noch nicht durchs Loos betroffene Capitalien vom 1. Juli ab, der hiesigen Stadt ebenfalls zu 4 ⅞ „Ct. Zinsen belassen wollen, und solches bis zum 1. Juli erklaͤren werden. b
Wir hoffen noch im Laufe dieses Jahres eine 4. Verloosung der 5 procentigen Obligationen eintreten lassen zu koͤnnen, bemer⸗ ken jedoch wiederholt, daß die Kasse sich mit Uebersendung der gekuͤndigten Kapitalien nicht befassen kann, vielmehr wie oben ge⸗ dacht, diese durch einen Commissionair auf eigene Kosten zu erhe⸗ ben, und diesem die diesfaͤlligen quittirten Obligationen portofrei zuzusenden sind. 1..“
Sollte dennoch Jemand dies unbeachtet lassen, und die quit⸗ tirten Ohligationen uns oder der Kasse, und wohl gar unfrankirt zur Gelduͤbersendung zusenden, so wird nicht blos das verursachte Porto von dem Kapital in Abzug gebracht, sondern auch das Geld eben so wie bei den sich gar nicht Meldenden, auf dessen Gefahr 8 zum gerichtlichen Depositorio offerirt und abgeliefert werden.
Sollten einige die den Anmeldungstermin aus der ersten Ver⸗ loosung bis zum 15. Mai c., und aus der 2. Verloosung zum 31. Mai c. verabsaͤumt haben, sich noch jetzt geneigt erklaͤren wollen, ihre gekuͤndigten Kapitalien zu 4 ½ Ct. Zinsen belassen zu wollen, so soll dies unter gleichen Verguͤnstigungen, noch bis zum 1. Julic. verstattet seyn, wenn von den Inhabern zuͤgleich auch ein kleiner Theil unverlooseter Kapitalien zu 4 ½ pCt. belassen wird.
Eine erst nach dem 1. Juli etwa einkommende Erklaͤrung, muß aber um so mehr unberuͤcksichtigt bleiben, als sonst die Stadt, welche bereits am 1. Juli c. die gekuͤndigten Kapitalien b hat, mindestens 4 monatliche Zinsen verlieren wuͤrde. Elbing, den 2. Juni 1820.
Der Magistrat.
—
General⸗Direktion des Inlaͤndischen Kredit⸗Vereins im Koͤnigreich Polen. Laut Art. 124 des Land⸗Rechtes uͤber den Kredit⸗Verein im Koͤnigr. Polen macht kund und zu wissen daß drei Pfandbriefe bezeichnet mit No. 7645. 7646. 7647. sammt Cupons dem Hiazent Mandecki aus dem Dorfe Maliszowy Radomer Bezirks in der Woi⸗ wodschaft Sandomier entwendet seyn, welcher um Ausstellung neuer Pfandbriefe bei der Direktion eine Bitte eingereicht hat. „ Die Direktion fordert dahero Alle auf, welchen ein Recht auf obige Pfandbriefe zukommen koͤnnte, daß Sie mit Justifizirung des⸗ sen sich binnen einem Jahre d. i. vom 15 Mai 1829 als vom Tage der ersten Bekanntmachung gerechnet, einstellen, widrigenfalls die oben genannten Pfandbriefe amortisirt werden. —
Warschau den 21. Februar 1829. 8 v
In Vertretung des praͤsidirenden Rath der General⸗ 1 Direction. M. Cissowski.
“
Stadt Elze im Koͤnigreich Hannover. 8
In Gefolge Verordnung vom 11. April 1818 und desfallsiger Anfrage wird hiermit der Soldat Johann Friedrich Kasten aus Elze, welcher mit dem sechsten Koͤnigl. Westphaͤl. Infanterie⸗Regimente nach Rußland gegangen, und seit dem Jahre 1812 keine Nachricht ertheilt, aufgefordert, sich binnen Jahresfrist hier zu melden, widri⸗ genfalls er fuͤr todt erklaͤrt, und uͤber dessen Vermoͤgen vorschrifts⸗ maͤßig disponirt werden soll.
ugleich werden Alle, welche von dem Leben des Verscholle⸗ nen Nachricht besitzen, hiermit geziemend ersucht, solche anher mit⸗
zutheilen. Elze, den 30. Mai 1829.
