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emahlin, durch den Minister Baron Pasquier, dem Koͤ⸗ Prinzen und Prinzessinnen
Gestern wurden Se. von Daͤnemark und dessen der auswaͤrtigen Angelegenheiten, nige und hernach den Koͤnigl.
vorgestellt. b Pe K Jakak, vormaliger Spanischer Marine Minister, ist auf seiner Reise hieher, in die Quarantaine⸗ Anstalt zu Béhobie eingetroffen.
In einem Gehoͤlze bei Senoncourt entdeckten spielende
Kinder, in dem Gipfel eines Baumes einen Mordapparat. Bei naͤherer Untersuchung ergab sich, daß eine mit mehren Kugeln geladene Pistole nach dem Wege gerichtet war, den der orstaufseher gewoͤhnlich zu nehmen pflegte; eine angelegte chnur sollte dem Ungluͤcklichen den Weg sperren und zugleich seinem Leben ein Ende der F , ist zum Tode verurtheilt und das Erkenntnis bestaͤtigt worden. Der — „Hof und mehre Koͤnigl. Gerichts⸗Hoͤfe, sind jetzt mit der wichtigen Frage uͤber die Schulden der Emi⸗ grirten, vor der Konsiskation ihrer Guͤter beschaͤftigt. — Am 13. abends ward eine andaͤchtige Versammlung in der Kirche St. Etienne du Mont, bei der auch der Erzbischof von Paris zugegen war, in dem Augenblicke der Seegen⸗Erthei⸗ lung, ploͤtzlich durch einen heftigen Knall gestoͤrt; an einer au⸗ ßeren Seite der Kirche fand man die Truͤmmer eines Kaͤstchens das ungefaͤhr EA enthalten haben konnte. och ist der Thaͤter nicht entdeckt. “ 1 8-g NarZeha- de Camp, Graf de Goulaine, ist mit To⸗ de abgegangen. Wol keine Familie Frankreichs hat eines so ausgezeichneten Wappenschildes sich zu ruͤhmen, als das Haus de Goulaine. Matthieu de Goulaine hatte zu Rom, als alleini⸗ ger Schiedmann, den Traktat zwischen Philipp August und Richard Loͤwenherz, fuͤr die Garantie ihrer Staaten waͤhrend des Kreuzzuges, abgefaßt. Beide Koͤnige waren so sehr damit zufrieden, daß sie dem Grafen, als einzige Belohnung die er anzunehmen sich nicht weigerte, ihre vereinigten Wappen gaben. Abailard verfertigte dazu die Devise. Von der ganzen Fami⸗ lie dieses durch die Revolutions⸗Kriege geschmolzenen Hauses ist nur noch dieser Marquis de Goulaine uͤbrig. 6 Der Sohn des reichen Pferde⸗Haͤndlers Rada hatte sich vor einigen Wochen mit einem Garde⸗Officier geschlagen, und ihn in den Arm gestochen. Seitdem lebten sie wieder als guͤte Freunde; aber der Gegner versprach sich Rache. Eines Abends begegnen sie einander. Rada gruͤßt freundlich und mit Haͤnde⸗ Druck. Der Gardist sindet den Druck zu derb, und geht vom Schelten zur Foderung. Der Officier behauptete, daß er der Beleidigte sey, und daß ihm die Wahl der Waffen gebuͤhre; er bestimmte Pistolen. Rada war kein eben so guter Schuͤtze als Fechter. Sein Gegner schoß ihn mitten durch die Brust. In welchem Zeitalter, in welchem Staate, mit welchen Reli⸗ gions⸗Grundsaͤtzen, unter. welchen Gesetzen leben wir? fragt sich mit begruͤndeter Wehmuth der Menschen⸗Freund, der Staatsbuͤrger, der Christ, der unter dem Zepter des besten Koͤniges, mit Menschen⸗Leben solchen Greuel ungestraft begehen sieht. Haben die Stellvertreter der hoͤchsten Gewalt nur eine Ahnung von wahrer Ehre, wenn sie, um die sogenannte Ehre aufrecht zu erhalten, solche Duelle, solchen offenbaren Todschlag ungeruͤgt hingehen lassen? haben sie keine Verantwortung vor Gott und ihrer Mitwelt?
