1829 / 6 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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eas nen. un bm Klwtg da. warten heh. sgechelte WT“ 1X““ en, 9rn- 2,. v. s vorden sey, getheilten Briefe „eines Einwohner von Cumberwell“ 1 steber sich durch alle Doͤrfer Englands hindurchbetteln, als geregt wird. Die Zahl der eeara⸗ 2. die . Atlantische Meer durchschiffen und sie in einem so kritischen. heit der Räͤuber 9 in den letzten .1u“

c⸗ 1 jcs 82 Monaten in der Um⸗ enblick verlassen wollen, wo die Britische Regierung un⸗ gegend der Hauptstadt so zugenomme ie üher kein den obwaltenden Umstaͤnden verpflichtet sey, ihr beizu⸗ Pe Haup so zugenommen, wie man fruͤher kein

8 lichtet Beispiel davon gehabt hat. Die persoͤnlicher 1

In. Hier haben wir also Schwierigkeiten und Unan⸗ keiten, welche ba; 4. Fäͤllen 85 öö wlichkeiten, veranlaßt durch ein ministerielles Blatt. mungen begleitet haben, lassen uns nur mit Schauder daran organ der Regierung ist der Feind der Regierung, und denken, was so vielen huͤlflosen Familien jetzt, wo die Raͤchte den Minister in v I dessen Schreibern den so lang sind, bevorsteht; und wenn das Gouvernement nicht üub von den Fuͤßen zu kuͤssen „Zjes sich zur Ehre schaͤtzt. Maaßregeln ergreift, um das Eigenthum der Personen mit sind in der That seltsame Dinge, Geheimnisse, welche mehr Wirksamkeit als bisher zu schuͤtzen, so ist nicht abzu⸗ Uneingeweihten in Verwunderung setzen; doch wir fuͤh⸗ sehen, wie bald die Hauptstadt und deren Umgebung sich ns verpflichtet, den Schleier zu luͤften, und das werden wieder dem Zustande naͤhern kann in welchem sie sich vor

Phoffentlich noch zu thun vermoͤgen.“ 1 dem Kriege von 1793 befand, wo Einbruͤche, raͤuberische An⸗ Zu den obigen Aeußerungen des Morning⸗Journal macht faͤlle und Ermordungen so gewiß waren, als daß auf Tag Globe folgende Bemerkungen: „Die Widerlegung des Nacht folgt. Wir sind uͤberzeugt, daß nichts fuͤr die öͤffent⸗ genblattes besteht mehr in spitzfindigen Worten, als daß liche Sicherheit bewirkt werden kann, wenn in unseren poli⸗ ch auf triftige Gruͤnde stuͤtze. Wir wissen es bestimmt, zeilichen Maaßregein nicht mehr als bisher der Grundsatz die junge Fuͤrstin als Koͤnigin empfangen ward, und daß moͤglicher Vorbeugung von Verbrechen festgehalten, und die Empfang zur allergroͤßesten Zufriedenheit des Marquis Zahl der Polizei⸗Beamten, wenn auch nicht bedeutend, ver⸗ Palmella und der andern Anhaͤnger om Pedro's, die mehrt wird; denn wir fuͤhren bei dieser Gelegenheit an, daß hm zugegen waren, ausgefallen ist. Als der Koͤnig Sie Vidocg, als er in Paris der Sicherheitspolizei vorstand, pete, hat er, dem Verlauten nach, sich des Ausdruckes mit 18 bis 20 Menschen die bewunderungswuͤrdigste Ord⸗ jestaͤt”“ und nicht „Koͤnigliche Hoheit“ bedient, wie es nung und Sicherheit in der Hauptstadt erhielt. Aber wir waͤhntem Morgenblatte heißt; ein Umstand, der allein fuͤgen auch hinzu, daß nichts, oder weniger als nichts ge⸗ hinlaͤnglich ist, um zu zeigen, in welcher Eigenschaft se

1 schiehet, wenn man den Constablern nicht solche Belohnun⸗ von der Britischen Regierung betrachtet wird. Es wuͤrde gen zusagt, oder solche Aussichten zu Befoͤrderungen S

