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sich vielfach der Wunsch aus, das Geburts⸗Fest Sr. Majestaͤt des Koͤniges, — der die Herzen Aller, durch seine letzte An⸗ wesenheit von neuem gewonnen hatte, — festlich und herzlich zu begehen.
Die Masse der Feiernden war zu groß, als daß eine Allen gemeinsame Vereinigung nedohch gewesen waͤre. — Daher theilte sich die Gesammtheit; der Geheime Regierungs⸗Rath Rehfues vereinigte den Rektor, die Dekane und den Richter der Uni⸗ versitaͤt zu einem Gastmale; die Buͤrger Bonns aßen an dem Orte ihrer gewoͤhnlichen Vereinigung; die Gesellschaft der Na⸗ tur⸗Freunde brachte bei einem frohen Male den Tag hin, und so auch hatten sich die Offiziere der Garnison, — welche fruͤh morgens schon zu einer großen Parade ausgeruͤckt war, — mehre der Koͤniglichen Beamten, einige 8 essoren und Stu⸗ denten versammelt, um dem geliebten Landesvater ein herzli ches Lebehoch zu bringen.
Diese letzte Gesellschaft hatte mit den in Godesberg angekommenen Koͤlnern die Verabredung getroffen, den Festtag durch einen Ball im Godesberger Redouten⸗Saale zu beschlie⸗ ßen, und waͤhrend die Maͤnner beim frohen Mittag⸗Male dem Koͤnige das Lebehoch und Lebelang brachten, ordneten mit zar⸗ tem Siune die versammelten Frauen in Godesberg das Fest fuͤr den Abend an. 1
Als die zur Godesberger Gesellschaft Gehoͤrigen, aus Bonn im reizenden Bade angelangt waren, erscholl die Musik und rief Alt und Jung zum frohen Tanze herbei. Eine im hiesi⸗ gen Lande hochgeehrte, durch reinen Patriotismus von Allen geliebte Frau, eroͤffnete, jetzt in ihrem 72ͤsten Jahre, den Ball; an einem solchen Tage wandelt die Freude das Alter in Ju⸗ gend. Die Familie des hochverehrten Ober⸗Praͤsidenten, Herrn Grafen zu Solms⸗Laubach erfreute die Gesellschaft mit ihrer Gegenwart, und belebte und ordnete das Ganze zur freudigsten Stimmung. Bei einbrechender Nacht prangten des herrlichen Godesberg Palast - aͤhnliche Haͤuser mit ihren langen Fenster⸗ Reihen in der geschmackvollsten Erleuchtung.
Auf dem Godesberge selbst aber, loderte aus der tausend⸗ jaͤhrigen Ruine eine hohe Flamme empor, um welche froͤhliche Menschen tanzten. Jubel⸗ und Danklieder erschollen zum stillen “ und auf einmal stieg die gewaltige Flamme hoͤher und hoͤher, und als die Lohe zu den Wolken schlug, theilte sich wie auf einen Zauber⸗Wink das Feuer, und die Berggeister der alten Ruine erstanden aus derselben, und schwebten dem entzuͤckten Auge der Zuschauer, in einem sinnig geordneten Fackel⸗Tanze voruͤber, und tausend und aber tausend feurige Punkte blitzten auf dem Gipfel und am Abhange des Berges, aus dem tiefen Dunkel des Gebuͤsches hervor, bis Alles er⸗ losch und unter dem Mantel der tiofen Mitternacht ver⸗ schwand. Die zauberhafte Ueberraschung war erfunden und ausgefuͤhrt von zarten Frauen, welche die Feier des froͤhlichen Tages damit festlich beschlossen.
Breslau. — In Kodlewe, (Militsch⸗Trachenberger Kr.) ward von der Gemeinde, mit Unterstuͤtzung des Fuͤrstl. Hatz⸗ feloschen Patrociniums, ein neues zweckmaäͤßig eingerichtetes Schulhaus erbaut. — Der Kaufmann Bauch in Groß⸗Glo⸗ gau, hat dem dasigen katholischen Gymnasium 75 Rthlr. ge⸗ sschenkt, deren Zinsen zur Anschaffung von Buͤchern fuͤr arme Schuͤler verwendet werden sollen. — Die Witwe des zu Wal⸗ denburg verstorbenen Berginspektor Schmidt, hat die dasigen Stadtarmen, jeden mit 1 Rthlr., im Gesamtbetrage mit 52
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Rthlru. Kourant beschenkt. — Der zu Militsch gestorbene pen⸗
fivnirte Hauptmann von Massow, hat der dasigen evangeli⸗ chen Kirche, rv0 Rthlr. zu einer Fundation suͤr arme Kinder egirt. 88
Frankfurt Bis zum zoten April v. J., hatte die hie⸗ sige Bibelgesellschaft 797 Bibeln ausgegeben.
