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erdichtet.
incl. Dividende. Russ. Engl. Anl. 91 ½. Metalliques 86 ⅛. Preuß. Anl. von 1818. 99 ¼, von 1822. 99. Daͤnische 3 pCt. Anl. 60 ½, 4 pCt. 84. Im Wechsel⸗Geschaͤft war einiges Leben. London blieb in der Notiz ohne Veraͤnderung und hat Geld mit ¼ pCt. besser. Amsterdam Geld mit 2 dis 3 Cents besser. Paris sehr gut zu lassen. Breslau fehlt. Petersburg hatte Briefe. Paris 2 Mon. 188. Petersburg 9 . London 13 Mark 6 Schill., kurz 13 Mark 7 ½⅔ Schill. Amsterdam 2 Mon. 35.35, kurz 35 25. Augsburg 6 W. 146 ½¾. Frankfurt a. M. 146 ¾. Breslau 150. Bremen, 17. Jan. Nachdem hier erst vor wenigen Wochen eine große Zucker⸗Raffinerie abgebrannt war, wurden wir gestern Abend schon wieder durch ein in einer andern bebeutenden Zucker⸗Raffinerie ausgebrochenes Feuer erschreckt, welches diese ganz in Asche legte. Bei dem scharfen Froste wurde das Loͤschen sehr erschwert, zum Gluͤck aber war das Wetter windstill, und so gluͤckte es, dem weitern Umsichgrei⸗ fen der Flammen Einhalt zu thun. “ 8
Wien, 17. Jan. Heute morgen ist die Frau Fuͤrstin von Metternich hierselbst ploͤtzlich mit Tode abgegangen. Dieselbe hatte sich, nach ihrer kuͤrzlich erfolgten Entbindung, in einem, nicht die mindeste Besorgniß einfloͤßenden, Zustande be⸗ funden, und erst in den letzten 24 Stunden hatte sich solcher dermaaßen verschlimmert, daß jede aͤrztliche Huͤlfe ohne Er⸗ folg blieb, und sie ihrem Gemahle nach einer nur kurzen Ehe entrissen wurde. — Im heutigen Hesterreichischen Beobachter liest man Folgendes: „Die LQuotidienne vom 7. Jannar giebt ein Schreiben aus Mailand, worin behauptet wird, in der Oesterreichischen Monarchie faͤnden starke Kriegs⸗Ruͤstungen statt; man bemerke im ganzen Umfange derselben, vorzuͤg⸗ lich im Venetianischen, Truppen⸗Bewegungen u. s. w. — Wie ein Correspondent ein solches Maͤhrchen aus Mailand bberichten koͤnne, begreifen wir nicht; die Nachricht kommt nicht aus Mailand und eben so wenig aus irgend einem aandern Orte des Oesterreichischen Kaiserstaates; sie ist rein Nun bleibt uns aber noch die Frage zu stellen uͤbrig: Wie nimmt die Auotidienne derlei Erdichtungen aauf, und warum uͤberlaͤßt sie selbe nicht andern Journalen, die nun einmal an dieser Speise Behagen finden, und sie ih⸗
ren Lesern so wohlgefaͤllig auftischen?? —
Zuͤrch, 14. Jan. Der große Rath des Kantons St. Gallen war fuͤr seine Winter⸗Sitzung vom 15. bis 19. Dec. versammelt. Von hoher Wichtigkeit fuͤr den Kanton ist im⸗ mer die Berichterstattung der staatswirthschaftlichen Com⸗ mission uͤber den Jahres⸗Amtsbericht des kleinen Raths und dessen Staats⸗Rechnung. Auch das diesjaͤhrige Ergebniß der stattgehabten Pruͤfung bot neben manchem Erfrenlichen und Nuͤhmlichen der Desiderien noch verschiedene dar, unter denen speciell die Einfuͤhrung einer zweckmaͤßigen Armen⸗Polizei, die bessere Regulirung des Gemeindewesens, die Abwehrung zunehmender Beschwerden durch Heimathlose, bei allen Opfern, ddie der Kanton bereits gebracht hat, eine schon seit mehre⸗ Irren Jahren vom kleinen Rath vergeblich geforderte Ausein⸗ andersetzung des, vom Staat und der katholischen Administra⸗ tion, respective zu tragenden Antheils an der Pension des ehemaligen Abtes von St. Gallen, die vermehrten Ausgaben fuͤr Straßen⸗Unterhalt bei vermindertem Eingang der Weg⸗ gelder, und endlich der, mit den oͤkonomischen Verhaͤltnissen des Kantons in bessere Uebereinstimmung zu setzende, Kosten⸗ Aufwand fuͤr das Militairwesen, herausgehoben wurden. Der Bericht schloß mit folgenden drei foͤrmlichen Antraͤgen als Hauptpostulaten: 1) Daß der kleine Rath zureichende Maaßregeln wegen der Heimathslosen treffen moͤchte, um den Kanton in dieser Beziehung vor weiterer Gefaͤhrde moͤg⸗ lichst zu schuͤtzen, daß er schaͤrfende Strafbestimmungen geger darauf bezuͤgliche polizeiliche Vergehen anordnen, und dem jedes⸗ maligen Amtsberichte einen genauen Ausweis uͤber Anzahl, 85 oder Abnahme der Heimathlosen beifuͤgen solle; 2) daß zur Auf⸗
