1821 / 53 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Thu, 03 May 1821 18:00:01 GMT) scan diff

11“ Rest

tuarischen Begraͤbnisse des

sich auf wiederholte Vorstellungen,

richtete, waͤhrend Londonderry von Jakob dem

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dem Wracke eines Schiffes, genannt three Brothers, das

Masten

nahe war. bve veg Manson, darauf; der Kapitain hatte sich mit setnem Sohne

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erhoben.

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v“X“ anes des Schlosses und der Domaine Cham⸗ bord, mit einem jaͤhrlichen Gehalte von 10,000 Fr. ernannt worden. Die Arbeiten am Dom der Invaliden haben wieder begonnen. Die Stadt Marseille hat der Deputirten Kam⸗ mer eine Bittschrift um Aufhebung des Taback⸗Monopols uͤberreicht; inkr 1 1 14 8 Die Stadt Sedan, die sich ruͤhmt die Wiege

üͤrenne’s gewesen zu seyn, will diesem Helden eine Statue setzen lassen.

8 des Erzbischofs von Paris, bei dem tumul⸗ Ee bischofen ebliebenen Manuel, hat

ier zu vielen Diskusstonen in den oͤffentlichen Blaͤttern Veran⸗ bifinze gegeben, indessen spricht sich deren Resuͤltat, doch im All⸗

inen fuͤr den Erzbischof aus. 9. April. Briefe aus Marseille behaupten, daß

der Koͤnig Viktor Emanuel entschlossen habe, die Regierung seiner Staaten wieder selbst

zu uͤbernehmen. London, 22. April. Zwar erbt die Titel und ausge⸗

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breiteten Besitzungen des verstorbenen Marquis von London⸗

derry, in Irland, groͤßtentheils sein aͤltester Sohn erster Ehe,

Vicomte Castlereagh, nunmehriger Marquis von Londonderry,

indessen faͤllt auch ein nicht unbedeutender Antheil auf Lord Steward in Wien. Der Marquis stammt aus einer sehr

alten Familie, seine Vorfahren waren Schottischer Abkunft

und ließen sich nachher in Irland nieder. Koͤnig Jakob der

erste beschenkte einen Ur⸗Ur⸗Vater des verstorbenen Mar⸗ 1 John Stewart, mit den großen Hesbusgene die zwi⸗ h⸗

Grafschaften Longh⸗Fayle und Longh⸗Sevilly lie⸗ unter Elisabeths Fezlefung der Krone Ein anderer, Oberst W. Stewart, er⸗ zweiten bela⸗ gert wurde, auf eigene Kosten ein Regiment Reiter und trug viel zu der Niederlage des Koͤniges bei. Er beschuͤtzte nachher die Protestanten und machte sich uͤberhaupt sehr be⸗ ruͤhmt in jenen Zeiten. 1 Der Prinz Ratafe von Madagaskar ist hier angekom⸗ men. Er uͤberbringt vom Koͤnige Radama von Madagaskar, die Ratifikation des Traktates, zufolge dessen der Sklavenhan⸗ del auf diesem großen Markte abgeschafft worden ist. Das Schiff Lapwing, welches in den Duͤnen von Domingo angekommen, begegnete auf seiner Reise,

chen den C c gen, und die fruͤher zugefallen waren.

von Amerika nach Berbice bestimmt, durch Sturm alle verloren hatte, leck geworden und dem Sinken

Es befand sich nur noch ein Matrose, namens

uͤber Bord gestuͤrzt und die uͤbrige Mannschaft war vor Hunger estorben. Die Menschen hatten 17 Tage von wenigem rote und Mehl ihr Leben kuͤmmerlich erhalten und nach⸗ dem dies verzehrt war, wollten sie losen, wer von ihnen ge⸗ tödtet werden sollte; der Steuermann schlug indessen vor, o lange zu warten, bis einer von ihnen eines natuͤrlichen stuͤrbe; dies Schicksal traf ihn zuerst und die uͤbrigen olgten bis auf Manson, welcher das Herz des Steuerman⸗ nes aus seinem Leibe schnitt, selbiges trocknete und 13 Tage davon lebte. Der Kapitain des Schiffes Lapwing fand den Manson auf dem Decke des Wraks beinahe leblos liegen, nd nur mit Muͤhe gelang es, den Ungluͤcklichen wieder zur

Besinnung zu bringen.