Liegnitz. Den Linnen⸗Verkehr ist bluͤhend, wie in der gluͤcklichsten Zeit, um Landshut und Liebau; befriedigend in den Umgegenden von Bolkenhayn und Greifenberg; im mäͤßi⸗ gen Gange im Hirschberger Thale; noch immer stockend in der Ober⸗Lausitz. Landshut hat bedeutende Waaren⸗Mengen in das Ausland versandt, die Bleichen sind im Ganzen reichlich belegt. Starke Schach⸗Leinwand steht auf den Landmaͤrkten in belohnenden Preisen, feine Sorten gelten verhaͤltnismaͤßig weit weniger. Die Gebauersche Band⸗ in vollem Gange. — Die Maschinen⸗Garne der Albertischen Flachsspinnerei
zu Waldenburg fangen nunmehr auch im hiesigen Departe⸗ ment an, sich zu verbreiten und finden wegen ihrer Festigkeit und Gleichfoͤrmigkeit, 88 wie wegen des richtigen Maßes all⸗ gemeinen Beifall. — Der Tuchverkehr ist noch befriedigend. Die beiden Dominien und Gemeinden zu Ober und Nie⸗ der Lichtenau (Laubaner Kr.) haben ein neues zweckmaͤßig eingerichtetes massives Schulhaus aus eigenen Mitteln, und ohne anderweite Unstuͤtzung erbauet. Ohne die Fuhren und Handdienste, so wie das erfoderliche Bauholz und Steine in Anschlag zu bringen, ist ein barer Kostenaufwand von 899 60 nothwendig geworden.
Im hiesigen Reg. Bez. ertranken im v. M ufsicht, 5 Kinder und 2 fahren.
Lodersleben (QAQuerfurter Kr. Merseburger Reg.
Mehre 1275. in Doͤcklitz und Obhausen⸗Johanmnis, 88 en. am 3. Mai d. J. durch Hagelschlag gelitten hatten, sind am 2. d. M. Zn einem sehr schweren Gewitter, wiederum ver⸗
Fabrik in Schmiedeberg ist wieder
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edruckt bei Hayn.
hagelt, und viele Landwirthe haben die erwartete reichln te gaͤnzlich verloren.
Marienwerder. — Die Preise des Getraides Steigen, wozu hauptsaͤchlich der anbefohlene Ankauf ve gen fuͤr Rechnung der Staats⸗Kasse, Veranlassung ge
Muͤnster. Im Kreise Recklinghausen haben sie Schullehrer und Schulamts⸗Kandidaten zu einer Lehre ferenz⸗Anstalt vereinigt, deren Leitung der Schul⸗Komm Wiggermann zu Recklinghausen uͤbernommen hat.
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Wechsel⸗ und Geld⸗Kourse.
8 Hamburg, 10. Aug. Amsterdam k. S. 109¼ Mon. 109 pCt. zum erhoͤhten Kours noch gesucht und ser bezahlt. — London k. S. 37 Schill. 2 Den., 2 36 Schill. 11 Den., ½ Den. besser zu machen. — Parisz 26 Schill., — Bordeaux 2 Mon. 26 ⅞ Schill., 7„2 bis uͤber Kours geboten. Kopenhagen k. S. 262 pCt. Umsatz. — Breslau 6 Wochen 40 ¼½ Schill. 2 Mon. zun begehrt. — Wien in effectiv 6 Wochen 148 pCt., — in effectiv 6 Wochen 148 ½ pCt., — Augsburg 6 Woch pCt., — Frankfurt 6 Wochen 148 ¾ pCt. gefragt, und? willig zum Kours zu lassen. — St. Petersburg 2 Schill. angeboten.
Louisd'or 22 Mrk. 3 ⅝ Schill., zu lassen. — Holl. ten, neue fehlen, nominel 9 ½ pCt. — Gold al mar Schill. zu lassen. — Daͤn. Grob Kour. 126 ¾ pCt. — Grob Kour. 123 ¾ pCt. — Fein Silber 27 Mrk. 10 ¾ zu haben. — Silber in Sort. 13 L. 5 G. à 14 L. 9 Mrk. 10 Schill. — Preuß. Muͤnze 27 Mrk. 6 S lassen. — Diskonto 5 ⅞ pCt. Geld und Briefe.
Preuß. Praͤmienscheine à 184 ½ Mrk. Briefe und MNorwegische Anleihe à 5 pCt., à 76 ¼ pCt. wenj ]. Danische Auleihe, erste Abth. à 6 pCt. Zinsen die. pCt., desgl. 5 pCt. von 3000 Mrk. 80 ¾ 8 1 ½¾ pCt.; desgl. 79½. 83 pCt. wenig gemacht.