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Bekanntmachung.
. die praͤsumtiven Erben nachgenannter Abwesenden, nemlich: —
1) der ledigen Weibsperson Johannen Rosinen Kleberin, aus Oschatz gebuͤrtig, zuletzt in Poschkowitz wohnhaft, welche seit dem Jahre 1793 nichts von sich hoͤren lassen, und deren Auf⸗
„ enthalt bisjetzt nicht ausfindig zu machen gewesen, 3
2) Johann Christian Gottlieb Pfützens, Sohn des Auszuͤglers Johann Andreas Pfuͤtzens in Sornzig, welcher als Tischler⸗ geselle in die Fremde gegangen, und seit dem Jahre 1806 nichts wieder von sich hoͤren lassen,
3) Christian Gotthold Kretzschmar, aus Sornzig, welcher als Ge⸗ meiner bei der leichten Infanterie dem saͤchsischen Armee⸗ korps, im Jahr 1812 nach Rußland gefolgt, jedoch aus die⸗ sem Feldzuge nicht zuruͤckgekehrt, und von dessen Leben seit
dem 13. Januar 1813, wo er aus dem Feldlazareth in N schau weiter transportirt worden, keine Nachricht zu enl gen gewesen ist, 1b 6 4) Johann Gottfried Andraͤs, aus Altmuͤgeln, welcher als meiner Fe vorgenanntem Feldzuge beigewohnt, jedoch er⸗ falls nicht zuruͤckgekehrt ist⸗ ”- um oͤffentliche Vorladung dieser Personen gebeten, hierauf auch Gemaͤßheit des gnaͤdigsten Mandats vom 13. November 1779,] was die Militairpersonen betrift, mit Beziehung auf das allergic Patent vom 9. September 1826, der Edictalprozeß eroͤffnet, genannte Abwesende, deren Leibes⸗, Testaments⸗ oder sonstige Ern so wie alle diejenigen, welche an deren Vermoͤgen, welches bei Kleberin in 6 Thl. 9 gr. 3 pf., bei Pfuͤtzen in einem Hause in Emn zig, bei Kretzschmarn in 50 Fl. und bei Andraͤn in 120 Thl. z, 5 pf. besteht, mittelst der an den Rathhaͤusern zu Dresden, Lein Großenhain, Altenburg und Danzig, sowie bei biesigen Amte haͤngenden Edictalien, auf de33 VbZITbööööö—— zum Erscheinen allhier, zur Legitimation in Ansehung der geg und Sache, sowie zur Liquidirung und Bescheinigung ihrer Foh rungen und Anspruͤche, auch zum rechtlichen Verfahren mit bestellten Contradietor, unter der Verwarnung, daß die genanm
Abwesenden werden fuͤr todt erklaͤrt, die uͤbrigen Intereseen t
aber fuͤr ausgeschlossen, und resp. ihres Erbrechts, sowie ihren stigen Anspruͤche, auch der Rechtswohlthat der Wiedereinsea in den vorigen Stand fuͤr verlustig geachtet werden, vorgeladen, an
Ge 19 zur Inrotulation und Versendung der Aeten nach rechtlichen kenntniß, sowie
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zur Publikation des eingeholten Urthels sub poena publicac t laden worden; so wird solches, und daß auswaͤrtige Internsen zur Annahme kuͤnftig an sie ergehender Ausfertigungen in lowsf dicii. C zu bestellen haben, hiermit oͤffentlich beimn gemacht. 1 1b V JIustiz⸗Amt Muͤgeln mit Sornzig, den 31. Januar 1829.
