1831 / 25 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Wed, 26 Jan 1831 18:00:01 GMT) scan diff

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alle die Ausgaben, welche der Unterhalt ihrer zahlreichen Festun⸗ en, ihrer Zeughaͤuser, und die Zahlung ihres Antheils an der Btaatsschuld jaͤhrlich erfordern? Sind in demselben die ungeheu⸗ ren Kosten angefuͤhrt, welche der Zustand des Krieges und der Gewaltthaͤtigkeiten, in den sie sich ruͤcksichtslos stuͤrzten, ihnen dereits zugezogen hat? Durch die Verschweigung dieser Ausgaben haben sie Euch ein Luͤgen⸗Budget vorgelegt; sie wollten Euch durch eine betruͤgerische Lockspeise blenden, welche Ihr bald dop⸗ pelt zahlen solltet. Schon fache ihre Truppen an, Euch mit Einquartirungs⸗Kosten zu belaͤstigen. Macht Euch auf alle die Bedruͤckungen gefaßt, welche von undisciplinirten Partei⸗ gängern, ohne Oberhaupt, das sie bezaͤhmen koͤnnte, zu er⸗ warten stehen. Wenn Ihr hiervon die Corps Eurer Lands⸗ leute ausnehmen moͤchtet, glaubt ja nicht, daß es ihnen freistehen werde, Euch zu hehandeln, wie sie wollten. Ma⸗ chet Euch gefaßt, Eure Schatzungen und Eure Huͤlfsquellen jeder Art von einer Regierung weggeschleppt zu sehen, welcher es an Allem mangelt, und deren Beduͤrfnisse mit jedem Tage zunehmen. Macht Euch endlich gefaßt, zu sehen, wie sie Euch verlassen wer⸗ den, sobald das verbuͤndete Kriegsheer, welches sich versammelt, dem Gesetze und der Feenei he Kraft und Ansehen zu ver⸗ schaffen, Ener Land uͤberzieht. Luzemburger, hoͤrt die Verwal⸗ ter der gesfetzmaͤßigen Ordnung, An Euch wenden sie sich; Euch moͤchten sie bereden, zu Eurem eigenen Vortheile moͤchten sie Euch uͤberzeugen. Sie sind uͤberzeugt, daß bei weitem die Mehrzahl der Mitbuͤrger entschlossen ist, das Ungluͤck abzuwenden, von dem das Großherzogthum bedroht wird; daß der eigne Vortheil selbst jenen diesen Entschluß aufdringt, welchen Liebe zum Vaterlande in ihnen nicht anregen konnte. Allein dieser Entschluß wird fruchtlos bleiben, wenn Ihr Euch nicht an die gesetzmaͤßige Regierung anschlie⸗ ßet, die allein Euch zu begluͤcken vermag. Mitbuͤrger aller Stände, Bewohner der Staͤdte und Landgemeinden, haͤttet Ihr alle die schrecklichen Verhaͤngnisse vergessen, welche Gewaltthaͤtigkeit und Gesetzlosigkeit zu allen Zeiten uͤber die Voͤlker gebracht haben? Ihr wuͤrdet sie nicht ungestraft ertragen, Ihr, die Ihr in Ruhe und Arbeitsamkeit Euer ganzes Leben dem Unterhalte Eurer Fa⸗ milien und dem Wohle der Gesellschaft widmet: sie wuͤrden Euch u ihren ersten Schlachtopfern machen. Euch allen ist daran ge⸗ egen, vom vaterlaͤndischen Boden den Strom des Verderbens abzuwenden, der Euch fortreißen wuͤrde, wenn die Zerstbrer der 8 Ordnung Euch noch laͤnger beherrschten. (Unterz.) Die Deputation der Staͤnde. Leckere, einstweiliger Praͤsident““

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Kopenhagen, 15. Jan. Vom Auslande, die Daͤni⸗ schen Kolonieen mit einbegriffen, sind hier im vorigen Jahre 1608 Schiffe eingelaufen, und nach dem Auslande sind von hier 1439 Schiffe abgesegelt.

Den 11ten d. M. Abends ward hier ein ungewoͤhylich starkes Nordlicht bemerkt, dessen Lichtstreifen in Nordost 20 bis 30 Grad uͤber den Horizont stiegen. Um 9 ½ Uhr war es am staͤrksten und erst um 11 Uhr beinahe unbemerkbar.

