1827 / 250 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Fri, 26 Oct 1827 18:00:01 GMT) scan diff

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wissenschaft erbietet sich Derselbe in woͤchentl. 6 g den n- 19 11 Uhr privatisstme. eschichte und Geographie. Die 1 Geschichte nach Wachlers Lehezuche Hr. Pref Unlen mal woͤchentlich von 4 —5 Uhr. Allgemeine Welb schichte dis auf Karl den Großen Hr. Prof. Ranke chentlich fuͤnfmal um 5 Uhr. Griechische Geichie 8* Hr. Dr. Schmidt zweimal wöͤchentlich um 4 üUhr 8Et a e19,9, Mtg Sh Sir ee . 218. 10859. 11 Mb t e . : Allgemeine Geschichte des Mittelalters Hr. I1141X1414X*X*“4“ ken viermal woͤchentlich von 3 4 Uhr. Gesch 111A64““ ver Europaͤischen Staaten im Mittelalter Hr. Dr. Sohn 8 viermal woͤchentlich um 8 Uhr. Neue Geschichth. e I* As8 384 1 dem 16ten Jahrhundert bis auf unsere Zeiten 5 49 1“*“ 8 v. Raumer Montag, Dienstag, Donnerstag und Fn um 12 Uhr. Die Boͤgebenheiten der neuesten seit dem Jahre 1818. Hr. Prof. Leo zw imal gitt lich von 3—4 Uhr. Geschichte der Englischen N. mation und der Koͤniginnen Elisabeth und Macia 8 Hr. Prof. v. Raumer Sonnabend um 11 Uhr oͤf an Geschichte des Preußischen Staats Hr. Prof. .

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Monarchen die Versicherung unserer Gestnnungen der Treue und Unterwerfung unter seinen erhabenen Scep⸗ ter darzubringen. Dies ist die Gnade, um deren Ge⸗ waͤhrung wir Ew. Heiligkeit, durch gegenwaͤrtiges un⸗ terthaͤnigstes Bittgesuch, anflehen, bis die allgemeine Bittschrift (Anagel&) unserer Capitani an Ew. Heilig „Wir schließen mit der Bitte an Ew. Heiligkeit,

uns Ihren heiligen Segen zu ertheilen.“ Die Vorsteher der Distriete veoeoen

Terikala. Karpanißt. Lidoriki. Patradscheck. Apocoro. Malandrini. Valtos. Agrapha. Kravari. Solona. 8 ZI e Armyros. Genres . u2 bn- 6 ää 11““

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Berlin, Freitag, den 26sten October 1827.

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demoeratisch und sogar ochlocratisch ist, Mißtrauen ein⸗

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Schweidnitz, 17. October. Zu dem gestern hier Galli Markt sind 584 Centner Wolle, und zwar 278 Centner Mittel, und 256 Centner oroöoinairer Wolle zum Verkauf gebracht und saͤmmtlich abgesetzt worden. Die Verkaufspreise waren: für die Mettelwolle 40 bis 45 Thle. und füuͤr die ordinaire 35 bis 38 Thlr.

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Verzeichni ü der Vorlesungen, welche von der Universitaͤt zu Berlin im Winterhalbenjahre 1827 bis werden.

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183828 vom 22. October an gehalten

Staats⸗ und Kameral, Wissenschaften. Encyclopaͤdie der Kameral⸗Wissenschaften traͤgt nach sei nem Lehrbuche Hr. Prof. Schmalz von 5— 6 Uhr vor. Staatsrecht und Politik verbunden mit einer ge⸗ schichtlichen Entwickelung der Verfassung und Verwal tung in den wichtinsten Staaten der aͤltern und neuern Zeit Hr. Prof. v. Raumer Montag, Dienstꝛg, Don nerstag und Freitag um 11 Uhr. Allgemeines und

fuͤnfmal woͤchentlich um 5 Uhr. Praktische hist

provincielles Preußisches Staatsrecht Hr. Prof. v. Hen⸗ ning Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag um 4 Uhr. Ueber das Verhaͤltniß des Preußischen Land⸗ rechts zur Philosophie des Rechts an denselben Tagen um 9 Uhr Hr. De. Michelet. Finanzwissenschaft Hr. Prof. Hoffmann viermal woͤchentlich um 8 Uhr. Die Anfangsgruͤnde der politischen Arithmetik Derselbe zwei mal woͤchentlich um 8 Uhr. Statistik des Preußischen Staats Derselbe viermal woͤchentlich um 9 Uhr. En⸗ cyclopädie der Forstwissenschaft lehrt Hr. Prof. Pfeil vier mal woͤchentlich von 8 —9 Uhr. Staatswirthschaft⸗ liche Forst, Kunde und Forst Finanzwissenschaft Derselde woͤchentlich dreimal Mitt woch, Freitag und Sonnabend von 9 10 Uhr. Fo steinrichtung und Abschaͤtzung Derselbe dretmal woͤchentlich Montag, Dienstag und Doanerstag von 9 10 Uhr. Zu einem theoretischen und praktischen Examinatorium uͤber die gesammte Forst⸗

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Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.