Fabvier, den man erwartet, wird diese Einrichtungen very kommnen. Fast alle festen Plaͤtze von Morea sind tapfe, Griechischen Capitains, wie Canaris und Nikitas, uͤbergei Die Polizei und die Wache in den Staͤdten und Festun ist noch zwischen Franzosen und Griechen getheilt. Es zu wuͤnschen, daß die Graͤnzen des neuen Griechenlands! durch Vertraͤge festgestellt werden, damit die in allen Thel des Orients zerstreuten Hellenen eine Gewaͤhr fuͤr ihre E cipation erhalten und in ihr freies Vaterland zuruͤckkehren koͤng Aus Toulon schreibt man vom 23. Dec., daß die gyptischen Officiere Achmet Bey, Jacub Aga und Musta Aga, welche laͤngere Zeit in Frankreich verweilen und Paris gehen wollten, Briefe aus Alexandrien erhalten ten, denen zufolge ste zu Lande nach Triest reisen wuͤrd um sich dort nach ihrer Heimath einzuschiffen. Das Journal des Débats bherichtigt einige Irrt mer, die sich in die Abfassung des Erkenntnisses gegen 2 monteil eingeschlichen haben, und die aus den Frauzoͤsist Blaͤttern auch gestern in die Staats⸗Zeitung uͤbergegam

„System, welches von ihm selbst herruͤhrt und so ge⸗ Feni Seeeeg gebracht worden ist, wie⸗ der modificiren wollen. Was sollen wir auf dergleichen Thorheiten erwiedern? Glaubt man denn wirklich, daß das Cabinet, bloß um den Anforderungen einer Parthei zu ge⸗ nuͤgen, heute zerstoͤren koͤnnte, was es gestern wohlbedaͤchtig aufgefuͤhrt hat? Nicht um den Anspruͤchen irgend einer Parthei nachzugeben, hat das Ministerium sich das Ver⸗ trauen des Koͤnigs und den Beistand der Kammern erwor⸗ ben. Von den großen Pflichten durchdrungen, welche die Leitung der oͤffentlichen Angelegenheiten ihm auflegt, wird es nie aufhoͤren, dabei den Geist der Maͤßigung zu beobach⸗ ten, welcher in Frankreichs Wuͤnschen und Beduͤrfnissen liegt; des Thrones Ruhm, des Volkes Gluͤck, dies ist das dop⸗ pelte Ziel, das es bei allen seinen Maaßregeln vor Augen hat, und es wird hierbei, wie wir hoffen, stets auf den Beistand jedes wahren Freundes des Vaterlandes und der Verfassung rechnen koͤnnen.“ 1b s 1

Die Auotidienne fragte in ihrer vorgestrigen Num⸗

er, öb das Lob, welches der Messager ihr seit einiger Zeit sind. In dem betreffenden Artikel, Z. 32 u. f. muß es m. 1 auch von Dauer seyn werde. Hier⸗

v unverkennbar spende, lich heißen: „Daß wenn der Gesetzgeber die Gewissen n

auf antwortet das ministerielle Blatt, daß dies lediglich von hat befragen und den persoͤnlichen Meinungen und Gewt 5 abhaͤnge; wenn sie 68 jetzigen gemaͤßigteren Sprache heiten nachspuͤren wollen u. s. w.“, und 3. 45 u. f. ist treu, sich fortan nicht mehr zu Persoͤnlichkeiten und Schimpf⸗ lesen: „von dem buͤrgerlichen Rechte angenommen und d reden herablasse, um sich dadurch der Gazette gleich zu stel⸗ die allgemeine Gesetzgebung bestaͤtigt worden sind.,⸗ len, so koͤnne sie auch mit Bestimmtheit hanauf rechnen, daß Courrier nensgene. 8 dem 1eö Feinsn

hrenn ich ihr wieder zuwenden wuͤrden; wenn einverstanden; aus einem Aufsatze, worin er da alle Chrenmaͤnner sich h 1 Ss auf morgen vor.

