1821 / 144 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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chhaͤndler Ponthieu will man ein W unter dem amis suicide im Beschlag genommen haben. London, 20. Nov. Als sich der Koͤnig an Bord seiner Yacht unfern Howth befand, gab er, indem gerade sein Ge⸗ bdurtstag war, jedem Officier eine goldene und jedem Matrosen eine silberne Medaille. Die Tunesische Flotte soll bei Tunis, in einem Sturme Zaͤnzlich vernichtet worden, und dabei 2000 Menschen ums Leben gekommen seyn. An die Stelle des verstorbenen Sir W. Noung ist Sir J. Saumarez, zum Vice⸗ Admiral von England ernannt worden, und der Graf von Nor⸗ thesk, der 3te im Kommando in der Schlacht bei Trafalgar, hat den Rang eines Kontre⸗Admirals von England erhalten. Nach Napoleons Tode ist der Verkehr der fremden Schiffe mit St. Helena, unter den naͤmlichen Modalitaͤten wieder fre gegeben worden, 8 solce 2g dem Verhafte des erwaͤhnten efangenen stattgefunden haben. e 8 82 82 Alexandrien in Amerika, hat eine Maschi⸗ ne en mit welcher man in einer Stunde, 3 bis 4 Mei⸗ len 6 Zoll dickes Eis durchbrechen kann. In 5 Koͤniglichen Docks werden jetzt 86 Kriegschiffe gebaut. Es heißt, der Marquis von Wellesley werde zum taats⸗Sekretair fuͤr die inneren Angelegenheiten, der Viscount Sidmouth zum gehei⸗ men Siegelbewahrer, und Herr Canning zum ersten Lord der Admiralitaͤt ernannt werden. Der Graf von Westmoreland soll das Kabinet gaͤnzlich verlassen und dagegen die Stelle ei⸗ nes Ober Kammmherrn antreten, Lord Melville aber zum Ge⸗ neral⸗Gouverneur von Indien ernannt werden. Unsere Eisen⸗ und Stahl⸗Fabrikanten tauchen, nach einer neuen Erfindung, jetzt ihre fertigen Stahl⸗Waaren, ehe solche in den Handel kommen, zur Sicherung gegen den Rost, in alkwasser. 8 4 880 dem letzten Markte zu Andover in der Grafschaft Hampsshire, standen ungefaͤhr 40,000 Schaafe zum Verkaufe, ein volles Zehntausend mehr, als je dort gewesen. Sie gin⸗ gen zu unerhoͤrt niedrigen Preisen ab. Mutterschaafe fuͤr 14, Hammel fuͤr 15, Laͤmmer fuͤr 7 Schill. In Ilfrecombe gilt das beste Pfund Hammelsieisch 2 Pence, und zu Newbury, 5 teutsche Meilen vom volkreichen Oxford, das Pfund des! besten Rindfleisches 3 Pence. Seit 2 Jahren wurden aus Irland 60,000 junge, und 139,000 gemaͤstete Schweine eingefuͤhrt. Der Engl. Landwirth scheint die Schwarzvieh⸗Zucht ganz den Irlaͤndern uͤberlassen zu haben. Munito, der beruͤhmte gelehrte einen Englaͤnder in Paris fuͤr 1000 1 Aus dem Haag, 24. Nov. und die Koͤnigin, sind gestern nach Maj. gehen nach dem

Helder, um genschein zu nehmen.