Oestr. Anleihe das Loos von 100 Fl. 104 Fl. pr. 107 107 ⅞ Fl. pr. ult. Derc. wenig gemacht eenh I rlghE. 9.9 9 E11““ ““ Hn sIr e .
Berlin, 3. Aug. Landfrachtsaͤtze in Preuß. Ko welchen, nach Angabe der Schaffner, verladen worden. Zentner nach Brannsberg 7 Rthlr.; Danzig 5 Rthlr.; berg 7 Rthlr.; Marienwerder 7 Rthlr.; Muͤnster 4
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Dinst. 14. August: Jeannot und Kolin, Singspi⸗ „mine, die Deposition der im Laufe des Jahres 1820 ein⸗ gelbseten Staats⸗Schulden⸗Documente erfolgen. Da
Abtheilungen, nach dem Franz. des Etienne, von Khe⸗ Musik von Nikolo Isounard. Hierauf: Das schlechtben Mädchen (La fille mal gardée), pantomimisches Bal 2 Abtheilungen, von d'Auberval.
Mittw., 15. Aug. Das oͤffentliche Geheimnis, Lus 3 Abtheilungen, von Lembert.
Wegen eingetretener Hindernisse kann das Trau Stella, an diesem Tage nicht gegeben werden.
Freit., 1z. August. In Potsdam. Das oͤffentlich heimnis, Lustsp. in 3 Abtheilungen, nach Calderon und von Lembert. Hierauf Pas de deux, von Mlle. Lequin
kad. Hoguet, gebornen Vestris. Pas de deux von Mlle.9 und Hr. Hoguet. Pas seul, von Mlle. Lamperi. Finale.
e Meteorologische Beobachtungen, 1 Barometer. Therm. Wind. Witterul
10. Aug. A. 270 97⸗— 71130 † S. W. strübe. 8 11. Aug. F. 27010/— % 1404 W. ege. 8. 4 1 M. 27010—1180 + . wolkigt, Sonn
A. 27010 8/,7140 + W. Mondschein, angenehn 25. Aug. F. 270127 8/7⁄135 °% N. W. Sonnenschein, wolkig “ 4
M. 27011q 91180 +† wolk., Sonnensch., warn A. 282—7- 14+† gondschein, angenehn. F. 280— — [130 trübe, Mondblicke.
M. 283°— 4 115 ½2 +† wolkigt, Wind. 1
24 And v11I1“n X“ 1,n Dem vorigen Stuͤcke d. Z. sollte die Bekanntmachne Hauptverwaltung der Staatsschulden vom 25. Jul. d. gerichtliche Niederlegung der von derselben, i. J. 1820, s Amortisations⸗Fond eingeloͤsten Staats⸗Schuld⸗Verschreit, betreffend, beigefuͤgt werden. Dies ist, aus Versehen dere kerei, außer Acht gelassen worden, und daher wird gal Bekanntmachung mit vorliegendem Stuͤcke, nachtraͤglich geehen m ensehmne . EEEEE“
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„vLaufe des Jahres 1820 eingeloͤseten Staats⸗Schulde „Verschreibungen und deren oͤffentlicher Bekanntmachung „nach Numern und Buchstaben, schon vor der Rech⸗
„nungslegung verfahren werden koͤnne.“ —
„In dem, zu dem erwaͤhnten Zwecke auf heute
„ongesetzten Depositions⸗Termine, gestellten sich6t. „1) Namens der Koͤnigl. Haupt⸗Verwaltung der Staats⸗
„Schulden, deren, laut Schreibens vom 10ten Juni c.,
„ bevollmaͤchtigte Mitglieder:
„a) der Koͤnigl. Stadtgerichts⸗Director Herr Beelitz,
der Chef des hiesigen Handlungshauses: Gebruͤder 5 „Schickler, Herr David Schickler.“ 3
Namens des hiesigen Magistrats, die durch die pro⸗ „ducirte Vollmacht vom 27sten Juni d. J. bevoll⸗ „maͤchtigten Mitglieder: .