sie aber, nachdem sie erklaͤrt, daß es weder Franzoͤsisch noch royalistisch sey, die Monarchie verloren zu geben, nichtsdesto⸗ weniger von Neuem anfange, das Ende der Welt zu ver⸗ kuͤnden, der Gesellschaft den Tod zu prophezeihen, und uͤber den Untergang der Religion und des Thrones zu wehklagen, so moͤge sie im Voraus uͤberzeugt seyn, daß man sie, als Antwort auf ihre Uebertreibungen, ganz hoͤflich mit ihren eigenen Waffen schlagen und ihr sagen werde, sie selbst sey weder Franzoͤsisch, noch rpyalistisch. 4 Das Journal du Commerce will wissen, daß das Minlisterium sich mit einem Gesetz⸗Entwurse uͤber die Ver⸗ haftung der Schuldner beschaͤftige, wodurch die Dauer der

tet, behalten wir uns einen Großbritanien und Irland.

London, 26. Dec.

der jungen Prinzessin von Brasilien eine so nachtheilige unrichtige Schilderung dessen ist, was bei dieser Gelege in Windsor vorging.

Spitze der Marquis Palmella steht, die unbewaͤhrtesten und ungegruͤndesten Dinge gesagt. Gesetzt, daß Se.

„Wir koͤnnen“ sagt das J

ning⸗Journal, „auf die beste Autoritaͤt gestuͤtzt, beha ten, daß der im Courier vom 23sten d. M. enthalten letzthin von uns mitgetheilte, „Bericht uͤber den Empf

Jene Ahend⸗Zeitung hat von Ans bis zu Ende, in Alle dem, was die junge Fuͤrstin, das go Interesse von Portugal und der Faction betrifft, an de

in der That der groͤßte Widerspruch gewesen seyn, wenn om Koͤnige anders empfangen worden wäre, nachdem be an die Admiralitaͤt und an die Garde zu Pferde le ertheilt hatte, Sie bei Ihrer Ankunft als Koͤnigin,

mmit allen einem gekroͤnten Haupte gebührenden Ehren

pfangen. Es ist ein Geruͤcht im Umlauf, als ob Ihre hme bei Hofe vorsaͤtzlich aufgeschoben worden waͤre, bis e Nachrichten von Dom Pedro eingehen konnten, und bder Empfang am Montage durch gewisse Bemerkungen aßt worden sey, die Dom Pedro in den letzten Depe⸗ an unsere Minister gemacht haben soll. Dieses Geruͤcht ber, nach unserer festen Ueberzeugung, grundlos. Se. staͤt wollten die Koͤnigin schon vor einigen Wochen em⸗

noͤthigenfalls ihre Person und ihr Leben bei Ausuͤbung ihrer Pflichten zu opfern.

liche Versammlung der aus Frauen bestehenden Bibel⸗Gesell⸗ ergreifendes Schauspiel. Es waren uͤber 2000 Personen ge⸗ den niedrigsten Klassen der Gesellschaft. Das Gedraͤnge war

daß sie dadurch veranlaßt werden, ihre ganze Zeit und alle ihre Kraͤfte aufzubieten, um als Beschuͤtzer ihrer Mitbuͤrger

Das Jahr 1829 schließt das erste, seit Stiftung der 8 Nethodisten⸗Secte durch J. Wesley, verflossene Jahrhundert. Vor einigen Tagen fand in Cheltenham die zweite jaͤhr⸗ schaft statt und gewährte ein eben so außerordentliches als genwaͤrtig, meistentheils aus den mittleren, wenn nicht aus

groß; fast Alles stand, und dennoch ging es so ruhig her,

daß es der vornehmsten Gesellschaft Ehre gemacht haben wuͤrde. Ein einziger Gedanke schien die ganze Masse zu be⸗ seelen der Wunsch, zu hoͤren, was gefagt ward. Erfreu⸗ lich war es, den Eindruck religioͤser Unterweisung auf eine solche Volksmasse zu bemerken. Nach mehreren, im Geiste der Gesellschaft gehaltenen Reden, ging Alles still und ruhig auseinander, nachdem in einer veranstalteten Sammlung fuͤr die Armen ohngefaͤhr 11 Pfd. zusammen gekommen waren.

