1821 / 21 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Sat, 17 Feb 1821 18:00:01 GMT) scan diff

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8,962 Wisp. 13 ½ Schefl. Hafer; 3,107 Wisp. 14 Geschlachtet wurden: Kälber; 3,3 3 Schafe; 5,524 Läͤmmer; 140 Ferkel. 11“ 8 Es befanden sich hier i. J. Weinhaͤndler 83.. . . Konditoren und Zucker⸗Baͤcker . Gasthoͤfe fuͤr gebildete Staͤnde Kruͤge und Ausspannungen fuͤr Frachtfuhrleute und Landleute.

Speise⸗

Schesl. Erbsen.

6,229 Ochsen; 1,157 Kühe; 13,471

irthe und Garkoͤche . Tabagisten und Schankwirthe. ierbrauer-. E“ Brantwein⸗Brenner . . . Brantwein⸗Destillateurs 1 * Das einzige Schiff aus in See ging, und mit war, ist wahrscheinlich verungluͤckt; chten eingegangen, hat es Lie bau, Sestimmung, nicht erreicht.

Liegnitz. Der Stand der Winter

Hoffnung auf eine gute Ernte. Der Verkehr mit Getraide in das Ausland ist sehr leb⸗ haft; von dem Markte zu Landshut sind wäͤhrend eines Mo⸗ nates allein, 10,000 Scheffel Getraide ausgefuͤhrt worden.

Im Monat Januar wurden in den Mannfakturen des

eg. Bez. uͤber 5,000 Stuͤcke Tuch gewebt.

Die hiesige Tuchfabrick des Kommerzien⸗Rathes Ruffer zeichnet sich durch ein ruͤhmliches Fortschreiten und Empor⸗ v. immer mehr aus. Es werden von ihm in den Fa⸗ riken hier und in Goldberg, taͤglich 480 Menschen beschaͤftiget.

Der unterzeichnete Verein zur Militair⸗Blinden⸗Unter⸗

tzung zu Marienwerder in Westpreußen hat nach seiner

in den Provinzial⸗Amtblaͤttern zu Marienwerder und Dan⸗ zig eingeruͤckten Rechenschaft, beim eingetretenen Jahreswech⸗ sel nachgewiesen daß im vorigen Jahre seine Einnahme 2,562 Thl. 85 Gr. 142 Pf. gewesen ist, wovon 2,910 hl. 42 Gr. 41 Pf. ausgegeben sind, und ein Ueberschuß von 672 Thl. 43 Gr. 10 Pf. fuͤr dieses Jahr zu einem gleichen Zwecke ver⸗

bleiben.

Unter der Einnahme sind, außer dem Bestande des Jah⸗ res 1819 mit 1,112 Thl. 7 Gr. 6 ¾ Pf. den Kirchen⸗Kollek⸗ ten aus der Provinz Westpreußen mit 642 Thl. 47 Gr. 8 ½ Pf. der Subskription in der Stadt Marienwerder mit 110 Thl. 5 Gr. den sonstigen Beitraͤgen aus der Provinz Westpreußen mit 152 Thl. 55 Gr. 6 Pf. und 446 Thl. 72 Gr. 111 Pf. Intereßen des stehenden und zinsbar belegten Fonds von 8,000 Thl., 50 Thl. vom kommandirenden General Herrn von Borstell Excellenz zu Koͤnigsberg in Preußen, 24 Thl. 73 Gr. aus dem Reichenbachschen Regierungs⸗Departement, 20 Thl. von der Gensd'armerie in Posen, 10 Thl. vom Koͤnigl. Landraths⸗Amte in Kuͤstrin, 7 Thl. 7 Gr. vom Königl. Landraths⸗Amte in Friedeberg, und 7 Thl. aus dem Lebuser Kreise zusammen 2,582 Thl. 85 Gr. 142 Pf.

Unter der Ausgabe befinden sich 747 Thl. 30 Gr. fuͤr 2% erblindete und verstuͤmmelte Krieger zur Erwerbung von Grundstuͤcken, und es sind bereits 30 derselben durch eine Unterstuͤtzung von 1,738 Thl. zum Besitz eigenthuͤmlicher Grundstuͤcke gelangt; auch bleiben 262 Thl. ferner dazu aus⸗ gesetzt.