Bruͤssel. Der Herzog Karl Bernhard von Sachsen Weimar, K. Niederlaͤndischer General⸗Major, ist am 22. April hier eingetroffen.

Bremen, 26. April. In die Stelle des verstorbenen Buͤr⸗ germeisters Tidemann, ist der Senator Smidt, derzeit Bun⸗ destags⸗Gesandter in Frankfurt, zur Buͤrgermeisterwuͤrde

Dresden, 238. April. Die erledigte Praͤsidentenstelle

des Appellations⸗Gerichtes, ist dem seitherigen Vice⸗Praͤfiden⸗ ten von Minkwitz,

das Vice⸗Praäͤsidium aber dem Appella⸗

tionsrathe, Freiherrn von Teubern uͤbertragen worden.

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Hamburg, 28. April. Unweit des Deichthores ging vorige Nacht, ein mit Rum und Zucker beladener, voͤllig se⸗ gelklarer, sogenannter Berliner Ever in Flammen auf. Der Schade wird auf 60,000 Mark geschaͤtzt. Angeblich wegen schlechter Bekoͤstigung revoltirten in vergangener Woche, die Gefangenen im ösenas. Die Frau des erst vor kurzem, von einem jener Boͤsewichter, mit einem Messerstiche ermor⸗ deten Oekonomen der Anstalt, mußte sich fluͤchten, und eine Abtheilung unserer militairisch organisirten Nachtwaͤchter, wel⸗ che zur Wiederherstellung der Ordnung hinbeordert wurde, konnte damit nicht zu Stande kommen. Nun aber wurde das Haus von einer starken Abtheilung regulairen Militairs umzingelt, wovon ein Theil mit geladenem Gewehre eindrang, und unter Bedrohung: einen Jeden, der Miene zur Gegenwehr mache, sosort niederzuschießen, die Zuͤchtlinge zur Unterwer⸗ fung zwang.

Hannover, 27. April. Dem Vernehmen nach, wird fast das gesammte Hannoͤversche Armee⸗Korps, in hiesiger Nähe, im August ein Lustlager halten. .

Karlsruhe, 15. April. Unsere beiden Markgrafen, Wil⸗ helm und Max, kommen in den ersten Tagen des Mai von Paris zuruͤck. Es sollen nun alle zwei Jahre Ausstellun⸗ gen von Gegenstaͤnden der Kunst und Industrie in der Re⸗ sden statthaben. Wie man vernimmt, sucht der Fuͤrst v.

hurn und Taxis die Posten, im Großherzogthume Baden neuerdings zu erhalten. SS⸗

. —Muͤnchen, 23. April. Se. Maj. haben den Legations⸗

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von allen Punkten Frankreichs laͤßt dieser Wunsch

Sekretair Freiherrn v. Cetto tschaft

don angestellt. *

St. Peter (auf dem Schwarzwalde), 13. Apg 1. d. M., abends nach 12 Uhr, hatten wir hier ein ben, dessen Heftigkeit viel staͤrker als bei jenem vomg aber von kuͤrzerer Dauer war. Die Fenster klirrten, Gebaͤude wankten bedeutend. Auch aus dem Unter⸗R. erhielt man seither Nachricht daruͤber. Die Direktig die naͤmliche, wie im vorigen Monate.

Stuttgart, 25. April. Es ist hier die bestehen effektvolle Einrichtung, daß ergangene Straf⸗Erkenn fentlich bekannt gemacht werden. Neuerdings sind m. suche eingekommen, daß diese, dem Betroffenen fen empfindlichen Bekanntmachungen kuͤnftig ünterbleik ten. Das Koͤnigl. Justiz⸗Ministerium hat aber nach sigen Zeitungen angezeigt, daß dergleichen Gesuchen ie sprochen, und auf solche in Zukunft keine Verfuͤgung werden koͤnne.

