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EEEEEEETö1ö1öu“ osten des Staates ertheilten Unterrichte und den dn.. Einrichtungen herrscht, ein aufmerksames Auge gehabt. Diese Liberalitaͤt der Regierung hat nur im⸗ mer mehr den Ehrgeiz und die Leidenschaften erweckt; sie hat eine Unzahl von Halbwissern erzeugt, an welche viel ge⸗ wendet wird, und die keine Fruͤchte gebracht haben. Stel⸗ leu und Sold haben sie vom Staate gefodert, weil er sie um⸗ sonst unterrichten lassen, und wenn er ihre Foderungen nicht zu bewilligen vermochte, haben sie, undankbar gegen ihren Wohlthaͤter, sich zu den Malkontenten gesellt, und sich nur zu geneigt bewiesen, schaͤdliche Libille und aufruͤhrische Schrif⸗ ten zu schreiben.“ — Ferner in Betreff des Fonds zur Un⸗ terhaltung der Kirche: die Kommission habe auf das lebhaf⸗ teste das allgemein gefuͤhlte Beduͤrsvis, daß die Zahl der Seelsorger vermehrt werden moͤge, getheilt. Sehr We⸗ nige widmeten sich gegenwaͤrtig dem Dienste der Kirche, daher die Kommission die feste Ueberzeugung habe, daß, wenn nicht die Zahl der Bischoͤfe vermehrt werde, man auf den wohl⸗ thaͤtigen Einsluß der Religion ganz Verzicht leisten muͤsse. Eine ewige Wahrheit, gegen die alten Deklamationen des Par⸗ teigeistes und der Neuerungen gehalten, habe sich bewaͤhrt: daß keine Gesellschaft ohne Religion, keine Religion ohne Kultus und kein Kultus ohne Diener die ihn ausuͤbten, be⸗ stehen koͤnne. — Endlich erwaͤhnte er in seinem Berichte auch Auffallende Misbraͤuche, die in den Ausgaben noch obwalte⸗ ten, namentlich daß sich in dem Tableau der Pensionen drei⸗ hundert Hundertjaͤhrige befaͤnden, und daß noch Pensionen aufgefuͤhrt staͤnden, fuͤr Dienste die waͤhrend der Regentschaft zur Zeit der Minderjaͤhrigkeit Ludwigs des Funfzehnten, al⸗ so vor 100 Jahren geleistet seyen. “ In der Sitzung vom 10. erstattete, namens der Kom⸗ mission zur Pruͤfung des Budgets in Betreff der Ausgaben, Herr de la Bourdonnaye den Bericht, wovon das Naͤhere ebenfalls zur Zeit der Verhandlungen mitgetheilt werden
wird. In der Sitzung am 12. wurde, nach einer durch mehre
Sitzungen fortgesetzten Diskussion, der Gesetzvorschlag wegen
Veraͤnderung des 351sten Artikels des peinlichen Gesetzbu⸗ ches mit großer Stimmen⸗Mehrheit angenommen. —
d Se. Maj. haben dem Staatsminister und Polizei⸗Praͤ⸗ fekten, Grafen Anglé das Kdmmandeur⸗Kreuz der Ehren⸗
Legion verliehen.
Der Kassations⸗Hof hat die eingelegte Appellation des vormaligen Eskadron⸗Chefs Duvergier, gegen das Erkennt⸗ nis des hiesigen Assisen⸗Gerichtes, das ihn, wegen Theil⸗ nahme an den Unruhen im Monate Jun. v. J., zu zjaͤhri⸗ ger Haft und 50 Fr. Strafe verurtheilt hatte, zuruͤckgewiesen. Man ist gegenwaͤrtig mit den Arbeiten zur Aufstellung der Statue von Malesherbes im Justiz⸗Pallaste beschaͤftiget. Die Fregatte l'Africaine ist am 14. Maͤrz vor Martini⸗ que angekommen und hat sich unter Kommando des Contre⸗ Admirals Duperré begeben, der die in den Antillischen Ge⸗ waͤssern und im Meerbusen von Mexkko stationirte Flotte be⸗ ehliget. keh Lord Holland und Sir Fox, sein Sohn, sind am 5. zu Calais ans Land gestiegen und haben ihre Reise nach Lyon fortgesetzt. Vpon Seiten des neuen Koͤniges von Sardinien, ist der
Graf Tralorme als bevollmaͤchtigter Minister am hiesigen Hofe akkreditirt.
