1829 / 40 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

1114141414141441424“ 27sten fand eine Zusammenkunft der Letzteren 1 cher Hr. O'Connell sich wieder sehr bitter gegen den Herzog von Northumberland, so wie gegen den Ersten Minister und gegen Herrn Peel aussprach. Gegen die Lauterkeit der Ge⸗ sinnungen des Letztern Zweifel erregend, sagt er von Er⸗ sterm, daß er nicht Christ genug sey, um es einem Jeden frei zu lassen, Gott anzubeten, wie er wolle. Herr Steele zeigte darauf an: Dr. Murray habe auf die deshalb gemachte Anfrage eingewilligt, daß einige von den unter ihm stehenden Geistlichen Herrn O'Connell nach Lon⸗ don begleiten sollten; die Antwort des Herzogs von Welling⸗ ton auf den Brief des Herzogs von Leinster nannte er un⸗ verschaͤmt und beleidigend. Am Schluß las Herr O Connell ein Schreiben des Herrn Aeneas Macdonell im Namen der Britischen Katholiken vor, und erklaärte, daß, da dem In⸗ halte dieses Schreibens zufolge sich die Britischen Katholiken dahin neigten, die Emancipation bedingungsweise anzuneh⸗ men, und auf diese Weise alle Verbindung mit den Irlaͤn⸗ dischen Katholiken abbraͤchen, es Letzteren unmoͤglich sey, kuͤnftig gemeinschaftliche Sache mit ihnen zu machen. Diese Erklaͤrung ward mit lautem Beifall aufgenommen.

Die Rede des Koͤnigs von Frankreich, bei Eroͤffnung der Kammern, heißt es im Courier, ist ein Dokument, das mit allgemeinem Interesse gelesen werden wird. Sie ist des Monarchen einer so großen Nation wuͤrdig, der, stark durch die Reinheit seiner Absichten und den Umfang seiner

Macht, jede Ausflucht und jede Verstellung verachtet. In Wahrheit, wenn wir unser Augenmerk auf Frankreichs Lage, sboowohl in seinen aͤußern als innern Beziehungen richten, so eoͤnnen wir keinen Grund finden, Etwas verheimlichen zu woollen. Eine Vergleichung von Frankreichs fruͤherer Lage mit seiner gegenwaͤrtigen liefert ein aͤußerst erfreuliches Re⸗ sultat. Nach so vielen Stuͤrmen und Convulsionen hat es endlich Ruhe in der Verfassung gefunden, welche, indem sie den Monarchen hinlaͤngliche Macht sichert, auch fuͤr die Freiheit des Unterthanen sorgt eine Verfassung, in welcher die Koͤniglichen, die Aristokratischen und die Demokratischen In⸗ teressen gehoͤrig gegen einander abgewogen sind, und die Presse nicht laͤnger ein Gegenstand ungerechter Beschraͤnkun⸗ gen ist, sondern vielmehr der vollen Freiheit genießt. Wenn diese Freiheit auch bisweilen in Licenz ausartet, so ist das eeine Unvollkommenheit, die mit jeder menschlichen Einrichtung verbunden ist. Das Uebel indessen ist nur voruͤbergehend; das Gute bleibt und, wie der Koͤnig von Frankreich in seiner Rede ssehr richtig bemerkt, „der oͤffentliche gesunde Menschenverstand, der immer heller und bestimmter wird, weiß den Mißbraͤuchen dder Preßfreiheit die gehoͤrige Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Mit gerechtem Stolz und Vergnuͤgen erwaͤhnt der Koonig des gluͤcklichen Erfolges seiner Anstrengungen in Morea, wo seine Armee so loyal von der Britischen Flotte unterstuͤtzt ward. In der Rede bemerken wir, daß der neue Griechische Staat nur Morea und die, an der Healbinsel belegenen Inseln in sich schließen werde. Den Griechen mag das vielleicht zu wenig seyn, und ihr Wunsch dahin gehen, Livadien und Thessalien mit einbegriffen zu sehen. Da sie aber unfaͤhig gewesen sind, selbst Morea nur ohne fremden Beistand zu befreien, so muͤssen sie sich schon die Bestimmung ihrer Befreier gefallen lassen. Sie sollten auch erwaͤgen, daß ein ausgedehntes Gebiet sie in so unmittelbarer und bestaͤndiger Beruͤhrung mit der Tuͤrkei (welche die Verbuͤn⸗ deten nicht zu demuͤthigen wuͤnschen und beabsichtigen) bringen wuͤrde, daß es nicht moͤglich waͤre, einen dauernden Frieden zu bewerkstelligen. Sie wuͤrden dann gezwungen seyn, fremde Huͤlfe zu erbitten, und dadurch andere Nationen in Streitig⸗ keiten verwickeln, die deren eigenem Interesse fremd sind. Das ist aber bei der obenerwaͤhnten Graͤnzbestimmung nicht zu be⸗ fuͤrchten. Daß die Pforte sich endlich einer politischen Maaß⸗ regel fuͤgen werde, der sie sich nicht mit Erfolg widersetzen kanm, ist eine Hoffnung, welche durch des Koͤnigs Rede ge⸗ rechtfertigt wird. Die Rede des weisen und constitution⸗ nellen Monarchen commentiren wir (so schließt der Courier) mit um so groͤßerem Vergnuͤgen, weil sie einen Beweis von dem Vorschreiten einer Nation liefert, zwischen welcher und der unsrigen nicht mehr der Haß und die Eifersucht besteht, die nur zu lange obgewaltet haben, und die gluͤcklicher⸗ 2; liberaleren Ideen und besseren Ansichten Platz gemacht aben. 1 „Die Franzoͤsische Thron⸗Rede”“ sagt die Times „kann unseren Ministern zum Modell dienen, wenn sie etwa eins gebrauchen sollten. Frankreich hat jedoch von kei⸗ nem Irland zu reden; das ist ein Stoff, der uns allein an⸗ gehoͤrt und von dem zu wuͤnschen waͤre, daß wir ihn recht