Wuͤrzburg, 19. April. J. K. H. die Herza Leuchtenberg wuͤrdigte bei ihrer gegenwaͤrtigen Anm unter anderen merkwuͤrdigen Anstalten unserer Stah

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Heine's orthopaͤdisches Institut zur Herstellung der.

widernatuͤrliche Verkruͤmmungen entstellten Menscha besonderen Beachtung. Diese mit Individuen vo Alter, Geschlecht und Stande, (gegenwaͤrtig groͤßtentz hoͤheren Staͤnden) besetzte Anstalt, zog die hohe Auf keit J. K. H. bis in ihr innerstes Detail auf sich. fall fuͤgte es, daß gerade an demselben Tage eine ve mit einer Ruͤckgratkruͤmmung behaftete Person, ag der ersten Staͤdte Teutschlands, das Institut vol hergestellt verließ. Wien. Se. Maj. der Kaifer haben mitten m jetzigen wichtigen Beschaͤftigungen, auch das Inter Maltheser⸗Ordens nicht außer Acht gelassen; unter! Wohlthaten des Monarchen, fuͤhrt man die Wiederer des Palastes des Priors zu Venedig, u. der Kirche m

Neben⸗Gebaͤuden an, welche geeignet sind, den Nitt,

Ordens zur Wohnung zu dienen, wenn sie sich dasel der zu versammeln gedaͤchten. Auch nennt man en sondere, den Rittern bewilligte Privilegien, welche b daß der Orden hoffen koͤnne, seinen ehemaligen Gla derzuerhalten.

Seine Majestaͤt haben an die Stelle de rigen zeitlichen Aerarial⸗Regie der K. K. Hof⸗Theag Direktion derselben eingesetzt, u. den Geheimen Rath, v. Dietrichstein, zum Direktor der K. K. Hof⸗Thea Hof⸗Sekretair Edlen von Mosel aber, mit dem Kar nes wirklichen Hofrathes, zum Vice⸗Direktor ernanm

Am 2esten April traf der Russisch⸗Kaiserliche

Die Raͤdels-⸗Fuͤhrer der revolutionairen

Turin. Der Kriegsminista

sind auf allen Seiten entflohen.

V Rosa hat sich mit Paͤssen des Franzoͤsischen Botschaftz

fernt. Er hat dieselben nach der Spanischen Graͤnze gel

Genua. Seit den bekannten traurigen Ereignissen Maͤrz (wo der Gouverneur seine Macht in die Haͤnde an F niederlegen mußte) nahm Genua d stitutionelle System an. Die Giunta von Turin ernan politische Chefs, aber keiner fuͤgte sich der Wahl Die au eintreffenden Nachrichten von Parteiungen unter den Truppen, so wie die Proklamationen des Herzogs von standen mit den Dekreten der Giunta in zu großem Wide um nicht Aengstlichkeit zu erwecken. Iidessen wurde nicht gestoͤrt; die Regierungs⸗Kommission blieb in Ne und die National⸗Garde ward verdoppelt. Die Entferxm Prinzen Regenten aus der Hauptstadt rechtfertigte bald v. men den Gouverneur, Grafen Desgeneys, uͤber den Vorm sey der von ihm beigebrachte Befehl desselben, nicht ech sen. Jetzt erfuhr man den Sieg der koͤniglichgesinnten buͤndeten Truppen uͤber die Irsurgenten, und die Re Kommission glaubte nichts Besseres thun zu koͤnnen, als fen Desgeneys zu bitten, die Gouverneur⸗Stelle wieder nehmen. Er willigte aus ofthezeigter Vaterlands⸗Liebe⸗ von der Regierungs⸗Kommission ernannten, vom Dekug staͤtigten Deputationen erhielten Briefe vom Gouvernenln seten am zuten ab; die eine nach Nizza zum Koͤnige Viß nuel, die zweite nach Modena zum Herzog von Genevois ins Hauptquartier des Koͤniglichen Over⸗Feldherrn Lh demselben Tage zeigte der Gouverneur den ploͤtzlichen M. Genug's Regierung, den Bewohnern in einer Proklame worin er ihnen die tiefste Vergessenheit des Vorgefalle spricht, und anzeigt, daß die von ihm zusammenberufeme rungs⸗Knmmission, einschließlich der Gteber, die sie beigesellte, in Wirksamkeit bleiben, und auch Hr. Botto se solle, die Polizei zu leiten. Ein Proklam vom 12ten, n haͤufig um und in Genua eintreffenden, zerstreuten Sol⸗ den Obersten Rapallo, Kommandanten von Polcevera, der ter instradiren soll.