Des Koͤnigs Maj. haben sich uͤber diese Rechenschaft durch nachstehenden Allerhoͤchsten Immediat⸗Bescheid vom 8. d. M. huldreichst zu aͤußern geruhet.

Nach dem Testamente des verstorbenen Herrn Kaufmann Cowle in Elbing ist der Militair⸗Blinden⸗Anstalt ein Ver⸗ mäachtnis von 2,000 Thl. zugefallen.

Vom Herrn Divisions⸗Prediger Funk in Danzig sind einige Reden, bei militairischen Feiern gehalten, zum Besten

der Militair⸗Blinden⸗Anstalt herausgegeben.

Mdge das angefangene Jahr des Guten viel bringen. In selbigem sind bereits eingegangen 50 Thl. vom komman⸗ direnden General Herrn von Borstell Excellenz zu Koͤnigsberg in Preußen. 15 Thl. 60 Gr. von der Dorfgemeinde Kerbshorst bei Elbing. 6 Thl. von der Reßourcen⸗Gesellschaft Harmo⸗ nie in Kulm, 5 Thl. 30 Gr. vom Herrn Kreis⸗Secretair Lentz in Neustadt gesammelt, 140 Thl. 37 Gr. 14 Pf. Kirchen⸗Kollekte aus dem Danziger Regierungs⸗Departement, 4 Thl. 54 Gr. Kirchen⸗Kollekte aus Konitz; 223 Thl. 1 Gr. 1% Pf. vberhaupt. V Marienwerder den 14. Januar 1821. 1.1 Unterstuͤtzung. 85

was am isten Januar von Memel Stuͤckguͤtern von Werth beladen

„Saaten erhaͤlt die

Der Verein zur Militair⸗Blinden⸗

*) Dem Wunsche der Redaktion der Staats⸗Zeitung, diese Gegeneinanderhaltung zwischen den Jahren 1800. 88 88 sopolche in No. 4. dieser Zeitung hinsichtlich der Residen; Berlin

egeben worden, konnte nicht gegnüͤgt werden, weil das erst im

ahre 1809 zu Koͤnigsberg organisirte Polizei⸗Praͤsidium, erst von ab im Stande gewesen, sich diese und andere ihm in mancher Beztehung noͤthige und wichtige Nachrichten zu verschaffen.

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Gerste; 47,387 Wisp. 19. Scheft.*† *ꝗIch habe aus Ihrem Schreiben vom 28. v. 2

22,467 Schweine;

J. 1820.

denn so weit Nach⸗ als den Ort seiner

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vieler Theilnahme ersehen, ten Krlegern thaͤtig beizustehen und sich dadurch A. sowol auf die allgemeine Achtung, als auf Mein best Wohlgefallen zu erwerben. Somit danke Ich Ihn richtig fuͤr die treuen Gesinnungen, welche Sie mir legenheit des Jahreswechsels ausdruͤcken, und die beßer in den Handlungen aussprechen, durch welche ein Denkmal stiften, deßen Werth Ich stets gern ame werde. .

Berlin den 8. Januar 1921. (gez) Friedrich Wilhe —“

Minden, 68. Febr. Wie fruͤher fuͤr den Rhein zu und fuͤr die Elbe zu Dresden, so ist nun auch jetzt Weser hier zu Minden, eine Kommißion der Ufer ten zusammengetreten, um die Schifffahrt⸗Verhaͤltnij Stromes, auf den Grund der Artikel 103 116 1 ner Kongreß⸗Akten, desinitiv zu reguliren. Als Berß tigte sind dabei aufgetreten: 2 fuͤr Preußen der Reg. Rath Koppe hieselbst

und Ober⸗Zoll⸗

daß Sie fortfahren, den eh

PHaunnaober der Hofrath g.. ) 222 ar s Heiliger aus Stade.