von Kaufle man uͤber die tauglichsten Schwierigkeiten aus dem We

statt, in wel⸗

die Pest wuͤthe. funden worden, daß die

suͤdlichen Kuͤste dieser

n9gtee.z6

uten und

das Monopol der del nach Ostindien entg

Consular⸗Departement che unter der Verwaltu waren unsere Consuln

zu machen war un mit dem Handel der P schaͤftigt seyn und ein Doch aufgegeben werden und

len, so werden doch,

ten betrachten duͤrfen,

wird, das scheint noch Aus Bombay er den Gesundheitszustand tern der dasigen namentlich der Verlust talentvollen Mannes, fasser eines staatswirt Principien mit denen,

benutzt worden in und um Bagdad,

schen Meerbusen nach gehoͤrigen Unsere Nachrichten Male verlesen, Acten dienen so „Aecte zur die den

zweiten zweier

Titel hat: Maaßregeln,

ren sind, von gewissen Debatte fand uͤber die von der bereits fruͤher lich durchging. Eine Farbigen mit

beseitigt, daß die Lest finden soll; wofuͤr sich Der im Innern

der einheimischen

den unter andern mit

d. M. eingelaufen. gefallen, einige Bemer nahme des Flusses che ein neues Licht rika's, hinsichtlich der

Gestern sind die Fond von Frankreich bekann gemacht hatte, etwas ven Stuͤcken, weshalb knapp als fruͤher ist. zen Woche auf einen

Lande, und Brabante

gut behandeln koͤnnten.“”“ Am 28sten d. M. fand in Liverpool eine Versammlung

““ andern

leute als Consuln wieder den Vorzug erhalten. daher diese Beamten in der Folge nur als Handelt

rektion der Handels⸗Kammer stellen wird. bei einem etwanigen Abzuge vom Gehalte eine hoͤh sulats⸗Abgabe auf den 8

zirte, uͤbereinstimmten und sind. so wie in den benachbarten

Es i

Gesundheits⸗

dern und feststellen sollen“ n C welches diejenigen Personen, die sich zur Mosaischen! bekennen und innerhalb

der beiderseitigen Rechte auf da Gestern war Feiertag an der tages Carl's I.), es wurden daher

*

egenstellen.