Alessandria, 15. April. Nachdem die Oestreichsche Garde, ihren Marsch nach dem Gefechte bei Novara ungh fortsetzend, vor Alessandria angekommen war, ritt der M. von Gatterburg, blos von einigen Husaren vom Regimen von England begleitet, in die Stadt, um die Rebellen zu gabe aufzufodern. Diese liefen, ohne den mindesten M su leisten, noch eine von jenen Dispositionen, die in solgh en gewoͤhnlich sind, zu treffen, eilends davon, und Thore ver Stadt und Citadelle offen, die auf fuͤnf mit der erfoderlichen Munition und allen Kriegs⸗Ger ten zu einer langen Vertheidigung versehen war. Der Brettschneider, der die Avantgarde kommandirte, zrten um 1 Uhr nachmittags, mit seinen Truppen e ein; die Schluͤssel dieser Stadt und Festugg hm von dem Erzbischofe, der sich an der Spitze des M.

hlen den Abstand zwischen dem . ie

Major, Ritter v. Schubert, aus St. Petersburg hitwaͤrtigen Zustande, besonders indem in Angst vefreit sind, worin sie durch das, ihnen von den Re⸗

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kaschements gegen Novi vor, um die Fluͤchtlinge einzuho⸗ 8 Sie liefen so schnell, daß nicht ein einziger ingeholt werden konnte. Das Innere der Citadelle bot den eines Hauses dar, dessen Best er bei androhender Gefahr

hals und Kopf geflohen ist, alle seine Hausgeraͤthschaften

brigen Gegenstaͤnde unverruͤckt auf ihrem Platze lassend, uch nur das mindeste mitzunehmen. 12. gegen Se. Exz. der Ober⸗Befehlshaber von Bubna, ihren üug zu Alessandria, an der Spitze der In Lilienberg; er hHickte bedeutende Detaschements auf der egen Aequt und Novi vor, um die friedlichen Bewohner nbes vor Pluͤnderung und Mishandlungen zu schuͤtzen, wo⸗ von den fliehenden Rebellen allenthalben bedrohet wurden. Kolonne sollte zugleich die Avantgarde des Korps bilden, s bestimmt war, gegen Genua vorzuruͤcken, falls sich die re⸗ onaire Partei in dieser Stadt nicht unterwerfen wuͤrde. er Feldmarschal⸗Lieutenant Veesey legte Besatzungen nach a und VPoghera; der Feldmarschal⸗Lieutenant Graf von rg, der uͤber Piacenza mit einem Theile der dortigen Gar⸗ nd einem Bataillon des Regimentes Marie Louise, vorge⸗ var, marschirte gegen Stradella, und ließ von einem Deta⸗ t die Gegend nach Bobbio hin, rekognosciren. In der

