1827 / 155 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Sat, 07 Jul 1827 18:00:01 GMT) scan diff

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nicht weniger als 430,308,170 Pfund Thee censumirt Pfod., woͤchentlich

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21,515,408 taͤglich 59,108 Pfs.

worden, oder jäͤhrlich 413,758 Pfo. unec

Die Fregacte Primrese wird mit unserm Gesand⸗ Regierung, Hrn. Ward, und Letz des Handelstrak tats, den Großbrittannien mit Mexico geschlossen, und Gesandter der Republik hier Dieses Schiff wird auch eine betraäͤchtliche La⸗

ten bei der Mexikanischen Hrn. Rocafuerte am d, täglich hier erwartet. terer ist Ueberhringer der Ratification

wird wahrscheihlich als bleiben. dang Silber mitbringene

Die Times nehmen es den Ministern sehr uͤsel, daß unter denen, die im See⸗Etat besördert worden, sich 8 der erst im Jahr 1825 eine Lieutenantsstelle erhalten hatte und jetzt schon 8 geworden ist. Sie meinen, es sei nur gesche⸗ hen, um den alten Grafen, der den Ministern so viel Verdruß gemacht, zu beschwichtigen und fiaden das Ver⸗ feäahren eben so kleinlich, als dem Staatsdienste verderblich. Der Courier enthaͤlt sehr umstaͤndtiche Actenstuͤcke Im Jahre Mistreß Allan von Antigua eine Selavin, Namens Grace, mitgebracht und dieselbe im wei Jahre paͤter machte die Krone auf Grace, als K. 5 daß sie den ihre Selaverei fuͤr Ruͤckkehr nach An⸗ haͤusig Sclaven mirbringen und wie. ist die Frage theoretisch und prak⸗

ein Sohn des Grafen Grey befindet,

Capitain

ütber einen hoͤchst wichtigen Westineischen Prozeß. Jahre 1822 hatte eine Prozeß

Jahre

darauf wieder mit zuruͤckgenommen.

sene Selavin, Anspruch, indem dadurch, Boden von England betreten habe, immer aufgehoͤrt habe und bei ihrer tigua nicht wieder eintreten konnte. schen Pflanzer sehr der mitnehmen, so eisch von hohee Bedeutung. 16 Auf Hayti liches Fest wobei Pr ser haben dem Chef der neral⸗Lieutenant Fuͤrst Wladimir Ordens zweiter Klasse ten Diviston rettender Jäger, pouchine den St. Annen⸗ Nach Inhalt einer

ganz auf Franzoͤs. Fuß eingerichtet worden.

erklaͤrt und angeoronet, bei der Abfertigung sein soll. MPreßburg, 26. Juni. sentation uͤber das Salzwesen

mals vorgelesen, apostolische Majestaͤt abgesandt worden.

wuͤrfe der Gesetzartikel uͤber die aufgenommenen gena, theils einige Punkte solution uͤber die vorzuͤglichern Beschwerden.

Riesolution auf die unterthaͤnigste

staͤnde vom 4. Mai d. J.,

den enthaltend, bekannt gemacht. Die unbestaͤndige, regnerische

rung dauert noch immer fort, und

selt. Die Donau, die am 22. auf 9 Schuh 2 Zoe

fallen war, ist seitdem wieder 8 v stern wieder 11 Schuh 3 Zoll uͤber Null. Hoͤchst trau⸗ rig lauten dte Berichte üͤber die durch Regenguͤsse veran laßten Ueberschwemmungen in Croatien, Steiermark,

Külse Tyrol und Satzburg, womit die Zeitungen

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sti wurde am 6. Mai ein landwirthschaft⸗ gefeiert, dem alle Behoͤrden beiwohnten und asident Boyer eigenhaͤndig die Präͤmien aus⸗ Das Postwesen in dem cultivirten Theile der

Petersburg, 26. Juni. Se. Maj. der Kai⸗ ersten Uhlanen Division, Ge⸗ Hilkeff das Großkreuz des St. und dem Chef der zwei⸗ Generalmajor Fuͤrst La⸗ Orden erster Klasse verliehen. d Bekanntmachung des Departe⸗ ments fuͤr den auswaͤrtigen Handel ist die Getreideaus⸗ fuhr uͤber den hiestgen Hafen fuͤr dieses Jahr vöͤllig frei daß weder bei der Ladung, noch ein Zoll⸗Dokument erforderlich

