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von dem schon 1805 vorgelegten Entwurf in einzelnen Bestimmungen abweichende Grundlage der Instruktio⸗ nen fuͤr die Unterhandlung festgesetzt, welche der Vor⸗ ort durch von ihm zu ernennende Kommissarien, unter Vorbehalt der Ratification der Staͤnde wird fuͤhren lassen. Mehrere Gesandtschaften behielten das Protokoll uͤber diesen mit Mehrheit gefaßten Beschluß offen, und die Gesandten von Graubuͤnden und Appenzell erklaͤrten, daß ihre Staͤnde an dem Vertrag keinen Antheil neh⸗ men wuͤrden. * Madrid, 16. Juli. Die Urheber der Unruhen in Catalonien haben sich, nachdem ihnen nur sehr wenig Mannschaft uͤbrig war, in die Gebirge geworfen. Sechs
derselben haben bei Girona die von Perpignan nach Barcellona gehende Diligence angehalten; die Regierung erxgreift Maßregeln, um die Sicherheit in der Provinz herzustellen. 8 Erst heute fruͤh sollte der Graf d'Espagne Madrid voeerlassen, um zu Talavera das 1ste und 2te Garde Re⸗ giment die Revuͤe passiren zu lassen.
Lissabon, 8. Juli. (Ueber London.) Die Ver⸗
schwoͤrung unter den hiesigen Truppen soll umfassender
geywesen sein, als man Anfangs glaubte. Die Empoͤrer sollten sich des Castells St. Georg in der Naͤhe des
RocioPlatzes bemaͤchtigen, die Deferteure waren ange⸗
“ wiesen, sich einstweilen nach Spanien zu begeben, und
5 man erhielt die sichersten Beweise von dem unermüͤdeten
Eiser der Spantsch⸗Apostolischen, die Flamme des Buͤr⸗ gerkriegs in Portugall von neuem anzuschuͤren. Gluͤck⸗ licherweise ist statt der straͤflichen Gleichguͤltigkeit des vorigen Ministeriums groͤßere Thaͤtigkeit in den Maaß.⸗ regeln der Regierung eingetreten, die zu gleicher Zeit
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fuͤr die Erhaltung des Lebens und das nen Wohlthaͤters und Beschuͤtzers des worauf der Primaner Liebenow eine
chung zwischen der Erziehung der alten Roͤmer und serer heutigen, Bildung anstellte,
und die Vorzuͤge der letzter zuheben suchte. 888 breeg
Die wohlthaͤtigen Stiftungen, namentlich das
Friedrichs Waisenhaus und das Louisenstift, begi die Feier durch festliche Speisung der Zoͤglinge; dic
der letztgenannten Stiftung befindlichen Kinder wag
von der Wittwe ihres Wohlthaͤters, des verstort⸗ Banquiers Herz Beer, in deren Wohnung 888 garten mit einem Festmahle bewirthet. In der „ zecks⸗Anstalt versammelten sich um 10 Uhr Vormil die Lehrer, Offizianten, Zoͤglinge und Diener schaff wie sehr viele Goͤnner und Freunde der Armen, zur gehung des Festes, das mit Gesang eroööffnet m worauf der Consist. R. Nicolai, als Verwaltungs! glied, eine der Feier des Tages (der zugleich⸗Stissa tag ist) angemessene Rede hielt, nach deren Beenz ein Choral angestimmt, zur planmaͤßigen Verlosun niger Aectien der Anstalt geschritten, und der N. uͤber den Zustand derselben vorgelesen wurde, an
Schlusse die aͤltern Schulkinder einen mehrstimmeh sang zu Ehren des Landesvaters vortrugen. Jedeg ward mit einer Feststolle beschenkt. Die Pfiegling Hauses wurden an der festlichen Tafel gespeiset aü Lehrer, Officianten und Dienenden erhielten einen fication. Als ein erfreulicher Beweis von Patrioli und Menschenliebe verdient besonders erwaͤhnt zu we
Heil des erhe Ehmnafanns im von ihm selb
gearbeitete lateinische Rede hielt, in der er Fö v
sowohl sittlichen als wissenschaftzse
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Abgereist. Se. Excellenz der wirkliche Geheime aats und Kabinets Minister, Graf v. Bernstorff, ch Mecklenburg und Holstein.
Der Koͤniglich Hannoͤversche Geheime Rath, außer
Dienstag, den 7ten Augusst 1827.