en, und, nach den bestimmten Anzeigen an den Portu⸗ chen und Brasilianischen Gesandten, war der Aufschub ne Folge des uͤblen Gesundheits⸗Zustandes Sr. Majestaͤt.“ Der Courier sagt: Herr O' Connell hat sich durch sein er von sich selbst sprechen“”“ so innig mit der Assovcia⸗ perschmolzen, daß wir bei Erwaͤhnung der vor einigen arin Dublin statt gefundenen Versammlung der letzte⸗ s uns nicht versagen koͤnnen, uͤber seine dort gehaltene

die Absicht gehabt haͤtten, die Prinzessin mit allen, „ein gekroͤnten Haupte“ gebuͤhrenden Ehren zu empfangen, so hi ein ministerielles Blatt, bekannt mit der kitzlichen Lo in der die Regierung sich befand, es sich sorgfäͤltig angels seyn lassen muͤssen, keine unnoͤthigen Besorgnisse zu erreg Eine ganz gewoͤhnliche Klugheit haͤtte ihm sagen muͤssen, der Koͤnig die Prinzessin nicht in der gemeldeten Art empf gen konnte, ohne selbst als Parthei in den Zwistigkeit

Ses auf drei Jahre beschraͤnkt werden wuͤrde, sogar fuͤr uslaͤnder, welche jetzt auf Lebenszeit festgehalten werden koͤnnen; ferner wuͤrde die Haft nur bei Schulden von 500 Fr. stattfinden; alle nicht Handel treibenden Individuen aber wuͤrden, selhst wenn es eine Wechselsache betrifft, nicht ein⸗ gesperrt werden koͤnnen; die Summe fuͤr Bekoͤstigung wuͤrde auf 45 Fr. monatlich bestimmt. Das Journal du Commerce billigt diese Bestimmungen, und wuͤnscht dem Gesetze auch eine ruͤckwirkende Kraft auf die jetzt im Schuldgefaͤngniß be⸗

sindlichen Individuen. Besonders lobt es die Einschraͤn⸗ kung der Verhaftung wegen Schulden auf den Handelsstand, da der groͤßte Theil der verhafteten Schuldner diesem Stande nicht angehoͤre, und die von den Glaͤubigern vorgezeigten angeblichen Wechsel in der Regel nur fingirte Effecten seyen.

die dermalen in Portugal stattfanden, aufzutreten,

Fuͤrstin anzuerkennen. Haͤtte aber Se. lich beschlossen gehabt, Sie als Koͤnigin und waͤren die Minister einverstanden gewesen,

ohne die Anspruͤche der eigennuͤtzigen Anhaͤnger der Fjaaas Majestaͤt w anzuerkenne

einige ihn persoͤnlich angehende Bemerkungen zu machen. seiner Absicht, einen Sitz im Parlament einzunehmen, t er mit einer Bestimmtheit, als ob gar keine Schwie⸗ en vorhanden, und wir, was die Zulassung von Katho⸗ ins Parlament betrifft, in vollkommenem Irrthum waͤ⸗

Eine Canada⸗Zeitung druͤckt sich folgendermaaßen uͤber die dort herrschenden Gesinnungen aus: „Die Englischen Colonieen in Amerika werden, in so weit man naͤmlich von

mer ihre Verhaͤltnisse zum Mutterlande beibehalten; und

der jetzigen Lage der Dinge auf die Zukunft schließen kann, im⸗ .