Eine wichtige Veraͤnderung, heißt es, wird in Vor den Reformen,

vorgehen. b ug des Herrn Canning statt gewoͤhnlich einheimische oder

auslaͤndische Kaufleute, die in den Hafenstaͤdten wuß wo sie das Britische Interesse wahrzu die von dem Ertrage einiger auf den gelegten Abgaben bezahlt wurden. Herr Canning dieses System ab, gegen welches mancher gerechte C d bestimmte dafuͤr, daß unsere 0

nehmen hatte Britischen.

läͤtze, wo sie residiren, nicht sel

bestimmtes Gehalt beziehen auch diese Anordunng wird, wie es heißt, jetzt

wenn auch die gegenwaͤrtigen

ber der Stellen vorlaͤufig nicht den Abschied bekomm bei eintretenden Vacanzen, duß

Mag

weshalb man sie auch unter Ob ihn

andel zu legen gestattet nicht bestimmt zu seyn. halten wir traurige Nachrichte daselbst. Von den dreien 9

Praͤsidentschaft sind zwei gestorben, un E. West, als eine

des Sir sehr bedauert. Er ist als 06 hschaftlichen Werkes bekanm, die Hr. Malthus gleichzeitig die spaͤter auch von Hrn. N Aus Bassera wird gemelda Dif st deshalb der Befehl fuͤr noͤt Fahrzeuge, welche von dem anderen Haͤfen abgehen, sich Attesten zu versehen haben. aus Jamaica reichen bis zum 1

In der legislativen Versammlung wurden einige Bmn

die zur Emendation und Erläͤ llen, wovon die eine den voll Erreichung guter und zwech oͤffentlichen Credit dieser Inse und die andere ein Gesetz

der Besitzungen Sr. Beschraͤnkungen befreit. En zweite Lesung der Sklaven⸗T berichtet worden ist, und die andere Bill aber, wodurch

den weißen Einwohnern des Landes chen Fuß gestellt werden sollen, ward durch das Am

ung derselben erst in 6 Mon 23 Stimmen gegen 13 erklaͤr

des Landes gefallene haͤufige

veranlaßte in diesen Tagen die ungewoͤhnlich spaͤte Posten. 1

Vorgestern fand ein entwichenen Stephenson statt;

oͤffentlicher Verkauf der Ef 2 graue Wagen⸗Pfet 164 Guineen bezahlt.

Es sind Nord⸗Amerikanische Zeitungen bis; Im Congreß war nichts Wicht

kungen ausgenommen uͤber die

und des Gebietes von Oregon, du uͤber die Verhaͤltnisse Englands ur⸗

Graͤnzen des genannten Gebiet sselbe, verbreitet war Boͤrse (wegen der wenig Geschaͤfte s, nachdem die Thron⸗Rede de t wurde und einen guͤnstigen gestiegen. Es fehlt haͤufig al auch das Geld an der Boͤrse Consols haben sich waͤhrend festen Stand erhalten.

Am Getreide⸗Markt fanden sich gestern viele Kaͤ

r sowohl wie Hamburger Wãch

Majestt

Einwohnern statt, in ne Maaßregeln berathschlagt, u ge zu raͤumen, welche sich Ostindischen Compagnie dem freien

.

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Preußi

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willige Kaͤufer zu den Preisen von vorigem Montag. t Gerste war es stille; nur Mahlgerste hielt sich auf Montags⸗Preisen. Hafer ward etwas höcl. bezahlt. Markt gebracht wurden: Aus England: 150 Quarter zen; 200 Q. Gerste; 1000 Q. Hafer; aus Irland: 0 Q. Hafer; vom Auslande; 3200 A. Weizen; 750 Gerste und 300 Q. Hafer; Mehl 950 Sañͤcke.

Schweden und Norwegen.

Stockholm, 27. Januar. Gestern wurde hier der Ge⸗ stag Sr. Majestaͤt des Koͤnigs aufs Festlichste und mit herzlichsten Theilnahme der gesammten Bevoͤlkerung be⸗