Die letztgedachte Repraͤ⸗ sen 7 ist in der 243sten, am 22. d. M. gehaltenen gemischten Reichstagssitzung noch⸗ dann unterzeichnet und an Se. K. K. he 8 Seitdem be⸗ rathen die Staͤnde in Circularsitzungen theils die Ent⸗ Indi⸗ der letzten Allerhoͤchsten Re⸗

und windige Witte⸗ b G es giebt Tage, an denen die druͤckendste Hitze mit empfindlicher Küͤhis wech⸗

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aus diesen Laͤndern angefuͤllt sind. oie dort erscheinende „Luna“ Folgendes vom 16. d. b Aus allen Uwgegenden ergehen die traurigsten Ber uͤber die durch das lang anhaltende Regenweiter het gefuͤhrten furchtbaren Verheerungen. So weit um greifend war die Ueberschwemmung in diesen Gege noch nie; wenigstens weiß sich Niemand einer sol zu erinnern. Nicht nur alle an den Fluͤssen zune sondern auch die ein bis zwei Stunden davon ent⸗ liegenden Ortschaften stehen unter Wasser, und die

wohner derselben mußten sich unter die Daͤcher fluͤch Fast jede Kommuntkation ist abgeschnitten⸗ Meh Bruͤcken, fast alle Stege, und zwar die festesten und a ten, sind theils abgetragen und zerstoͤrt, theils fortge sen. Das Erdreich ist von den erfolgten, starken

Strich⸗ und Gewitterregen, bis zum tiefsten Grund weicht, so daß in der Umgegend mehrere Berge, We gaͤrten und an denselben gelegene Wohnhaͤuser gesun

und eingestuͤrzt sind.

Maorid, 18. Juni. Die Ruͤckkehr des H nach Madrid ist nunmehr amtlich zum 26. bd. M. an kuüͤndigt worden.

Noch scheint es nicht, als ob die Observation mse an der Graͤnze von Portugal irgend eine ruͤ⸗ gige Bewezung gemacht habe.

Der lich auf seinen Posten nach⸗Paris begeben. Man gla zum Botschafter am hiesigen Hofe habe Frankreich Grafen von la Ferronnaye bestimmt.

Der bekannte General O'Farill, der unter Joset Buonaparte Kriegsminister war und deshalb schon geraumer Zeit als Verbannter in Paris lebt, i seinem vorigen militairischen Grade wieder eing worden.

Eine wichtige Angelegenheit beschaͤftigt derma unsern Hof und hat in den letztern Tagen zu versch denen Versammlungen des Staatsraths Anlaß gegeh Es handelt sich von der canonischen Institution, die Papst in unseren ehemaligen Amerikanischen Besitze gen verschiedenen Bischoͤfen, die ihm durch Bolivar v geschlagen worden waren, ertheilt hat. Der Roͤmis Hof hat unserm dastgen Geschaͤftsträger, Herrn A rici, die Ercheilung dieser Institution amtlich bekag gemacht, und dieser hat unserer Regierung die an erlassene Note mit dem Bemerken eingeschickt, daß Papst mit dem Bevollmaͤchtigten der Republik Colu bien, Ritter Texada, ein Concordat abgeschlossen b⸗ Sogleich nach Eingang dieser Nachricht sind Befe nach der Franzoͤsischen Graͤnze abgegangen, worin t Behoͤrden aufgegeben wird, den neuen paͤpstlichen N. tius, Msgr. Tiberi, der den abgegangenen Cardit Giustintani ersetzen soll, nicht zuzulassen. (Dies w sonach der Grund, warum Msgr. Tiberi, der, wie Fr zoͤsische Blaͤtter schon vor einigen Tagen meldeten, reits von Bayonne abgereist war, am 17. d. M. w. der von Irun daselbst zuruͤckgekehrt ist.) Beim Na

gestrigen 244sten eben falls gemischten S.. w 3 wurde eine neue, vom 21. d. M. datirte Allerhoͤchste goste Vorstellung der Reichs⸗ die nachtraͤglichen Beschwer⸗

des Ministeriums der auswaͤrtigen Angelegenheiten, sich ein Schreihen des Papstes vorgefunden haben, n rin derselbe die Nothwendigkeit auseinandersetzt, z Seelenheile der Einwohner Columbiens daselbst Bischt zu ernennen. Dieses Schreiben ging unter dem Mit sterium des Herzogs von Infantado ein, der dasfe dahin beantwortete, daß Seine Heiligkeit, als Oberhi aller Glaͤubigen, verfuͤgen koͤnne, was ihm zu dete Hetle beliebe. Jetzt aber behauptet der Staatsrat die ertheilte Institution sei nichtig, da die ernanute Bischoͤfe nicht von dem Koͤnige von Spanien als La desherrn in Vorschlag gebracht worden seien.