Hund, ward juͤngst an Fr. verkauft. J. J. M. M. der Koͤnig Amsterdam abgereist. Se. den großen Kanal in Au⸗ Kock, welcher gegen Pa⸗

General de Lieutenant und Kom⸗

lembang veerit. .- deich 8 V eur des Wilhelm⸗Ordens ernannt. mangas en rg e Breisgau) das hiesige Stadtamt verbietet, bei 5 bis 10 Fl. Strafe, und im zweiten Wiederholungs⸗Falle, bei Verlust des Mezger⸗Gewerbes, ein Kalb zu schlachten, bevor nicht auf beiden Seiten der vierte Schneide⸗Zahn mit seiner gan⸗ zen Schaufel aus dem Zahnfleische hervorstehe, indem der Ge⸗ nuß der Kaͤlber, welche in der ersten Woche nach ihrer Geburt geschlachtet wuͤrden, der menschlichen Gesundheit aͤußerst nach⸗ g sey. thettig en urg, 27. Nov. Gestrigen Nachrichten aus Pe⸗ tersburg zufolge, sah man dort die Schifffahrt fuͤr geschlossen an, indem bei einem Froste von 3 bis 4 Graden, die Newa sich be⸗ reits gesetzt hatte, obgleich sie noch nicht betreten werden konnte. Ein direkt hier eingegangenes Handel⸗Schreiben aus Kon⸗ stantinopel vom 26. Okt. giebt die wichtige Gedoch noch einer offiziellen Bestaͤtigung beduͤrfende) Nachricht, daß der Krieg zwischen Persien und der Pforte ausgebrochen sey, daß die Tuͤrken geschlagen worden, und die Perser sich auf Bagdad in sch befaͤnden. . e. 24l. Nov. Des Koͤniges Maj. haben in ei⸗ nem Reskript d. d. Carlton⸗House vom 9. d. M., Ihr vorzuͤg⸗ liches Wohlgefallen uͤber den Aufenthalt in Ihren teutschen Landen, und die erhaltene Ueberzeugung von der allgemein ver⸗ breiteten Treue und Anhaͤnglichkeit, und von dem herrschenden Ei⸗ fer fuͤr die Wohlfahrt des Landes zu erkennen zu geben geruht. Das Koͤnigl. General⸗Kriegsgericht ist am 22. Nov. von dessen Proͤsidenten, dem Herzoge von Cambridge K. H., in⸗ stallirt. Der General, Graf von Alten, ist Vice⸗Praͤsident. Heidelberg. Am 18. Nov. starb hier der Geh. Justiz⸗ Rath und Professor Gensker im 52sten Jahre seines Lebens, an den Folgen eines Schlagflusses, der ihn drei Tage fruͤher, waͤhrend seiner Vorlesung uͤberraschte. 1 Wien. Der Physiker, Professor Crivelli zu Mailand, welcher ge⸗ raume Zeit in Konstantinopel zubrachte, um sich mit der mor⸗ genlaͤndischen Kunst, Damascener⸗Klingen zu schmieden, ganz vertraut zu machen, hat so eben ein Werk herausgegeben, wel⸗ ches uͤber diese zum Theil noch raͤthselhafte Arbeit hoͤchst in⸗ teressante Aufschluͤsse liefert. (Es fuͤhrt den Titel: Sull arte di fabricare le sciabole di Damasco. Milano 1821.) 1t Auch in Ungarn wird die Klage uͤber zu niedrige Getrai⸗ de⸗Preise laut; im v. J. galt die Feechugge Metze Kukurutz (Mays *, Tuͤrkischer Waltzen) 2 Fl. 36 Kr. W. W., in die⸗ sem, 1 Fl. 15 Kr. 92. b 3 Triest, 12. Nov. Durch einige hier eingelaufene Kauf⸗ Fahrer ist das Geruͤcht verbreitet worden, die Griechen haͤtten am 16., 17. und 18. Oktober, bei eric eünen Matapan einen

) Die Entdecker von

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bedeutenden Seesteg erfochten, zwanzig Tuͤrkische Schiffe gen

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und die uͤbrigen ins weite Meer verspren