Des Koͤnigs Majestaͤt haben den bisherigen ersten hhalter von der Devostten Kontrolle der Hauptbank, low, zum Rechnungs Rath bei dem Haupt⸗Banco⸗ sibium allergnaͤdigst zu ernennen geruher.

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Uebungen stellt Hr. Prof. Wilken zweimal woͤtzag von 6—7 Uhr Abends an. Auch stellen hith Uebungen die Hrn. Professoren Ranke und Leo⸗ Litterargeschichte des Mittelalters und der neue

Hr. Prof. v. d. Hagen viermal woöͤchentlich um Neuere Litterargeschichte und Bidliographte vnm 16ten Jahrhundert dis auf unsere Zeit Hr. Prof. St

fuͤnfmal woͤchentl. um 11 Uhr. Allgemeine Erl 2 Hr. Prof. C. Ritter fuͤnfmal wöͤchentlich . 5, , Angekommen. Der wirkl. Geheime Rath, Kam⸗

Erdkunde von Deutschland Hre. Prof. Zeune Mitllberr, Direktor im Justiz⸗ Ministerium und dem der und Sonnabend um 4 de. 2. Deutschsstlichen⸗, Unterrichts, und Medininal⸗ Angelegenhei⸗

Hr. Dr. Stein Mittwoch und Sonnabend von 19h von Kamptz, von Stettin. 8 Uhr. Mathematische Geographie Hr. Prof. Oltn 111211353““ Dienstag und Donnerstag um 1 Uhr. Hydrog 11111A1X.A4*“ der antillischen Inseln Derselbe Sonnabend um

e““ Zeitungs Nachrichten. den Griechen und Roͤmern Hr. Prof. Hirt. JJ. Ausland. Kunstgeschichte bei den Orientalen Derselde. D. schichte der Griechischen und Roͤmischen Baukung auf die Zeiten Justinians Hr. Prof. Tölken privat Minister der geistlichen Augelegenheiten gearbeitet. in noch zu bestimmenden Stunden. EinleitusS. K. H. der Dauphin sind nach Fontainebleau ab⸗

die alte Numismatik Derselbe Sonnabend von 147st. Uhr oͤffentlich. 8 e; 1 Der Moniteur enthaͤlt folgende Vetrachtungen uͤber

s vriechischen Angelegenheiten: „Der Courrier bringt

888 1 wichtige Frage zur Sprache. Seiner Ansicht Hwird, im Fall die Pforte das Ultimatum nicht an⸗ men sollte, die Lage der Griechen dadurch besser, in⸗ ihnen alsdann, anstatt einer Munieipal⸗Unabhaͤn,⸗ sit, die politische Unabhaͤngigkeit gesichert werden Ohne uns fuͤr jetzt auf eine gruͤndliche Eröoͤrte⸗

g dieser Frage einzulassen, wollen wir uns darauf haͤnken, zu zeigen, unter wie vielen Gesichtspunkten barachtet werden kann. Wenn die Klausel, welche Griechen lediglich eine muncipale Existenz gewaͤhrt, her Pforte ein Schattenbild von Souverainetaͤt shält, die schnellere Herstellung des Friedens in die⸗ Gegenden zum alleinigen Zwecke hat, so ist es ge⸗ daß der Zweck ohne Aufrechthaltung des Mittels E. Raupach. (Hr. Pavaczinsky, vom Stadtthetult erreicht werden kann. Man darf wohl daran zwei⸗ Bremen: Isidor, als Gastrolel)..— daß die Sache dieselbe waͤre, wenn die Maͤchte 1111“*“ 1 hese Zwecke als die bloße Herstellung des Frie⸗

