den die Hoffnungen einer guͤnstigen Entwickelung des bedeutsamsten Knotens in der Zeitgeschichte sich knuͤpfen, ist seinen zahlreichen Freunden, zu denen die Mazistra ten der Kautone groͤßtentheils gehoͤren, hoͤchst erfreulich gewesen. Die achtungsvolle Freundschaft, welche sie dem ausgezeichneten Staatsmanne gewidmet haben, geht aus dem großen Verdienste hervor, das er sich in den denk⸗ wuͤrdigen Jahren 1813, 1814 und 1815 um die Eidge nossenschaft erworden hat, und beruht auf dankbaren Erinnerungen aus jener Zeit.
Dem Vertrag zwischen der Krone Sardinien und den mehreren Schweizerkantonen, hinsichtlich gegenseiti⸗ ger Ansiedlungen, hat sich nun auch der Kanton St. Gallen angeschlossen und es ist sein Beitritt durch di⸗ plomatische Urkunden aner kannt worden.
Berichten aus Schwyz zufolge haben, von Freiburg und Sitten her die Vaͤter der Gesellschaft Jesu nun⸗ mehr ihre vorschreitenden Plane auf die bemokratischen Kantone gerichtet und es sind (mit Personen die ge⸗ nannt werden) zu Schwyz wirklich auch Unterhandlun gen angeknuͤpft worden, um dort auf ihre Kosten ein Kloster zu erbauen. Sollte dieses gelingen, so waͤren damit vier Käntone von dem Orden in Besitz genem men; Solothurn rechnen die Jesutten mit dem Bischofs⸗ sitze sich zu erwerben.
Das Erdbeben am 10. Okt. Nachmittags zwischen 2 und 3 Uhr, von dem wir fruͤher Naͤchricht gegeden, ward gleichzeitig im Knonaueramt des Kantoss Zuͤürich, daun im Aargau bei Aarau, zu Erlisbach, Kilchderg ꝛc. längs dem Jura verspuͤrt. Hier (in Zaͤrtch) nicht in einfachem, sondern wiederholtem Stoß. Das erstewal war es eine augenblickliche Erschuͤtterung, das andere
mal dauerte die Emofindung eine Vtiertelminute. An einigen Orten bemerkie man schwaches Sch vanken des Bodeus, an andern starkes Krachen der Wande, be sonders in hoͤlzernen Gebaͤuden; an andern Orten ein donnerartiges, mit einem Schlag endende, Setöͤse in der Luft, bei stillem Wetter und heiterm Himmel. Der Erdstoß ward auch be Seckingen im Schwarzwald verspuͤrt. Praa, 31. October. Am 4. d. als dem Namens⸗
feste Sr. Maj. des Kaisers, feterte die Start Saaz die Einweihung und Eroͤffnung der uͤber den Egerflut er,⸗ bauten Kettenbruͤcke. Der Bau dieser, fuͤr das schwerste Fuhrwerk berechneten Bruͤcke, begann im Jahre 1826. Die Laͤnge derselben betraͤgt an der Fahrbahn 192 Wie⸗ ner Fuß, von einem Stuͤtz, oder Anhaͤnge Punkte zum anderu 204 Fuß, und die Breite der Bruͤckenb ahn 18 F. Diese Bahn haͤngt an 6 Tragketten, von denen sich an jeder Seite der Bruͤcke 3 definden; der Aufhaͤngewirbel betraͤgt 16 Fuß 8 Zoll, und jede Kette besteht aus 3 Schmiede⸗Eisenschienen zu 3½ Zol Breite und ½ Zoll Dicke. Die Spannketten laufen von den Stuͤtzpfeilern 8 ruͤckwaͤrts unter einem Wenkel ven 35 Grad herab, und
welche die 3 Fuß langen und 4 Zoll im Durchmesser hal⸗ tenden Endbolzen aufnehmen, in untetireischen, jedoch zugaͤnglichen Kammern. Das ganze Tragvermoͤgen die⸗ ser Bruͤcke ist, sammt dem eigenen Gewichte und der Spannung, 5597 Centner.
