1827 / 186 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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111114A14A4* Doch waren gegenwaͤrtig noch Tausende von Schel Die Stadt Bakhtschisaral in der Krimm ist am schen und Irischen Arbeitern ind Canada ohne Bens üuni von einem furchtbaren Ungewitter und gewal tigung, und, da die meisten ihr Gebutsland in gehm H. kenloser Uebereilung verlassen hatten, durchaus llbrichtet worden, Mittel, nach dem oberen Lande oder den Vereiniglbi umgekommen.

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Sendung nach Appenze ‚worin mit Offenheit, Freimu⸗ thigkeit und Unbefangenheit die Verhältnisse der schon lange dauernden Spannung zwischen Volk und Regie⸗ rung, im Lande Appenzell der innern Rhoden, in ihren Ursachen nachgewiesen und in ihren Euntwicklungen dar⸗

uͤͤͤͤͤ1411444424““ Unsere Blaͤtter melden mehrere Ungluͤcksfäͤlle, die durch das Umwerfen von Postwagen neuerdings verur⸗ sacht worden. Das traurigste Ereigniß der Art fand 4 am 1. d. um Mitternacht bei der Anhoͤhe von Bully

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statt, wo die Diligence von Tarare nach Lyon mit 16

agel betroffen worden, wodurch viel Schaden gluͤcklicherweise ist jedoch niemand

Neuerungsgeist, Der Courier vergleicht sie mit einem Arzte, der seine

Doctor: Schlasfen Sie gut? Patient: Wie eine Ratze.

Wellington bei Sr. Maj.

bhreitet.

DPersonen in den Abgrund stuͤrzte und sich mehrere Male uͤberschlug. Zwei Passagiere verloren dadei ihr Leben

uund mehrere andere wurden schwer verwundet. Der Po⸗

stillion soll geschlafen und dadurch zu dem schrecklichen

Erreiagniß Anlaß gegeben haben.

88 Zu Lyon zeigte am 29. Juli der Réaumuͤrsche Ther⸗

mometer Mittags 28 Grad und am folgenden Tage

stieg er sogar auf 29 Grad.

Fuͤnfprocentige Rente 103 Fr. 80 C. Dreiproc.

8 London, 4. August. Der Herzog von Wellington, der von allen seinen Staatswuͤrden nur die eines Con⸗ stable des Towers behalten hat, nahm dieser Tage den⸗ selden in Augenschein.

b Die Tory⸗Blaͤtter jammern fortwaͤhrend uͤber den Werfall des Landes, den immer mehr uͤberhand nehmen. der jetzt sein Carneval halte ꝛc.

Patienten folgendermaßen examinirte und behandelte: Wire stehts mit Ihrem Appetit? Patient: Ganz vportrefflich; ich esse Alles und es bekoͤmmt mir trefflich.

Doctor: Thut Ihnen sonst etwas weh? Peatient: Nicht das Mindeste. Doctor: Hm! Hm! Diese Symptome muͤssen wir uns vom Halse schaffen. Der Morning Herald, ein Organ der Tories, ge⸗ gegenwaͤrtig ein, daß der Besuch des Herzogs von 6 durchaus keine polttische Be⸗ deutung gehabt, und nur die Anaelegenheiten der Fa⸗ milie Wellesley betroffen habe, welche seit der Erschei⸗ nung der Briefe des bekannten Verschwenders Wellesley ong unters Publikum gekommen war.

Viele der Oberhaͤupter in den Birmanischen Kuͤsten⸗ laͤndern sind jetzt im Aufstande gegen ihren Oderherrn bbegriffen und haben sich fuͤr unabhaͤngig erklaͤrt. Einer derselben, ein Schwager des Kaisers, jedoch ein unver⸗ soöhnlicher Feind der Birmanischen Nation, hat sich zum Koͤnig aufgeworfen, das erniedrigende Ceremoniell der

Astatischen Hoͤfe abgeschafft und scheint sich den Euro⸗ peaͤtschen Sitten naͤhern zu wollen. Die Kriegsflamme hat sich schon bis unter die Mauern von Ranguhn ver⸗

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steht

Machrichten aus Hayti vom 20. Juni zufolge, wa⸗ ren 2 Franzoͤsische Fregatten mit Depeschen am Bord dafelbst eingetroffen. Die Franzoͤstsche Regierung bestand ausdruͤcklich auf Zahlung der ruͤckstaͤndigen Contribution; es werden zu diesem Behufe viele Produkte nach Frank⸗ reich geschickt, wofüͤr Hayti mit Papiergeld dezahlt.