vom 12ten auf den z5ten, erschien eine Deputation von

bei Sr Exz. dem Ober⸗Befehlshaber mit einem Schrei⸗ s Koͤniglichen Gouverneurs, Grafen Desgeneys, worin der⸗ öhm die vollkommene und gaͤnzliche Unterwerfung Genua's lte, und zugleich meldete, daß die Revolutions⸗Haͤupter An⸗ Santorre di Santa Rosa, Regis und Andere, nachdem sie er Flucht mit ihren Anhaͤngern vor der Stadt angekommen die ersten vr. e wo, ungeachtet der Wiederherstellung dnung, noch keine hinlaͤngliche regulaire Macht vorhanden enutzten, um sich auf zwei Fahrzeugen nach Spanien einzu⸗ „nicht ohne zuvor von den Bewohnern Geld erpresst zu haben. äa es nicht in dem Operations⸗Plane des Ober⸗efehlhabers Henua zu besetzen, sondern der einzige Zweck seiner Unter⸗ ng, Vernichtung der Rebellen und Beendigung der Rebel⸗ wesen, so befahl er, gleich nach Empfang dieser Nachrich⸗ r Avantgarde, Halt zu machen, und beschraͤnkte sich darauf, Nilitair Position in und um Alessandria zu nehmen, deren Punkt Alessandria bilden, und deren aͤußerste Posten in Salvadore, Feliciano, Acqui, Seravalle und Tortona seyn „Eine Abtheilung der Truppen des Feldmarschal⸗-Lieutenant von Neipperg steht in Bobbio. olchergestalt waren fuͤnf Tage hinreichend, um die Rebel⸗ zerstreuen, und alle diejenigen Stellungen, und alle dieje⸗ punkte zu besetzen, welche von selbigen feiger Weise verlassen ; Punkte und Stellungen, die von tapferen Kriegern, im e einer besseren Sache vertheidigt, auch dem maͤchtigsten raftvollen Widerstand haͤtten leisten koͤnnen. sere Truppen wurden auf ihrem ganzen Marsche durch Pie⸗ nit den unzweideutigsten Beweisen der Freundschaft und des ens empfangen. An allen Orten, durch welche sie zogen,

die Bewohner ruhig ihre gewohnten Beschaͤftignngen fort; vergangenen und dem

von jener immerwaͤh⸗

auferlegte Joch der revolutionairen Herrschaft, versetzt waren. lorenz, 16. April. Auch die H. H. v. Vincent, Poz⸗

Borgo, Graf Blacas und Graf Truchseß, Minister der

von Oestreich, Russland, Frankreich und Preußen, sind doͤnige von Reapel gefolgt; dieser verlieh dem Großher⸗ on Toskana und dessen Erbprinzen seine Orden, und lte viele Geschenke; auch laͤßt er fuͤr die Wallfahrt⸗ della Santissima, eine silberne Lampe verfertigen. keapel, 9. April. Durch ein Dekret der provisorischen ung sind folgende Gesandte, Gesandschaft⸗Sekretaire, üftstraͤger und Konsuln ihrer Stellen entsetzt. Der Fuͤrst außerordentlicher Botschafter, und der Ritter Bran⸗ Gesandtschaft⸗Sekretair am Franzoͤsischen, der Her⸗ on Canzano, außerordentliche Botscharfter, und der dschaft⸗Sekretair Targioni und die Attaches, Marquis ni, Notarbartolo am Spanischen, der Fuͤrst Cimitile, rdentlicher Gesandter, der Sekretair Ritter de Coppola e Grafen di Matila und Gargallo, am Londoner, der d'Ambrosio, außerordentlicher Geesandter und bevoll⸗ gter Minister und der Sekretair della Valle am Sar⸗ en Hofe; der Ritter Pescara, Geschaͤftstraͤger bei dem ischen Bunde, der Marquis di Ripa, Geschaͤftstraͤger aierschen Hofe, der Geschaftstraͤger de Cesare, beim v Stuhle, der Geschaͤftstraͤger Schinina am Daͤnischen, esandschaft Sekretair Jakob Micheroux am Wiener, esandschaft⸗Sekretair de Angelis, am St. Petersbur⸗ der Gesandschaft⸗Sekretair Alexander Micheroux am der, der Gesandschaft⸗Sekretair Dentue am Koͤnigl. ländischen Hofe, der General⸗Konsul Simonetti im rdisch⸗ Venetianischen Koͤnigreiche, und der General⸗ 1 Caputo in Toskana. Die bisher, in diesen Eigen⸗ in, bezogenen Besoldungen wurden nur bis zum 28sten verabfolget. Alle Paͤsse, welche vor dem Einruͤcken der streichschen Armee ertheilt wurden, werden als ungiltig

dem das Giornale delle Due Sicilie, (Journal Beider n) der Botschaft erwaͤhnt, welche Se. Maj. der Koͤnig panien an die Kortes, in Ruͤcksicht der Wahl des neu⸗ nisteriums, erlassen hat, bemerkt der Redakteur dessel⸗ aus diesem Umstande deutlich zu erkennen sey, wie ajestaͤt, in der Wahl ihrer Minister nicht freie Hand eine solche Verletzung des Koͤniglichen Vorrechtes aber einer unregelmaͤßigen Regierung statthaben koͤnne. r Abreise Sr. K. Hoheit des Herzogs von Kalabrien iner liebenswuͤrdigen Familie nach Caserta, war die