Anspruͤche auf den Thron von Portugal mit Gewalt duß Man hat einen Aufsatz mit Rathschlaͤgen fuͤr die Haus⸗ zusetzen, dann waͤre es recht von unserem Collegen gewestschaft, der sich in der beruͤhmten Abhandlung von Ma⸗ diese Thatsachen so bekannt als moͤglich zu machen. Da Grasse uͤber die Kochkunst befindet. Dort sagt die diesesmal war das Ganze eine reine Erdichtung. Man sserin bei Angabe der Art und Weise, wie man einen dem Herrn Zeitungsschreiber ein X fuͤr ein U gemacht h zuzurichten habe, gleich zu Anfange und sehr richtig: war das letzte verzweifelte Mittel eines ruinirten politischfst sieh' zu, daß du einen Hasen bekommst.“ So Spielers; ein dem Publikum gespielter Streich, um die 3un wir Herrn O'Connell zurufen. „Bevor Sie von nungen der Fluͤchtlinge fuͤr einige Augenblicke neu zu bech und Motionen sprechen, die Sie im Parlament machen und sie zu verleiten, die beabsichtigten Maaßregein der oh, belieben Sie erst zuzusehen, wie Sie hineinkommen.“ gierung unwirksam zu machen, oder sie mindestens zu ve dahin, daß er diese kleine Schwierigkeit uͤberwunden gern. Unrichtigkeiten fuͤhren oft ihr Gegengift mit sich; wird, was, wenn nicht Gesetze und Verfassung aber diesen Gegenstand betrifft, so gab es viele Person, O'Connell zu Liebe veraͤndert werden sollten, wohl die solchen Berichten gerne Glauben beigemessen haͤtten, fruͤher als 14 Tage nach der Ewigkeit statt fin⸗ wenn sie nicht in einem Blatte besindlich gewesen waͤ rfte, wollen wir uns die Muͤhe ersparen, irgend das behauptetermaaßen im Vertrauen der Regierung ist. fbemerkung uͤber seine versprochenen Motionen zu was sind die Folgen davon? Was anders, als daß Wir sind indessen froh, daß er kommen will, Lord Aberdeen durch eine, vorgeblich unter seiner Conh wir glauben, er werde sich in der Laͤnge des Schwei⸗ stehende Zeitung in seinen Maaßregeln gehemmt sieht. uscht sehen, den er so sehnlichst hinter sich herzuschlep⸗ Lord hat uͤber solche unautorisirte Verbreitungen seine Unzhhinscht. Der Schweif moͤge nun aber lang oder kurz denheit in den staͤrksten Ausdruͤcken geaͤußert. Er hat foöͤ as ist uns einerlei, obgleich es lustiger und laͤcherlicher erklaͤrt, daß das Blatt, in welchem der in Rede stehende Beherde, wenn er recht lang waͤre. Er ist gerade der sich befindet, nicht als ein ministerielles Blatt angesehf den wir vor den Schranken des Hauses haben muͤssen. werden duͤrfe; daß es nicht das Organ der Regierung h Geschicklichkeit oder Ungeschicklichkeit muß bald ans daß solche Angaben, weit davon entfernt, von ihm gebil scht kommen, und er mag sich fest davon uͤberzeugt halten, zu werden, ihm im Gegentheil viel Unannehmlichkeit Phine parlamentarischen Arbeiten in London durchaus Besorgniß verursacht haͤtten. Und das konnten sie aulf toͤrung in seinen Dubliner Geschaͤften veranlassen denn wozu gaben sie Veranlassung? Seitdem der Marz Palmella den Ausgewanderten in Plymouth bekannt geme hat, daß die Prinzessin von Sr. Majestaͤt als „ein gek tes Haupt“ empfangen werden wuͤrde, haben jene einstim beschlossen, sich nicht nach Brasilien einzuschiffen. Sie

