Schluße des en Buches zuzuschreiben, der morgen erfolgen wird, wie alle Jahre gewoͤhnlich ist. Alles Papier war etwas mehr ht. Die meisten neuen Minister sollen die ihnen uͤber⸗ nen Ministerien nicht angenommen haben. Stockholm Der Oberst⸗Lleutenant Baron von Kar⸗ ist zum Intendanten des Zollwesens auf der Insel hland ernannt worden. Auf das Schreiben des Kaisers von Marokko an un⸗ Konsul zu Tanger, und nachdem das Konvoi⸗Kommis⸗ t weitere Auskunft und Zeichnung uͤber die verlangten önen von besagtem Kousul erhalten, hat der Koͤnig den hl ertheilt, daß der General Feldzeugmeister solche Ka⸗ gin der Stuͤckgießerei zu Marieberg solle gießen laßen. hristiania, 22. Dec. Die im v. M. bei der Direktion it den Herren Gebruͤdern Benecke in Berlin abgeschlos⸗ Anleihe eingegangenen Zoll⸗Einkuͤnfte belaufen sich auf . 80,924.
Rußischen Waaren wurden im J. 1820 ver⸗ 60,769 Schiffpf. — 747. 449 11,321
Riga. An
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ott⸗Asche. Waid⸗Asche
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Hafer.. 15,798 8 Sae⸗Lein⸗Saamen 95,726 Tonnen.
Schlag⸗Saamen 195,588 —
auf⸗Saamen
16, 125 11““
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Balken .14,306 Stuͤck. Der Werth dieser saͤmmtlichen Produkte betraͤgt 40,672,562 150 Kop. Preußen hat davon erhalten fuͤr 930,200 Rub.
Konstantinopel. Nach dem Tewoͤschihat d. i., nach eiste der jahrlichen Veraͤnderungen in Besetzung der thalterschaften und Staats⸗Aemter fuͤr das Jahr 1255
b) giebt es im Osmannischen Reiche Eqqqqqq1111“
a. in Europa.
Rumili, Bosnien und Herzegovina, Silistria, Kandien, ka, Janina, Perserin, Uskub und Swornik, Kilis und endria, Widdin, Nikopolis und Tschermen, Ilbeßan mit andscharen Skutari, u. Ochri, Valona und Salonich, Du⸗ Ete ekang⸗ Ainebacht (Lepanto) und Karli⸗Ili, Archi⸗ Anatolten, Kodscha⸗Ili, Aldin und Saruhan, Kaißarije, zum und Itschili, Karaman mit den Sandschaken von ihr und Arserai, Stvas, Merasch und Racka, Adana, b, Damask und Jerusalem, Saida, Saffed, Bairut und blis, Diarbekr, Erserum, Tscheldir, Karß, Trabesunt der Sanoͤschak von Korta, Wan, Bagdad, Baßra und hrsol, Hamid und Tecke, Muntescha, Chodawendtiar nud
Sandschak von Kodschailt, Sultan⸗Ogi, Kastamuni und
Handschaken von Voli und Wiran, Karaßi, Karahißar,
Vorstand des Bureaus der Pachtungen von Rhovos.
Angora und die Sandschak Kangri, sammt Jenischehr und Kirschehr. “ u, die B H A 5 A en, Barbaresken⸗Kantone Algi * Tripolis, (die Bestaͤtigung derselben, elgenailch Formalitaͤt, die alle drei Jahre geschieht, unterblieb in dem gegenwaͤrtigen) Abyßinien und Dschidda (in Arabien). II. Staats⸗Aemte r. 198 ⸗. Die hohe Pforte: * Der Kiaja⸗ Beg oder Minisrer des Inneren. Der Reis Efendi, oder Minister der ausw. Angeleg. Der Tschausch Baschi, oder Reichs⸗Marschal. E D ste Tesk Sess⸗ reree. 111“ er erste Teskeredschi, Bittschrift⸗Meister. Der zwei Teskeredschi, Vorstand des beeen,e Sagn der Fh hacht: schi, Kabinets⸗Sekretair des Großwesirs. Der Teschrifadtschi Oberst⸗Ceremonien⸗Meister. Der Beglikdschi, Staats⸗Referen⸗ dar. Der Nischandschi Bascht, Staats⸗Sekretair fuͤr den Namenszug des Großherrn. Der Sekretair des Kiaja⸗Beg's. Sekretaire:
Der Sekretair des Tschausch Baschi. Der Sekretair der Kedekli, oder belehnten Hof⸗Founriere und Staats⸗Boten. Je⸗ nitscheri Kiatibi, Sekretair des Janitschabren⸗Korps. Sipahi Kiatibi, Sekretair der leichten Kavalerie. Silihdar Kiatibi Sekretair der schweren Kavalerie. Kalionler Kiatibi, Sekre⸗ tair der Kriegs⸗Schiffe und Sachwalt der Sultanin Hibetul⸗ lah. Dschebedschiler Kiatibi, Sekretair des Korps der Zeug⸗ Schmiede. Toptschiler Kiatibi, Sekretair des Artillerie⸗Korps. Top Arabadschiler Kiatibi, Sekretair des Fuhrwesens. Kum⸗ baradschi und Lagumdschi Kiatibi, Sekretair der Bombardiere und Mineurs. Ulufedschiani Jemin Kiatibi, Sekretair des Korps der Soͤldlinge vom rechten Fluͤgel. Gurebai Jemin Kiatlbi, Sekretair des Korps der Fremdlinge vom rechten Fluͤgel. Ulufedschiani Jessar Kiatibi Sekret. des Korps der Soͤld⸗ linge des linken Fluͤgels. Gurebai Jessar Kiatibi, Sekretair des Korps der Fremdlinge des linken Fluͤgels.