Koͤnigl. Saͤchsis. Justiz⸗Amtmann alda. Ee1I11X1““
Von dem Stadtrathe zu Meißen sind saͤmmtliche belnm und unbekannte Glaͤubiger des dasigen vormaligen Apothekers 9. George Wilhelm Friedrichs, auf
“ den 19. Hetpber 1829, zu Liquidirung und Bescheinigung ihrer Forderungen
den 30. Novyvemnber 1829, zu Anhoͤrung eines Praͤclusiv⸗Bescheides
den 14. Dezember 1829,
zur Pflegung der Guͤte
1“*“” zur Bekanntmachung eines Designations⸗ oder sonstigen Beschen oder nach Befinden zur Inrotulation und Versendung der Nn nach rechtlichem Erkenntnisse, und letztern Falls
8 den 24. Marz 1830, zur Eroͤffnung des einzuholenden Locations⸗Urthels vorgeladen vwoße
Auction. Den 3. Juli a. c. und die naͤchstfolgenden da sollen auf hiesigem Rittergute außer andern bei demselben sin befindlich gewesenen Inventarienstuͤcken an Schiff und Geschi Haus⸗ und Wirthschaftsgeraͤthen, auch 1066 Stuͤck veredeltes Sche vieh, naͤmlich: 25 Boͤcke, 400 Schaafe, 420 Hammel und 220 9. mer, imgleichen 32 Küuͤhe, 3 Ochsen und 7 Kaͤlber, insgesammt fi⸗ laͤndischer Rage, ferner 10 Pferde und 18 Schweine, von uns ist lich versteigert, und dem Meistbietenden, gegen sofortige baare d zahlung in Preuß. Courant uͤberlassen werden; welches hiermit
oͤffentlichen Kenntniß gebracht wird. 8
Kleinzschocher bei Leipzig den 3. Juni 1829 “ Herrschaftl. Foͤrstersche Gerichte allhier. D. Ruͤling, Gerichts⸗Dirumn
„8
Predigt-Verkauf zum Besten des Vereins zur Bett derung des Schulbesuchs armer Kinder⸗
Das christliche Leben, uͤber Joh. 1, 4. aus dem Franzsischh des Predigers Paul Appig zu Frankfurt am Main, nebst ell Nachricht uͤber die Waldenser. Berlin 1828. 45 Seiten in 8. (0
Ueber das Gleichniß Jesu von den beiden Soͤhnen, Mattz.“ 28 — 32., von F. G. Lisco, Prediger an der St. Gertraudts⸗Aitc Berlin 1828. 36 Seiten in 8. (2 sar.)
Zu haben fuͤr die beigesetzten Preise in der Registratur! Armen-Direktion und bei H. Martius Wittwe, Klosterstr. Nr..
berhaͤltnisse zu erhalten.
vie sie eben nur ein Grund⸗Vertrag gewaͤhren koͤnne.