8 1 Die zufaͤllige groͤßte Bela stung ist auf 1720 Centner ermittelt. Das Gewicht des
Holzwerkes der Haͤnge und Tragestangen beträgt 1393
Centner. Die Bruͤckenbahn hat 21 Fuß uͤber dem nie⸗ drigsten, und 4 Fuß uͤber dem boͤchsten Wasserstande. Die Baukosten betragen 27,897 Gulden, wozu von Sei⸗ ten des Secaats 10,000 Gulden bewilligt waren.
Nachrichten aus Griechenland. (Aus dem Oesterreichischen Beobachter.) 88
8 Ueber die fruͤhern Vorgaͤnge bei und in Navarin, vom 19. September bis zum Abschlusse der dekannten
Uebereinkunft mit Ibrahim Pascha finden wir in dem Schreiben eines glaubwuͤreigen Augenzeugen aus Nava rin vom 27. September folgende naͤhere Angaben:
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„Am 19. September ließ Ibrahim Pascha eine ] theilung der Escadre unter Kommando des Kapudag Beg auslaufen, vermuthlich um zu sehen, wie sich; englische Vice⸗Admiral gegen selbe benehmen win der allein mit seiner Escadre seit eintgen Tagen dem Hafen von Navarin kreuzte. Sobald Sir E. drington die tuͤrkischen Schiffe auslaufen sah, schickt eine Fregatte an den Kapusaua, Beg, um ihm zu deuten, nach Navarin zuruͤckzukehren, widrigenfalt ihn mit Gewalt dazu zwingen wuͤrde; der Kapudan Beg erwieeerte, daß ihm diese Drohung sehr son der vorkomme, und daßz er in jedem Fall hieruͤber an sein Overbefehlshaber, Ibrahim Paschz, berichten muͤsse, dem allein er Befehle zu empfangen habe. Als deru lische Vice Abmical sah, daß der Kapudana Beg dabei Haͤrrte, nicht ohne Befehl seines Vorgesetzten zu ruͤc kehren, schickte er einen seiner Offiziere mit einem Sch ven an Ibrahim Pascha, worin er selden von den Folge des Londoner Tractats vom 6. Juli d. J. seiner Regierung erhaltenen Wersungen in Keum setzte. Ibrahim Pascha antwortete durch seinen Di man, den er an Bord des Linienschuffes Asia sauk daß er, da er ohne bestimmten Befehl seines Sau rains keinen offnen Krieg anfangen wolle, dem Kaä—h dana Beg befoylen habe, nach Navarin zuruͤckzukehr fuͤgte jedech bei, daß er ohne Witeres mit seiner 9. zen Flotte auslaufen werde, wenn ihm dieses nach de üuͤnvermutheten Entschluß der verbuͤndeten Hoͤfe, Neuem defohlen werden sollte, und daß er sich, ohnen Rücksicht auf die combinirten Streitkraͤfte, welche seinem Vorhaben widersetzen duͤrften, jeder Gefahr, groß sie auch sein moͤge, aussetzen werde, um die Pfil ten eines Heerfuͤhrers, der die Befehle seiner Regiern nicht zu untersuchen habe, zu erfuͤllen.“
„Am 21. Morgens bewerkstelligte die franzoͤsise Esecadre ihre Vereintgung mit der englischen vor Nar rin. Am 22. schickte der Contre⸗Admiral de Rigny du die Korvette 1'Estaffette ein dem Briefe des englisch Admirals durchaus gleichlautenoes Schreiben an Ihd him Pascha.“ .