Lissabon, 13. Jani. Die heutige Hofzeitu

enthaͤlt folgendes Deeret der Prinzessin⸗Regentin:

anhaltenden Regengüssen und noch immer fortwaͤhren

Herzog von San Carlos wird sich unver .

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kacht desjenigen, was mir von dem kuͤrzlich zum Fi⸗ „Minister ernannten Grafen von Lonza, dem auch das tefeutlle des Ministeriums der auswaͤrtigen Angele⸗ heiten interimistisch uͤbertragen war, dargelegt wor⸗ ist, habe ich es fuͤr gut befunden, dessen Abdankung beiden Aemtern anzunehmen, und ernenne nunmehr den Oberjaͤgermeister Marquis von Alhao.“ Ein vwatschreiben macht zu diesem Decrete solgende Be⸗ kung: Diese Ernennung kann nun preovisorisch sein, der Marquis von Alhao ist ein kraͤnklicher, fast an Gliedern gelaͤhmter Greis, und voͤllig außer Stande mit den oͤffentlichen Angelegenheiten zu befassen; versichert auch, daß er schon in diesem Augenblicke⸗ edankt habe, und daß seine Entlassung angenommen den sei, so wie, daß das Portefeutlle des Ministe⸗ s der auswaͤctigen Angelegenheiten, bis zur Ankunft Grafen von Palmella, dem Kriegsminister Hrn. von ldanha, das Finanz⸗Ministerium aber dem Marine⸗ nister interimistisch uͤbertragen worden sei. Der Ex⸗ ister des Innern, Herr Morera Cabral, der zum üverneur der Azorischen Inseln ernannt worden war, gleichfalls abgedankt und einen Ploatz im Finanz seil erhalten. Der Graf von Villa⸗Real wird am d. M. auf seinen Posten nach Loͤndon abgehen. hrere Generale und Staabs O sintere, die wegen ihrer tischen Meinungen im Jahre 1824 entlassen worden en, sind jetzt aufs Neue in Thaͤtigkeit gesetzt wor⸗ Man sieht dies als eine unmittelbare und heil⸗ e Folge der in den verschiedenen Ministerien statt⸗ ndenen Veraͤnderungen an. Briefen aus Elvas vom 11. d. M. zufolge, bemu⸗ sich die nach Spanien gefluͤchteten Portugtesen auf Weise, in dieser Stadt einen neuen Aufruhr zu er⸗ en. Die heutige Hofzeitung sieht sich endlich zu dem ständnisse gezwungen, daß der Obrist Vasconcellos mit einer starken Guerillasbande in der Umgegend Murcella herumtreibt und daseldst große Verwuͤstun⸗ anrichtet, daß er indessen, da er sich verfolgt sieht, mehr alle Anstalten trifft, sich wieder nach Gallizien ckzuziehen. Merkwuͤrdig ist, daß dieser Anfuͤhrer, so wie alle seines Gleichen, sich ein Vertheibiger Religion nennt, auf seinem Zuge alle Kirchen pluüͤn, und darin auch nicht eins der gottesdienstlichen

faße zuraͤcklaͤßt. Newyork, 1. Juni. Unser Geschaͤftstraͤger und

nsul am K. Brasilischen Hofe, He. Raguet, ist mit

er ganzen Familte, und dem Kapitain der confiscir⸗

Brigg Spark, hier angekommen. -

Die Bemuͤhungen der Brittischen Gesandten zur rstellung des Friedens zwischen Buenos Ayres und aftlien dauern ununterbrochen fort. Der Kaiser wollte

von Nachgiebigkeit nichts hoͤren. Die Kaper von genos Ayres schwaͤrmen an der Brasilischen Kuͤste um und fuͤgen dem Kuͤstenhandel großen Schaden zu. r Bestreitung eines Theils der Kriegskosten ließ die gierung eine betraͤchtliche Quantitaͤt roher Diaman⸗

ausbieten, die aber wegen des zu niedrigen Gebots der zuruͤckgenommen wurden.

Es werden jetzt sehr betraͤchtliche Quantitaͤten Ge⸗ ide aus Neuholland in Brasilien eingefuͤhrt. Die chiffe machen die Reise gewoͤhnlich in 40 bis 45 Tagen.

In Philadelphia erscheinen jetzt Washingfons piere; ein Verwandter desselben, der Richter W gton, giedt sie heraus. 11“

Aachen. Die Gemeinden⸗ und Armen 2 Rechnun

n pro 1826 sind groͤßtentheils aufgestellt und den Land then bereits zur Reviston vorgelegt. Erfreulich ist

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die fortschreitende Veredlung in den Gemeinde⸗Baum⸗

schulen, und es laͤßt sich mit Grund erwarten, daß die

Obst⸗Kaltur hierdurch bei dem Lendmann immer leb,

haftere Theilnahme erregen und füͤr die Folge guͤnstige 8 Gleich erfreuliche Resuktait—

Resultate liefern werde.

giebt die mit Eifer fortgesetzte Instandsetzung der Kom⸗ 1u

munal⸗ W ege.