London, 11. Mai. Dem Vernehmen nach werden Se. Majestaͤt der Koͤnig, bei Gelegenheit Ihrer Reise nach Hano⸗ ver, auch Spaa besuchen und daselbst auf einige Zeit die Baͤ⸗ der gebrauchen.
Am Mittewoch Abend besuchten Se. Majestaͤt auch 8 Schauspielhaus in Drurylane. Die Vorbereitungen und der uͤber alle Beschreibung jubelnde Empfang waren dieselben, wie der am Montage im Theater von Coventgarden. Das God save the King mußte viermal gesungen werden, und so lange der Koͤnig im Hause blieb, wurde es Niemandem er⸗ laubt, den Hut aufzusetzen; selbst von der Galerle hoͤrte man nicht die mindeste Unanstaͤndigkeit. Naͤchstens will der Koͤnig auch die Oper besuchen. Als im Drurylane⸗Theater Rule Britannia gesungen wurde, sang der Koͤnig im Chor leb⸗ haft mit, und hat in dem Stuͤcke, welches gespielt ward, be⸗ sponders die Stelle applaudirt, worin angefuͤhrt wird daß Alles vor dem Gesetze gleich sey, und daß in dieser Hinsicht kein Unterschied zwischem einem Lord und einem Tageloͤhner
stattfinde.“
8 Se. Maäjestaͤt der Koͤnig wohnen heut der Taufhandlung
Sns Sr. Exc., des Grafen Muͤnster bei, und vertreten athenstelle bei dem neugebornen Sohne desselben.
die Nachher ist bei dem Grafen große Tafel von 24 Couverts
Se. Majestaͤt sind gleichfalls dabei gegenwaͤrtig. Als der Koͤnig der Taufe des neugeboruen Sohnes des Russischen Ambassadeurs, Grafen von Liewen, beiwohnte, trug er Rußische Uniform und den St. Wladimir⸗Orden. b General Popham und der Bischof von Peterborough ha⸗ ben ihren Paͤchtern 25 pC. von der Pacht nachgelassen. Vergangenen Dinstag nahm die Koͤnigin das in der Behausung des Hrn. Ward aufgestellte allegorische Gemaͤlde, der Schlacht bei Waterloo in Augenschein. Sie war von Sir Robert Wilson und von Lord und Lady Hood begleitet. 6 Das Kostuͤm eines Mexikanischen Obersten ist jetzt fol⸗
endes. Er traͤgt eine sehr alte braune Jacke, mit beschmutz⸗ en silbernen Tressen besetzt, und eine rothe Weste; sein Hemd⸗ Kragen ist gestickt und ausgeschnitten, und ein schwarz seide⸗ nes Halstuch hangt lose um den Hals; kurze aber weite
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Beinkleider, olivenfarbig und mit Tressen besetzt; Struͤmpfe Hirschhaͤute, unter dem Knie durch ein Ba festigt; an den Schuhen ein Paar ungeheuer große welche 1 Pfd. wiegen, mit Raͤdern welche 4 Zoll im messer haben. Auf dem Kopfe befindet sich ein Mexika Modehut, mit einem 3 Zoll breiten Rande, welcher ner breiten silbernen Tresse und vorn mit dem in Glo Rahmen gefaßten ziemlich großen Gemaͤlde der Jungfte Guadeloupe geschmuͤckt ist. Er reitet ein sehr schoͤnes und seine Waffen bestehen aus zwei Pistolen, einem schen Toledo und einer furchtbar langen Lanze. D5. meinen seines Regimentes tragen gelbe gruͤne und Jacken; Schuhe und Stiefeln, Muͤtzen und Huͤte, so solche dem Feinde abgenommen haben, aber sie sind a selbe Art wie der Oberst bewaffnet und herrlich he Diese Mexikanischen Kosaken sind saͤmmtlich kleine gede aber staäͤmmige Menschen, an Strapazen gewoͤhnt u muthvoll.