In Folge der durch das Ableben der Frau Landgraͤfin von Hessen, Mutter unserer allverehrten Koͤnigin, eingetrete⸗ nen Landtrauer, ist das hiesige Theater bis zum 24sten d. ge⸗

sch lo ssen. 111A“”“ 1111114A“ 1“

Der Schwaͤbische Merkuv meldet: „In einem Schreiben aus Basel vom 13. Jan. liest man Folgendes: Der gute Geist und Eifer der Einwohner, wie auch der Fremden, welche hier sind, wo sich Alles bis in das 60ste Jahr unter den Waffen befindet, und die guten und zweck⸗ mäͤßigen Vertheidigungs⸗Anstalten nebst 30 Stuͤcken auf den Waͤllen aufgefuͤhrtes Geschuͤtz lassen uns getrost dem Aus⸗ gange dieser Sache entgegensehen. Ein Theil unserer junn gen Mannschaft machte gestern Nachmittag einen Ausfall, allein wo sie auf die Insurgenten stießen, haben Letztere die

lucht ergriffen, ohne Wiveestand zu leisten. Da ein großer

heil des oberen Baselgebiets mit den Insurgenten keine ge⸗ meine Sache machen wollte und gestern Abend und heute fruͤh Freiwillige von dort nach der Stadt gekommen sind, so wird auch dies die Plaͤne der Insurgenten zernichten. Ferner von demselben Datum: Heute fruͤh 10 Uhr ging eine starke Abtheilung mit 4 Kanonen und 1 Haubitze dem Feinde entgegen; in einer halben Stunde waren die Reo⸗ bellen aus ihrer Stellung bei St. Margreth bis uͤber das Wunderholz vertrieben, die Doͤrfer Binningen, Rottming und Benken eingenommen und innerhalb 2 Stunden uͤber 60 Gefangene gemacht, welche nebst mehreren Verwundeten in die Stadt transportirt wurden. In Binningen wurde die Kriegskasse mit allen Papieren von Blarer genommen und der Schluͤsselwirth, welcher einige Rebellen versteckt

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hielt, gebunden hierher geliefert. Der Feind hat mehrere

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rwundete, und unsererseits wurden drei, jedoch nicht toͤdtlich, verwundet. Waͤhrend ich dies schreibe, ist es 6 Uhr Abend, und unsere Tapfern werden jeden Augen⸗ blick zuruͤck erwartet, wo man dann das Weitere von meh⸗ reren Todten und Verwundeten hoͤren wird. In der Kriegs⸗ kasse fand sich wenig Geld vor˙⁴...,.,. nt erI. H6n 1“ ene . 864 14 186Nhe ghn d. 26 1..ℳ E“ 111“ vF11111A4AA“AX*“ Berlin, 23. Jan. Nachrichten aus Duͤsseldorf vom 18ten d. M. zufolge sind Ihre Koͤnigl. Hoheiten der Prinz und die Prinzessin Wilhelm mit den Prinzen Adalbert und Waldemar und der Prinzessin Elisabeth am 17ten d. M. von Koͤln daselbst eingetroffen und im Breidenbacher Hof ab⸗ gestiegen, wo sie die Aufwartung der Civil⸗ und Militair⸗ Behoͤrden annahmen. Am 18ten war im Prinzlichen Palais Cour bei Ihrer Koͤnigl. Hoheit der Prinzessin Withelm und demnaͤchst Diner daselbst. 84

Aus Minden meldet man: Zur Sicherung und Ver⸗ schoͤnerung der Wege im hiesigen Regierungs⸗Bezirk wurden auch im verwichenen Jahre sowohl von Behoͤrden als Ge⸗ meinden und Privatpersonen die Baumpflanzungen mit loͤb⸗ lichem Eifer fortgesetzt. Einem amtlichen Nachweis zufolge wurden im Jahre 1829 zu jenem nuͤtzlichen Zweck verwendet: 6257 Stuͤck Obstbaͤume und 72,153 Waldhaͤume, Pappeln, Birken, Ebereschen u. s. w.