ö 2 68 6“ C1““ im Auge gehabt haͤtten. Wäͤre die Bedin⸗

qersbert, 1. 1g. 9, um die es sich handelt, das Ergebniß einer rei⸗

Redacteur 1 Pruͤfung aller muthmaßlichen Folgen der griechi⸗ - in 85* 1

Koͤnigliche Schauspiele

Donnerstag, 25. October. Im Opernhause: †1 unterbrochene Opferfest,“ heroisches Singspiel in! theil., mit Tanz. Musik von Winter. (Mlüe. Hen Sontag: Myrha.) 1

Zu dieser Verstellung sind nur noch Billets; Logen des dritten Ranges, zum Parterre und 7 theater zu haben. EC111

Freitag, 26. Oktober. Im Schauspielhause dor und Olga,“ Trauerspiel in 5 Abtheilungen

9„. e14““ Souverainetaͤt; haͤtte z. B. die Mehrheit der con⸗ 11““ hirenden Maͤchte das Entstehen einer neuen Macht,

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ergewicht zu bewirken befugt waͤre, welches hesser hewiß gelassen wird, als gefahrbringend fuͤr das eu⸗ Mische Gleichgewicht erachtet; sollte ihnen endlich die n Grelechen selbst gewaͤhlte Charte, welche ganz

Tlitik Roms gewesen, als vor der Schlacht Friede zu verlangen. Noch glorreicher die Bedingungen nicht druͤckender nach 8

floͤßen diese Charte, welche die Souverainetaͤt des Volkes, die absolute Gleichheit, kurz alle mit Recht von jeder Civilisation verabscheuten Grundsätze aufstellt, ist im Monat Mai, das Buͤndniß der drei Juli entstanden; warum oaß eine Maaßregel zur Befestigung ewiges Kriegswerkzeug, eben wegen der Bestimmung jener Charte werde, welche jedem Feinde der Tuͤrken das Buͤrgerrecht anbietet? Wie koͤnnte man in der That hoffen, daß ein, mitten unter muselmaͤnnischen Staagten

sucht anfachen werde? Als politische Macht langt haben;

halten, zu controlliren? Als municipale Stiftung ist es den

Modisficationen unterworfen; moͤglich, die Tuͤrken koͤnnen e. und außerdem hat die Tribut zu verlieren, natuͤrlich viel Einfluß auf die Ent schließungen des Oberherrn. Es En.aeeraet die Po⸗ nicht weniger

waͤre die Politik, der Schlacht zu machen. Ludwig XV. hat das Beispiel davon im vorigen Jahrhundert gegeben. Sind nun

diesem Beispiele zu folgen?

Im suͤdlichen Fluͤsse und Bergstroͤme viel Schaden angerichtet. Dies ist ganz besonders mit der Rhone der Fall; in Luon sind alle Quais uͤberschwemmt worden und die Einwohner mußten in die oberen Stockwerke fluͤchten, schah in Avignon; in der Naͤhe dieser Stadt war der Fluß bis zu einer Breite von anderthald Lieues ange⸗ schwollen. Noch aͤrger haben aber die Stroͤme gewuͤthet, die sich in die Rhone ergießen. Die Ardeche z. B. stuͤrzte sich mit solcher Gewalt in die Rhone, daß es die⸗ sen Fluß quer durchschnirt, auf der entgegengesetzten

Seite einen Damm durchbrach und eine Chaussee, welche eine Viertelstunde davon entfernt liegt, stark 24. Den neuesten Nachrichten zufolge, faͤllt das Wasser

der Rhone bereits stark. 1— 101 Fr. 65 C. Dreiproc.

Fuͤnfprocentige Rente 71 Fr. 70 C. London, 16. Oktbr. Der Herzog von Wellington hatte am Sonnabend Vormittag eine lange Audienz bei Sr. Maj. in Windsor und kehrte Mittags nach London zuruͤck. Der russische und der portugiestsche Gesandte hatten

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. Maͤchte aber im sollten sie nicht auch besorgen,

des Friedens, ein

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nach der Niederlage

liegender christlicher Staat lange Frieden behalten koͤnne, daß das nachbarliche Verhaͤltniß nicht bald afte Rach:; wuͤrde Grie«,, chenland nur eine kurze und zweifelhafte Waffenruhe er, es wird seine anarchische Constitution bek, denn wer haͤtte das Recht, eine unabhoͤngige Macht

von der schuͤtzenden politischen Stiftungen angeordneten alsdann ist der Friede diese Provinzen als die ihri⸗ Besorgniß, einen

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seine Nachfolger und dessen Verbuͤndete nicht wuͤrdig

Frankreich haben die ausgetretenen

dasselbe ge⸗

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