Kurheßen der Reg. Rath Schrader aus Rinteln Hldenburg der Reg. Rath Suden aus Oldenbur Bremen der Syndikus Dr. Heinecken aus Bre und die Konferenzen am 5. d. in dem dazu einge

Lokal der hiesigen K. Regierung, eroͤffnet worden. De

sidium ist durch einstimmige Uebereinkunft der uͤbrg

vollmaͤchtigten, vorlaͤufig an Preußen uͤbertragen. M

sich berechtigt, die ersprießlichsten Resultate fuͤr den

teutschen Handel, von den Bestrebungen dieser Ko⸗

zu erwarten, deren Instruktionen, dem Vernehmen i

die liberalste Entwickelung der liberalen Grundsaͤtze d

ner Kongreßes uͤber den, zu ihrer Kompetenz verwiese

genstand durchaus gerichtet sind.

Nach dem lobenswerthen Beispiele mehrer anderer hat sich mit Anfang dieses Jahres auch in unsere ein Jungfrauen⸗Verein fuͤr Zwecke der Wohlthaͤtigkeit Die Anzahl der Theilnehmerinnen betraͤgt schon ge aus Familien aller Staͤnde und Glaubens⸗Bekenntns liefert jaͤhrlich einen Beitrag an weiblichen Han

durch deren Verkauf oder Verloosung, die Geldmittel

tung und Unterhaltung einer Schul⸗ und Verpflegn stalt fuͤr ganz kleine verlaßene Kinder der aͤrmsten Klaßen gebildet werden sollen. In dieser Anstalt einige Mitglieder selbst abwechselnd die Aufsicht fuͤhl durch treue liebevolle Beharrlichkeit in solchem Beruß ches auf Erden unscheinbare, aber im Himmel sorgftt geschriebene Zu seinen Vorsteherinnen hat der Verein vorlaͤufig de bg Julie Delius, Louise Westenberg und Theres gewaͤhlt. . Nikolayken. (Im Reg. Bez. Gumbinnen.) v. M. abends brach ein Landmann mit einem zweis Schlitten, auf einem Arme des Spirding⸗Sees ein, sein Geschrei eilten mehre Bewohner zu deßen Rettu Unter diesen befanden sich auch der Steuer⸗Aufseher,! Maschewski und eine Loosfrau; beide stuͤrzten bei sternis und bei der Schnelligkeit, mit der sie zur . beikamen, in eine offne Stelle; beide wurden zwar niger Zeit herausgezogen, allein aller Rettungs⸗Verg geachtet blieben sie doch ein Opfer ihrer Menschenfre keit. Am genannten Steuer⸗Aufseher verlieren eine hoch gere Frau, 3 kleine Kinder und hochbetagte Schwit

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ihren einzigen Ernaͤhrer. h ce 8 EE

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Wechsel⸗ und Geld⸗Kourse.

Wien. Am 7. Febr. war der Mittelpreis der Schuldverschreibungen zu 5 pC. 70 ¾ Konv. Muͤnze. lehn mit Verlosung v. Jahr 1820, fuͤr 100 Fl. 109. M. Bank⸗Aktien pro Stuͤck 530¼ in K. M. burg fuͤr 100 Fl. Kour. 99 ¼ in K. M. Uso. fuͤr 100 Thlr. B. 142¼ Br. 6 Wochen. London, Fl. 10. 3. in K. M. 2 Monat. Paris, fuͤr 300 116 ¾ Br. 2 Mon. Konv. M. pCt. 249.

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.“ 88 .42 9 vr8G. Konigliche Schauspiele. Donnerstag, 15. Febr. Auf Begehren: Donna Diang

in 3 Abtheil., nach dem Spanischen des Don Augustin von C. A. West A. 8

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Freitag, 16. Jphigenia in Aulis, lyrische Tragoͤdie

theil., nach dem Franz, uͤbersetzt von JF. D. Sunder. M Gluck. Ballets vom K. Balletmeister Telle. Billets zu den Logen ꝛc. sind zu folgenden Preisen.

Ein Platz in einer Loge des K. Nanges 1 Rthlr. 3 Gr

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aits Stück. Berlin, Sonnabend den 17ten Februar 1821.

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Kronik des Tages.

es Köͤniges Maj. haben den vormaligen Praͤsidenten strikts⸗Tribunals zu Hamm, von Rappard welcher die Vice⸗Praͤsidenten⸗Stelle beim dortigen Ober⸗Lan⸗ chte verwaltet hat, zum Praͤsidenten bei diesem Kolle⸗ zu ernennen geruhet. sem Postsekretair Stu

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demund in Braunsberg, ist das at Post⸗Kommißarius, und dem Hauptmanne Voigt gten Inf. Regmt. die Rendanten⸗Stelle bei der Post⸗ und Post⸗Armen⸗Kaße hieselbst konferirt worden. gekommen: Der General⸗Mazjor und Landwehr Bri⸗ mmandeur v. Milti;, von Gruͤneberg.

