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8 Za8 „ 28. Jan. Der in Staats⸗Flandern kommandirende Oberst⸗Lieutenant Ledel hatte unterm 18ten Jan. an den General Duvivier in Gent ein Schreiben ge⸗ richtet, worin er diesen Belgischen Gouverneur ersuchte, da⸗ fuͤr Sorge zu tragen, daß die Einwohner von Maldeghem und die daselbst befindlichen Truppen der Insurgenten das Nord⸗Niederlaͤndische Gebiet mehr achten und die Waffen⸗ ruhe nicht fortwaͤhrend verletzen. Die Belgier haben darauf
olgende Antwort ertheilt: „Bouchaute, 19. Jan. 1831. In Ihrem an den Di⸗ vistons⸗General Baron Duvivier gerichteten Schreiben beklagen Sie sich daruͤber, daß die Einwohner von Maldeghem und die daselbst befindlichen Truppen Ihr Grundgebiet nicht respektiren und Ihre Patrouillen anfallen. In allgemeinen Ausdruͤcken be⸗ schuldigen Sie uns, daß wir den durch Vermittelung der fuͤnf gro⸗ ßen Maͤchte geschlossenen Waffenstillstand nicht achten. Belieben Sie jedoch zu wissen, m. H., daß, wenn unsere Soldaten nicht so ausgezeichnet gehorsam waͤren, sie sich gewiß nicht an ein Gesetz gebunden haͤtten, das Sie so unaufhoͤrlich ver⸗ letzt haben. ise uppen in seren Stellungen geblieben, und wenn einige Feindseligkeiten stattgefunden haben, so koͤnnen wir sie unbezwelfelt und mit groͤßerem Rechte Ihnen zu schreiben, als Sie das Recht ha⸗ en, Sie uns beizumessen. Ihre Maaßregeln sind fortwaͤhrend, nicht allein gegen unsere Krieger, sondern auch gegen unsere Land⸗
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Seit dem 21. Nov. sind unsere Truppen in un⸗
Kommission uͤber die in Bezug auf die Erwaͤhlung des Staats;
Oberhauptes eingegangenen Bittschriften ab. „Es sind“, sagte er, „Bittschriften fuͤr die Vereinigung mit Frankreich und andere dagegen eingegangen. Die ersteren ; eine groͤßere Anzahl von Unterschriften und sind sammtlich aus den Provinzen Luͤttich, Namur und Hennegau, und zwar vom Magistrate von Verviers, von 1000 Einwohnern der genannten Stadt, von mehreren Distrikts⸗Kommissarien, von 75 Einwohnern von Philippeville, von 503 Einwohnern ver⸗ schiedener Gemeinden von Mamur und 1212 Einwohnern ver⸗ schiedener Gemeinden des Hennegau. Gegen die Vereinigung haben sich 66 Unterzeichner ausgesprochen, fast saͤmmtlich aus Bruͤssel. Zum Staats⸗Oberhaupt verlangte den General La⸗ fayette Eine Bittschrift; den General Fabvier ebenfalls Eine; den Grafen Sebastiani oder den Vicomte von Chateaubriand Eine; den Prinzen von Carignan Eine; den Erzherzog Karl Eine; den Praͤsidenten Herrn Surlet von Chokier Eine; Herrn Charles Rogier Eine; den Papst Eine; den Grafen Felix von Merode Eine; irgend einen eingebornen Fuͤrsten ohne naͤhere Bezeichnung 105 Stimmen; den Prinzen Otto von Baiern drei Bittschriften; den Fuͤrsten von Salm⸗Salm 268 Stimmen; den Herzog von Nemours 600 Stimmen; den Koͤnig Ludwig Philipp mit einem Vice⸗Köͤnige 508 Stim⸗ men und den Herzog v. Leuchtenberg 3257 Stimmen. Hr. O siy (aus Antwerpen) trug darauf an, daß man uͤber die Bittschriften zur Vereinigung mit Frankreich zur Tages⸗Ordnung uͤber⸗ gehe, weil einmal die Unabhaͤngigkeit von Belgien proklamirt
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der Erstere, sey er schon dadurch erledigt, daß es im Ver⸗ feäassungs⸗Entwurf heiße, den Geistlichen, die bisher noch keine
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Beilage zur Allgemeinen
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Besoldung vom Staate bezogen haͤtten, werde durch das Gesetz eine solche bewilligt werden koͤnnen. Die Berathung des 8ten Artikels vom Titel uͤber die Finanzen, der von dem angeregten Gegenstande handelt, wurde, als er sodann vorkam, von der Versammlung ajournirt, und zwar als mit dem bekannten zwoͤlften Artikel eines fruͤhern Titels zu⸗ sammenhaͤngend, der ebenfalls ajournirt worden und bis⸗ her noch nicht zur Entscheidung gekommen ist. Waͤh⸗ rend der Debatte rief eine Stimme auf der Gallerie: „Es lebe Napoleon!“ Ser Schreier, wie es heißt, ein Be⸗ trunkener, wurde hinausgebracht. Der 9te Artikel, welcher hierauf zur Berathung kam und welcher lautet: Staatsschuld wird garantirt“, wurde auf die Frage einiger Mitglieder: „Worin besteht denn diese Schuld?“ die der Praͤsident mit den Worten beantwortete: „Ich weiß davon nichts,“ aus dem Verfassungs⸗Entwurfe gestrichen. Die Sitzung wurde um 4 ½ Uhr aufgehoben.