Der Praͤstdent von Hayti lag in der letzten Haͤlfte des Mai⸗Monats an Sertenstichen gefaͤhrlich darnieder; am 3. Juni erklaͤrten ihn indessen die Aerzte bereits . er Gefahr.

Privatbriefe aus Java vom 4. April melden, daß dr Rajah von Negropora und sein Bruder mit einem starken Heere gegen Samarang heranruͤckte, wo die Nie⸗ derlaͤnder ihm nur geringen Widerstand leisten koͤngnen.

Am Mittwoch ist das Transportschiff Southworth mit einer Compagnie Artilleristen und Invaliden, so wie mit Geschuͤtzvorraͤthen, in 27 Tagen von Quebee in Portsmouth angekommen. Es harte etwa 8 Miles von dort das K. Schiff Alligator von 28 Kanonen gespro⸗ chen, an dessen Bord sich Lord Valentia und Oberst Cockburn befanden, die nach Obercanada gesandt Lewe. sen, um Einrichtungen zur Ansiedelung von 15,000 Aus⸗ wandrern zu treffen, denen, wie man vernimmt, die Re gierung Mittel zur Ueberfahrt aus dem nordlichen Ir land und westlichen Schottland anzubieten gedenkt

zu reisen, wo sie ten, ihren Unterhalt zu erwerben; sie sind t wahrhaft betlagenswerthen Lage. 1

Bruͤssel, 7. August. Die Buͤlletins uͤber Befinden Ihrer Maj. der Koͤnigin lauten fortdang gqut. Iyre Maj. ist ohne Fieber, hat gestern eine Nacht gehabt und befindet sich in sehr befriedigen Zustande.

Nach dem Niews en advertentie Blad sinh Haag Geruͤchee wegen bevorstehenden Beräͤndern dei den obern Verwaltungsbehoͤrden im Umlauf; Falk, heißt es, werde als Gouverneur unserer 1 schen Besitzungen nach Batavia gehen, und an Stelle Herr van Gohbelschroy Gesandter in 2a Herr Appelius aber Praͤsident des Staatsraths wef

Der Fuͤrst Camillo Borghese ist am 3. von 994 kommend, im Haag angelangt und begiebt sich nat sterdam.

St. Petersburg, 4. August. Western, am menstage Ihrer Maj. der Kaiserin Mutter, se

Frau Erbgroßherzogin von Sachsen⸗ Wetmar, muhe sämmtlichen Kirchen der Hauptstadt ein feierlicht Deum gesungen und Abends war die Stadt erleutzeg Ihre Majestaͤten der Kaiser und die Kaiserinnent pfiagen Vormittags zu Czarskoioselo die Gluͤckwan der Groß Dignitarien, der Mitglieder des Reichsre der Minister und ihrer Abjutanten, der Genern und der Hofchargen. Die abendliche Promenade der Insel YNelagine wurde vom schoͤnsten Wetter guͤnstigt. Vormittags war deutsches Schauspiel neuen Theater von Kamenoy Ostrow; Abends russß⸗ Schauspiel und dann Masquerade. Auf der Krestowsfy, Yelagine gegenuͤder, wurde ein schoͤn? erwerk abgebrannt und die benachbarten Landhaͤusen ren illuminirt.

Das hiesige Journal giebt heute den (von un reits nach Londouer Blättern mitgetheilten) wegen cification Griechenlands am 6. Juli zu London zu Rußland, Enaland und Fraukreich abgeschlossenen trag, der don Sr. Maj. dem Kaiser ratifiectrt n ist. (Zur Berichtigung der in Nr. 170. dieser; enthaltenen desfallsigen Mittheilung ist hiebei zu ken, daß der Artikel 2. dieses Vertrags nicht befa die Pforte bei der Ernennung der griechischen rungsbehöͤrden eine „entscheidende Stimme“ in jener Mittheilung lautet sondern „einen bes ten Antheil“ („une part determinée“*¹) haben sol

Nach einer in der Handelszeitung enthaltenen bersicht der Ein⸗ und Ausfuhr zu Waͤsser und zu hat die Einfuhr in den 6 ersten Monaten des vül Jahres 77,878 559 Rubel an Waaren und 2,25 Rubdel in baarem Gelde und Barren betragen; die fuhr hat in selbigem Zeitraum an russischen Prod 69,495,395 Rubel und 3,886,208 R. in baarem und Barren betragen. In den b ersten Monater laufenden Jahres betrug dagegen die Einfuhr an! ren 83,957 320 Rubel und in baarem Gelde und! ren 5 894.788 Rubel; die Ausfuhr aber an W R. und in Baarem und Barren 2,2

ubel. Nochrichten aus Doubossary vom 11. Juli zu herrscht dort seit 2 Monaten eine außerordentliche! so daß das Gras und Getreide verdorrt ist. Ein ches ist in Woronesch der Fall, wo die Hitze am 6.