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Berlin, den 17ten Februar 1821. 8 Koͤn. Preuß. Debit⸗Komtoir fuͤr die Allg. Gesetz⸗Sammlung.

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1 orofhabon, 21. Jan. Der Erlaß des Koͤniges an die Verdienst sich zu erwerben Gelegenheit siteschaft lautet also: An die Gouverneurs des Koͤnig⸗

Portugal und Algarbien.

Freunde! EII111“ , der Koͤnig, gruͤße Euch und

als solche, die Ich liebe Da Ich Eure Depeschen vom zten und 10ten Sept. und hrift des Beschlußes erhalten habe, den Ihr wegen der enberufung der Kortes genommen habt, so muß Ich die⸗ hluß als unregelmaͤßig betrachten, da dieses Vorrecht, won der Koͤnigswuͤrde unzertrennlich ist, nur von Mir aus⸗ un. Der Grund den Ihr angebt, daß dieses der einzige des Volkes sey, reicht nicht hin diesen Beschluß zu recht⸗ denn die Mnnicipalitaͤten des Konigreiches hatten sel⸗ cht als das gesetzmaͤßige Mittel vorgeschlagen, um diese Meiner Konigl. Kenntnis zu bringen, und ieser Wunsch nur unter einigen aufruͤhrischen Personen. geaͤußert, urch strafbare Handlungen sich der Gewalt zu bemaͤchtigen und einige Meiner Truppen verleitet hatten, die unbe⸗ er Weise partielle Misbraͤuche in der Verwaltung fuͤr jelten, welche der Konstitution der Monarchie beyzumeßen Die Besorgniße, welche man uͤber den Umsturz der Mo⸗ verbreitet hatte, konnten ebenfalls keinen Grund geben; n wird sich erinnern, wie oft die Monarchie den Haͤnden kpatoren und von Auslaͤndern entrißen, und durch die er Portugiesen an die Dynastie zuruͤckgegeben worden, ie Monarchie erschaffen hatte, und wodurch sie erhalten

Ich indeß Mich nach Demjenigen zu richten wuͤnsche,

er mein Zweck gewesen ist, naͤmlich die Wohlfahrt der schen Monarchie und das Gluͤck Meiner Unterthanen, ch erwaͤge, daß die beste Verwaltung mit der Zeit Ver⸗ hen erfodert, und da Ich erwarte, daß Mir die Kortes Vorschlaͤge eroͤffnen werden, damit diese Vorschlaͤge Mir dem gedachten ungesetzmaͤßigen Wege zukommen: so au⸗ Ich selbige, zufolge der Entscheidung der alten Kortes, dem Köͤnige, Meinem Vorfahren, bestaͤtigt worden, Mir beßerungen und Veraͤnderungen vorzuschlagen, welche sie fuͤr n; und die Wohlfahrt der Portugisischen Monarchie fuͤr rachten werden; und Ihr werdet Mir sie unverzuͤglich zu⸗ damit Ich die Vorschlaͤge der Kortes, den Grundgesetzen

nrchie gemaͤß, durch Meine K. Sankeion esemnascg ma⸗

ne wobei Ich Meinen Unterthanen der nigreiche Por⸗ d- Algarbien versichere, daß wenn diese Arbeiten auf eine 21 snb, die Meinen vaͤterlichen Absichten und Meiner entspricht, sie zu ihrem Beherrscher in Europa Meine K. oder einen Meiner Soͤhne oder Nachkommen erhalten so wie die Regierung ebenfalls zum Besten und zu gegensei⸗ burtheik einem besonderen Regenten in Brasilien uͤbergeben bird. Da Ich ferner wuͤnsche, Beweise meiner Gnade und Mei⸗ sammten Guͤte zu geben, so trage Ich Euch auf, in K. Namen allen Meinen Unterthagnen eine Amnestie zu welche den Aufstand durch Vergeßenheit heiliger Pflich⸗ Hporto oder an anderen angesteckten Orten veranlaßt

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Infurrektion verlaßen, und den Autoritaͤten und der Regierung

gehorchen, die von Mir eingesetzt worden. b Gegeben im Pallaste zu 1

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Rio de Janeiro, den 27sten Oct. .

