stcuirt, so hat ihnen uns
dden Staͤdten Nicaragua und
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111Ae““; 5 — selbst fuͤnf juͤdische Individuen und e scher Mohr getauft. Barcellona, 2. Juni. (Privatschreiben in der deutschen Pariser Zeitung). Man kennt zwar den Auf⸗ enthaltsort des beruhmten Bandenanfuͤhrers Joseph del Estange nicht; indessen weiß man, daß er den Einwoh⸗ uern der Doͤrfer angesagt hat, sie sollten sich bereit hal⸗ ten, um im Augenblick, wo man ihrer deduͤrfe, bei der Hand zu sein. Unser Polizeiinten dant hat durch die Jgournale die koͤnigl. Amnestie fuͤr alle Verschwornen und Aufruͤhrer in Catalonten dekannt machen lassen, die sich frreiwillig stellen wuͤrden. Hierauf finden sich hier An, fuͤhrer von Banden ein, naͤmlich ein Obrist Don Ra phael Bose und Ballester, die Hauptleute Don Bona ventura Bosi und Don Stephan Dinat, dann der Lieu tenant Don Francia Oliveras. Alle diese Offiziere sind auf unbestimmten Urlaub. Da man indessen schon zu Gironna und Figueras den Prozeß gegen dieselden in⸗ Polizeiinkendant ein sicheres Grleit gegeben, um sich in jene Staͤdte zu hbegeben, und auf die Fragen der Fiscalen zu antworten. Diese Ban denanfuͤhrer behaupten, sie seien durch Estange und ei, nen Namens Arbres verfuͤhrt worden. Unser heutiges Jourhal enthaͤlt eine Aufforderung an den Capitain auf unbestimmten Urlaub, Don Laurencis Dey, genannt Bey, um sich als des Hochverraths beschuldigt einzustel len. Alle Auflagen sind hier erhoͤht worden, um da dadarch das Corps der koͤnigl. Freiwilligen in Catalo nien zu kleiden, zu bewaffnen und zu organisiren. So kommen jetzt 10 Realen (2 Fr. 50 Ct.) mehr an Ein⸗ gangsgebuͤhr auf jeden Zentner auslaͤndischen Hanf, 20 Reslen (5 Fr.) mehr auf jede Erlaubniß zum Halten ei nes Balles u. s. n.
Tuͤrkey. Noch einem Schreiben aus Konstantino⸗ pel vom 26. Mai (in der Allgemetken Zeitung) sollen die Trephaͤen, welche Reschid Pascha nach dem Siege bei Athen eingesandt hat und welche vor dem Seratl aufgesteckt worden, nur aus 1000 bis 1200 Ohren und den Koͤpfen von 7 griechischen Kapitains, nebst 8 Ka nonen und 1 Fahne bestehen; die Griechen haͤtten in
jenem Gefechte nur 1500 Mann vetloren und der Ver⸗
lust der Türken in demselben waͤre eben so groß gewesen. Die Griechen zu Konstantinopel hegen daher die Hoff nung, daß die am 5. und 6. Mai bei Athen statt ge Gefechte noch nicht ganz entscheidend gewesen waͤren.
Amerika. Nach den neuesten (in London ange, kommenen) Neuyorker Blaͤttern befinden die verschie⸗ denen Provinzen von Mittel⸗Amerika sich zin der aͤrg sten Anarchie; alle Geschaͤtte stocken. Der Grund davon liege in dem Hasse der Mestizen gegen die Weißen und in den veitesszen Ansichten von Republikanismus. Auch behauptete man, Bolivar hebe die Absicht, die Foͤderal⸗ verfassung in eine centrale uümzuwanodeln. — Die Pro⸗
vinz Nicaragua ist durch einen blutigen Buͤrgerkrieg verheert worden; die Staͤdte Leon und Granada haben Merida den Krieg erkläͤrt. Letztere wurden belagert und man sah ihrer Uebergabe entgegegen. — Der Ackerbau liegt darnieder; die In⸗ digo⸗Erndte ist um zwei Drittheil schlechter ausgefallen, als im Jahre zuvor; und die Viehzucht war in so trau,⸗ rigem Zustande, daß die Hute sehr selten wurden,
— Die Amerikanische Bibelgefelschoft in Newyork
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Dolars und die Ausgaben auf 55,035 Dollars 2
babn. Waͤhrend desselden Jahres hat die 40 0 Bideln in englischer und 35,750 Spache angekauft.
— Amertkanische Blätter zeigen die Erscheinng ner geuen Zeitung in Newyork an, die in der Gest der Cwilisation eine neue Erscheinung sein muß. Eigenthuͤmer und Redaktoren derselden sind alle dem schwarzen Stamme.