neeeneEEEäraabSEvHrättvün. jetzt irgend ein Licht verbreiten koͤnnen, antrage, so sehe bis jett nachst Hendthigt, die eigenthuͤmlichen, mit diesem he verknupften Umstaͤnde hier ausfuͤhrlich zu entwickeln., — v Redner machte alsdann auf den Meinungs⸗Wechsel in Por⸗ al aufmerksam, indem er darauf hinwies, daß der gegenwaͤr⸗ 9 Gesandte der Donna Maria in Bruͤssel gegen die Constitu⸗ en von 1820 protestirt habe und doch jetzt proscribirt sey; dage⸗ ser sey der Gesandte Dom Miguels in Spanien, der bis jetz Madrid noch nicht empfangen wurde, der Sprecher jenes Ver⸗ in gewesen, welcher im Jahre 1820 die Annahme der Spanischen nsitution bewirkte. — Sir J. Mackintosh gedachte nun des ¹ zahre 1825 zwischen Portugal und Brasilien, unter Vermitte⸗ 99 Englands und Oesterreichs, abgeschlossenen Freundschafts⸗ raetates, dessen Ueberbringer nach Brasilien Sir Ch. Stuart ge⸗ hisen sey. Hiernaͤchst erwaͤhnte er der von Johann IV. bestimm⸗ nund nach seinem Tode eingetretenen Regentschaft, so wie der de, welche Dom Miguel damals geleistet, wodurch er von selbst hes Rechtes auf den Thron von Portugal sich begab. Der Kgi⸗ Dom Pedro, der nach dem Tode seines Vaters dazu schritt, a Separations⸗Tractat in Vollzug zu bringen, befand sich in nr Lage, wie sie sich auf aͤhnliche Weise in der Geschichte nicht üer nachweisen lasse. Er hatte naͤmlich einerseits durch jenen netat aller Anspruͤche auf den Thron von Portugal sich bege⸗ n; andererseits hatte er aber doch die Autoritaͤt, fuͤr beide Laͤn⸗ *— sowohl fuͤr Portugal als fuͤr Brasilien — den Tractat in polzug zu bringen. Alles, was nun Dom Pedro zu thun hatte, haar, zu zeigen, daß er diese seine Stellung ohne Nachtheil fuͤr kortugal benuͤtze, und bona fide den Tractat in Vollzug bringend, jcht daran denke, unter irgend einem Vorwande das noch zu be⸗ sten, worauf er renoneirt hatte. Er zeigte eine solche ehrenhafte hefinnung dadurch, daß er drei Maaßregeln einfuͤhrte, die mmtlich dahin gingen, sowohl die Separation in sichern Voll⸗ g zu bringen, als zwischen beiden Laͤndern die freundschaftlichsten Er abdizirte naͤmlich auf die Krone Gunsten seiner Tochter Donng Marig; er ornete ferner ne Verbindung zwischen dieser und Dom Miguel an, und fuͤhrte dlich eine Constitution in Portugal ein, ohne welche die zweite aaßregel von keinem Nutzen gewesen seyn wuͤrde. Daruͤber, ob e Porkugiesen fuͤr eine Constitution reif seyen, oder nicht, moͤge an nun denken, wie man will: das sey gewiß, daß die Partheien erechtigt waren, Sicherheit, und zwar eine solche zu e rund⸗Vertrag habe man in Portugal entgegen genommen — ud zwar burch welchen irhe Keftugeg Durch denselben Sir h. Stuart, welcher vorher von Portugal den Allianz⸗Tractat ch Brastlien gebracht. Es sey daruͤber gestritten worden, Sir Charles verstaͤndig oder nicht gehaͤndelt habe, als sich zum Ueberbringer der Constitution gemacht habe; man egesse jedoch dabei, daß derselbe unter Umstaͤnden sich be⸗ ind, die es ihm unmoͤglich machten, einen solchen Auf⸗ ag abzulehnen; in jedem Falle aber sey Sir Charles als ein hrenmann dabei zu Werke gegangen. — Nun gebe er aber dem hause zu bedenken, ob nicht aus einem solchen Umstande jeder ortugiese schließen mußte, daß Großbritanien der Constitution üͤnstig gesinnt seh? Dem glaube er nun aber noch folgende hatsachen hinzufuͤgen zu koͤnnen. Die damalige Regierung Por⸗ gals zoͤgerte mit der Einfuͤhrung der Constitütion, weil sie die herantwortlichkeit, dem Volke eine so