Im vorigen Jahre sind auf der Oder aus Ober⸗ Schlesien in Breslau angekommen: 929 Schiffe mit Berg⸗ werks⸗Produkten, 745 Schiffe mit Brennholz, 49 Schiffe mit Stabholz, 7 Schiffe mit Wolle, 2 Schiffe mit Heu und Stroh, 1 Schiff mit Korbmacher⸗Ruthen und 1045 Gaäͤnge Brennholz. E 9 E;

Aus Posen wird gemeldet: In den Naͤchten, wo die Reinheit der Atmosphare des Morgens vor Tages⸗

anbruch gegen 5 ½ Uhr den Anblick des gestirnten Himmels gestattete, wie am 8ten, 15ten und 17ten d. M., beobachtete 6

man, selbst mit unbewaffneten Augen, einen Kometen in SO. ungefäͤhr 30 bis 35“ uͤber dem Horizont, im Stern⸗ bilde des Schlangentraͤgers in der Richtung gegen die Waage zu, dessen Schweif 2 ½9 Laͤnge hat, aber nicht hell glaͤnzend ist. Durch ein gutes Teleskop zeigte sich dieser Komet nicht scharf begraͤnzt, sondern sein Kern war mit einem Lichtnebel umge⸗

ben, aus dem sich der Schweif ein wenig gekruͤmmt erhebt.

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Ksonigliche Schauspliele. 1

Montag, 24. Jan. Im Schauspielhause: Zum ersten⸗ male wiederholt: Friedrich August in Madrid, Schauspiel; in 5 Abtheilungen (nach einer Novelle), von C. Blum. 20

Dienstag, 25. Jan. Im Schauspielhause: Der Kauf⸗“ mann von Venedig, Schauspiel in 5 Abtheilungen. Mittwoch, 26. Jan. Im Opernhause: Iphigenia in Tauris, große Oper in 4 Abtheilungen, mit Tanz; Musik von Gluck. (Mad. Schroͤder⸗Devrient: Iphigenia als Gast⸗ rolle. Hr. Devient, Orest. Hr. Mantius, Pylades)

Im Schauspielhause: Französische Vorstellung.

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Koͤnigstaͤdtisches Theater. 8 Montag, 24. Jan. Der Wald bei Herrmannstadt, Me⸗ lodrama in 4 Akten. Pn⸗

Dienstag, 25. Jan. Der Maurer, komische Oper in 8

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Aauswärtige Börsen. ZBIDII“ Amsterdam, 18. Jannar., Enst hes. Niederl. wirkl. Schuld 42 ½. Kanz-Billets 46 ⅞. Oest. 5proc. Metall. 86 ⅞. Russ. Engl. Anl. 84. Russ. Aul. Hamb. Cert. 85.

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5 Hamburg, 21. Jannar. mr. Oesterr. 5proc. Metalliqg. 89. 4proc. 78 ½. Bank-Actien 1020. Russ. Engl. Anl. 86 ¾. Russ. Anl. Hamb. Cert. 86 ½.

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Poln. 83. Dän. 57 ½. ehgeeh

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Sproc. HMetall. 91 ½. 4proc. 80. Loose zu 100 Fl. 169 2⁄. Part.-Oblig. 11878⁄. Bank-Aetien 103675. 31 1

1“ Zweite Beilage

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Neueste Boͤrsen⸗Nachrichten. Paris, 17. Jan. 5proc. Rente sin cour 93. 10. 3proc. pr. compt. 61. 15.

fin cour. 61. 20. 5proc. Neapol. fin cour. 163. 5proc. Span. Rente perp. 4.ͤ 6 ab Frankfurt a. M., 20. Jan. Oesterr. 5proc. Metall. 89 ¼. 89 ½¾. 4proc. 78 ½. 78 ⅞. 2 ½proc. 45 ½. 1proc., 19 ½ B. Bank⸗Aectien 1255. 1253. Part.⸗Obl. 117 ⅞. 116 ⅞. Loose zu 100 Fl. 170. B. Poln. Anl. 41. 4át.

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No. IIn acht Feiesntieebdebazes.

Kronprinzen von Baiern den Schwarzen

u verleihen geruht.

Berlin, vom 23. Jan. 18 . Heute wurde, auf Befehl Sr. Maj. des Koͤnigs, der Jahrestag des Kroͤnungs⸗ und Ordensfestes (18. Jan.) ge⸗ feiert. 1

Die in Berlin anwesenden Personen, von denen, welche

seit dem vorjaͤhrigen Feste bis zum 17. Jan. d. J. Orden und Ehrenzeichen erhielten, und diejenigen, welche Se. Maje⸗

staͤt hatten einladen lassen, um am heutigen Tage Orden und Ehrenzeichen zu empfangen, versammelten sich Vormittags im Koͤniglichen Schlosse.