Venedig, 14. Nov. Der Oberst⸗Lieutenant Aeccu welcher die K. K. Fregatte Lipsia befehligt und den Aufn hat, die von den Tuͤrken fuͤr die Anhaltung der Kapita Florio und Bernetich schuldige Verguͤtung zu bestimmen, verlangt, daß im Augenblicke, wo die Oestr. Flagge auf genommenen Schiffen wieder aufgezogen wird, dieselbe 21 Kanonen⸗Schuͤssen salutirt werde. Gedachte Schiffe la noch in Chios. Der Tuͤrkische Korsar war zu Smyrna in

sen gelegt. 8 zwea sen g Zwischen dem Großvezier

Semlin, 68. Nov. G dem Kapudan⸗Pascha zu Konstantinopel walten nahe Veraͤnderung im M.

verstaͤndnisse ob, welche eine sterium der Pforte erwarten lassen. Jener ist fuͤr die En tung des Friedens; dieser will Krieg. An die Astiatss Pascha's sind die fruͤheren Befehle wegen schleunniger Sulz von Truppen nicht nur erneuert, sondern die Zahl der gigt ten Truppen ist auch verdoppelt worden. Zwischen den Jaus ren und den Asiatischen Truppen herrscht die groͤßte Um keit. Auch die Regierung fuͤrchtet die Zuͤgellosigkeit der! ten, und hat daher den groͤßten Theil derselben gar nicht! Konstantinopel marschiren lassen, sondern gleich nat Donau und nach Macedonien abgeschickt. t

Am 25. Okt. wurden 30 Hastboten in verschieden⸗ tische Provinzen versendet, um einen Aufstand in Mast gen die anruͤckenden Perser zu bewirken. ¹

Neapel, 6. Nov. So eben ist hier erschienen: das tur⸗ und Voͤlker⸗-Recht, nach dem Sinne des Apostel Stuhles. Der beruͤchrigte Raͤuber⸗Hauptmann Finell cher seit fuͤnf Jahren das Land in Schrecken gesetzt, hat gehoͤrt zu seyn. (Wie, wird nicht angefuͤhrt.)

Die Getreideausfuͤhr aus den ist bis 4. Jaͤnner 1822 gestattet; dieses Termins ist vorbehalten.

Kopenhagen, 24. Nov. Wegen Negocirung der thig befundenen Staatsanleihe ward das hiesige Haͤndel⸗ Hambro u. Sohn bevollmaͤchtigt, durch seinen Associé, Rach Gerson, mit einem oder mehren Haͤusern in Londe unterhandeln; und dem dasigen Koͤniglich Daͤnischen Gesud ward es uͤbertragen, ihm dabei behilflich zu seyn. Der Rath Gerson relste darauf nach London, wo er den üwm benen Auftrag, in Verbindung mit dem Handel⸗Hause schmidt, ausgefuͤhrt hat. Die Anleihe ist nun vom Hofte Gerson mit dem Handel⸗Hause Haldimann u. Sohn g schlossen, und die Bedingungen sind authentisch folgende,. Anleihe wird auf 3 Millionen Pfo. Sterl. kreiret; damn aber nur die halbꝛ Summe, naͤmlich 1,500,000 Pfd. w. erwäͤhnte Haus zu 75 vom Hundert verkauft. Der Rest, der andere halbe Theil, naͤmlich 1,500,000 Pfd. Sterl. ist behalten, ohne davon gegenwaͤrtig Gebrauch zu machen wird also nicht verzinset. Von den 1,500,000 Pfd. St., verkauft sind, sollen 5 pCt. jaͤhrliche Zinsen in zwei halb gen Terminen bezahlt werden. Die Bezahlung des Kay geschieht nach und nach in 40 Jahren.

Srockholm. Zu Wamblingbo auf Gothland, is Seezeichen, ein neuer Kirchthurm in Gestalt eines . nin mit offener Durchsicht und einem Kreuze aufgefuͤhrt. Thurm, erwa 98 Fuß vom Boden bis zum Fuße oes hoch, ist weiß getuͤncht, das Lanternin und das Kreuz abe getheert. 378

Christiania. Am 4. Nov. wurde der Jahres⸗Tag Vereinigung beider Reiche, und am 6. der Geburts⸗Tag Mazj. der Koͤnigin feierlichst begangen.