sicht und Leitung uͤber den Straßenbau, und die den Kanton be⸗
treffenden wichtigen Bauten eine eigene Inspection von Sachver⸗ staͤndigen bestellt werde; 3) daß in Anwendung des Artikel 22 Nr, 3. der Kantonal⸗Verfassung der große Rath eine Com⸗ mission ernennen moͤchte, welche uͤber das Militair⸗Wesen Bericht zu erstatten, die Graͤnz⸗Linien uͤber Umfang und Beschaffenheit der Bundespflichten des Cantons zur Eidsge⸗ nossenschaft, in Bezug auf Inspectionen und Uebungs⸗Lager u. s. w. genauer zu bestimmen suchen, und dabei auf moͤg⸗ lichste Vereinfachung, Sparsamkeit und auf die dahin zie⸗
[wollen, wobei er in seiner Unterrichts⸗Methode nehme mit dem Nuͤtzlichen zu verbinden verspriche⸗
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lenden Einrichtungen anderer Kantone Ruͤcksicht soll. — Nach einer lebhaft gefuͤhrten Discussion war
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diese Schluß⸗Antraͤge erkannt: den ersten als Einlad⸗ u r Nrlb g em e n [ q1n ß i s ch e n
den kleinen Rath zu geuehmigen;
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1 hinsichtlich des wurde der Wunsch ansgesprochen, daß er vom kleinen Q——-——-⸗pÿ-ʒ¶———C—C—/————ÿ—⸗—ꝛ—x—xyͦ-ꝗBNN’N
pruͤfend beruͤcksichtigt werde; und uͤber den dritten! kleine Rath eine Untersuchung vornehmen, sowohl in hung auf die Militair⸗Verpflichtung des Kantons gegg genossenschaft, als auf die Bestimmungen des eigenen tairgesetzes, um daruͤber in der kuͤnftigen Fruͤhlings
156 89 ver.h , m vbE1114484*“* Das Journal des Débats enthaͤlt folgendes Schrei⸗ aus Lissabon a.. 1228 Dec.: „Die Hofzeitung vom b 8 b . das Stillschweigen, das sie seit einigen Tage dem großen Rath einen ausfuͤhrlichen Bericht zu alten d. 128 gr. ET“ röche er Einstweilen aber ist dem kleinen Rath fuͤr die Adbat r vee. vom 28sten aAeis Baͤllerine⸗ Wir 8 zweiten Inspection des ersten Bundes Auszuges im bt ss “ anzeigen zu koͤnnen, daß Se Majestaͤt sich gen Jahre, wann sie unabweislich statt finden muß, 1, die Freub indé b. dit von 18,000 Fl. auf die Staats⸗Kasse eroͤffnet. ledauernd wohl besindet, und heute zum erstenmale das ““ G . . Att verlassen hat. Gez. Baron von Aueluz ꝛc.“ — Die Spanien. gierung hat Depeschen aus Rio⸗Janeiro erhalten, die von Madrid, 6. Jan. Bei Gelegenheit der von Plhhster Pech nshe seyn “ .“ ve e eg — “ 88 r 1 1 8 b 48 9 9 p;“ * p *2 ) 2 dern des Ordens San Hermenegilde neuerdings an wi von Aue 5 en eer 88 S 49 Fehe 1 bes erhobenen auf alte Vorrechte und Gebraͤuche gestuͤteet hao Ila. e See en- 8 111“ 18 b fast alle er. d e daß alle dergleichen Forderungen so lange bei Seic rfare ger, di gedachten D Ke 8* 9 ch werden sollen, bis — wie sich das desfallsige Koͤnig Man behauptet, die vorgedachten Depeschen bezoͤgen sich ausspricht — „der Staatsschatz in bessern Umstoͤnnl die Sendung Lord Strangfords an den Kaiser Dom wird”. Der Minister Zambrano, von dem dieseblllbro, und waͤren fuͤr Dom Mignel nicht guͤnstig.
unterzeichnet ist, macht uͤberhaupt bei dieser Gelegen auf aufmerksam, daß das neu eingefuͤhrte Spars⸗ das Strengste gehandhabt werden solle.