gen. Ihre Koͤnigl. Hoheit die Kronprinzessin veftche 8 e e prinzessin befinden sich, orgen wird die Taufe des neugebornen Prinzen Os⸗ Herzogs von Ostgothland, stattsinden. 89 desfallsge ladungs⸗Schreiben ist den Staͤnden gestern durch zwei nmerjunker zugestellt worden. Der kalten Witterung we⸗ wird die Feierlichkeit auf dem Schlosse vorgenommen. fzehn Mitglieder aus jedem Stande, mit Einbegriff des dmarschalls und der Sprecher, wohnen der vom Erz⸗ ofe zu verrichtenden heiligen Handlung bei. Jaus hat drei Grafen, drei Barone und acht Adelige dazu 192 C“ 8 en wird 6 dem alten Z.-dhn n gemaͤß, Itester Graf den neuge vn bagn gebornen Prinzen uͤber n der Sitzung des Ritterhauses am 15ten d. 3 te der Freiherr v. Anckarswaͤrd den Adelstand M. ser⸗ anz⸗Committee eine Mittheilung hinsichtlich der Grund⸗ n zu machen, auf welchen Letzterer die vorbereitende Ar⸗ wegen des Ausgaben⸗ und Einnahm⸗Budgets begruͤnden hhte. Mehrere Redner machten Bemerkungen uͤber das vonstitutionelle dieses Antrages, und der Landmarschall arte, denselben nicht zur Abstimmung bringen zu koͤnnen, auf der Freiherr seinen Antrag zuruͤcknahm, und nur Verlangen aͤußerte, daß selbiger, sofern er den Aus⸗ ck seiner individuellen Meinung enthalte, an die Finanz⸗ mittee verwiesen werden moͤge, was auch bewilligt ward. In der eseether Sitzung brachte der Graf v. Horn den rag des Freiherrn v. Anckarswaͤrd abermals, jedoch mit gen geringen Modifikationen, zur Rede, die aber nur Form, nicht das Wesen desselben betrafen. Mehrere ner der Opposition schlossen sich dem Grafen an, woge⸗ jedoch andere bemerkten, daß der Adelstand bereits in Sitzung am 15ten uͤber den Antrag entschieden haͤtte. Landmars hall erklaͤrte neuerdings, daß er sich nicht fuͤr chtigt halte, das Ritterhaus uͤber diesen Gegenstand zu gen, weshalb man auf das Verlangen mehrerer Mit⸗ der zur Abstimmung uͤber diese Weigerung des Landmar⸗ Uls schritt, die mit 278 gegen 102 Stimmen gutgeheißen de. Abends fand eine sehr lebhafte Discussion uͤber den dem Bauernstande angenommenen Beschluß, der Con⸗ utions⸗„Committee eine Frist zu setzen, nach deren Ab⸗ dieselbe ihre Arbeiten den Staͤnden uͤberreicht haben e, statt. Dieser Antrag wurde aber mit 186 gegen 55 mmen verworfen. Das Conversations⸗Blatt will wissen, die Regie⸗ g werde binnen wenigen Tagen den Staͤnden eine K. position, hinsichtlich der Zuruͤcknahme der dem Hofkanzler dem Jahre 1812 zustehenden Machtvollkommenheit, Zei⸗ ugen und periodische Schriften, ohne gerichtliche Unter⸗ hhung confisciren zu duͤrfen, vorlegen lassen. Im Bauernstande ist darauf angetragen worden, den nig zu ersuchen, daß es Sr. Majfestaͤt gefallen moͤge, den hetag Hac 885 Mohat zu veenaecg. Buͤrgerstan at den Antrag wegen ichkei 75 de gandianzen gacgm 2 kaßgt Hrchacsichgfs m 22sten d. hielt der geheime Ausschuß auf Allerhoͤch⸗ Befehl im Audienz⸗Sa sei 3 necace z⸗Saale des Schlosses seine erste Zu⸗ er Werth der waͤhrend der Jahre 1822 bis 1824 i sf 559 Feseigen. Sen betraͤgt im 1Drrch „450,2 r. und vom Ja 25 bi 52 02,235 Rthlr. . 8 8 I 8 Daͤnemark.

Kopenhagen, 31. Jan. Am 28sten d., dem Ge⸗

8

Das Rit⸗

1

2

8 Portugal.

en Staats⸗

8* 16

eit ung Nr. 40. fuͤr die drei ersten Rang⸗Klassen. Tages darauf wu neue Oper von Bouilly, Musik von Mehul, Snnsse de Mailand, aufgefuͤhrt, welche Vorstellung J. J. M. M. der Koͤnig und die Koͤnigin, so wie die Koͤnigl. Familie, mit Ih⸗ rer Gegenwart beehrten. Beim Eintritt in die Koͤnigl. Loge 8,89 die Allerhoͤchsten Herefr mit einem Festgesange ehegchrae. in den die ganze sehr zahlreiche Versammlung 8 8 ndgSeggchas Der Theil der Stadt, durch welchen S. M. M. und J. J. K. K. H. H. zum Schauspielhause fu neg w g.ee ssgl .e. egen des strengen Winters haben Se. Maj. nig der hiesigen Armen⸗Direktion S. SH Rthlrn. zur Vertheilung an solche Nothleidende, welche keine bestimmte Unterstuͤtzung von dem hiesigen Armen⸗Wesen er⸗ halten, zustellen lassen. Auch haben J. M. die Koͤnigin,

in Anleitung des Geburtstages Sr. Maj Koͤni⸗

vrn gi gs dh kleiden lassen. C. der. Flgr⸗ 2 ie Dampf⸗Schifffahrt zwischen hier und Christiania,

welche sonst vom April bis Ausgang des S88eh egnc,

dauerte, wird hinfuͤhro erst Anfangs Mai eroͤffnet werden,

und bis zu Ausgange des September⸗Monats dauern. 8

S.