Christiania, 6. Nov. Bei der Direktion der, dure Herrn Gebruͤder Benecke in Berlin negocirten Anleihe, im Monat Oktober, 102,906 Spec. 965 Schill. in Silbe Norw. Species an Zoll⸗ und Konsumtions⸗Gefaͤllen eingegs St. Petersbvurg, 10. Nov. Die hiesigen Pro Arseniew, Halitsch, Herrmann und Raupach, sind wege schuldigungen uͤber den Inhalt ihrer Vortraͤge, von ihre suspendirt. Ihre Sache wird jetzt untersucht. Kruͤdener befindet sich fortdauernd hier. (Ihre Anhaͤ Genf, die Puritaner⸗Pietisten, wollen, wie es heißt, d nen neuen puritanischen Tempel bauen.

Die Kaiserl. Akademie der Wissenschaften verkaus Drucke der hiesigen Zeitungen jaͤhrlich 4000 Ries Papie

Der Wirkliche Staatsrath Stourdza ist von Odesse angelangt.

Corfu, 16. Okt. Bei dem Einruͤcken der Tuͤtk Athen ging ein Theil der Stadt in Flammen auf; der seus⸗Tempel blieb verschont, allein das Haus des Franz. suls Fauvel, ward mit seinen seltenen Alterthum⸗S ein Raub des Feuers.

Die Hinrichtung des Metropolitans zu Cypern seiner Anverwandten ist mit vieler Grausamkeit vol worden. Nach geschehener Hinrichtung ließ der Pasche Kloster von Riku schleifen, und eignete sich die seit Hunderten darin aufgehaͤuften Schaͤtze zu. Die Guͤteg hingerichteten oder ausgewandertrn Griechen wurden ebeln konsiszirt; man noͤthigte 62 Familien muhamedanisch zue den, und eine große Menge Knaben und Maͤdchen uͤben Jahren, die sich dessen weigerten, wurden in die Harem sperrt. Die in der Hauptstadt besindlichen wenigen 2 nier verurtheilte man züeist zu einer Loskaufung von 2 Piastern, und riß dann ihre Häuser nieber.. .

Von Peru kommen, sagt

men oder zerstoͤrt,

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Amerika lernten unter dem Ramen Mays, diese Fruchtart, auf den Antillen kennen. 88

Madrid, 11. Nov. Von Abgeordnete hieher, um eine Allianee anzuknuͤpfen.

Staaten diesseit des Wehn sie fruͤher gerade zu verzweifelten! durch solche Anregun⸗ eine fernere Verlaͤngge durch dies Bahnen des Weges Feenupagnie

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Der bekaunte Dr. Pfeilschifter, fruͤherhin Mitredakteur Frauer Zeitung, spaͤterhin des Oppositions⸗Blattes Weimar, nachmals Herausgeber der Zeitschwingen in Frank⸗ hielt sich seit einem Jahre hier auf, lieferte, wie man be⸗ pten will, von hier aus die mit einem Andreas⸗Kreuz be⸗ neten, und von Madrid datirten Artikel in die Allgemeine ung, und wird in kurzem Spanien wieder verlassen, um nach Wien zu begeben. Der in Spanien zum Tode verurtheilte Verbrecher wird die Garotte hingerichtet. Dies ist ein an einem Pfahle ender Stuhl; der Verbrecher setzt sich auf denselben, ein um gebogenes an dem Pfahle befestigtes Eisen wird ihm den Hals gelegt und in einem einzigen Augenblick zuge⸗ aubt, wodurch der Hals sogleich plattgedruͤckt und der De⸗ ent seines Lebens beraubt wird. Barcellona, 9. Nov. Die Sterblichkeit hat sich bereits utend vermindert; vom 3. zum 6. starben nur zwischen 60 7o Menschen taͤglich, am 7. nicht mehr als 35. 111“n b12

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Elberfeld. Noch vorigen Sommer ward in einer Ko; des Englischen Unter⸗Hauses behauptet, und man fand sam einen Trost in diesem Glauben, daß es unmoͤglich eine so assortirte Ladung vom festen Land nach Westindien nden, wie sie vor einigen Monaten die Rheinisch⸗Westin⸗