Die Rang⸗Streitigkeiten zwischen den Ober⸗ un Lieutenants der Armee sind von Sr. Majestaͤt d Allerhoͤchsten Befehl vom 9. Oct. v. J. dahin e worden, daß, da beide Klassen gleichen Gehalt haͤtte ben auch im Range durchaus gleich staͤnden.
Die Hof⸗Zeitung stellt in einem Artikel ihn gen Nummer einen Vergleich zwischen dem Benehme vars im Jahre 1826 und im Jahre 1828 auf, inden bekannte Decret, in welchem derselbe sich die hoͤch uͤbende Gewalt beilegt, mit der Proclamation vom 1827 zusammenstellt, wo er sich folgendermaaßen au „Wenn man behauptet, ich wuͤrde jemals die hoͤchst durch Tyrannei usurpiren, so beweist dies bloß, daß finder solcher niedrigen Geruͤchte meinen Charakter nen, der unfaͤhig ist, das Vertrauen der Columbier zu hin und es wuͤrde nur verlorne Muͤhe seyn, mich mit d
n behaupten, die Reise des Lords nach Brasilien habe Zweck verfehlt.“
— Die Auotidienne giebt gleichfaͤlls obiges Gesund⸗ sBuͤlletin, und setzt noch hinzu: „Am 30sten hat Se. ph, der Koͤnigin Mutter, welche wegen einer Unpaͤßlichkeit saͤgerig war, einen Besuch gemacht; eine zahllose Volks⸗ ge stand am Wege. Dom Miguel hat auf diese Weise doppelte Luͤge seines Todes und der Uneinigkeit mit sei⸗ Mutter in ihrer Nichtigkeit dargethan.“
Nachrichten aus Griechenland. 4 Die Griechische Biene vom 25. Nov. enthaͤlt fol⸗ en Bericht von der Armee des oͤstlichen Griechenlands:
„ Im Hauptquartier von Livadia, am 18. Nov.“ „Da der Ober⸗Befehlshaber genoͤthigt war, in Steve⸗ als dem Mittelpunkte der Operationen, einige Tage zu veilen, so schickte er die vierte Chiliarchie, unter den Be⸗ 18 1“”“ 8 Zemeni und und es 48 h, Kloster des heiligen Lucas en Tuͤrken, welche dies⸗ spiel Washingtons gegen sie zu vertheidigen. Nein Zellen bür hatten, 8 der Angriff Ferteeeen; d besser, ich vernichte mit einem Strich die Besorgnissel Nov. wurde ihnen der freie Durchmarsch nach Livadien Mitbuͤrger, damit sie faͤhig sind, meinem Andenken ellch Capitulation gestattet. Es waren ihrer ungefahr 250 nument zu setzen, welches der Freiheit wuͤrdig ist. Aann, Waffen und Gepaͤck wurde ihnen unversehrt gelassen, sage also hiermit fuͤr immer der Praͤsidentur: Der selbst ließen jedoch zwei Kanonen nebst einiger Munition und das Volk moͤgen diesen neuen Entschluß fur Stich. Der Ober⸗Befehlshaber hat diese Stellungen be⸗ ruflich halten, denn nichts soll mich je wieder dazu en und mit der erforderlichen 2 kannschaft besetzen las⸗ die oͤffentlichen Geschaͤfte zu leiten; nur wenige T Unser Sieg bei Distomo war ein gluͤckliches Vorzeichen “ 9g. ü eg eensere Unternehmung gegen Livadia. Der Befehlshaber legenen Winkel meines Hauses zu beschließen.] —*b Alsfirovunioti erhielt zuerst Ordre, sich mit den von ihm an⸗ Grundsäͤtze, ruft hier die Hofzeitung aus, nur schadahrten zwei Pentakosiarchieen und dem Cavallerie⸗Corps nicht von Dauer waren. Es ist in der That w Grenitzo zu postiren; zugleich zeigte der Ober⸗General dem