Zufolge Briefen aus Barcellona langen daselbst sah
rend Schiffe mit Emigranten von Neapel, Genua un dinien an. Es befinden sich viele Priester darunter,] den Spaniern mit großer Ehrfurcht empfangen werde
Vor einigen 50 Jahren befanden sich hier in nur 3 Laden, in welchen Musikalien und musikalische mente verkauft wurden. Zu der Zeit hatte der E noch wenig Geschmack fuͤr Musik, und der jungen Da das Fortepiano fertig zu spielen vermochten, gab e Jetzt aber giebt es der Musik⸗Handlungen in der H Englands wenigstens 300, und die feine Welt findet Opern, aber nicht mehr an Trauerspielen Geschmack.
Die Morning⸗Post kuͤndigt im Scherz an, daß Cobbett sich morgen nachmittag um 1 Uhr auf dem von Smithfield, auf einem Bratroste zu opfern geden die Bank angefangen hat, ihre Noten gegen Gold ein, Vor mehren Jahren erklaͤrte er naͤmlich bei einer Ve sammlung, die Bank wuͤrde nie wieder Gold ausgebe Volk lachte ihn aus, und Herr Cobbett ließ daher naͤchsten Nummer seines Zeitungsblattes einen Bratr bilden, mit dem Bedeuten, daß er sich auf einem Bratroste schmoren lassen wolle, wenn die Bank je Gold⸗Zahlungen mache.
Gestern hielt die Missionair⸗Societaäͤt in der von Queenstreet ihre jaͤhrliche Sitzung, und zeigte di schritte an welche die Missionairs in allen Theilen deö zur Verbreitung des Christenthumes gemacht hatten. D dagascarsche Prinz Ratafeꝛ, begleitet von seinem Dolm erschien und nahm den Stuhl des Praͤsidenten iin. Prediger Herr Roland Hill trug auf eine Dankad en Koͤnig von Madagaskar und an seinen Bru
rinzen atafee fuͤr ihr Ideten Bemkund Prinz Ratafee f hre unermuͤdeten Bemuͤhung baß der am
Befoͤrderung des Christenthumes an.
Der Prinz, dem dies durch den Dolmetsch⸗
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getheilt wurde, stand sodann auf und druͤckte in zoͤsischer Sprache, die er mit großer Fertigkeit seine Dankbarkeit fuͤr die seinem Bruder und ihm u. rene Ehre aus; der Dolmetscher theilte die einzelnen! zen der Versammlung in Englischer Sprache mit. Ein seit 18 Jahren in der Bank sich defindender tair versuchte es, durch eine falsche Vollmacht, 10,00. von der Bank zu erheben. Sein Betrug wurde entdeckt und er, nach dem Gefaͤngnisse gesandt. Vr abend versuchte er zu entkommen, indem er einen The ner Kleider mit einem Messer zerschnitten hatte u
vermittels derselben aus dem Fenster auf die Straße