Kompagnie nach Hayel gesandt hat! Aber woher auch ein Englisches Parlaments⸗Glied wissen, was selbst meisten teutschen See⸗Haͤndlern unbekannt war, bis ihnen

das genannte ruͤhmliche Institut die Augen geoͤffnet en, und sie nunmehr ihre Blicke nach dem Inneren ihres rlandes wendeten und daselbst Kraͤfte entdeckten, an deren

, wird sich die genannte durch direkren Gewinn,

mehr als vielleicht sie hat darum aber auch

has Vaterland verdient machen; b mehr Anspruͤche auf die Unterstuͤtzung des Patrioten. Unbefangene wird gewis gern das Seinige zum Empor⸗ mnen eines dem Vaterlande so wichtigen Instituts beitra⸗ das keine Opfer sondern lediglich eine Geld⸗ Anlage ver⸗ ‚„welche mehr oder minder guͤte Zinsen traͤgt, im uͤbrigen so sicher ist, als es nur immer eine merkantilische Unter⸗ ung, bei einer ausgezeichnet vorsichtigen Leitung seyn

Mit Vergnuͤgen sehen wir daher i gemeinnuͤtzigen Unternehmen sich Teutschland verbreiten. Wir nennen, mit der Oeffentlichkeit, e sich das Institut uͤberall zum Gesetz gemacht hat, gerne, dem hochpreißlichen Ministerium des Handels, welches um Beweis seines Beifalles zur Uebernahme Aktien bereit erklaͤrt hat, folgende Aktien⸗Inhaber bei der nisch⸗Westindischen Kompagnie, namentlich: hrn. Ober⸗Praͤsidenten Grafen von Soims Laubach in Koͤln, Ober⸗Praͤsidenten Freiherrn von Vinke in Muͤnster, Chef⸗Prasidenten von Pestel in Duͤsseldorf, Durchl. d. Fuͤrsten Otto Viktor von Schoͤnburg in Sachsen, Hrn. Grafen L. A. v. d. Schulenburg auf Jahmen in Sachsen, Geh. Reg. Rath Kunth zu Berlin, .r, i e Geh. Reg. Rath Jakobi zu Duͤsseldorrls, Obersten Freiherrn v. Ledebur zu Aschersleben, Major v. Rappard zu Torgau, Grafen v. Sandreczky, Reg. Rath, Reg. Rath v. Zeschau zu Potsdam, Ober⸗Forstmeister v. Muͤnchhausen zu Koblenz, Geh Hofrath Cotta v. Cottendorff zu Stuttgart, naus dem merkantilischen Publikum, 89 en. Gebruͤder Bethmann zu Frankfurt a. M. B. Metzler sen. Sohn u. Komp. daselbst, Gebhardt u. Hauck daselbst, M. A. Rothschild u. Soͤhne daselbst, Vetter u. Komp. in Leipzig, Frege u. Komp. daselbst, Reichenbach u. Komp. daselbsttf, Senator Merck u. Komp. in Hamburg, Ch. Math. Schroͤder u. Komp. daselbst, G. D Herstatt in Koͤln, enn wir aus Elberfeld und Barmen keine Namen auf⸗ so geschieht es blos darum, weil sich daselbst beinahe nd von der Theilnahme an der Kompagnie ausgeschlossen nd in jener Wiege des Institutes außer dem Fabrik, und lstande, selbst Kapitalisten, Geistliche, Aerzte und Schul⸗ ihre Anerkennung der Nuͤtzlichkeit des Unternehmens, Aktien⸗Uebernahme an den Tag gelegt haben. Die Zahl eichneten Aktien uͤbersteigt nunmehr 400.