Toledo mit Menschen gefuͤllt, welche den vexehrten

1 2 Aiums 4 2 818 A 11 1 befand, berreicht. Gedachter General schickte sogleich-eb⸗ 8 die es

male ein Ende zu machen.

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Reisenden die lebhaftesten Beweise der treusten Anhaͤnglich⸗ keit gaben. Aus allen Provinzen gehen Berichte uͤber die hergestellte Ruhe und den herrschenden guten Geist ein. Es ist auch hohe Zeit, bemerkt oben erwaͤhntes Journal, daß die Bewohner des Reiches der Ruhe genießen, und Uneinigkeit und Zwietracht auf immer verbannen moͤgen. Welche Vor⸗ theile dem Volke geworden sind, seit es sich von den Grund⸗ Saͤtzen des Rechtes, welche mit uns geboren werden, entfern⸗ te, eb; mag 4 nun selbst urtheilen.

in junges Frauenzimmer kuͤndigt sich in oͤffentlichen Blaͤttern als teutsche Sprachmeisterin 2 Den Menrlhen nern ist dies ein Wort zu seiner Zeit, denn sie beduͤrfen, zum Verkehr mit ihren gegenwaͤrtigen Gaͤsten, der Kenntnis jener schweren Sprache gegenwaͤrtig mehr als je.

Das Ober⸗Postamt macht bekannt, daß eine Menge Briefe an Individuen der ehemaligen Armee vorraͤthig sind, und bittet selbige abzuholen. Aus allen Provinzen gehen Nach⸗ richten von vollkommen hergestellter Ruhe ein. Besonders zeigen die Kalabresen einen Geist der Ordnungsliebe und des Gehorsams, welchen man noch nie an ihnen gewohnt war. Sie haben ein, an sie, durch den Rebellen⸗General Rossarol von Messina aus gerichtetes Proklam mit groͤßter Ver⸗ achtung zuruͤckgewiesen. Die Erfahrung lehrt uns Manches, was wir von den Theorien allein vergeblich erwarten. Zu Palermo ist auf Koͤniglichen Befehl eine provisorische Regie⸗ rung eingesetzt worden. Dem zum Vorsitz bestimmten Kardi⸗ nal Gravina wurde die freie Wahl der Mitglteder uͤberlassen, und sie traf fe sen. Personen: Fuͤrst Trabla, Marchese Fer⸗ reri, General Nunziante, Admiral Ruggiero⸗Settimo, Fuͤrst Torrebuona, Fuͤrst Pandolsina, Don Gaspare Leone. Alle Intendanten und General⸗Sekretairs, welche vorlaͤufig bestäaͤ⸗ tigt sind, muͤssen bis zur Mitte dieses Monates auf ihren Posten seyn, widrigenfalls wird angenommen, daß sie ihrem Amte entsagt haben. In den letztverflossenen Tagen sind abermals mehre Verhaftungen erfolgt. Die General⸗Polizei⸗ Direktion hat Belohnungen von 1000 Dukaten auf die Er⸗ greifung jedes der nachbenannten Individuen gesetzt: Don