ie dies üͤckliche Land fuͤr die Irrthuͤmer bestraüh⸗ Zu pattenn—‚eigte de 848 wie dieses ungluͤckliche Lan f Irkthül unmandanten von Livadia, Muhurdar⸗Aga, an, daß er be⸗ denen es sich hingegeben hat; unter der eisernen Fa sfen habe, die Stadt einzuschließen, und daß er ihm, um Usurpators, der mit schoͤnen Theorieen nach Belieeeftvergießen zu vermeiden, sechs Stunden Bedenkzeit we⸗ seufzt es ohnmaͤchtig einer bessern Zeit entgegen. eines ehrenvollen Abzuges lasse. Muhurdar⸗Aga ver⸗
Die Nachrichten aus Gibraltar bestaͤtigen die hte auf die Festigkeit des Plaͤtzes, und da er eben des Fiebers, indem am 19ten nur 5, am 20sten 6, 200 Reiter aus Euboͤa zur Verstaͤrkung erhalten, und 2 und am 22sten 3 von der Krankheit befallen woneue Huülfe von Omer⸗Pascha rechnete, uͤbrigens auch An dem ersten dieser Tage starben 3 und am roviantirt war, so verlangte er fuͤnf Tage Frist fuͤr eine 8 hofft hgeenen, nnzt dem Eintreten der Kaͤlremmte Antwork. Der General ließ darauf die ganze Ar⸗ er ganz aufhoͤren zu sehen. vorruͤcken, und wir waren kaum vor der Sto ige⸗
Durch eine Koͤnigl. Verordnung ist dem Domlhznen, als man auch gleich ea oplinhn hee die de Meave, einem ordinirten Geistlichen, die Erricht auch bald beendigt wurden. Gestern ruͤckten wir in neuen Lehrstuhls der schoͤnen Wissenschaften verstatt sStadt, nachdem die Tuͤrken, 1000 an der Zahl, anene⸗ Der Unterricht soll mit dem morgenden Tage beg⸗e:t waren. Die Albanesischen Tuͤrken schlugen den Weg der genannte Geistliche ladet in der hiesigen Hof⸗ h Zeituni ein und nahmen Muhurdar mit sich fort, von diejenigen ein, die sich in gedachter Sache verveael sie ihren Sold verlangen. Die von Negroponte gekom⸗ I nebst der uͤbrigen Mannschaft wendeten sich b 1 ‚Der auh Euboͤa, und wurden von dem Chiliarchen E pho⸗ oͤssentlichen Vorlesungen uͤber Ackerbau werden ebe⸗ escortirt, welchem der Befehishaber wchtg Feanarphe. gen im Koͤnigl. botanischen Garten wieder beginn⸗ Verraͤtherei von Seiten des Feindes zu verhindern. Der
Eine von den jungen Edelleuten des Real⸗S. r⸗General wurde vor der Stadt von dem Bischof von de Nobles verfaßte und von Don Josef Sobejane Pͤdia, Anthemins, an der Spitze der gesammten Geistlich⸗ gesetzte Hymne an Se. Maj. macht dermalen viel empfangen. Bei seinem Einzuge in die Stadt waren Man heaͤlt denselben allgemein fuͤr einen der gers Truppen im Spalier aufgestellt, und unter die Humnen Versuche der neueren Dichter. “ Geistlichen mischten sich anf eine ruͤhrende Weise die
8 — immen des jubelndes Volkes. Der Ausruf des Generals:
sebe der Praͤsident Griechenlands! wurde von allen Truppen
Mehrere bie Angelegenheiten des hiesigen Cabinets eingeweihte Per⸗
IüEHen Ege.