ois zu 30 Grad gestiegen war.

allein Aussicht haben 9

Ihrer erlauchten Enkelinnen, der Großluͤrstinnen 2 rie Nikolaewna und Marie Michailowna, imgleichmn

wesen 2 mal 2 oͤfters nur 1 geben, so haͤtten wir

mten Schotten (Ad. Smith) durch die Erfahrung

Ir als 2 Stuͤcke und 5 Coupons auslaͤndische Tuͤcher

igen Kaffee, der zu Mainz vermauthet worden, um

glichst schieunigen Ausfuͤhrung bringen werden.

ih Unterhandlungen veranlahßt haben.

kbehaltene Val des Dappes hatte nochmals die Be⸗ igung des Auftrags an den Vorort zur Folge, auf

Tagsatzung von dem Hr. Landammann Sydler einen r

m Main, 6. August. Von den zu Heidelberg 88 Preußen ward am 3. d. das Geburtsfest ih⸗ Monarchen in folgender Weise gefeiert. In langem e von 24 Equipagen fuhr man nach dem 2 Stun ˖ weit entferneen Flecken Neckargemuͤnd, wo ein gläͤn⸗ es Mittagsmahl eingenommen wurde. Bei Anbeuch Nacht begab sich die Gesellschaft an Bord einiger, hunten Lampen erleuchteter Schiffe, auf deren groͤß⸗ der Namenszug Sr. Maj. des Koͤnigs in Brillant⸗

braunte. Herrlich war der Anblick, als sich diese tmass⸗ den Neckar hinunter bewegte. Im Auge⸗ der Neckarbruͤcke wurde unter Kauonendonner ein zendes Feuerwerk abgebrannt, das sich auf dem Was⸗ vorzuͤglich gut ausnahm. Das schoͤne spoatinisch⸗ slied singend, fuhr man, begruͤßt von der Menschen⸗ e, die oberhalb der Bruͤcke stand, um dem Schau zuzusehen, durch die Neckarbruͤcke, und landete am en Theil der Stadt. Hierauf begab sich die Gesell t in langem Fackelzuge nach ihrem gewoͤhnlichen mershzuse, welches in geschmackvoller Erleuchtung Annvollen, sich auf die Feier des Tages beziehenden, asparenten prangte. Unter dem Donner der Kano⸗ fteudigem Jubel und warmen Waͤnschen fuͤr die lange Echaltung des besten Koͤnigs verging der! ge Theil des Abends. Nachrichten aus Muͤnchen vom 3. zufolge, sollte nächsten Sonntag die feierliche kegung des Grund⸗ z zur neuen evangelischen Pfarrkirche daselbst statt den. Aus dem Großherzogthum Hessen schreibt man: re es nicht eine laͤngst bekannte Thatsache, daß im

bei uns die Gelegenheit, diese Behauptung des be⸗

estätigen. In der Provinz Rheinhessen sin⸗ seit 17. April d. J., wo der um dos Doppelte erhoͤhte tarif für wollene Fabrikate promulgirt ward, nicht

Vermauthung augegeben worden. Dieser Umstand Anlaß gegeben, daß nunmehr alle bei den einheimi

Groß und Ausschnitthaͤndlern vorfindlichen Tuͤcher enommen und gestempelt werden sollen. Auch der ag der auf die Kolontalwaaren gelegten Verbranch r scheigt dem wirklichen Konsumo derselben keines s uͤberall zu eutsorechen. So beweisen z. B. die register zu Moinz, daß der von diesem Platze allein Darmstadt hin verfuͤyrte Kaffee die Quantitaͤt des⸗

Betraͤchtliches uüͤdersteigt. Man schmeichelt sich uns, doß diese und andere aͤhnliche Wahrnehmun⸗ die schon zu fruͤhern Epochen von Seiten unserer hatsregierung ganz unzweideutig geaͤußerte Absicht, m gemeinschaftlichen Zollverbande beizutreten, zur

Aus der Schweiz, 4. Auqust. In der sechszehn⸗ Sitzung der Tagsatzung am 27. Julius, ward kur⸗ Bericht uͤber den Zustand der Handelsverhaͤltnisse Frankreich, den Niederlanden und Sardinien erstat⸗ die seit einem Jahre weder Veraͤnderungen erlitten,