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Lorenzo de Conciliis, D. Michele Morelli, D. Giuseppe Sil⸗

vati, D. Luigi Minichini, D. Giuseppe Capuccio. . Drei Dinge beschaͤftigen die Regierung jetzt vorzuͤglich: die Finanzen, die Entwaffnung des Volkes, und die Unterdruͤckung der Karbonari. Fuͤr die ersten, da jetzt die Regierung wieder unumschraͤnkt alle Hilfquellen zu Gebote hat, wird es nicht schwer seyn, Rath zu schaffen; schwieriger zeigt es sich, die anderen beiden Punkte ins Werk zu setzen. Die ganze Armee, mit Ausnahme der Garde, wird abgedankt; aber au⸗ ist vxre bewaffnet, und hier wird enge noͤthig werden. Eben so stren u . 1 Facbonari verfaheen werden. se renge wes 478, 8 Stockholm, 22. April. Der Praͤsident des Koͤnigl. Gesundheit⸗HKollegiums, Hr. v. Sechunhrabohn beweist da die That, daß er zu dieser Stelle berufen ist; er zaͤhlt, im Besitze der besten Gesundheit, gegenwaͤrtig 89 Jahre, und hielt kuͤrzlich eine Rede, als Fortsetzung eines, den Werth des hohen Alters, und die Mittel zu Erlangung desselben, aus⸗ einandersetzenden Vortrages, mit dem er vor 60 Jahren sein Amt antrat; man sieht diesen Mann nie anders als zu Fuß, Stiefeln trug er nie. Er erfreut sich einer nie gestoͤrten Ge⸗ sundheit, und ist fortwaͤhrend sehr heiteren Gemuͤthes. Krakau. Am 16. April begannen hier die Arbeiten zur Errichtung des Monumentes fuͤr Thaddeus Kosciuszko auf dem Bronislawer Berge. Nach beendigter Messe wur⸗ den die zur Arbeit benoͤthigten Werkzeuge und das Buch, i welches die Beitrage eingetragen werden, feierlich eingeweiht Hierauf hielt der General Paszkowski eine dieser Feierlich⸗ keit angemessene Rede. 8 Petersburg, 19. April. Bekanntlich ist, zur Beguͤn⸗ stigung der inlandischen Fabricken, der Zoll auf die aus dem Auslande eingehenden Seiden⸗ und Baumwollen⸗ Waaren, bedeutend erhoͤht worden. Um aber hiedurch den Warschauer Jahrmaͤrkten, welche die Beguͤnstigung geniecßen, daß die vo da nach Russland gehenden Waaren, um 10 Kopeken vom Ru⸗ bel weniger Zoll zahlen, keinen Nachtheil zuzufuͤgen: se ist gleichzeitig verordnet, daß von den, mit dem erhoͤheten Zolle belegten Waaren, wenn sie von dem Warschauer Jahrmaͤrkte kommen, ein um 12 Procent vom Rubel geringerer Zoll abzu nehmen sey. Lemberg, 16. April. Den Bojaren ist der Befehl zu⸗ gekommen, im Lande zu bleiben, und sich unter keinerlei Vor wande aus demselben zu entfernen; wirklich sind mehre der Ausgewanderten wieder zuruͤckgekehrt. Es ist aber aus allen ihren Anstalten zu sehen, daß sie diesem Befehle nur gezwun⸗ gen gehorchen, und daß sie, weit entfernt, an den Unruhen Theil zu nehmen, nur eine guͤnstige Gelegenheit erwarten, um sich wieder zu entfernen. Wie wenig übrigens selbst die Haͤupter der Revolution an einen guten Ausgang ihres Un⸗ ternehmens glauben, ist daraus ersichtlich, daß auch sie ihre Sachen von Werth in Sicherheit zu bringen trachten, und selbst die Effekten des Fuͤrsten an die Graͤnze gebracht wer⸗ den. Hypsilanti soll sich mit Theodor in Bukarest verei⸗ nigt haben. Aus Galacz berichtet man, die Tuͤrken zoͤgen in den Festungen immer mehr Verstaͤrkungen an sich; indessen haͤtten sie Befehl erhalten, vor der Hand ruhig zu bleiben,

und bis auf fernere Weisung die Graͤnzen nicht zu uͤberschrei-

ton. Allem Anscheine nach wollen sie mit uͤberwiegender Macht einruͤcken, um diesen Umtrieben schnell und mit einem⸗ 8

Aus Konstantinopel wird ge⸗

Belgrad, 12. April.