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und der ganzen Volksmenge mehrmals wiederholt. Die Feinde haben in der Festung 3 Feldstuͤcke und Vorraͤthe an Lebens⸗ mitteln und Munition zuruͤckgelassen. Die Tuͤrken haben dann auch Skrypho und die umliegenden Doͤrfer verlassen. Petra, wo feindliche Truppen aus Euboͤa landen koͤnnten, wird heute durch ein dahin abgeschicktes Corps besetzt.“ „Ahmet Veles, der Commandant der Festung Salona, hat bei seiner Ruͤckkehr von Zeituni, von wo er Verstaͤrkun⸗ gen holen wollte, die Primaten de⸗ Stadt und der naͤchsten Doͤrfer verhaften lassen, und laͤßt sie bei sich bewachen. Die vierte Chiliarchie und der Befehlshaber Cominas Traca sind beauftragt, Salona zu belagern, und zuvoͤrderst die Stellun⸗ gen von Ambliani und Scalamala zu nehmen, damit der Feind von allen Seiten eingeschlossen werden koͤnne.“ 8 — Das genannte Blatt enthaͤlt ferner ein Schrei
ben des außerordentlichen Commissairs der westlichen⸗Spora
den an die Frauen Delijanni, Glaraces, Jannitzi und Calo⸗
geropulo, worin dieselben ersucht werden, eine bedeutende
Auantitaͤt Baumwolle, die das neu errichtete Waisenhaus zur Kleidung der Kinder bestimmt hat, unter ihrer ufsicht spinnen zu lassen, da es der Wunsch der Regierung sey, zu diesem Behuf nur einheimische Frauen beschaͤftigt zu sehen; — die ebeafalls mitzetheilte Antwort der genannten Frauen enthaͤlt die Versicherung, daß sie mit Freuden Alles, was in ihren Kraͤften sey, thun wuͤrden, um dem ausgesprochenen Wunsche Genuge zu leisten. — Dieselbe Zeitung enthaͤlt folgendes Schreiben aus Aegina vom 29. Nov.: „Am 22sten uͤberreichte v Eduard James Dawkins dem Praͤsidenten seine Beglaubi gungs⸗Briefe als Resident Sr. Großbritanischen Majesta bei der Regierung von Griechenland. Der Präsident machte dieses gluͤckliche Ereigniß dem Panhellenion durch folgende, aus Poros vom 24. November datirte, Botschaft bekannt: „„Durch unsere Botschaft vom 19. Sept. beeilten wir uns, Ihnen unsere Hoffnung mitzutheilen, in Kurzem einen Agenten Sr. Großbritanischen Majestät bei uns ankommen zu sehen. Heute haben wir die Genugthuung, Ihnen die Erfuͤllung dieser Hoffnung ankuͤndigen zu koͤnnen. Herr E. J. Dawkins ist durch Beglaubigungs Schreiben, von de⸗ nen wir Ihnen die Uebersetzungen beifuͤgen, zum Residenten Sr. Großbritanischen Majestaͤt bei der Griechischen Regie⸗ rung ernannt worden. Die Vorsehung kroͤnet mithin unsere innigsten Wuͤnsche fortwaͤhrend mit ihrem Segen. Moͤge
es der Nation zur Frende gereichen, und moͤge sie sich ihrer⸗
seits durch fortgesetzte Anstrengungen zur Feststellung der oͤf⸗ fentlichen Ruhe solcher Wohlthaten wuͤrdig machen.““
A“ 1 Eö“ Ntos kd v Aummvurne.
New⸗York, 15. Dec. In der letzten Sitzung des gesetzgebenden Koͤrpers von Pensylvanien ward ein Gesetz erlassen, zufolge welches, vom 1. Januar 1829 an, Niemand einen Schein oder eine Note unter dem Betrage von 5 Dol⸗ lars ausgeben und in Umlauf bringen darf; wer dagegen handelt, muß 5 Deollars Strafe zahlen, wovon die eine Haͤlfte dem Angeber und die andere den Armen⸗Anstalten zu Gute kommt. Ein hiesiges Blatt aͤußert hiebei den Wunsch, daß diesem Beispiele auch in New⸗York nachgeahmt werden moͤge, indem die Besitzer kleiner Noten bei Verfäaͤlschungen und be⸗ truͤgerischen Bankerotten gewoͤhnlich am -
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mmeisten leiden, und es mithin vorzuͤglich wohlthaͤtig fuͤr die aͤrmeren Klassen seyn wuͤrde, wenn man die kleinen Noten außer Umlauf braͤchte und sie durch Muͤnze ersetzte. 3
Aus den gerichtlichen Verhandlungen uͤber die in der ersten Haͤlfte des vorigen. Jahres fallirte Franklin⸗Bank geht hervor, daß sie 486,672 Dollars schuldig ist, daß die Actionaire nichts, und die Glaͤubiger kaum 50 pECt. erhalten. Als die Haupt⸗ oder wenigstens naͤchste Ursache der Insel⸗ venz dieser Bank giebt man die allmaͤhlige Anhaͤufung einer Meuge werthloser Documente an, welche sie discontirt hatte, und will darin einerseits einen Beweis von fruͤher vorhan⸗ denen sehr großen Geldmitteln, zu gleicher Zeit aber auch von einem großen Mangel an zweckmaͤßiger Thaͤtigkeit, Vorsicht und festen Grundsaͤtzen finden.
„Es ist erfreulich“, heißt es in einem Amerikanischen Blatte, „den Wetteifer unserer jungen Landsleute in Cr⸗ zeugnissen der schoͤnen Kuͤnste zu seden. Die Vorhersagun⸗ gen derjenigen, die es fuͤr unmoͤglich hielten, das eine junge Nation in diesen Faͤchern des verfeinerten Ledens schon zu