„Am 23. begehrten die beiden Admiraͤle eine ] dienz bei Ibrahem Pascha, die ihnen sogleich bewill wurdee. Demzufolge ging der Contre⸗Admtral de Rig noch an demselben Tage mit der Syrene und der Este ferte im Hafen von Navarin vor Anker. Am 24. M. gens lief der englische Vice Admtral mit dem Linienscht
Asia, einer Feqgatte und seinem Kutter in den Hast
ein. Am 25. Morgens fand die feierliche Audien; Sct Nach den uͤbtichen Complimenten stellten die beiden mirele den Antrag, daß ihre Unterredung mit Ibrah Pascha bloß in Gegenwart des ersten Drogmans S. finden solle. Ibrahim Pascha erwiederte, daß er sie oͤffentlich vor allen seinen Offizieren anhoͤren koͤnne.“ „Die beiden Admiraͤle erklaͤrten nun, daß sie ihren Hoͤfen die gemessensten Befehle erhalten haͤtt dem Blutvergießen ein Ende zu machen, und jede dert den kriegfuͤhtenden Parteien, die sich nicht wuͤrden d verstehen wollen, mit Gewalt dazu zu zwingen. Griechen haͤtten sich diesem Beschlusse bereits mit Bert willigkeit unterworfen, wenn er (Ibrahim Poscha) all die Feindseligkeiten fortsetzen wolle, so werde er Flotte in Gefahr, und die wesentlichsten Interessen nes Souveräͤns aufs Spiel setzen. Ibrahim Pascha wortete den Atmiraͤlen, daß er ohne einen bestimm Befehl nicht zuerst auf sie feuern, falls er aber die erhalten sollte, ohne alle Ruͤcksicht auf die Ueberleg- heit seiner Gegner, zur Vohziehung desselben keine ( fahr scheuen werde. Die Admiraͤle bemuͤhten sich, in die Unzuläaͤnglichkeit der Widerstands Mittel der Pfo gegen den Willen der verbuͤndeten Maͤchte begreiflich machen, worauf Ibrahim erwiederte, daß es ihm bl
zukomme, die Befehle seines Herrn, ohne die mindet
Hemerkung, zu vollstrecken, dessen Urtheil allein es an⸗
beim gestellt bletbde, ob er sich in diesen Kampf einlas en koͤnne oder nicht. Er sei weiter nichts, als der Voll ieher seines Willens, und werde ohne Unterschted alle siejenigen als Feinde betrachten, die unter was immer uͤr einem Vorwande einen ungerechten Krieg gegen sei en Gebieter abfangen wuͤrden. Am Ende kam man berein, daß Idrahim Pascha, so lange, bis er neue zerhaltungs Befehle erhalten wuͤrde, keine Offensivo Ope⸗ ationen zur See unternehmen solle. Ibrahim Pasch⸗ zachte den betden Admiraͤlen noch die Bemerkung, daß aͤhrend man ihm vorschreibe, unthaͤtig zu bletben, dem ord Cochrane ungehindert gestattet werde, mit 28 grie⸗ hischen Fah zeugen eine Landung bei Patras zu versu⸗ en, um sich dieser Festung zu bdemäaͤchtigen, worauf die dmiraͤle entgegneten, daß sie Lord Cochrane von der it Ibrahim Pascha getroffnen Uebereinkunft in Kennt⸗ iß setzen, und ihn auffordern wuͤrsen, jede Feindselig⸗ it von seiner Seite gleichalls einzustellen.“
„Die beiden Admtraͤle erneuerten hierauf ihren An⸗ ag an Ibrahim Pascha, ihnen eine Privat⸗Uaterre⸗ ung zu dewilltzen, welche letzterer jedoch ablehnte. Am 6. Abends verließen beide Admtraͤle den Hafen von Lavarin, nachdem sie Ibrahim Pascha, ein jeder mit 9 Kanonenschuͤssen, begruͤßt hatten.“
Lissabon, 13. October. Die Gazeta enthaͤlt sol⸗ nden amtlichen Artikel: da das Ereigniß, welches ben fufanten Don Miguel, meinen vielgeliebten und hoch eschaͤtzten Bruder, diesen Koͤnigreichen wiedergiedt, um e zu behereschen und zu tegieren, fuͤr sie, wie fuͤr mitt, ne allgemeine Ursache der Freude ist, so hahe ich fuüͤr zut befunden, im Namen des Koͤnigs zu verordnen, daß m Tage seiner Ankunft und an den beiden darauf fol enden Tagen große Galla sein, die gewoͤhnlichen Sal en gegeben und Abends eine allgemeine Erleuchtung katt finden soll; den 26. am Tage seiner Geburt, wie uch am 29. September, dem Namenstage des Infan en, soll alle Jahre große Galla statt sfinden. Die Be oͤrden, denen gegenwaͤrtiges Dekret zukommen wird, berden sich danach zu achten haben un⸗ dasselbe in usfuͤhrung bringen lassen. (gez- von der Infantin Re⸗ entin.