E1u 18 eee e Ghes r 84 00 „Wien, 1. Febr. Se. K. K. Majestät haben das

digte Temeswarer Griechisch nicht 8n Ue hacen dem ce kratzer Bischof von Putnik, das Pakratzer dem Racovaczer Archimandriten, Georg Chranislaw, das Arader, dem Bez⸗ diner Archimandriten, Nestor Joannovits, das Ofner, dem Oraviczer Archimandriten und Administrator des besagten Bisthums, Stephan Stankovits, endlich das Werschetzer Bisthum dem Oppovaer Archimandriten und Präses des Großwardeiner Griechisch nicht unirten Consistoriums, Maxi⸗ milian Pegsh n zu Feches geruhet.

Gestern sind, wahrscheinlich wegen des seit 24 den gefallenen Schnees, saͤmmtliche Posten eee.F

Aus Panjova im Temeser Comitat, wird gemeldet: „Es verdient wohl allen Freunden unseres Vaterlandes be⸗ kannt zu seyn, daß Herr Georg Arsenievits Emanuel, Kai⸗ serlich⸗Russischer General der Capallerie, Ritter mehrerer Russischen und anderer großen Orden, Gouverneur der Kai⸗ serlich⸗Russischen Kaukasischen F. und Ober⸗Befehls⸗ haber der beiden Linien am Kaukasus, ein Sohn Unseres Vaterlandes, ein Ungar, ist. Er wurde 1775 am 2. April in Werschetz, Temeser Comitats, geboren, und es leben da⸗ selbst noch Geschwister, nebst anderen Verwandten von ihm Seine militairische Laufbahn trat er schon im Jahre 1791, bei dem K. K. Infanterie⸗Regimente B. Splenyi, an, und er zeichnete sich als Corporal im Franzoͤsischen Feldzuge 1793 dergestalt aus, daß er fuͤr seine Tapferkeit mit der goldenen Denkmuͤnze decorirt, und 1794 in die Koͤnigl. Ungarische Nobel⸗Garde, als Garde und Lieutenant, aufgenommen ward. Im Jahr 1797 trat er mit allerhoͤchster Bewil⸗ ligung in Russisch⸗Kaiserliche Dienste, in denen er sich so hervorthat, daß er bis zu seinem dermaligen hohen Rang

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Die Quotidienne giebt ein Schreiben aus Lissabon vom 17. Jan. folgenden Inhalts: „Ich gebe ”. heute einige neue Details uͤber den gescheiterten Aufstand. Die Resierung glaubte, nachdem Moreira und die Haupt⸗Anfuͤh⸗ rer der Verschwoͤrung verhaftet waren, nichts mehr befuͤrch⸗ 8 zu duͤrfen. Aber am 11ten Morgens benachrichtigte der

efehlshaber des im Tajo liegenden Linienschiffs „Dom Jodo VI.“ den Marine⸗Minister, daß die Seesoldaten sei⸗ nes Schiffes sich empoͤrt hätten, und daß fast saͤmmtliche Officiere sich auf dem Lande befaͤnden. Diese Empoͤrer ge⸗ hoͤrten zu der Marine⸗Brigade in der Kaserne, wo Moreira erschienen war, und sollten mit diesen und den in der Ka⸗ serne versteckten Individuen in Uebereinstimmung handeln; mehrere von jenen in der Kaserne gefundenen Personen sind entkommen, unter andern auch der Kaufmann Leal⸗Ygreja, den die Polizei noch nicht hatte auffinden koͤnnen, und des⸗ sen Frau sich an Bord einer der Franzoͤsischen Fregatten ge⸗ fluͤchtet hat. Sobald die Regierung durch den Marine⸗ Minister von dem neuen Ereignisse unterrichtet war, wurde

tstage Sr. Maj. des Koͤnigs, war große Cour bei Hofe

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Fise Meheslhing von 6 079

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