b. Die Pforte des Deftertar's oder die Kammer. 1 Kammer⸗Praͤsidenten. Der Defterdari Schicki ewwel, Schicki ßani, und Schickt ßalis, d. i. die Kammer⸗Praͤsidenten der ersten, zweiten und dritten Abtheilung, bestaͤtigt. Vorstaände der Bureaus: ma. Bujuk Rusnamedschi, Vorstand des Central⸗ Buchhaltungs⸗ Bureaus. Basch Muhassebedschi, Vorstand des Haupt⸗Rech⸗ nungs⸗Bureaus. Anaroli Muhassebedschi, Vorstand des Rech⸗ nungs⸗Bureaus von Anatolien. Suwari Mukabeledschi, Vor⸗ stand des Kavalerie⸗Kontrolirungs⸗Bureaus. Haremein Mu⸗ hassebedschi, Vorstand des Rechnungs⸗Bureaus der zwei heili⸗ gen Staͤdte. Dschisie Muhassebedschi, Vorstand des Kopf⸗ steuer Rechnungs⸗Buͤreaus. Malie Teschkereoschi, Vorstand des Bureaus der auszufertigenden Diplome. Mewkufatdschi, Vor⸗ stand des Bureaus der frommen Stiftungen. Kutschuk Rus⸗ namedschi, Vorstand des zweiten Buchhaltung⸗Bureaus. Piade Mukabeledschi, Vorstand des Infanterie⸗Kontrollirungs⸗Vu⸗ reaus. Kutschuk Ewkaf Muhassebedschi, Vorstand des untern Rechnungs⸗Bureaus der frommen Stiftungen. Bujuk Kaala
Teschkeredschi, Vorstand des ersten Festungs⸗Bureaus, Kut⸗
schuk Kaala Teskeredscht, Vorstand des zweiten Festungs⸗Bu⸗ reaus, Salijane Mukataassi, Vorsteher des Jahr⸗Gelder⸗Pach⸗ tungs⸗Bureaus. Chaßlar Mukataassi, Vorstand des Kronguͤter⸗ Pachtungs⸗Bureaus. Basch Mukaraassi, Vorsteher des Haupt⸗ pachtungs⸗Bureaus. Haremein Mukataassi, Vorstehe oes Pach⸗ tungs⸗Bureaus der zwei heiligen Staͤdte. Istambol Mukataasst, Vorsteher des Bureaus der Pachtungen von Konstantinopel. Brussa Mukataassi, Vorstand des Bureaus der Pachtungen von Brussa. Valona Mukataassi, Vorstand des Burrkaus der Pachtungen von Valona und Negroponte. Rodos Mukaraassi, kopos Mukataassi, Vorstand des Bureaus der Belechischen Bie schoͤfe. Esham Mukataassi, Vorstand des Leibrenten⸗Bureaus. Untergeordnete Beamte der Kammer:
Baschbakikuli, Schulden Eintreiber des öffentlichen Schaz⸗ zes (Fiskal). Der Mimar Baschi, Oberst⸗Bau⸗Meister. Der Kaßab Baschi, Vorsteher der Fleischhauer. Der Obermauth⸗ ner von Konstantinopel. Der erste Kanzlei⸗Diener bei der Kopf⸗Steuer⸗Kaße, und der Wesnedar Baschi, oder erste
Wag⸗Meister, 9 G Intendanten (Emin). 11. Schehr Emini, Ober⸗Aufseher der Stadt. Tersana Emi⸗ ni, Ober⸗Aufseher des Arsenals. Sarbchane Emini, Ober⸗ Aufseher der Muͤnze. Dschebechane Emini, Aufseher der Zeug⸗ Haͤuser. Mutpah Emini, Ober⸗Aufseher der Kaiserl. Kuͤche. Arpa Emini, Ober⸗Aufseher der Frucht⸗Vorraͤthe. Sachire Emini, Ober⸗Aufseher des Proviants. - “ Inspektoren (Nasixr). Topchana Nasiri, Aufseher der Kanonen⸗Gießerei. Ba⸗ rutchane Nasiri, Aufseher der Pulver⸗Muͤhlen. Chumbara⸗ chane Nasiri, Aufseher der Bomben⸗Gießerei. Sergi Nasiri, oder Zahlungs⸗Tuch⸗Aufseher. 1 c. Militairische Aemter:
1 Der Janitscharen⸗Aga und der Miri⸗Alem, Reichs⸗Fah⸗ nen⸗Traͤger. Sipahi Agassi, Geveral der Reiterei.
h. e. 6 - s Ulufed⸗ chiani jemin Agassi, General der Soͤldlinge vom rechten via⸗ gel. Gurebai jemin Agassi, General der Fremdlinge vom
rechten Fluͤgel. Der Aga der Soͤldlinge und Fremdlinge vom lin⸗ ken Fluͤgel. Chumbaradschi Baschi, General der Bombardiere. Der Dschebedschi Baschi, General der Waffen⸗Schmiede. Der
Toptschi Baschi, General der Kanoniere. Der Toparabad⸗
die Sandschake Nitde