A Wee1fn. Durch ein Kauffahrteyschiff sind in Lon⸗ on Näachrichten aus Rio Janeiro bis zum 30. August ngelaufen. Das Buenos Ayres Paketboot war damals och nicht in Rio Janeiro angekommen, der Erfolg der uen Friedensvorschläge konnte demnach noch nicht be— annt sein; doch wollte man einige Hoffnungen auf die ichtankunft gruͤnden, und es fuͤr moͤglich halten, daß von Lord Ponsonby zuruͤckgehalten sein koͤnnte, um schricht zu ertheilen, wie seine Vermittelung aufge⸗ ommen sei.
In Canada ist kuͤrzlich die Dampfschiffahrt auf dem St. Lawrence so vervollkommnet worden, daß man jtzt
44 Stunden Briefe von Montreal nach Quebeck sen n und Antwort darauf erhalten kann. Die Distance n und zuruͤck ist 300 (engl) Meilen.
— Die Allgemeine Zeitung enthalt uͤber die neuere evolution in Peru folgenden Bekicht eines deutschen ugenzeugen aus Lima vom 5. April 1827:
Seit Aufloͤsans des partiellen Kongresses im Jahre 825, welcher oen General Bolivar in der Diktatur uͤber Heru bestaͤtigte, blickte das Volk mit Hoffnung und Fertrauen auf ihn, weil es die Erfullung der feierlich eleisteren wiederholten Zusagen erwartete; vornemlich ie Begründung einer geregelten Repraͤsentation, in de⸗ en Haͤnde er sodann die unumschraͤnkte Militairgewalt hiederlegen wuͤrde. Die Repraͤsentanten wurden wirk⸗ ch erwoͤhlt; sie versammelten sich zu Anfang des Jah⸗ es 1826 in der Hauptstadt Lima. Sie hielten, ehe sie ich als Congreß von Peru erklaͤrten, einige vorbereitende Susammenkuͤnfte; doch die leberalen Gesinnungen, welche
ward diese Behauptung nur zu sehr vestotigt.
1
sich in ihren Debatten aussprachen, und die anerkann⸗
ten Faͤhigkeiten der leitenden Mzitglieder, b wiesen dem
Diktator Volivar zu deutlich, ihr Zweck sei kein andrer, 1
als ihn zur Entsagung seiner angemaßten Herrschaft zu 8—
zwingen; daher brachte er es, theils durch Drohungen, 8
theils durch Versprechungen dahin, daß sich der Conareß 1
selbst aufloͤste; 52 Mitglieder unterzeichneten am 1“n“
April 1826 etne Bettschrift an Bolivar, die Diktatur
sortzusetzen; er erhoͤrte diese Bitte, und versprach dem
Volke in einem Dekrete vom 1. Mai 1826 einen andern
Kongreß. Achrzehn Mitglieder des aufaeloͤsten Kon--
gresses wollten sich jenen Maaßregeln nicht fuͤsen; unter
diesen war Don Franctsco Pavter Luna de Pizarro,
ein Mann, den alle seine Mitbuͤrger seiner Vaterlands⸗ “
liebe und seiger Taleute wegen schaͤtzen; er ward ver⸗—
kannt. Ueberhaupt waren viele Peruagner mit diesem
Verfahren unzufrieden, und fuͤhlten sich dadurch gekroͤnkt;
doch dlieb ihnen nichts uͤb ig, als sich zu unterwerfen;
sie hefften Alles von der Versammlung des neuen Kon⸗
gresses, füuͤrchteten aber die Anwesenheit der zahlreichen
columbischen Heeresmacht im Lande, und seutzten unter