Der beruͤhmte teutsche Gewand⸗Schneider Staub, liefert den Beweis, daß auch Auslaͤnder hier ihr Gluͤck machen eoͤn⸗ Er hat so eben in der Rue Provence das Hotel gekauft und mit seines Fleißes Frucht bezahlt, welches ehedem der Koͤnigl. Saͤchsische Gesandte, Graf von Einsiedel bewohnte, und wofuͤr dieser 36,000 Fr. jaͤhrlicher Miethe zahlte.
Die Nachricht, daß Mad. Catalani sich ein Landgut ge⸗
kauft habe, ist ungegruͤndet.
— Es ist eine auffallende Erscheinung, daß seit 14 Tagen die Sitzung der Söhllterteh hmmer eröͤffnet, und daß man noch nicht so weit ge⸗ kommen ist, sie zu konstituiren, d. h. ihr die gesetzliche Form zu geben, ohne welche sie nichts ist, als eine Versammlung von Pri⸗ vat⸗Personen. Der Grund dieses sonderbaren Zustandes liegt darin, daß noch nicht die Mehrheit der Deputirten (das ist wenigstens Einer mehr, als die Haͤlfte) in Paris eingetroffen ist. Aber diese Lauigkeit in Erfuͤllung einer so heiligen Pflicht, was beweist sie anders, als die Gleichgiltigkeit der Abgeordneten der Nation fuͤr die repraͤsentative Verfassung, so wie die Saumseligkeit, mit wel⸗ cher die Buͤrger, welche das Wahlrecht ausuͤben, sich bei den Wah⸗ len einsinden, die Gleichgiltigkeit der Nation selbst beweist⸗ Wie weit diese geht, davon kann sich Jeder uͤberzeugen, welcher die Provinzen Frankreichs durchreist. Man spricht nur mit Wider⸗ willen von berathschlagenden Versammlungen. Freilich hat man diese seit 30 Jahren in allen Formen gesehen, und keine hat den Hoffnungen der Gutgesinnten entsprochen. Alle wurden von Lei⸗ denschaften, Parthei⸗Geist und Eigennutz geleitet.
Das Fegern der Deputirten hat aber noch einen andern Grund. an behauptet, daß die Minister die Absicht haben, die Sitzung des Jahres 2821 aufzuheben, sohald das Budget ange⸗ nommen seyn wird, und hierauf, nach einer ganz kurzen Frist⸗ 5. B. im Mäaͤrz oder April) die Sitzung des Jahres 2822 erdoͤffnen zu lassen, damit diese das Budget von 1823 genehmige. Hiedurch wüͤrde die Nothwendigkeit verschwinden, den Ministern allemal fuͤr die ersten sechs Monate des Jahres, provisorifch die Auflagen des verflossenen Jahres zu bewilligen, damit kein Stillstand entstehe; eine Nothwendigkeit, welche mancherlei Unannehmlichkeiten herbei⸗ führt. Aber eine Folge dieses Planes ware, daß das Fuͤnftel der Deputirten, welches nach der Sitzung von 182r auszutreten hat/ sogleich nach Vollendung des Budgets und einiger anderen drin⸗
enden Gesetze, ausgeschlossen wuͤrde, um dem fuͤr 1822 zu erwaͤh enden Funftel Platz zu machen. Um dies zu hindern, zaudern jene Abgeordnete, damit die Minister genoͤthigt werden, wieder um ein Provisorium anzuhalten. Ist einmal dieses verwilligt, so
der Prinz Christian Friedrich ist kein
tet, daß
der Kirchthurm ein;
ihr anstaͤndiges Benehmen ungetheilten Beifall ein.