große Wohlthat anvertraut haben, nicht allein uͤbernehmen wollte; sie suchte sich daher uch erst Rath bei den Englischen Ministern einzuholen. Depe⸗ hn wurden dieserhalb zwischen Lissabon und London ge⸗ hecsselt, und eher nicht, als bis die Einwilligung des Bri⸗ scen Cabinets erfolgte, wurde die Constitution in Por⸗ gal promulgirt. Viele vom Portugiesischen Adel seyen nun dg⸗ ganch, daß sie glaubten, England beschuͤtze und beguͤnstige die onsttution ganz besonders, ermuthigt worden, sich offen als die teunde derselben zu erklaͤren. Weit entfernt, das Verfahren Eng⸗ nds bei dieser Gelegenheit zu tadeln, erklaͤre er vielmehr, 88 rin nichts als ein guter Dienst zu finden sey, den ein Lan em andern erwiesen — keinesweges aber ein Eingriff in die echte des letztern. Doch bei der Behauptung bleibe er, daß die gortugiesen durch England ermuntert worden, die Constitution zunehmen. — Der Redner suchte nun das Princip der Neu⸗ alität zu erklaͤren, und darzuthun, daß dieses Großbritanien nicht erhindert habe, in fruͤherer Zeit schon mehrmals Einspruch zu kun, als der Zustand einer auswaͤrtigen Macht durch ir⸗ end ein Einschreiten gefaͤhrdet ward — und doch lasse Eng⸗ nd nun seinen aͤltesten Alliirten ohne Beistand, da ein. grausamer Usurpator sich seiner bemaͤchtigt habe. Er ging arauf die juͤngste Geschichte Portugals durch, und zwar von der äit an, da Dom Miguel, nachdem erst vom Papste die dazu noͤ⸗ bige Dispenfation erfolgt war, sich mit seiner Nichte verlobte, is dahin, da er durch Dom Pedro zum Regenten des Reichs er⸗ kanngt wurde. Er gedachte des Umstandes, daß das Oesterreichische kabinet den Dom Miguel, der sich damals in Wien aufhielt, des⸗ am bgwogen habe, seine Reise⸗Route uͤber England zu nehmen, ie A
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land komme, wo man der Constitution so guͤnstig sey. Es wurde darauf
mentlich der Versicherungen, die 2 Ausdruckes: „La Constitution, par moi juré“, dessen Miguel in seinen Briefen an Dom Pedro und an die damalige Infantin⸗Regentin bedient habe. Alle England, seyen dadurch induzirt worden, zur Reise nach Portugal und mithin auch
Reise vorangegangenen Bedingungen, Maͤchte ihm dictirten, zu ersehen sey, eine Buͤrgschaft fuͤr seine guten Absichten zu fordern, so sehe er
Falschheit und Meineid beruhen. (Hoͤrt!) Besonders wuͤnschte er von den Ministern solche Aufschluͤsse zu erhalten, die dieses Land
au (Forsetzung folgt.) term 30sten Mai: Ueber die Ruͤckkehr der jungen Koͤ⸗ nigin von Portugal zu Ihrem Kaiserlichen Vater herrscht kein Zweifel mehr. fehle eingelaufen, unverzuͤglich zum Empfange Ihrer Ma⸗ jestaͤt und Ihres Gefolges die Brasilianische Fregatte „Im⸗ peratriz“ auszuruͤsten (dieselbe, welche die Koͤnigin nach Eng⸗
zuruͤckzufuͤhren. Wie man sagt, werden Ihre Majestaͤt Lon⸗
einzuschiffen, und die Reise nach Ihrem Bestimmungsort anzutreten. Den eingegangenen Befehlen gemaͤß bemerkt man die groͤßte Thaͤtigkeit am Bord der „Imperatriz“, um eine Menge besonderer Kajuͤten fuͤr das Gefolge Ihrer Majestaͤt einzurichten, zu welchem Zweck man von diesem Schiff 16 Kanonen auf ein anderes Schiff, die Isabella, gebracht hat, welche die Reise mitmachen wird. Ueber die Natur der in
menden Maaßregeln wahrscheinlich wohl aus dem guten Grunde, weil man selbst noch nicht weiß, was man thun wird. Die Abreise der Of⸗ ficiere und der Besatzung der „Imperatriz“ sowohl als der
wohner, indem sie sich durch ihr Achtung zu erwerben gewußt haben.