Die Letzteren empfingen daselbst von der General⸗Ordens⸗

8 Kommission im Auftrage Sr. Maj. die von Allerhoͤchstdenen⸗ selben ihnen bestimmten Decorationen. Dann fuͤhrte die ge⸗

dachre Kommission alle obenerwaͤhnte Ritter und Inhaber in den Rittersaal, in welchem die zum heutigen Feste einge⸗

ladenen Ritter und Inhaber versammelt waren.

Daselbst wurde die von Sr. Majestaͤt vollzogene Liste der neuen Verleihungen den Anwesenden durch den Wirkli⸗

chen Geheimen Rath v. Raumer vorgelesen.

Demnaͤchst begaben sich Se. Koͤnigl. Hoheit der Keon⸗

prinz und die Prinzen und Prinzessinnen des Koͤnigl. Hau⸗

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ses, wie auch die allhier anwesenden hohen Fuͤrstlichen Per⸗ sonen, desgleichen die Ritter des Schwarzen Adler⸗Ordens, die Ritter des Rothen Adler⸗Ordens erster Klasse und die von der General⸗Ordens⸗Kommission gefuͤhrten, seit dem vorjaͤhrigen Fest und jetzt, ernannten Ritter und Ehrenzeichen⸗ Inhaber in die Schloßkapelle, woselbst die Liturgie von dem vor dem Altar stehenden Bischof Dr. Eylert mit Assistenz der Hof- und Domprediger Sack und Strauß abgehalten, der

Segen gesprochen und das Te Deum von allen Anwesenden gesungen wurde.

Nach Beendigung dieser Kirchlichen Feier begaben sich die vorgenannten Koͤnigl. Prinzen und Prinzessinnen, die

allhier anwesenden hohen Fuͤrstlichen Personen und alle in der Kapelle Anwesenden nach dem Rittersaal, in welchem nun

alle eingeladene Ritter und Inhaber versamwelt waren. Der Bischof Dr. Eylert hielt daselbst die der Feier des heutigen Tages gewidmete geistliche Rede. .

MNuach deren Beendigung wurden Sr. Koͤnigl. H. dem Kronprinzen die seit dem vorjaͤhrigen Feste und die heute er⸗

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nannten Ordens⸗Ritter und Ehrenzeichen⸗Inhaber von der

General⸗Ordens⸗Kommission vorgestellt. Se. Koͤnigl. H. ge⸗

ruhten den Sr. Maj. dem Koͤnige gewidmeten ehrfurchtsvol⸗

len Dank derselben huldvoll entgegenzunehmen.

4 Hierauf folgte die ganze Versammlung Sr. Koͤnigl. Ho⸗

heit dem Kronprinzen, Ihrer Koͤnigl. Hoheit der Kronprin⸗ zessin, den Prinzen und den Prinzessennen des Koͤnigl. Hau⸗ ses und den hier anwesenden hohen Fuͤrstlichen Personen zur

Königl. Tafel. Diese war in der Bildergallerie und im

weißen Saal angeordnet, und es nahmen in der Bildergalle⸗

rie 350 und im weißen Saal 250 Personen daran Theil.

Nach aufgehobener Tafel begaben Ihre Koͤnigl. Hoheiten

sich in den Rittersaal, wohin Ihnen die Versammlung folgte

und daselbst huldvoll von Ihnen entlassen wurde. Die treuen Wuͤnsche der Anwesenden fuͤr das Wohl Sr. Majestaͤt. des Koͤnigs und des Koͤnigl. Hauses sind uͤberall innig empfun⸗

den und herzlich ausgesprochen worden.

hiier beigefuͤgt.

Das Verzeichniß der heute gescheh

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.“ Se. Majestaͤt der Koͤnig haben Sr. Koͤnigl. Hoheit dem

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III.

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der von Seiner Majestaͤt dem Koͤnige nuar 1831 verliehenen Orden und Ehrenzei

J. Den Schwarzen Adler⸗Orden erhielten: Der Fuͤrst zu Wjed. Der Staats⸗Minister Freiherr v. Altenstein. Der Erzbischof v. Borowski.