Im Mexiecanischen Kongresse fand am 3. Apr wichtege Discussion uͤber den Antras zur Bescht Gesellsch sten statt, der eine große des Ausschusses, einige Vorsichtsmaaßregeln ge geheime Verfahren der Logen zu nehmen, wurde jn nate mit 24 Stimmen gegen 7 und im Hause dh
Gesael in deaß
praͤsentanten mit 40 gegen 24 Stimmen angentn
* “ necs Rheine an der Ems, 13. Juni. D tende Naͤsse dieses Fruͤhjahrs hatte dis Ende Gegenden des noͤrdlichen Westphatens und. vorzuͤglich die Moorgegenden, so feucht erhalten, Aazuͤnden des aufgelockerten Bodens, welches Mitte Maz's gewoͤhnlich zur Aussaat des But vorgenommen wird, dieses Jahr bis Ende M. moͤglich wurde. Unsere Nachbarn fuͤhrten des bittersten Klagen uͤber die Witterung, die sie b ihren und hei vielen tausenden fast einzigen zweig, die Bestellung der Mooraͤcket (Saͤen 8 weizens) fuͤr dies Jahr fahren lassen zu muͤssen rend die hiesigen Bewohner sich des Gluͤckes in diesem Jahre von dem unfreundlichen Gasten zu bleiden. Zwar hartte sich am 31. Mai und etwas weniges vom Haarrauche Abends gezeig der feuchte Boden verhinderte das Brennen, er Juni konnte man beginnen, da aber die Jahre weit vorgeruͤckt, so beeilen sich alle Moorackeyleut aufzubieten, ihren Acker in Feuer zu setzen, um haben wir denn auch taͤglich so viel Dampf, z um 7 Uhr nicht 500 Schritte vor uns sehen und die Augen jedermann von dem Rauche weh besonders wenn man um diese Nachmittagszei Norden sich bewegen muß, um 7 Uhr steht die als eine dlutrothe Scheibe und um hald 8 verl sich im Rauche. Doch hoffen wir, daß das Brenn einigen Tagen auch ganz beendigt sein werde.
Koͤnigliche Schauspiele
hat am 15. Mai ihre jaͤhrliche Sitzung geyatren. Aus dem Bericht des Präasidenten ergiebt sich, daß im Laufe des Jahres 1825 die Subsertptionen sich auf 64,764
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Mittwoch, 20. Juni. Im Opernhause: „M hal,“ große Oper in 2 Abtheil., 19 ,11 ℳl von (Mlle. Fourcisy und Herr Su
Spontint. werden bierin tanzen.)
8 Donnerstag, 21. Juni. Im Schauspielhausen, Abbé de 'Epee,“ oder: „Der Taubstumme,“ sches Droma in 5 Abtheil., von Bonilly. Aub Franz. übersetzt von Kotzebue. (Neu einstudirt.) 5 838 Baͤr und der Bassa,“ Vaudeville⸗A. in ufzug, nach dem Franz. des ibe b . 3 ean von C. Blum. E. Nun. 113“ Jearn 8 Us “ und Eisersdorsßsß. eur 9 29 sis orf .eaa e. , . ..thl gi. *. nc, K. Bs 228
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uhoͤrer von beiden Geschlechtern beiwohnte. Der
Pennerstag und Sonntag 8 — 9 Uhr Morgens.
Dresden,
Der Kaiserl. Russische Feldjaͤger,
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Berlin, Donnerstag,
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Amtliche Nachrichten.
Kronik des Tages.
seine Majestaͤt der Koͤnig haben die dem Erbhof⸗ und Erblandes, Hofmeister Leopold Gotthardt Ivon Schaffgotsch gehoͤrige Herrschaft Kynast eer freien Standes Herrschaft des souverainen Her⸗ no Schlesten zu erheben gekuhe “ M. w 48 b g. Bekan ntmachung.
e Fahrpost zwischen Berlin und Dresden Mittenwalde, Baruth, Luckau, Sonnenwalde und erda wird von jetzt an V11“*“ erlin abgehen “ untag und Mittwoch 5 Uhr Nachmittags, 8 es den ankommen 18 Aenstag und Freitag 7 — 8 Uhr Morgens, Dresden abgehen h
jenstag und Freitag 6 Uhr Abends,
erlin eintreffen
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Ducch diesen Gang der Post erwaͤchst fuͤr die Rei⸗ „ welche sich der Berlin⸗Dresdeuer Schnellpost be⸗ der Vortheil, daß sie das, im Schnellpostwagen mehr Raum findende, und daher mit der Paket. üu versendende Gepaͤck, gleich oder doch bald nach Ankunft mit der Schnellpost an den Endpunkten ourses vorfinden. Berlin, den 15. Juni 1827. Sn A General⸗Post⸗Amt. Samh f 11116“
Abgereist. Der General, Major und Komman⸗ der 2. Garde Kavallerie⸗Brigade, Graf v. Nostiz,
Der Großherzogl. Mecklenburg⸗Schwerinsche Ober⸗ eister, außerordentliche Gesandte und bevollmaͤch Minister am hiesigen Hofe, Freiherr v. Luͤtzow,
Reisenden
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ier nach St. Petersburg.