ter zu lassen gedachte. Die Leine riss indessen, er wun einer bedeutenden Hoͤhe auf das Steinpflaster gesch und verwundete sich nicht allein den Kopf sondern bue einen Arm, so daß man seine Genesung bezweifelt. Vater war vor 20 Jahren Lordmayor von London. Am Dienstag Abend trug Hr. Lennard im üt darauf an daß folgende 2 Parlaments Akten zuruüͤckga werden sollten 1) diejenige, die es dem Volke verbien obrigkeitliche Bewilligung Versammlungen zu haltemn! diejenige nach welcher der Verfasser einer Schmaͤhlle den Koͤnig oder die Regierung, zum zweitenmalt befunden, aus dem Lande gesandt wird. — Sein M. wurde aber mit einer Majoritaͤt von 21 Stimmen! fen. — Hr. Searlett erhielt Erlaubnis eine Bill zu besserung der Armen⸗Gesetze (Poor- Laws) einbring duͤrfen, indem, wie er sagte, das jetzige System, nat chem der Arme auf eine Unterstuͤtzung von seinem Kit trotzen koͤnne, viele Faulenzer erzeuge, und Laster und kenheit befoͤrdere — Am Mittwoch trug Lord J. darauf an, daß den großen und volkreichen Staͤdten, bis jetzt noch nicht im Parlamente repraͤsentirt waͤrm z. B. Manchester) die Gerechtigkeit verliehen wuͤrde,! sentanten nach dem Unterhause senden zu duͤrfen. Stln schlag wurde mit einer Majoritaͤt von 31 Stimmen vert In Folge eines Paragraphen in der Sonntags⸗Zeitung, Bull, in welcher es heißt, Hr. Bennet sey von dem⸗
des Lord Praͤsidenten, wegen einer, uͤber das Betrab
Vaters geaͤußerten Meinung herausgesodert worde habe im Parlamente eine oͤffentliche Abbitte gethan, auf den Antrag des Hrn. Bennet der Drucker dieset tes erscheinen und wurde examinirt. Gestern Abend die Eigenthuͤmer und der Redakteur des John Bul falls vor der Bar des Hauses erscheinen, uͤnd der Nei erklaͤrte, daß er der Verfasser des anstoͤßig
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g Aufstandes ihm ihren
Pockt aller H
gallachen sich bereit erklaͤrt haben,
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en sey⸗Hr. Bennet trug nun darauf an, daß des Koͤniges Prokureur den Auftrag erhalte die Eigenthuͤmer, den ut und den Drucker wegen Libells anzuklagen; Rath des Marquis von Londonderry wurde indessen tsetzung der Debatte hieruͤber bis auf heute verscho⸗ Lord Hamilton machte einen Vorschlag zur Verbesse⸗ *Repraͤsentation von Schottland im Parlamente; wurde indessen verworfen. Sir Francis Burdett te eine Bittschrift von den Bewohnern des Fleckens in welcher dieselben darstellen daß der Marquis von derry nicht von ihnen, sondern durch das Einmischen oße Ansehen des Marquls von Hertford, zu ihrem Re⸗ anten erwaͤhlt worden sey. liegt jetzt in einigen Kaffeehaͤusern der Stadt eine rift an das Parlament zum Unterzeichnen, worin ge⸗ ird, das Maximum des Preises, nach welchem die des fremden Korns in England bis jetzt nur erlaubt erniedrigen. Es wird darin unter anderen angegeben, alte Durchschnittpreis nach dem fruͤheren Werthe des berechnet sey, welches zu der Zeit auf 4 Pf. St. 17 D. pr. Unze gestanden. Da jetzt dieses Metall aber so ders im Preise sey, und die in Zirkulation gesetzten
üerains auch nur nach dem Muͤnzfuße von 3 Pf. St.