II. Den Rothen Adler⸗Orden ;ster Klasse. Der General⸗Major Prinz 62e. von Hessen⸗Kassel,

Commandeur der 5ten Kavallerie⸗Brigade. 1 Den Stern zum Rothen Adler⸗Orden 2ter Klasse mit Eichenlaub. Der Gencral⸗Lieutenant v. Wrangel, Commandeur der 1sten Division. Der Gen.⸗Maj. Koͤhn v. Jaski im Kriegs⸗Ministerium.

Der General⸗Stabsarzt Dr. v. Wiebel, Leibarzt Sr. M⸗

jestaͤt des Koͤnigs.

Der Ober-⸗Stallmeister v. Knobelsdorf.

Der Wirkliche Geheime 1““ Nicolovius, Direktor im Ministerium der geistl. ꝛc. Angelegenheiten. Ober⸗Präaͤsident v. Schoͤnberg, Direktor im Ministe⸗ rium der auswaͤrtigen Angelegenheiten. Geheime Staarsrath v. Staegemann.

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1

Chef⸗Praͤstdent der Haupt⸗Bank und Staats⸗Secretair

Friese. * 1u“ Ober⸗Jaͤgermeister Fuͤrst zu Carolath. Fuͤrst Adolph zu Hohenlohe⸗Ingelfingen auf Koschentin in Schlesien. G 8 Prinz Marimilian zu Wied.

Großherzogl. Hessische Wirkliche Geheimerath und Praͤ⸗

8

sK ddent des Finanz⸗Ministeriums, Freiherr v. Hofmann,

zu Darmstadt.

IV. Den Rothen Adler⸗Orden 2ter Klasse mit Eichen⸗

laub.

Der General⸗Mafor v. Ruͤchel⸗Kleist, Commandeur der

zten Infanterie⸗Brigade.

8

Der Geneial⸗Maior v. Schuͤtz, Inspecteur der Besatzung

der Bundes⸗Festungen.

3. Der General⸗Major Graf v. Nostiz, Commandeur der 2ten

Garde⸗Kavallerie⸗Brigade und Chef des Stabes beim General⸗Gouvernement der Provinzen Westphalen und

Nieder⸗Rhein.

Kuratoriums fuͤr die Charité.

6. Der Wirkliche Geheime Ober⸗Regierungsrath Dr. Hoff⸗

mann, Direktor des statistischen Bureaus.

7. Der Wirkliche Geheime Ober⸗Finanzrath Villaume. 8. Der Wirkliche Geheime Ober⸗Finanzrath Wolfart. 9. Der Vice⸗Praͤsident der Ober⸗Rechnungskammer, Aschen⸗

born.

10. Der Graf Renard auf Groß⸗Strehlitz in Schlesien.

Ohne Eichenlaub.

1. Der Fuͤrst von Salm⸗Dyck zu Schloß Dyck bei Neuß. 2. Der Staatsrath v. Sandoz⸗Rollin in Neuschatel. 3. Der Erblandhofmeister Graf v. Koͤnigsmark. 4. Der Schloßhauptmann Graf v. Wartensleben.

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V. Den Rothen Adler⸗Orden 3ter Klasse.

1. Der Gen.⸗Maj. v. Benkendorff, Kommandant von Thorn. 2. Der Oberst v. Strantz l., Kommandant von Breslau.

3. Der Oberst v. Esebeck, Command. des 3ten Inf.⸗Regiments. 4. Der Oberst v. Kurssel, Command des 7. Uhlanen⸗Regiments. 5. Der Oberst v. Prittwitz, Commandeur des 1sten Garde⸗

Regiments zu Fuß.

6. Der Oberst⸗Licutenant v. Delius vom Kriegs⸗Ministerium. 7. Der Oberst⸗Lieutenant v. Safft, Brigadier der Garde⸗Ar⸗

tillerie⸗Brigade.

8. Der Oberst⸗Lieutenant v. Blumenthal, von der 3ten In⸗

validen⸗Compagnie.

9. Der Major v. Gayette vom Ingenieur⸗Corps. 8 10. Der General⸗Arzt Dr. Kranz vom tsten Armee⸗Corps. 11. Der General⸗Arzt Dr. Lohmeier bei dem Medizinal⸗Stabe

der Armee.

12. Der Regierungsrath v. Heinen zu Breslau.

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4. Der General⸗Intendant der Museen, Graf v. Bruͤhl. 5. Der Geheime Ober⸗Medizinalrath Dr. Rust, Praͤsident des