8Zööö“*“ ““ Grund mehr vorhanden, die Diskussion des Budgetz, wie 1821 geschah, bis in den Junius auszudehnen. Man erwartete begierig, welche Rolle Hr. Villele spielen n und in dieser Ruͤcksicht war man schon darauf gespannt, m latz er in dem Saale einnehmen wuͤrde. Er sette sich an ußerste Ende der rechten Seite, von wo aus er seit 2816 bis 19. royalistische Opposition dirigirt hat. Da man aber gewiß 1 will, daß er dem Herzoge v. Richelieu versprochen hat, das nisterium, uͤber dessen royalistische Gesinnung kein Zweifel! tet, obgleich die Royalisten, und namentlich Hr. Villele keinen mit allen Schritten desselben zufrieden sind, zu unterstuͤtzen; son also die aͤußerste Rechte, auf welcher 1821 der Graf Vaublance,⸗ neral Donadien, de la Bourdonnaye, Dudon u. a ein« strengere royalistische Opposttion gebildet hatten, sich entwehe der Villeleschen Partet vereinigen, oder eine andere Stel, Saale einnehmen muͤssen, in so fern sie beisammen sitzen Diese Partei will sich uͤbrigens bei den letzten Wahlen heng haben, daß die ministerielle Partei (oder die gemaͤßigteste a. den 3 royalistischen Parteien, in den Departements sehr se ist und im Grunde keine Partei ausmacht, so daß alle Jma⸗ geringere Zahl ministerieller Abgeordneten erwaͤhlt werden m Ueber die Absicht der vorjaͤhrigen Extreme droite, oder svassstschen Partei, herrscht noch eine andere Meinung. Partei ist naͤmlich den Grundsaͤtzen der Freiheit keinesneg abhold, als man sie verschrien hat; nur will sie, daß eim Koͤnigliche Praͤrogative ihr das Gleichgewicht halte. Nußf chert man, sie werde dieses Jahr ihre freisinnigen Grundse aussprechen, und auf diese Art eine zugleich streng roye und liberale Partei dilden, an welche viele Abgeordneg anschließen moͤchten. Hiedurch glaubt sie, das Ministerium legenheit setzen zu koͤnnen, und es wenigsten zu zwingen, eigentliche Meinung auszusprechen. 1 Dem Großstegel⸗Bewahrer steben zwei harte Kaͤmpfe Die ihm vom Koͤnige verwilligte Dotation von 20,000 8. Revenuͤen, wird stark angegriffen werden. Zwar ist sie au Civil⸗Liste geflossen, und uͤber diese hat niemand zu verfuͤgan der Koͤnig; ader man weiß, daß die Civil Liste verschuldet ig daß namentlich noch mehrere Gläubiger unbezahlt sind Ludwig XVIII., waͤhrend seines Aufenthaltes im Auslande, vorgeschossen haben. Es ist also zu erwarten, daß beide Pa aus verschiedenen Beweggruͤnden, jene Schenkung tadeln w. Der zweite Angriff betrifft den General Bertrand. Allen nuͤnftige billigen, daß der . ihn in der Amnestie bo hat; allein dies haͤtte, sagen Viele, auf einem anderen Wa schehen muͤssen, als geschehen ist. Der General konnte von nige beg nadigtwerden. Statt dessen hat der Groß⸗Siegel⸗Beme das Urtheil, welches gegen ihn ausgesprochen war, aufgene dies konnte aber, da Bertrand in contumaciam verurtheilt nur durch einen zweiten richterlichen Spruch geschehen. 