10 ½ D. pr. Unze ausgepraͤgt waͤren, so staͤnden fol⸗ reise nur in Verhaͤltnis mit denselben: fuͤr Waitzen 2)9 D., fuͤr Roggen, Erbsen und Bohnen 42 Sh. 3 D., 31 Sh. 11 Den., Hafer 21 Sh. 6 D. pr. Quarter, 6 Parlament werde ersucht, diese Preise zur Einfuhr den Korns festzusetzen. enn der Koͤnig die Reise nach Irland aufgiebt, so je man versichert, V sie will aber zuvor Glasgow und Edinburg besu⸗ nd dann nach Dublin uͤberfahren. Proc Kons. 72½. 5 Proc. Navy 1038 -. urg 38. 7. 1 g ch Englischen Blaͤttern soll der beruͤchtigte Pepe, der Sohn schuhmachers aus Nancy, und einer seiner Bruͤder, Inhaber meinen Schenke zu Chesina bei Lafosse seyn. 1— einem Evglischen Veteranen⸗Bataillon dienen gegenwaͤrtig ere, deren Dienstzeit zusammen 192 Jahre betraͤgt. ruͤssel, 14. Mai. Der Professor der Kupferstecher⸗ v. Meulemeester zu Bruͤgge, wird eine Sammlung lscher Zeichnungen, durch seinen Grabstichel vervielfaͤl⸗ ‚herausgeben. Der Koͤnig hat ihm einen Vorschuß „000 Fl. und außerdem auf die Dauer von 4 Jahren, hrliche Pension von 500 Fl. bewilliget. chwerin, 14. Mai. Der juͤngste Sohn unseres ver⸗ Großherzogs, Prinz Adolph Friedrich (geb. 1785), abgegangen. 8 ; 1b 8 Meusre 8 Nachrichten lassen keinen Zweifel dar⸗ roten Jan. verstorbene Hospodar der Wal⸗ Suszzo vergiftet worden ist, weil die Urhe⸗ Plan mitgetheilt, er aber ver⸗ hatte, daran Theil zu ehmen, und sie nun befuͤrch⸗ verrathen zu werden. Man schreibt dieses Verbrechen in seinem Verwandten, dem Hospodar der Moldau, 1 Suzzo, zu. So viel ist gewis, daß dieser Fuͤrst im blicke, wo er das Panier des Aufruhres errichtete, ei⸗ rch Alter und Anhaͤnglichkeit an die Großherrliche ng gleich ehrwuͤrdigen Greis, den Bojaren Bibiea, gener Hand ermordete, weil er ihm sein Unternehmen hen hatte. 5 “ se gefluͤchtete Familie Suzzo ist in Odessa gluͤcklich an⸗
gen. 1 Serbien herrscht noch Ruhe,
Kours auf
Alexander
abiern durch Deputirte, welche diese nach Konstanti⸗ gesandt haben, und welche auf Befehl der Regierung sfecchische Patriarch in seinem Palaste hat aufnehmen ‚man weiß nicht, ob es ist, um sie vor der Wuth des hhen Poͤbels zu schuͤtzen oder um sie zu bewachen. i den letzten Tagen des Maͤrz und den ersten des sind mehre angesehene Griechen in Konstantinopel ent⸗ t, und die Erzbischoͤfe von Ephesus, Nikomedien, Chal⸗ Derkon und Heraklea auf die Folter gespannt worden. er letzten hatten den von dem Patriarchen gegen Hyp⸗ ausgesprochenen Bannfluch mit unterschrieben. Auch etropollten von Adrianopel und Salonichi sind einge⸗ worden Ueberhaupt verfaͤhrt man gegen die Griechen raͤußersten Strenge. Alle Tuͤrken sind dewaffnet, wo⸗ ine Menge Ausschweifungen und Graͤuel⸗Scenen ver⸗ werden. Kein Christ verlaͤsst mehr seine Wohnung; andel und das baare Geld ist verschwunden. aß die Tuͤrken an dem Fuͤrsten Hypsilanti einen sehr ten Gegner zu fuͤrchten haben, geht daraus hervor,
von Hypsilantis Großvater von den Tuͤrken aus sei⸗
andhause am Bosphorus weggeschleppt, mit Ketten „seiner Guͤter beraubt und hingerichtet wurde; daß ater als Fluͤchtling in der Fremde starb, und er selbst