„a) der Buͤrgermeister Herr von Baͤrensprung,
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„b) der Stadtrath Herr Barthelem y, „c) der Stadtrath Herr Hollmann.“ „3) Als Zeugen bei der Verhandlung, die De 8 „der Aeltesten der Kaufmannschaft: k„a) der Banquier Herr Schultze, 8 „b) der Banquier Herr Pietsch,"“.. „Die ad r. gedachten Deputirten der Koͤnigl. „ Haupt⸗Verwaltung der Staats⸗Schulden uͤberlieferten „ die, in den anliegenden Verzeichnissen aufgefuͤhrten:
h’ „¹) 3143 Stuͤck Staats⸗Schuld⸗Scheine, zum Ge⸗
ts⸗Schulden⸗Documente, am 28sten v. M. auf⸗ mmene Verhandlung, welche (nebst den darin
Magistrats auf den Buͤrgermeister, Regierungs⸗
von Baͤrensprung und die Stadtraͤthe thelemy und Hollmann, vom 27sten v. M.) ich also lautet:
Verhandelt im Deposital⸗Zimmer des Koͤnigl. Kam⸗ mergerichts, Berlin den 28sten Juni 1821.“ urch die Verordnung vom 17ten Januar 1820, wegen der kuͤnftigen Behandlung des gesammten Staats⸗ Schulden⸗Wesens, ist bestimmt worden, daß bis zum künftigen Zusammentreten der reichsstaͤndischen Ver⸗ sammlungen, eine Deputation des hiesigen Magistrats mit der, durch die gedachte Verordnung eingefuͤhrten Königl. Staats⸗Schulden⸗Verwaltungs Behoͤrde, die, nach Maaßgabe eben dieses Gesetzes eingeldseten Staats⸗Schulden⸗Documente, alljaͤhrlich nach erfolg⸗ tem Rechnungs⸗Schlusse in gemeinschaftlichen Verschluß nehmen, und fuͤr deren abgesonderte und sichere Auf⸗ bewahrung bei dem Depositorio des Kammergerichts Sorge tragen solle. Am 3ten Junius 1820 hat die Deposition der in dieser Art im Laufe des Jahres 1819 eingeloͤseten Staats⸗Schulden⸗Documente statt gefunden, und nach der Verfuͤgung vom 18ten Juni d. J. soll in gleicher Art, in dem heute angesetzten Ter⸗
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„sammt⸗Betrage von — vyschreibe: 16 FFine Million Neun mal Hundert Neun vund Zwanzig Tausend Neun Hundert „Drei und Dreißig Thaler, Acht Groschen.“
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jedoch die Rechnungslegung, welche, nach der gedach- ten Verordnung, der Deposition vorangehen soll, diesmal, durch die neue Einrichtung des Staats⸗
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h v2) 10 Stuͤck alte Churmaͤrksche Landschafts⸗-Ob „ tionen, zum Gesammt⸗Betrage von b 34,714 Rthl. 6 Gr. 10 Pf.
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den Provinzial⸗Kassen aufgehalten worden ist; so „ haben des Koͤnigs Majestaͤt, durch die Allerhoͤchste
Kabinetsordre vom 26sten Mai 1821, nachstehenden
woͤrtlichen Inhalts: „Nach Meiner Verordnung vom 17ten Januar 1820, „Gesetzjammlung Nr. 577., sollen die von der Haupt⸗ Verwaltung der Staats⸗Schulden, aus den ihr, „zur Tilgung der Staats⸗Schuld angewiesenen Mmortisations⸗Fonds, eingeldseten Staats⸗Schul⸗
„den⸗Documente, alljaͤhrlich, jedoch erst nach erfolg⸗ „ter Rechnungslegung, 6 5 des Kammergerichts niedergelegt werden.“ 4 . der Rechnungs⸗Abschluß fuͤr das „Jahr 1820, durch die Abrechnung mit den Regie⸗ „rungs⸗Hauptkassen, wegen der, zur Staats⸗Schul⸗ „den⸗Tilgungs⸗Kasse zu zahlenden Revenuͤen der „Domainen und Forsten, so wie, wegen der aus „dem Verkaufe der Domainen geloseten Gelder, auf
„gehalten wird;
so will Ich, auf den Antrag der „Haupt⸗Verwaltung der Staats⸗Schulden, hiermit „genehmigen, daß schon gegenwaͤrtig — vor der „Rechnungslegung — mit dieser Deposition und der oͤffentlichen Bekanntmachung aller, im Laufe des „Jahres 1820 eingeloͤseten Documente nach Numern und Lettern, verfahren werde.“ „Berlin, den 26sten Mai 1821.“
Friedrich Wilhelm.
„ineclusive chreibe: 1
Dreißig Tausend Sieben
„dert Vierzehn Thaler, Sechs G
„Zehn Pfennige, “ 1
A“ „inclusive Zehn Tausend Sieben Hundert „Vierzehn Thaler, Sechs Groschen, Zehn )) a. 19 Stuͤck Obligationen aus der Anleihe bei „Lindenkampf und Olfers in Muͤnster, zum „Gesammt⸗Betrage von 7,371 Rtl. 10 Gr. 3 Pf.
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„Sieben Tausend Drei Hundert Ein und n Groschen, Drei
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„Siebenzig Thaler, Zeh Eine Schuld⸗V ibung zum Betrage von IIA“ 8
KFuͤnf Tausend Thaler.“ 8 „0 58 Stuͤck Domainen⸗Pfandbriefe, zum Gesam
„Betrage von 58000 Rthl.
„ Acht und Funfzig Tausen
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