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vechie fges und den Beduͤrfnissen des Landes zu ge⸗
nuͤgen. Die Protestanten zu Nerac waren seit langer Zeit
im Besitz ihrer Kirche, als im Jahr 1825 der Praͤfectur⸗
rath des Departements Lot-et-Garonne einen Beschluß 8
faßte, wonach die Prioritaͤt und der Gebrauch der
Kirche der Administration des Hospitiums zu Nerac
beigelegt wurden. Das Konsistorium von Nerac wen⸗
dete sich an den Minister des Innern und ging dem⸗
nächst an den Staats⸗Rath. Seine Schritte waren
nicht umsonst; unterm 25. d. ist in dieser Angelegen⸗
heit, mit der die Zeitungen sich damals viel beschäͤftigt
haben, und welche in der Deputirten⸗Kammer mehrere
male zur Sprache gekommen ist, folgende Ordonnanz er⸗ lassen worden: „Art. 1. Der Beschluß des Praͤfectur⸗ raths des Departements Lot-et-Garonne vom 29. Mai 1825 ist wegen Incompetenz annullirt. 2) Die dem protestantischen Cultus durch den Beschluß vom 23. Fe⸗ druar 1804 (3. Ventose des Jahres 12) geschehene Ueberweisung umfaßt die Kirche nebst den bei Nr. 15. und 16. des der gegenwaͤrtigen Ordonnanz angehaͤngten Mlans verzeichneten Gegenstaͤnden. 3) Die Administra⸗ stion des Hospitiums von Nerac ist in die Kosten ver⸗ urtheilt. 4) Unser Siegelbewahrer hat Gegenwaͤrtiges in Ausfuͤhrung zu bringen ꝛc. Der Titel, unter welchem die Municipal⸗Behoͤrde das voͤllige Eigenthum der Kirchhe in Anspruch genommen hatte, mußte der protestantischen Gemeinde lebhafte Besorgnisse einfloͤßen. Man stuͤtzte sich auf einen zweifelhaft scheinenden Ausdruck der Ver⸗ ordnung vom Jahre 12; wenn schon aber die Worte verschiedene Auslegung zuzulassen schienen, so konnte doch der Geist des Gesetzes nicht zweideutig sein. Die jetzt erfolgte Ordonnanz hat den großen Vortheil, die Ausdruͤcke der Verordnung vom Jahre 12 klar festzu, stellen und die anderen reformirten Gemeinden uͤber den Besitz ihrer Kirchen zu beruhigen. 8
Waͤhrend der jetzigen Abwesenheit des franzoͤsischen Gesandten bei den vereinigten Staaten von Nordame⸗ der erste Gesandtschafts Secretair die Ge⸗ Die Angelegenheiten des paͤbstlichen Nuntius in Spanien in Betreff der americanischen Bisthuͤmer hat eine guͤnstigere Wendung genommen, und nachdem durch Ueberlegung das erste Feuer der Unzufriedenheit gedäaͤmpft worden, hat sich die Regierung geneigt erwiesen, ei⸗ nen andern Weg einzuschlagen. Man darf glaͤuben, daß der General⸗Capitain von Biseaya, Hr. Fournas, die ihm ertheilten Befehle uͤberschritten hat. Die ur⸗ spruͤngliche Absicht des Ministeriums war, Hrn. Tiberi
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zu veranlassen, daß er seinen Einzug in Madrid auf⸗
dentliche Gesandte und bevollmaͤchtigte Minister am
esigen Hofe, Freiherr v. Reden, nach Dresden. Der Kaiserlich Oesterreichische Legations⸗Sekretair,
eiherr von Koͤller, als Kourier nach Dresden.
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ddeen nach Portugall gefluͤchteten Spanischen Constitutio⸗ naellen mehr Aufmerksamkeit schenkt, und sie ganz auf dieselbe Weise behandelt, wie die sogenannten Portugie⸗ sischen Royalistn in Spanien aufgenommen werden, ohne“ jedoch die Vorsicht gegen etwanige Spione unbe⸗
daß der Dom⸗Dechant v. R., der bereits am Genesi feste Sr. Majestaͤt zwei Knaben der Anstalt gang bekleiden ließ, jetzt abermals zwei Maͤdchen mit u. Kleidungsstuͤcken beschenkt hatte. Die Hospitaliten im neuen Hospital, auch die fangenen im Arbeitshause erhielten ein festliches WM- — vFean 8 — Neens 8 Fe wurden von dem tungs⸗N ach — 8 mien⸗Verein, untek dem Vorsitz des Predigers 8 2 1 mit Kleidungsstuͤcken bescheneel; “ ung 8 G richten. 1 gch Schuͤtzenplatz fand das ASlaon d. — nigsschießen statt. 