uͤchtling sich herumtreiben mußte. Hen, durch die
Boͤrsen⸗Liste aus den Kar⸗ sollen die Moldauer die Stifter der Un⸗ besonders den Theodor Sludzier, auszuliefern, wenn
ebrigen volle Amnestie zugesichert werde.) 18 ukarest, 3. April. Der Fuͤrst Alexander Hypsilanti
Ein Schilling à 8 Gr. 4 ½ Ps. Preuß⸗
b Hamburger mitgetheilten Nachrichten zufolge,
die Koͤnigin eine Exkursion dahin
aber Hypsilanti giebt Muͤhe, diese Provinz zu einem Buͤndnisse mit Grie⸗ dzu bewegen. Aber auch die Pforte unterhandelt mit
8 *
hat aus dem Griechischen Hauptquartiere Sens⸗ an die Bewohner von Bukarest ergehen lassen, in 88 dEehee. daruͤber zu erkennen giebt, sie e erlassen haben, und sie f vrn⸗ . te, ekees M. n onstantinopel. Der Pascha von ge⸗ genwaͤrtig ein Heer von 25,000 n Saeraeln 8 121 und Macedonien ie dortigen Tuͤrken, mit den Griechen, gegen die⸗ ascha verbunden. Bei Isthmos haben die Sulioten de xsaha⸗ von Morea aufs Haupt geschlagen. Das Unternehmen der Griechen, die Festungswerke von Patrasso⸗) einzunehmen lst denselben mislungen; der Tuͤrkische Befehlshaber dieser Festungswerke, ließ nachher einen großen Theil der Stadt
Eeer
erschowa, 15. (27.) April. Konstantinopel ist noch
immer der Schauplatz der graͤßlichsten e 98
Mordthaten. Seitdem die Regierung aber dem olke die
Waffen in die Hand gegeben, kann sie dessen Wuth keine
Schranken mehr setzen, und alle moͤgliche Excesse werden von oder Doll⸗
demselben ungestraft veruͤbt. Der erste Dragoman Fuͤrst Morusi und sein Bruder sind er⸗
metscher der Pforte, drosselt worden, der dritte Bruder aber war so gluͤcklich, sich Die Schiffahrt ist noch ganz frei, nur
zu Nissil, eine Pro⸗
zufolge, haben sich
„. en fluͤchten. erlauben sich die Janitscharen, manchmal auf die 8 fahrenden Schiffe zu feuern. Leea ,9f . Neapel, 30. April. Der Revolution vom 6. Jul. v. J. waren mehr Verschwoͤrungen vorangegangen, die aber alle nicht zum Ausbruche kamen, vermuthlich weil die Zahl derer zu groß war, welche bei der Ausfuͤhrung mitwirken sollten. Jetzt ist es eine der angelegentlichsten Beschaͤftigungen der Junta, diesen Verschwoͤrungen nachzuspuͤren, um so diejeni⸗ gen Personen zu entdecken, welche am meisten gegen die vo⸗ rige Regierungs⸗Ordnung gewirkt haben. Man hat daher schon mehre Personen in Salerno, Nola und Avellino fest⸗ genommen. In diesen Staͤdten, sagt man, hatten alle jene⸗ Verschwoͤrungen ihren Ursprung, und mehr als zwanzig Ver⸗ daͤchtige sind schon hier angekommen. Da zu gleicher Zeit hier der General⸗Lieut. Arcovito und die Obersten Costa und Belella ins Gefaͤngnis gebracht worden sind, so glaubt man, daß diese Personen auch darin verwickelt seyn muͤssen. Der Oberst Costa war vor dem Ausbruche der Revolution nach Sizilien geschickt worden, weil, wie es heißt, man schon Ver⸗ dacht auf ihn geworfen hatte. Er hat sich nachher dort aus⸗ gezeichnet. — Auch den General Begani, welcher 1815 Gaeta vertheidigte, hat man vor einigen Tagen ins Gefangnis ge⸗ bracht; da er aber zeigte, daß der Koͤnig ihm nach 1815 und bis zum Julius