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sFvolanv.
Paris, 14. Juni. In der letztverflossenen Woche 3. auf den 9. d. M. sind 14 Packetboote mit 493
senden in Calais angelangt und eden so viel mit 371
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ZE 11111“*“ den 21sten Juni 1827. I1qn
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von dort nach England abgega
ersteren besindet sich der Englische Gesandte am Köoͤnigl.
Baierischen Hofe, Sir Brook Taylor zoͤsische Oberstallmeister Herzog v. sen der Spanische Gesandte am Hofe, Graf von Ofalia.
Der Rath, am hiesigen Koͤnigl. Cottüuͤ, von dem vor einiger Ze von dem Koͤnige zuruͤckgenom hat neuerdings eine zweite einer Veraͤnderung des Ministeriums“ nachdem er schon fruͤher einmal diese darzuthun sich bemuͤhr hatte.
und der K. Fran⸗ Polignae; unter die⸗ K. Großbrittannischen
Gerichtshofe, Herr
it eine Schrift gegen das, u“
mene Preßgesetz erschien,
kuͤber die Nothwendigkeit herausgegeben, Nothwendigkeit Die Oppositionsblaͤtter
sind mit dem Jahalte der Brochuͤre des Herrn Cottuͤ
nicht voͤllig einverstanden. 1 stitutionnel dem Verfasser vor,
Namentlich wirft der Con⸗ daß er an die Existenz
einer republikanischen Parthei glaube, von der doch nir⸗ . gends eine Spur zu finden sei. „Allerdings,“ fuͤgt er hinzu, „giebt es in Frankreich noch einige republikanisch
gesinnte Leute, aber diese ehrsamen ihr Vaterland, und die Reinheit ihrer Ge mit jeglicher unredlichen Absicht unverein
er die Einfuͤhrung des Erstgeburtsrechtes,
Buͤrger lieben
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sinnungen ist —
bar. Cou zies frangais seiner Seits tabelt Herrn Cott
des
Der 2. daß Privile⸗
giums und einer aus solchen Mitgliedern zusammenge⸗ setzten Deputirten-Kammer, deren Wahl nur gewissen
Familien gebuͤhre, als eine fuͤr das
Heil der Franzoͤst⸗
schen Monarchie unumgaͤnglich nothwendige Bedingung betrachte. — Die Etoise verfehlt nicht, ihre Leser auf diese Meinungs⸗Verschiedenheiten der Oppositionsmän⸗
ner unter sich aufmerksam zu machen. sagt sie,
und die, in
Ministerium zu veraͤndern,
setzen wollen. M Befriedigung ihrer Eigenliebe,
„die Organe jener Opposttion, deren ger bestaͤndig von der Nothwendigkeit sprechen,
Anhaͤn⸗ das
allen Din, gen verschiedener Meinung, nur darin, daß man das Bestehende uͤber den Haufen stoßen muͤsse, uͤbereinstimm⸗ ten, ohne doch irgend zu wissen, was sie an dessen Stelle
Einer solchen Opposition ist es mehr um als um Liebe zur Wahr⸗
heit zu thun; die wahre Opposition kann nur von einem aufrichtigen Freunde alles Guten ausgehen. Der Weise sucht sich einen treuen und verstaͤndigen Freund, dem er die Erlaubniß giebt, ihm offen zu sagen, was man in der Welt von ihm spricht und wie seine Hand⸗
Ja,
lungen beurtheilt werden. schoͤn
Liebe ist sogar eine unserer
dieses Werk christlicher sten Religionslehren.
Wir koͤnnen daher nichts besseres thun, als eine solche Opposition in unsere Regierungsform einfuͤhren und durch sie die Minister von der oͤffentlichen Meinung unterrich⸗
ten, Soll aber diese Opposition, an vielmehr schaden, so muß sie auch Wohl des Staats und selbst derer im Auge ha ihre Beschwerden und Rathschlaͤge richtet.
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ben,
Im
—
statt zu nuͤtzen, nicht einzig und allein das
an die sie entgeger⸗
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