wenn selbst in einer spaͤtern Periode diese Verhaͤltnisse einen andern Charakter annehmen sollten, wie es Zeit und Um⸗ staͤnde mit sich bringen koͤnnen, so kann es doch beinahe nicht fehlen daß unter irgend einem Namen, sey es nun „Abhaͤngigkeit“, „Beschuͤtzung“ oder „Allianz“ immer eine enge und gegenseitig nuͤtzliche Verbindung stattfinden wird. Der Handel, die Beduͤrfnisse, die Lage, und vor allen Dingen die Gesinnungen der Einwohner, leisten dieser Voraussetzung eine sichere Gewaͤhr. Die freisinnige und sorgsame Politik des Mutterlandes hat, besonders in den letzten Jahren, die Anhaͤnglichkeit der Colonieen vermehrt, und sie so zufrieden gestellt, daß sie bei irgend einer Verän⸗ derung keinen Gewinn erwarten koͤnnen; am allerwenigsten kann jetzt öoder spaͤter der Wunsch bei ihnen rege werden, ihre Abhaͤngigkeit von England mit der vom Amerikanischen Congreß zu vertauschen. Es existirt bei ihnen, weder dem Namen, noch der Sache nach, irgend eine Art von Parthei

zu Gunsten der Vereinigten Staaten. Das Eingestaͤnd⸗ niß oder nur der Verdacht, daß man solche Gefuͤhle näaͤhre, duͤrfte hinreichen, eines Mannes Ansehen oder Charakter in der buͤrgerlichen Gesellschaft zu Grunde zu richten. Einem Fremden wuͤrde es uͤberraschend seyn, zu hoͤren, wie feurig man in Canada seine Anhaͤnglichkeit an England, und sei⸗ nen Widerwillen gegen Amerikanische Grundsaͤtze ausdruͤckt.“ Nachrichten aus Valparaiso vom 15. September zufolge, waren eine Menge Schiffe aus den Vereinigten Staaten, England und Hamburg angekommen und hatten den Handel sehr belebt. 88

Der Minister der geistlichen Angelegenheiten ist am 27sten aus Beauvais hieher zuruͤckgekehrt. Am Abend des⸗ selhen Tages war noch ein Minister⸗Rath bei ihm.

Von den nach Gibraltar geschickten hiesigen Aerzten sind, nach den neuesten Nachrichten von dort (vom 11ten), zwei, näͤmlich die Herren Louis und Trousseau, selbst vom gelben Fieber befallen worden, jedoch nur leicht, so daß man ihre baldige Wiederherstellung erwartete.

Pi⸗ Graͤfin von Saint⸗Aldegonde wird am 6ten k. M. mit ihren Kindern und in Begleitung ihres Schwagers, des Herzogs von Mortemart, die Reise nach St. Petersburg antreten, wohin sie ihrem Gemahl folgt, der mit einem hoͤ⸗ hern Grade aus den diesseitigen in Russische Dienste uͤber⸗ getreten ist.

Man spricht von der bevorstehenden Herausgabe eines neuen Journals unter dem Titel: „Das junge Frank⸗ reich, wovon Herr Delalot Haupt⸗Eigenthuͤmer, und Herr Sarrans, einer der Redacteurs des ehemaligen Aristarque und des Drapeau blanc, Direktor seyn wuͤrde.

Die Franzoͤsischen Truppen waren, nach Nachrichten aus Navarin vom 22. Nov., in folgender Art vertheilt: Das 13te Linien⸗Regiment und eine Artillerie⸗Compagnie steht in Navarin, das 8te und 58ste Linien⸗Regiment, ein Regiment Cavallerie und eine Ingenieur⸗Compagnie liegen in Modon, wo sich auch das Hauptquartier der Armee be⸗ findet. Das 27ste Linien⸗Regiment steht in Koron; die an⸗ dern Truppen stehen zum Theil bei Navarin, zum Theil bei Pa⸗ tras in ihren Kantonnirungen. Einem Schreiben aus Modon zufolge, hat die Griechische Regierung mit der Organisirung ihrer Militairmacht den Anfang gemacht; schon sind Staͤmme zu den Regimentern gebildet, und eine Reitschule ist eroͤffnet. Oberst

s scheint uns, daß der Staats⸗Secretair fuͤr die in⸗ ngelegenheiten, fuͤr sein eigenes Ansehen und zum chen Besten des Publikums, einige Ruͤcksicht auf den and nehmen sollte, der in einem heute von uns mit⸗

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Niederlande. 8 Bruͤssel, 29. Derc. Ihre M. M. der Koͤnig Koͤnigin und J

J. K. Hoheit die Prinzessin Marian

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