auch das Interesse an

zu Breslau,

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taͤglich algemeiner uͤber

einer An⸗

1 wias be.n . K üsg. HEEEö 88 Landwirthschaftliche Nachrichten aus dem Inne⸗ e4*“ I A1AA“ Z11“

den 288 vollendet: Winter⸗Gerraide vorzuͤglich im Ermelande fe gese agen; Kartoffeln, Buchwaitzen und Grummet unter en Erwartungen. Winter⸗Felder uͤberall bestellt; Saat hie

und da vom Kornwurme befallen. Gumbinnen. Die Winter⸗Saat trefflich ee 8 Westpreußen. 2 1

Danzig. Die Saaten sind; Thei versprechen gutes vv. 1ae Sheig anf 098,n 11I. Brandenburg. Potsdam. Die jungen Saaten allgemein vortreffli aufgegangen. Die Heu⸗Ernte der Rachmahd bei 1,F Werter gut beendigt, Ertrag indessen nur gering; das gewon⸗ nene Heu meistentheils ohne Kraft und nicht gedeihlich. IINüe.ne Zweite Heu⸗Ernte im Ganzen ziemlich gut; 9 S. zaes ergiebig; Winter⸗Saaten vortrefflich, nur . IV. Pommern. 8 iche. . n. hat auf die landwirthschaft⸗ beiten und die 2 er-Saaten eine ige Hena 21- inter⸗Saaten einen wohlthaͤtigen Koͤslin. Die nun beendigte Ernte fiel vorzuͤglich i Einschnitte des. vM an den meisten Orten gut gelohnt; Roggen im Strohe reich⸗ haltiger als in Koͤrnern. Winter⸗Saat uͤberall sehr gut auf⸗ gelaufen und giebr erfreuliche Hoffnungen. Auch die Honig⸗ Ernte ist reicher, als in den besten fruͤheren Jahren ausgefallen.

Stralsund. Die Ernte ward erst um die Mitte Ok⸗ tobers vollbracht; im Ganzen ist sie uͤber mittelmaͤßig aus⸗ gefallen, nur ist leider ein großer Theil der Felodfruͤchte ver⸗ fault und verdorben eingebracht, und nur zum Futter und Un⸗ terstreuen fuͤr das Vieh brauchbar. Der zweite Heu⸗Ertrag sehr gering und von schlechter Beschaffenheit. Die Winter⸗ Saat fast uͤberall beendigt; die schon aufgegangene Saat zeigt einen uͤppigen und kraͤftigen Wuchs.

V. Schlesien.

Breslau. Saaten im Ganzen gut. Acker⸗Zurichtung von der Wirterung aͤußerst beguͤnstiget. Die Bewohner der hoͤheren Gebirg⸗Gegenden haben ihre verspaͤtete Ernte vollstän⸗ dig einbringen koͤnnen; Ertrag mehr Gebund⸗ als Köͤrner⸗reich; Kartoffeln fast durchgehens misrathen. Im Oelsner Kreise und anderwarts, viele den Saaten nachtheitige Maͤuse. Im Wohlauer Kr. hat sich dse Anwendung der Acker⸗Maschine so vortheilhaft fuͤr Mittel⸗Boden, der Auecken rein und ohne Haftsteine ist, erwiesen, daß der Gebrauch derselben sich im⸗ mermehr verbreitet, wodurch denn die Acker⸗Zurichtung und neler ““ wird. .

iegnitz. Die Einsaat der Winterung ist, bis auf di hoͤheren Gebirg⸗Gegenden beendiger; die . stehen Kartoffel⸗Ernte schlecht. Wein⸗Ernte im Gruͤnberger Kreise ganzlich misrathen. Oppeln. Winterung von sehr geringem Koͤrner⸗Ertrage. Die niederen an der Oder und Neiße gelegenen Gegenden ha⸗ ben im verstossenen Sommer, durch 2 Haupt⸗Ueberschwemmun⸗ gen, an Gecraide, Brachfruͤchten und Kartoffeln, bedeutend verloren, und sind in nicht ungegruͤndeter Besorgnis wegen ei⸗ gener Subsistenz und Durchwinterung des Viehstandes. Win⸗ ter⸗Einsaat noch nicht beendet. VI, Pseu.