Berichte uͤber den Gesundheitszustanb aus dem Innern des Reichs vom Ende I Maai.

I1. Ostpreußen. Köͤnigsbarg. Der Gesund⸗ heitszustand ist im Allgemeinen gut. Die Wechselfieber zeigen sich zwar noch, doch nicht boͤsartig, besonders bei den armen Landleuten. Die Entstehung dieser Krankheit duͤ fte sich mehr aus der Temperatur der Luft, als aus einer andern Ursache herleiten lassen. In Bartenstein sind zwei Kinder von den natüͤrlichen Blattern befallen worden. Gumbinnen. Zu den im Monat Mai haupt⸗ saͤchlich vorgekommenen Krankheiten gehöͤren Katharrhal⸗ und kalte Fieber, Masern und Scharlach, fast durchgän⸗ gig mit gelindem Verlauf, mit Ausnahme der Wechsel⸗ sieber, bei welchen oft Ruͤckfaͤlle eintreten. Im Allge⸗ meinen ist die Sterblichkeit gering gewesen.

II. Westpreußen. Marienwerder. Der Gesundheitszustand der Menschen hat im Laufe des Monats Mai keine bedeutende Veränderungen erlitten. Die Wechselsieber sind aller Orten und in einer sehr be⸗ deutenden Frequenz die herrschenden Krankheiten ge“⸗ blieben.

III. Brandenburg. Potsdam. Kalte Fie⸗ ber, vorzuͤglich ein, und dreitaͤgige, waren im Monat Mai sehr vorherrschend und fast allgemein; sie sind je⸗ doch im Abnehmen und weichen bei richtiger Behand⸗ lung bald, ohne weitere Nachkrankheiten. Ferner stell⸗ ten sich Entzuͤndungskrankheiten, besonders bei Kindern, ein. Masern herrschen noch in Potsdam, so wie im Westpriegnitzschen und Prenzlowschen Kreise; auch sind davon im Dorfe Biesdorf, Niederbarnimschen Kreises, 52 Individuen befallen, indessen ist diese Krankheit hier ebenfalls nicht boͤsartig. Die in Juterdogk und in eini⸗ gen Ortschaften des Zauch Belzigschen Kreises ausgedro⸗ chenen natuͤrlichen Blattern haden nicht weiter um sich gegriffen und sind hier als gedämpft anzusehen. Dage⸗ gen dauern solche nicht nur in Oderberg noch fort, son⸗ dern sind auch im Teltowschen Kreise, namentlich in Zos⸗ sen, in Fahlehorst, und auf der Mittelmuͤhle dei Teu⸗ pitz ausgebrochen. In Lenzen wurde ein aus dem Hol⸗ steinschen gebüͤrtiger Maurergeselle bei seiner Durchreise durch diese Stadt ebenfalls von den Blattern befallen, ist aber bereits gäͤnzlich wieder hergestellt, so daß er seine Reise hat fortsetzen koͤnnen und keine weitere Ansteckung dis jetzt sich gezeigt hat. Frankfurth. Ach im Monat Mai bestanden die Hauptkrankheiten in kalten Fiebern, die in diesem Feuͤhjahr in einer Allgemeiuheit auftraten, wie sie in vielen Jahren nicht beodachtet wurde. Außerdem zeigten sich Rheumatismus und Ka⸗ tharrhe. Augen Entzuͤndungen, katharrhalische Halsent⸗ zuͤndungen und apoplektische Anfalle, diese häͤufiger als sonst. In einigen Gegenden kamen natuͤrliche und Windpocken, auch Masern, in gutartiger Form zum Vorschein. Die Sterdlichkeit war indeß geringer, als in

ruͤhern Monaten. bev. Pommern. Stettin. Die kalten Wech⸗ selfieber siad in dem diesseitigen Regierungs⸗Departe⸗

sment die gewoͤhnlichen und sehr allgemein herrschenden

Krankheiten unter Erwachsenen und Kindern. Als Ur⸗

sachen werden die durch den vorausgegangenen heißen

Sommer und langen Winter verbreiteten Dispostrionen und die schlechten Lebensmittel, besonders der Genuß

der zum 8*2 icht vollstaͤndig ausewachsenen Kaetet⸗

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