Nach den juͤngsten Nachrichten aus Rio de Janeiro ge⸗ nehmigt der Koͤnig die neue Verfaßung, und wir duͤrfen den⸗ Prinzen Don Pedro in einigen Wochen hier erwarten.

Die Versammlung der Kortes wird in dem prachtvollen Bibliothek⸗Gebäude des ehemallgen Klosters der Neceßidaden stattfinden. Die Wiederherstellung dieses Lokals zu seinem. neuen wichtigen Zwecke geschah mit unglaublicher Thaͤtigkeit⸗ Der Saal der Sitzungen ist auf das glaͤnzendste verziert, vor⸗ zuͤglich gilt dies vom Koͤniglichen Throne. Da indeßen der Saal nur 300 Zuschauer saßt, so werden nur soviel Billets ohne Hhse hh der Person vertheilt werden. Die erste Frage woruͤber die Kortes verhandeln werden bezieht sich au die Eintheilung der National⸗Vertretung in zwei Kammern.

Das letzte Austreten unserer Fluͤße hat große Verhee⸗ rungen angerichtet. Mehre Ufer⸗Bewohner des Tago sind von den Wellen verschlungen worden. Zu Santarem in Estre⸗ madura wuͤthete am 4ten d. M. ein furchtbarer Sturm, von entsetzlichem Regen begleéitet. Er fuͤhrte viele Daͤcher fort, stuͤrzte auf dem Platze del Rocio mehre maßiv gebaute Kreuze um, uhd entwurzelte und zerbrach tausende von Oliven⸗ und anderen Baͤumen. Man empfand zu derselben Zeit die Er⸗ schuͤtterung eines Erd⸗Bebens. Die aͤltesten Menschen er⸗ innern sich dort keiner aͤhnlichen Natur⸗Erscheinung.

Der See⸗Kourier „Prinzeßin Leopoldine“ ist am 18ten Januar mit der, fuͤr Rio Janeiro bestimmten Korrespondenz, von hier unter Segel gegangen.

Madrid, 26. Jan. Die militairische Organifation welche unsere Douaniers erhalten haben, ist folgende: Jede Kuͤsten⸗Provinz erhaͤlt ein Bataillon Douaniers, deßen Staͤrke auf diejenigen Punkte vertheilt wird, die eine beson⸗ dere Aufmerksamkeit verdienen; einige Distrikte werden auch durch reitende Douaniers bewacht werden.

Sr. Maj. ist eine von Sevilla aus datirte und mit meh⸗ ren tausend Unterschriften versehene Petition uͤbergeben wor⸗ den, welche die Bitte enthaͤlt, die dem Publikum verborgen bleibenden Einwirkungen auf die Tribunaͤle, endlich ceßtren zu laßen, da solche nur die Verzoͤgeruͤng der Prozeße gegen die Verschwornen, welche gegen das bosstitutlanelhe System ge⸗ frevelt, beabsichtigten. Die Bittsteller beschweren sich bitrer gegen die Minister und stellen Sr. Maj. anheim, das Ge⸗ schaͤft⸗Ruder wuͤrdigeren Haͤnden aͤnzuvertrauen. Wie man versichert, sind mehre FaskeRehe. Spaniens mit aͤhnlichen Bitt⸗Schriften beschaͤftiget. Sede

Paris, 6. Febr. Bei Gelegenheit einer Petition eines gewißen Simon Lorieres, Chef eines Batkaillons zu Paris, welcher sich daruͤber beschwerte, daß er ohne Beibehaltung seines Gehalts, von seinem Geschaͤft bei der Kontrolle der Armee entlaßen sey, und verlangte,

demfelben Theil genommen haben: wohl verstanden indeß, daß man ihm entweder

diese Amnestie nur auf Dietenigen erstrecke, die sogleich die

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1 Geruckt das Gehalt der inaktiven Offiziere laßen, oder ihm foͤr