„Manchen Journalisten“, liest man im Examiner,
Gefangenen untersuchen, und dann voller Erstaunen, so wie mit unendlichem Triumph uͤber die Groͤße ihrer Wissenschaft, ausrufen: „„Guter Gott, diese Leute sind Diebe!““ So
unseres Unterhauses gehoͤren, in großes Erstaunen uͤber diese ihre Entdeckung gerathen. Herr O'Connell ist ihnen erst der
wartete Wahrheiten offenbart hat. Unsererseits muͤssen wir
in seiner uͤblichen, ehrenwerthen Weise verfahren zu haben. Unsere Freundin, die Morning⸗Chronicle, war es besonders,
Gesammt⸗Weisheit mit der Nation etwas zerfallen duͤrfte.
nellschen Angelegenheit thun koͤnnen, was es auf den Stufen der allgemeinen Achtung auch nur um einen Zoll niedriger bringen konnte. „„Denn““, sagt Hudibras, „„wer ein⸗ mal unten ist, der kann nicht tiefer fallen.““ Hrn. O'Con⸗ nell ist vom Unterhause nur mit demselben Maaße der Ge⸗ rechtigkeit gemessen worden, mit welchem es sonst der ganzen Nation zuzumessen pflegt; doch es giebt eine Menge Leute,
geht, als das an einem Einzelnen veruͤbte.“
mit dem Christ⸗Hospital verbunden ist, und zu dem der ver⸗ storbene Herzog von York den Grundstein gelegt hatte, fand
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8 vom geringsten Verdacht, als habe es jene straͤflichen Plaͤne nur im mindesten beguͤnstigt, ganz und gar reinigen.
verlautet nicht das Mindeste, und
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v. 159.
mindestens abgeschreckt werden, wenn sie sehen, daß der Prinz aus Eng.⸗
auch noch anderer, mit dieser Reise verbundener Umstaͤnde gedacht, na- om Miguel in Wien gegeben und des sich Dom
Maͤchte und besonders 88 jede Teeanag . R 4 zu seiner schon vorher meditirten Usurpation zu gewaͤhren. Wenn jedoch aus den seiner welche die Europaͤischen daß diese ein Recht hatten,
(Sir J. M) nicht ein, warum diese nun nicht auch die Aus⸗ fuͤhrung solcher Plaͤne sollen verhindern koͤnnen, die auf Betrug,
*
London, 2. Juni. Aus Falmouth schreibt man un⸗
Am letzten Sonntage sind hier Be⸗
land brachte), um Ihre Majestaͤt wieder nach Rio de Janeiro
don am 10ten dieses Monats verlassen, und, weil Sie lang⸗ sam reisen, erst am 14ten hier eintreffen, um sich sogleich
Ansehung von Portugal und Dom Miguel kuͤnftig zu neh⸗
„Isabelle“ erregt das Bedauern aller Klassen der hiesigen Ein⸗ Betragen die allgemeine
„geht es wie den Schaͤdel⸗Lehrern, die nach Newgate kom⸗ men, dort mit großer Ernsthaftigkeit die Gehirn⸗Organe der
sind auch mehrere unserer Zeitungs⸗Collegen, als sie die Ent⸗ deckung machten, daß gesunder Menschen⸗Verstand und Ge⸗ rechtigkeit eben nicht zu den charakteristischen Merkmalen
Probierstein gewesen, der ihnen so merkwuͤrdige und uner⸗
jedoch bekennen, daß wir diese Verwunderung eben nicht ge⸗ theilt haben; denn uns scheint das ehrenwerthe Haus blos
die einige Furcht daruͤber blicken ließ, daß jene ehrenwerthe 8
Unnoͤthige Furcht! Nichts hat das Unterhaus in der O'Con⸗ 1
denen das Unrecht, das Vielen geschieht, weniger ans Herz 1
In Folge der Beendigung des neuen Speise⸗Saals, der
olutisten, welche in ihm eine neue Stuͤtze erwarteten,] vor einigen Tagen die Eroͤffnungs⸗Feierlichkeit im Beiseyn 8 k1ee“ “ * 1 “ “ b 8 1“ v“ ö““ 1 1 “