Posen. Bestellung der Winter⸗Felder noch nicht vollen⸗

det. Die Saaten auf den fruͤh bestellten Feldern stehen sehr gut.

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VII. Sachsen.

Magdeburg. Die angenehme Witterung des v. M., war fuͤr die Bestellung des Winter⸗Kornes sehr guͤnstig. Auch wurde die Nachweide von neuem gruͤn, das Gras jedoch, et⸗ was geil, passte nicht fuͤr die Schaafweide. Die Kohlraupen thaten den Kohlarten ungemein viel Schaden. Merseburg. Tausende von Schocken sind, besonders in den kalteren Harzgegenden, durch Auswachsen, Hamster und Maͤuse⸗Fraß verdorben. Die sehr verspaͤtete Einsaat der Win⸗ ter-Fruͤchte war am 1. Nov. in vollem Gange. Herbstfruͤchte und Oost fast uͤberall vortrefflich gerathen. Die Winzer aber haben eine gaͤnzliche Misernte. Erfurt. Winter⸗ und Sommer⸗Getraide mehr in Schok⸗ ken als im Ausdrusche ergiebig; die Koͤrner geben wenig Mehl und kein gutes Gebaͤck. Flachs vorzuͤglich gerathen, weniger das Gemuͤse; auch fehlt es diesem an Schmackhaftigkeit. Ae⸗ pfel und Birnen reichlich. Die neue Winter⸗Bestellung uͤber⸗ all beendet; die Saat gut bestaudet. Im Kr. Langensalze

ruͤnberg. Sachverstaͤndige wollen seit einer Reihe ahren, die Beobachtung gemacht haben, daß hier keine oder Wechsel⸗Fieber stattfinden und daß Fremde, damit t, in ganz kurzer Zeit solche ohne Arznei⸗Gebrauch ver⸗ Der Grund mag vielleicht darin mit liegen, daß um rg wenig Wasser und meist trockener Sand ist. hdalle. Vor kurzem holte ein Maͤdchen, in Auftrag seinem Hause wohnenden Freiwilligen, von einem an⸗ aͤger eine Flinte, und trat damit in die Wohnung ei⸗ ehlhaͤndlers, wo es einen zweiten Auftrag zu besorgen Der 1⸗jaͤhrige Stiefsohn des Mehlhandlers fodert aͤdchen die Flinte ab, haͤlt sie, in der Meinung, daß geladen, auf seinen 8jaͤhrigen Bruder, druͤckt ab, und

zeigt sich in derselben ein Wurm, welcher den jungen Pflan⸗ zen nachtheilig zu werden droht. 4 ELEb5

8n NVIII. Westphalen. 8 9 .* 8 8 2 Muͤnster. Die bereits aufgeschossene Saat steht vor⸗

Koͤnigsberg. Sommer⸗Getraide Ernte erst am Schlusse

trefflich; in niedrigen und sumpfigen Gegenden aber hat der

Schneckenfraß bedeutenden Schaden angerichtet. 8 Minden. Kartoffeln und Garten⸗Fruͤchte ergiebig; Veits⸗ Bohnen und Gurken weniger. Auf mehren Punkten gruͤnt der Roggen bereits, und erregt die schoͤnsten Hoffnungen; auf nassem und lehmigem Boden leidet er sehr durch Schnecken⸗ Fraß, so daß man auf mehren Stellen ihn hat umpfluͤgen muͤssen. Das ausgedroschene Stroh ist, nasser Ernte⸗Wit⸗ terung wegen, groͤßtentheils nur zu Streu zu gebrauchen; das Erbsen⸗ und Rauchfutter⸗Stroh, auf den Feldern bereits in

1 d stuͤrzt mit zerschmettertem Kopfe zu Boden.

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Faͤulnis uͤbergegangen, hat

gar nicht geerntet werden koͤnnen.

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