6 jedoch zu hoffen, daß die rechte Seite, diese Diskussion, die i angenehmen Eroͤörterungen fuͤhren koͤnnte, fallen lassen werze VLondon, 17. Nov. Die Maßregeln der Portugis. u. 8. Kortes gegen die Einfuͤhrung fremder Waaren haben den Haf der bei gemaͤßigten Abgaben in den Haͤnden der Ehr gewesen waͤre, in die Haͤnde von Schmugglern und Todts gern gebracht. Die Angabe: „Ich biu ein Kontreband (Vo loy b leeren, sondern zum Schutze von Seiten der Mittelkla Wir hoffen, die Handels⸗Beschraͤnkungen im Auslande we uns die Augen uͤber die Folgen der unsrigen oͤffne ist, daß wir die wirksamste Ursache der immer steigenden armung unter uns, in den Schranken suchen muͤssen, wir der Einfuhr des fremden Kornes entgegensetzen. Die Raͤubereien in Irland werden immer ernsth Die Buͤndler leisten einen schweren Eid, und wenn der das Loos zu einer Mordthat bestimmt, sich weigert, sie z bringen, so faͤllt er selbst augenblicklich als Opfer. Die Wuth verwandelt sich sogar in Blutrache. Neulich erhiell Herr Royse eine Todes⸗Androhung, wenn er nicht augenb lich seine liebenswuͤrdige junge Gattin aus seinem Hanse ferne. Der Haß gegen diese gruͤndet sich blos darauf, d die Tochter des ehemaligen Intendanten Lord Courtenahf Gegen die Beibehaltung der Gasbeleuchtung schei ein großes Hindernis zu erheben. Man hat naͤmlich h das Wasser aus den Gasfabriken solche sch daß es an den Stellen, wo es sich m die Fische toͤdtet und das Flußwasser
ja in Orford haben sich Faͤlle ereignet, wo junge Leute, die sich im Flusse g. beim Heraustreten starben. 1 Zum Andenken an die Siege unserer Truppen in op lassen die Damen Londons, im St. James Park, der Wache gegenuͤber, aus den in Spanien eroberten Kah gegossen, eine Kopie des in Rom auf dem Monte Cavmnh henden Gladiators, 6600 Pfd. schwer, auf einem 12 Fuß Piedestal von Aberdeen⸗Granit, in kurzem aufstellen. Die Preise verschiedener Lebensmittel halten in — mit den gegenwaͤrtigen in Teutschland ziemlich gleichenen Zu Aberdeen stuͤrzte neulich, waͤhrend des Gottesdee⸗ zum Gluͤck fiel er seitwaͤrts, und
8
Theile enthaͤlt, Flusse vereinigt, Nachbarn ungenießbar macht;
auf die Kirche selbst.
Madame Christophe, die „geene ihr Betragen hier allgemein; ihre Toͤchter, deren Tein⸗ - Aethiopischen Ursprung nicht verleugnen kann, sind geg- terrichtet, sprechen Englisch und Franzoͤsisch, und ernten
Ex⸗Koͤnigin, gefaͤllt
1 moͤgen dieser Familie besteht in dem mitgebrachten sehr tenden Juwelen⸗Schmucke, und in ihrer, in der Pfs terbury liegenden Besitzung, die 9000 Pfd. werth sepa⸗ Zu Hapti ist kuͤrzlich ein mit Genever beladener Sc der von Philadelphia kam, konfiscirt worden, weil gller wein nach dem dortigen Gesetzen den Gifte gleich ang wird. “
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una contrabandista) ist ein Paß, nicht zu den
oͤffnen;
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SIv N k.In 728 Fe s6 „ agg