1 aris, 31. Juli. Der Fuͤrst von Polignac hatte Die hiesige Garnison beging die Tagesfeier 8. bei Sr. Maj. Privataudienz und machte sodann Festmahle, die den saͤmmtlichen Soldaten theils i hren Koͤnigl. Hoheiten seine Aufwartung. ren Feernag, theils in andern dazu geeigneten U Die Regierung setzt die Revision und Vervollkomm⸗ gegeben wurden. ng aller Theile unserer Administrativgesetzgebung be⸗ 8 B Privatvereine waren ebenfalls zu fest rrlich fort, welche man mit Recht der Verwirrung ahlen versammelt. d des Mangels an Zusammenhang beschuldigen konnte. Koͤniglichen Opernhause wurde nach Auffshit jedem Jahre tritt den dahin abzweckenden Arbei⸗ 8 Feeeer von Spontini die (fruͤher ang hr etwas Neues hinzu. Im Jahre 1823 wurde eine Volk 8n. eh folgte der dem preushppmmission errichtet, um eine allgemeine Revision un⸗ 818 L mete 7 sgesang, von Spontini, er Gesetze vorzunehmen und dieselben unter einan⸗ . Ies 178,9 gemeinem Begehren das: „Halze zu ordnen, indem sie aus den baͤndereichen Samm⸗ iegerkranz“” gesungen, worin die ganze Versthingen derselben, die lediglich auf einen voruͤbergehen⸗ ung einstimmte. Im Koͤnigl. Theater zu Charl Gegenstand gerichteten, so wie die durch den burg, so wie im Koöͤnigstaͤdtschen Theater hieselbst. hätlauf oder durch besondere Gesetze außer Kraft ge⸗ den ebenfalls Fest⸗Reden gehalten. Unter den AMhmmenen Bestimmungen ausschied. Seitdem sind den nationen, die am Abend in der Stadt und im Plsammern zwei Special⸗Gesetzbuͤcher vorgelegt worden garten statt fanden, war die der mit Blumen beseer Forst⸗ und der Militair⸗Kodex) deren eines bereits festlich geschmuͤckten Louisen⸗Insel, wie immer, wze Zustimmung derselben und die Sanction des Me⸗ zeichnet. a 11““ garchen erhalten hat und deren anderes, theilweise an⸗ 114“ nommen, ohne Zweifel in der naͤchsten Sitzung ver⸗ ollstaͤndigt werden wird. Nunmehr ist auch ein Gesetz⸗ ntwurf fuͤr die Flußfischerei, der in der einsichtsvollen Parlegung der Beweggruͤnde des Forstgesetzbuchs bereits ngekuͤndigt worden war, allen Praͤfekten zugefertigt vorden, um solchen den Departements⸗General⸗Versamm⸗ ungen zur Begutachtung vorzulegen. Auch wird der⸗ elbe an die Koͤnigl. Gerichtshoͤfe, so wie an die Mit⸗ glieder der beiden Kammern vertheilt werden, so sucht die Verwaltung taͤglich das Vertrauen des Monarchen zu
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Berlin, 4. August. Das Geburtsfest Sr. Maj. des Koͤnigs ward gestern von den Bewohnern der hie⸗ sigen Residenz mit gewohntem Ausdruck der innigsten Liebe und Verehrung gefeiert. Die Koͤnigl. Universitaäͤt beging die Feier in ihrem großen Hoͤrsale, sie ward von dem Chor der Studirenden unter Leitung des Musikdi⸗ rreektors Klein mit einem Veni sancte spiritus eroͤffnet, woorauf zupoͤrderst der Professor der Beredsamkeit eine laäateinische Rede hielt, in der er, nach allgemeiner Be⸗ trrachtung der Eigenschaften eines guten Regenten, auf Se. Maj. uͤberging und die Ursachen der allgemeinen Kiebe aegen Allerhoͤchstdieselben entwickelte. Der Pro⸗ fessor Toͤlken verlas demnaͤchst die Gutachten der vier Facultaͤten uͤber die auf die vorjaͤhrigen Preisaufgaben eingegangenen Ausarbeitungenzhiesiger Studierenden, de⸗ ren 6 des Preises und 2 einer ehrenvollen Erwaͤhnung wouͤrdig erkannt worden; er machte darauf die neuen Preisaufgaben fuͤr das kommende Jahr bekannt. Ein Te Deum laudamus, vom Chor der Studirenden ge⸗ smungen, machte den Beschluß. Im Joachimsthalschen Gymnasium hielt der Professor Kruͤger eine Rede uͤber 8 die Verdienste des Koͤnigs, besonders in Beziehung auf 88 2 I. “ -een und Befoͤrderung der Koͤnigliche Schauspiele 8 s oste un issenschaften. Im franzoͤsischen Gymna⸗— Montag, 6. August. 1 8 sium sprach der Consistorialrath⸗ Palmié, als Direktor] Diana,“ Aspen g E11“ dder Anstalt, die Wuͤnsche der festlichen Versammlung West. (Mlle. Muͤller: Don 4 1 rc (CSGedruckt bei
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schoͤbe, man dachte jedoch nicht daran, ihn zuruͤckzuwei⸗ sen. Mehrere Blaͤtter haben daher gemeldet, daß Hr. v. Fournas Befehl erhalten, sich mit dem Nuntius zu
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