v. J., immer eine monatliche Pension hatte zahlen lassen, und nach der Revolution selbst ihn nach Neapel berufen hatte: so hat man ihm wieder die Freiheit gegeben und ihm erlaubt in Neapel zu bleiben, bis der Kö⸗ nig uͤber diese Angelegenheit enrschieden haben wird. Der Heerfuͤhrer Baron Frimont und der hiesige Polizei⸗Minister Prinz Canosa haben sich besonders fuͤr seine Loslassung inter⸗ essirt, weil er sich durch sein freies und gerades Betragen und durch seinen Muth ihre Achtung erworben hat. . Die hiesige Regierung hat ein Anlehen von 4 Mill. Du⸗ saels kempcht. sind dabei vorzuͤglich die Haͤuser Roth⸗ ild in Paris, kermann in Genua u 2 ier 1.. nd Appelt von hier Stockholm, 11. Mai. Se. Maj. haben be 1 8 Landmesser sofort nach Tornea Feien aa begea 8e 4 4% fang Jun. eintreffen sollen, um daselbst in Gemeinschaft mit den von Russischer Seite dazu ernannten Beamten, die durch die Konven⸗ tion vom 17. Januar v. J. festgesehten Arbeiten zu beginnen, und den etwanigen Austausch einiger Laͤndereten der Graͤnzbewohner zu Sö . sehr komplizirt, und bei der rengtesten Thaͤtigkeit der Beaun 1 zwei Jahr “ ben 1 amten nicht vor zwei Jahren Seitdem der Kanal von Sodertelge eroͤffnet ist, h 8 vernement, zur Ermunterung der Sehj büinet Fee 8an esaa⸗ nen und Freiheiten zu Gunsten der hiesigen Kaufmannschaft be⸗ willigt, die jedoch dem Handelstande der uͤbrigen Staͤdte d8s Reiches nicht anpasseud seyn moͤchten. Denn es ist in dieser Woche eine große Deputation der Kaufmannschaften zu Arboga, Koͤping und Westeras hier eingetroffen, die beim Koͤnige um eine beson- dere Audienz angehalten haben, um Sr. Maj. die ehrfurcht⸗ vollen Beschwerden ihrer Kommittenten vorzutragen und Se. Maj. zu bitten, die Handels⸗Haͤuser genannter Staͤdte wieder im Besitz. derjenigen Rechte zu setzen, die ihnen durch Se. Maj. Vorfahren I“ Frenn, 9e bat p Die Hessen⸗Darmstaͤdtsche Regierung hat dem — hier dee,he Schwedischen Mirtister⸗ Restdenten 6 nmang a. M., mehre sehr interessante Anzeigen in Betreff des 2 rygger, bekannt durch seine verschiedenen Denunciationen gegen den Schwedischen Adel, zugehen lassen, so wie eine ausfüͤhrliche Rach⸗ richt uͤber das Verhalten desselben waͤhrend seines Aufenthaltes in Hethnsesr Die Papiere sind der Sache beauftragten Behoͤrdeuͤber⸗s eben. 1 1 Man nennt den bisherigen Schwedischen Gesandten am Dä⸗ nischen Hofe, Grafen Tawast, als 1e. Praͤsidenten des Kriegs⸗ Kollegiums an die Stelle des 8 Mitgliede des Staatsrathes ernannten Generals Grafen Karl von Loͤwenhfelm. Die von dem Norwegischen Storthing beauftragte Komite zur Bericht⸗Erstattung uͤber die am rten Sept. 181 9 unter Vermit⸗ telung des Koͤnigs von Großbritannten mit Daͤnemark geschlossene Konvention, wegen Liquidirung der Norwegischen Schuld⸗ hat ge⸗ genwaͤrtig vorgeschlagen, jene Konvention zu verwerfen, und die an Daͤnemark schuldigen 5Mill Thaler Hamburger Banko, in ei⸗ nem Zeitraume von 30 Jahren zu bezahlen, waͤhrend die Konven⸗ tion nur 10 Jahre zur Abtragung derselben festsetzt. Es läßt sich
*) In der Tuͤrkischen Provinz Moreg.