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ee““ Mumerlse 89 4 8 . 8— 8 1 8 8 1 Bruͤssel, 12. Nov. Die Ausfuhr ungewaschener Wolle das Zollamt zu Boisbourdon in ist noch auf re 12 Monate vom 5. v. M. an erlaubt. Aus dem Haag 14. Okt. Auch die erste Kammer der eral⸗Staaten hat nunmehr den Gesetz⸗Entwurf zur Er⸗ ig der Grund⸗, Mobliar⸗ und Fenstersteuer i. J. 1822 ge⸗ iget. Pamberg. Dem Fuͤrsten Hohenlohe wurden vom hiesi⸗ Magistrate, als Polizei⸗Behoͤrde, die oͤffentlich bekannt rdenen Weisungen und Strafbefehle gegeben; auch von en des Generalvikariats des Bisthumes Bamberg erhielt er ferneres Vornehmen seiner sogenannten Wunderkuren wie⸗ lte, nachdruͤckliche Abmahnungen Beiden Behoͤrden zu leisten, versprach er mit Wort und Unterschrift; man also berechtigt, dem Ende des auf Taͤuschung berechneten derkrames entgegen zu sehen. Aber noch wird der Unfug esezt, nur nicht mehr auf offener Straße wie zuvor. Taͤg⸗ henahe langen jetzt wieder aus fernen Gegeuden, Heilungs⸗ Nidaten hier an und kehren so lahm, so blind, taub u. stumm, ie kamen, auch wieder zuruͤck, nur aͤrmer, und in jeder cht ungluͤcklicher. 1 In der ergreifenden Rede, welche der Buͤrgermei⸗
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von Hornthal am 14. Nov., bei der Uebergabe seines es an seinen Nachfolger hielt, sagte er, als er diesem am usse das Brustbild des Koͤniges umhaͤngte; „Nehmen Sie
t das Brustbild unseres erhabenen Koͤniges, in Golde ge⸗ ‚an einer goldenen Kette hangend. Nach dem Gesetze ha⸗ die, bei Feierlichkeiten u. s. w., es zu tragen das Recht. der einen Seite des Koͤniges Brustbild, auf der anderen Wayypen der Stadt! Zwischen beiden nur reines Gold, Falsch, ohne Schlacken! Wo zwischen dem Buͤrger⸗ und s⸗Wohl, und der edlen Brust eines geliebten Koͤniges, Fal⸗ „Schlackenartiges sich nicht einmischt, da ist rein vaͤter⸗ Wille, da ist Recht, Huld, Gluͤck und Gedeihen. Dresden, 17. Nov. Des Koͤniges Maj. haben Sr. Koͤnigl. eit dem Prinzen Friedrich August, bei den Sitzungen und athungen des Geheimen Rathes, ein Stimmrecht beigelegt. Frankfurt, 20. Nov. Die Papiere sind neuerdings
Vortheile der Agioteurs, fortwaͤhrend gestiegen. Dies
auch der einzige Geschaͤftzweig, in welchem etwas ge⸗ wuͤrde. Alte Handlungen, die ihre Hauptgeschaͤfte enachbarten teutschen Staaten machten, haben sich die Erschwerungen, die ihnen die vielen Mauten ll in den Weg legen, gemuͤßiget gesehen, den groͤßten ihres Verkehres aufzugeben. Bessere Geschaͤfte machen en, bei dem schlechten Herbste, unsere reichen Weinhaͤndler, Kapital bei Misjahren im Keller waͤchst. Ein Stuͤckfaß annisberger von 1811 wurde neulich hier fuͤr 14,000 Fl. (à 14 verkauft. — Der nunmehr zwischen der Stadt Frankfurt dem Fuͤrstenhause Taxis abgeschlossene Postvertrag wird, es, naͤchstens die Sanktion erhalten. Der Fuͤrst soll hie⸗ och einige Jahre Kanon an die Stadt nachzuzahlen ha⸗ — Na⸗ch dem erfreulichen Beispiele Preußens werden, an, die Schnell⸗Posten auch auf einigen