Ein Vericht uͤber das stets noch von Frankreich zu⸗

zugesicherte Ruͤckerstattung zu dringen. In der siebzehnten Sitzung am 30. Julius vernahm

üͤber seine

Peinem Franzosen, rediairtes Journal heraus.

gestellt wurden, woraus sich dann die Hindeutung aaf die Mittel gruͤndlicher Abhuͤlfe der vorhandenen Gebrechen von selbst ergaben. Tuͤrkey. Waͤhrend (wie vorgestern gemel et wor⸗ den) die Londoner Times mit Zuversicht vom Abfall des Pascha von Aegypten von der Pfocte sprechen, enthaͤlt die Augsburger Allgem. Zeitung folgen es aus Alexan⸗ dria vom 6. Juni: In der naͤchsten Woche soll, wie man vernimmt, die aͤgyptische Flotte, 68 Segel stark, worunter kein einziges europaͤisches Schiff, unsern Ha⸗ fen verlassen und nach Morea abgehn. In der Zwi⸗ schenzeit wird die Verbindung durch kleine schnellsegelnde Kriegsschiffe unterhalten. Man spricht davon, daß unser Pascha eine Anleihe von . Thaler, binnen 4 Jahren in gleichen Raten zuruͤckzuzah⸗

len, unter Garantie der Pforte, in Europa kontrahiren wolle. 3

Nach einem Artikel im Diario di Roma belief sich mit Anfang des Inhres 1825 die Bevoͤlkerung in den 27 Eparchien von Morea auf 300 000 Menschen. Der zwoͤlste Theil des Gebiets gehoͤrt dem Sraate. Die Einkuͤnfte von Morea betrugen damals 5,000,000 Fr. Das in 26 Eparchien getheilte Nord⸗ Griechenland 8

zie Einkuͤnfte warfen jevoch wegen der Kriegsunfaͤlle nur 3 000,000 Franken ab. Der Archipel und das uͤbrige 8 Griechenland fassen 300,000 Einwohner, welche dem 8 Staate 1000 000 Fronken bezahlen. Die griechische Staatsschuld betrug damals 25 000 000 Franken. 8

Zu Alepandrien in E ypten kommt jetzt mit Erlaub⸗

G 3 n 2 is des Vicrkoͤnigs ein vom Hrn. Bousquet⸗Descamps, 88 3 Der Vi⸗

Jastitute sehr gewogen.

diesem en

Salzbrunn, 4. August. Der gestrige Tag wurde hier, wie gewoͤhnlich, mit der innigsten Theilnahme ge⸗ feiert. Um 10 Uhr wurde in der Kirche Gottesdienst gehalten; die Armen des Dorfs wurden auf der Wiese beim Brunnen gespeiset, und Mittags versammelte sich in dem Gasthause zur Krone eine sehr zahlreiche Gesell⸗ schaft zu einem Festmahle, wobei Se. Excellenz der Ge⸗ neral Lieutenant und kommandirender General im Groß⸗ herzogthum Posen, von Roͤder, den Toast auf das hohe Wohl Sr. Majestaͤt, unseres allgeliebten Koͤnias, 228⸗ brachte, worauf die Gesellschaft mit dem waͤrmsten En⸗ thusiasmus das Lebehoch! wiederholte. Das Orchester stimmte dann die Melodie: Heil dir an, welche mit lautem Beifall aufgenomm n, und das 8 schoͤne Volkslied von der Gesellschaft gesungen wurde. Ein glaͤnzender Ball schloß die Feier des Tags. Der Gasthof zur Krone und mehrere Gebaäͤude und Buden en oͤn erleuchtetrt. .“ S Brunnenanstalt erhaͤlt sich in ihrem aufbluͤhenden Zustande; 753 Trinkende figden sich alle Morgen beim Brunnen ein, und unter diesen viele aus sehr fernen Gegenden; versendet sind bereits wteder 90,000 Flaschen. Die milde Luft, mit welcher die Na⸗ tur dies schoͤne Thal begluͤckt, erheitert die Besuchenden, die nur bedauern, daß sie bei den Wohlthaten, welche

die Natur ihnen spendet, noch immer nlich entbehren muͤssen, auf die sie wohl mit Recht Anspruͤche

en; machen koͤnnen! Zahl der in die—

umstaͤndlichen muͤndlichen Bericht

Swinemuͤn de, 4. Auqust. Die aste betraͤgt mit Schluß sem Jahre bier anwesenden Badeg se beirgst it Schluß

4 Millionen svanischer

enthielt 1825 eine Bevoͤlkerung von 800 000 Srelen; .

im Siegerkranz!

Bequemlichkeiten