dem Despotismus des Anfuͤhrers derselben. Viel⸗ Muth⸗
maaßungen⸗-wurden über Brlivars eigentliche Absichten
laut, doch Niemand wagte zu erwoͤhnen, was alle aum
meisten scheuten, bdaß er näͤmlich die unumschraͤnkte
Macht auf Lebenszeit zu behaupten strebe. Doch bald nm“
Konstitution von Bolevia wurde auch fuͤr Peru publi⸗«
zirt; Bollvar wae ihr anerkannter Urheber. Die Cha-,
rakterzuüͤge dieses merkwürdigen Dokuments, welche es 8
im ganzen republikanischen Amerika verhaßt machteb,
woren: ein Praͤstdent auf⸗Lebenszeit, ohne Verantworte⸗
lichkeit und mit dem Rochte, seinen Nachfolger zu er⸗
nennen, mit dem Oberbefehl uͤber die Land; und See’⸗
macht, der Kontrolle des Schtzes und dem Rechte alle
Civil, und Militsir Beomten zu erwaͤhlen. Ein solcher
Praͤfident war wirklich ein Fuͤrst; es fehlte ihm bles
der Name. Die Peruaner sahen dieses auf den ersten
Blick ein. Am 26. Juli, kurz vor Bolevars Abreise
nach Guzy quil, wurden alle Orfiziere aus Buenos Ay⸗
res und Chili, und viele peruanische, welche sich in Lima
aufgielten, unter ihnen auch General Necochea, ein Pe⸗
ruaner, der sich in der Schlacht bei Junin ausgezeich⸗
net hatte, in Einer Nacht verhaftet; es ward der B fehl .
erlassen, alle Buͤr er aus Buenos Ay es une Chili im
Jnnern des Londes zu verhaften, und in 24 Stunden nach
der Hauptstadt zu liefern. Diejenigen unter ihnen,
welche den meisten Einfluß hatren, wurden verbannt, 8
die uͤbrigen mußten Buͤücaschaft fuͤr ihr autes Beneh⸗
men lersten, und durften bliden. Der Vorwond zu id⸗
rer Verhaftung war, es sei eine Verschworung gegen
das Leben des Diktators entdeckt, und wan detrachtete
das ganze Verfahren als einen Versuch, das Volk in
Schrecken zu setzen, und einem ernstlichen Widerstande
gegen die projektirte Einfuͤhrung der Bolivia Konstitu⸗
tion zu degegneu. Nach Boivers Abreise wurden den
Praͤfekten der Provinzen Befehle ertheilt, Wahlmaͤnner
zu ernennen, um das Konstitutionsprejekt zu prüsen, 0
wie auch, um einen Praͤstdenten zu ernennen. An den
meisten Orten wurden die Namen der Maͤnner, welche
zu Wahlmaͤnnern erwaͤhlt werden sollten, dem Volks von
den Praͤfekten aufgegeben, und Blanquets einer Billi⸗
zung der Konstitution zur Unterzeichnung von Seite
der Wahlmaͤnger aus der Hauptstadt in die Provinzen
b foͤrdert. Die Wahlmwaͤnner der Hauptstadt Lima ver⸗
sammelten sich daselbst im Septemder 1826; eine Ma⸗
soritaͤt derselben ward durch Drobhungen, welche ein
Satellit Botivars sogar in der Sitzungshale erschallen
ließ, genoͤthiagt, die Urkunde zu bestaͤtigen und Simon
Bolivar zum Präsidenten zu ernennen. Aehnliche Um⸗
triebe wurden in den Peovinzen angewendet, und zu
Arcquipa unter andern einem Wahlmann, welcher einige
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