benachbarten outen Anwendung finden. Diese Speditionsweise wird leine, aber fuͤr das Publikum hoͤchst wohlthaͤtige Revo⸗ im Postwesen bewirken, und erst dann allgemeiner ein⸗ d auf das oͤffentliche Beste werden, wenn uͤberall in den Laͤndern solche Chausseen angelegt sind, als in Suͤd⸗ chland, Frankreich und England. G Pon den Bevollmaͤchtigten der gemischten teutschen Ar⸗ Norps sind, um die innere Einrichtung der Korps, der Di⸗ en und der Brigaden zu besorgen, die vom 8. und 9. e⸗Korps gegenwartig hier, die vom 10. in Altona versam⸗
—
Annover. Vom engeren Ausschusse der Staͤnde des Herzog⸗
es Braunschweig u. des Fuͤrstenthumes Blankenburg, ward
Naj. dem Koͤnige, waͤhrend Ihres Aufenthaltes hieselbst, eine
sse uͤbergeben, in welcher Hoͤchstdenenselben fuͤr die, waͤh⸗
der Minderjahrigkeit ihres Landesfüͤrsten, ihnen gewordene hte und milde Regierung,
und fuͤr die ihnen ertheilte eb⸗Verfassung, unter dem aufrichtigen Bedauern, Se. nicht in Braunschweigs Mauern begruͤßen zu koͤnnen, isgefuͤhlteste Dank abgestattet wird. assel. Mit dem 1. Jan. k. J. treten saͤmmtliche Ober⸗ ntergerichte, so wie saͤmmtliche Ober⸗ und Unter⸗Behoͤrden nneren Landes⸗Verwaltung, in ihren neuen, durch die dnungen vom 29. Jun. und vom 30. Aug. d. J. vor⸗ eneten Geschaͤft⸗Kreis ein. Rudolstadt. Am 5. Nov. wurde un
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sere verehrteste re⸗
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vom 27 sten November 1821. 2
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Amalia August entbunden, welchem am 6. Noy sers Durchlauchtigsten Fuͤrsten, in der
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Fuͤrstin Kaiserl. Hoh., von hier zu
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und der Kapellmeister Hummel. bis 14ten November fanden hier zwischen
Vom noten
Sachsen
„Weimar und den Fuͤrstl.
Heute fruͤh
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ee . uniemzeamn 1 eee.*.*; 2½ Eh mf 5 pvan huufgsn Hnt, n Iess “ i e *) von einem Prinzen „ am Geburts⸗Tage un⸗ heiligen Taufe der Name
sind Se. Koͤnigl. Hoh. au Gemalin der ch.
einen Besuche nach Peters⸗
zum Fruͤhjahre dort verweilen. en des Grafen und der r Hoͤchsten Herrschaften Bielke, die Kammerherrn die Graͤfinnen von Fritsch und Leibarzt Dr. Schwabe
Schwarzburgschen Haͤusern
durch Bevollmaͤchtigte, wegen Stellung des Bundes⸗Kontin⸗ gents, Konferenzen statt. Man soll in den Plaͤnen zur Forma⸗
tion der, gemeinschaftlich mit de sern, zu errichtenden Brigade weit vorgeruͤckt seyn,
den schwierigen
Punkt wegen
n Herzoglich Anhaltischen Haͤu⸗ ver Nabaierie und Arricerie er Kavalerie und Artillerie der Erledigung nahe gebracht haben. 2
Venedig, 10. Nov. Das Oestreichsche Schiff, welches vor
kurzem bei Chios von einem Tuͤrkischen widerrechtli men worden war, hat bereits von der Tuͤrkischen
die vogstaͤndißste Gnugthuung und Entschaͤdigung erhalten. 7
Neapel, 2
Nov.
eapel, Die Stadt Turin h den Festlichkeiten des Einzuges Sr. Maje stimmten Betrag, zwoͤlf Tausend Brote theilt. — Des Koͤni wieder hergestellt,
podimonte und Villa Floridiana besucht. —
Kuͤnste und Gewerbe sind aufgehoben, tionen sollen fernerhin bestehen, deren ligion und christlichen Milde beschr II Cicerone di
unter dem Titel:
genom⸗ Regierung
at fuͤr den, zu staͤt des Koͤniges be⸗ Brote unter die Armen ver⸗ ges Beider Sizilien Maj. sind vollkommen und haben die Koͤniglichen Lustschloͤsser Ca⸗ Die Korporationen der⸗ und nur diejenigen Korpora⸗ Zwecke sich auf Werke der Re⸗ aͤnken. — Dr. Romeo hat
Napoli, ein, jedem Frem⸗
den, der die Sehenswuͤrdigkeiten unserer Stadt kennen lernen
will, unentbehrliches Werk herausgegeben. Aalborg, 19. Nov. Der P unlaͤngst eine Trauer⸗Rede uͤbe
Stifts⸗Probst in Druck heraus. Es
daß diese Rede ein woͤrtlicher Nach che vor vielen Jahren der Probst Gutfe
edlen Birkner zu
Ehren verfaßte.
jetzt in den oͤffentlichen Blaͤttern
seinen Studententagen, Gutfelds uͤber Birkner so ganz auswendig geler als er die seinige uͤber den Stiftspropst anders meinte, als daß es seine eigenen Gedanken
Die Koͤnigl
8c, heißt en, fuͤr den ungluͤckli Vater, ein ehrwuͤrdiger Prediger in Fuͤhnen uͤberlegten Schritte des So 2
Stockholm,
ich Daͤnische
13. Nov.
rediger Brygmann in Aarhus gab rden unlaͤngst daselbst verblichenen ward ihm oͤffentlich dargethan, druck derjenigen sey, wel⸗ [d in Kopenhagen, dem
Der Prediger entschuldigt sich
damit,
Universitaͤts⸗Direktion chen Ciod verwenden.
daß er vormals
in
bei Deklamations⸗Uebungen, die Rede ut habe, daß er,
niederschrieb, nicht
seyen.
wird Sein Fuͤhr ist uͤber die un⸗ hnes mit tiefem Grame erfuͤllt. Der Koͤnig hat, durch einen Ad⸗
jutanten des Kriegs⸗ Kollegiums, Sr. Maj. dem Kaiser von Russland, zwei Exemplare von jeder Schwedischen Soldaten⸗ und Reiter⸗Uniform, uͤberreichen lassen.
Warschau,
19. Rov.
Alle Eltern und Vormuͤnder, de⸗
ren Kinder und Pfleg⸗Befohlne, oͤffentliche Schulen besuchen sind von der Behoͤrde auf das kuͤrzlich erschienene neue ee. ment aufmerksam gemacht worden.
Auf der diesjaͤhrigen Allerheiligen⸗Messe
ders viel Posener Kaufleute ein. Im Januar k. J. kommt hier, vom Dichter Godebski, ein Damen⸗Taschenbuch unter dem Titel Flora, in Polnischer Sprache heraus. Es ist dieses das erste in dieser Art hier er⸗
scheinende Werk.
Krakau. Johann III.
fanden sich beson⸗
oͤnig von Polen, hat am 19.
Jul. 1685 einem gewissen Johann Georg Kreczyt, einem ge⸗ bornen Schlesier, der in der Artillerie unter dem General Kacki
diente,
fuͤr bewiesene Tapferkeit das Adelsdiplom ertheilt.
Vielleicht leben in Schlesien oder anderwaͤrts Abkoͤmmlinge dle⸗
ses Kreczyck, denen an der Wiedererlangung dieses noch
vor⸗
handenen Dokuments gelegen seyn koͤnnte. Wenn diese sich in postfreien Briefen an die Redaktion der Zeitschrift „die Bie⸗
ne“ in Krakau wenden, so ist diese ihnen naͤhere Auskunft zu geben bereit. 8 St. Petersburg, 6. Nov. Der Chef des zͤsten In⸗
) Schwester
des Herzoges von
1“
Anhalt
Dessan; geb. 2793.
11616“