Aus der Gegend von Mastrcht wird unterm 25sten d. gemeldet: „Gestern um 8 Uhr Abends ist hier ein Hollaͤn⸗ discher Capitain vom Generalstabe, der nicht weit von Ma⸗
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Preußischen
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Staats⸗Ze
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e mabe n. n auf eine Zukunft rechnen kann. Es verleumbdet unsere Revolution, indem es ihr augenscheinlich falsche Ursachen zu⸗ schreibt; es geht sogar so weit, damit zu drohen, daß unser Land getheilt werden soll. Aber an demselben Tage, da Frank⸗
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reich uns unterdruͤckt, verliert es auch seine moralische Kraft in den Augen von ganz Europa; und von dem Augenblicke ab, da es diese moralische Kraft verliert, ist es auch uͤberwun⸗ den. Der populaire Thron, den es errichtet hat, stuͤrzt nie⸗ der, denn seine materiellen Kraͤfte sind denen untergeorbnet, die ihm gegenuͤber stehen. Die Franzoͤsische Regierung wirb daher auch nicht dabei beharren, uns Uebles zuzufuͤgen, denn sie wird nicht ihren eigenen Untergang wollen; sie wird sich nicht von uns trennen, weil sie eben so seh
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Warschau, 27. Jan Folgendes ist aus 1 .Jan. gendes ist ein Auszug aus dem Bericht, welchen der Kriegs irtnen: Herr Köaszngkr in der Reichstags⸗Sitzung vom 24sten d. den Kammern uͤber die Fortschritte in den Kriegsruͤstungen und Militair⸗Anstal⸗ ten seit dem 29. Nov. v. J. erstattete, und welchen die Warschauer Staats⸗Zeitung unter den amtlichen Nach⸗
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leute, die Sie mit einer Ueberschwemmung bedroht haben, feind⸗ 1 3 1 ge . — worden sey. Hr. Lebeau (aus Huy) nannte diesen Antrag
voreilig. Hr. David (aus Verviers) war der Meinung, daß Belgien, wenn es sich aus freien Stuͤcken mit Frank⸗ reich vereinige, dadurch eben seine Unabhaͤngigkeit darlege und daher dem Kongreß⸗Beschlusse nicht zuwider handle. Herr v. Robaulx (aus Philippeville) bemerkte, er spreche sich aus Achtung fuͤr das Petitions⸗Recht gegen die Tages⸗Ordnung aus: „Eest wollen wir untersuchen“, sagte er, „ob die von den Bittstellern nachgesuchte Vereinigung mit Frankreich un⸗ serer Unabhaͤngigkeits⸗Erklaäͤrung wirklich entgegen sey, denn nur, wenn sich dies Resultat wirklich ergaͤbe, wuͤrden wir berechtigt seyn, zur Tages⸗Ordnung uͤberzugehen.“ Herr. Jottrand (aus Bruͤssel, Haupt⸗Redacteur des Courrier) sprach fuͤr den Antrag des Herrn Osy: „Sie sind“, sagte er, „uͤber eine Bittschrift, welche die Zuruͤckberufung des Prinzen von Oranien zum Gegenstande hatte, zur Tages⸗ Ordnung uͤbergegangen, weil Sie die Ausschließung des Hau⸗ ses Oranien dekretirt hatten; nun, der Fall, um den es sich jetzt handelt, ist mit jenem ganz identisch, denn Sie haben ein fuͤr L. hnnghke F Ne prokla⸗ die vielfaͤltigen Berichte jedoch, die wir bereits von Verletzun⸗ mirt. In gleichem Sinne sprach sich der Abbé de Haerne 8 C““ 886 von Uebertretungen der Waf⸗ (aus Ost⸗Flandern) aus; er sey, aͤußerte er, bisher fuͤr einen ein⸗ fenruhe duech die Belgier gegeben haben, und die fast taͤgli⸗ heimischen Fuͤrsten gewesen; jetzt faͤnde er sich jedoch veranlaßt, chen Meldungen dieser Art, die immer noch eingehen, machen seine Meinung zu aͤndern und fuͤr den Herzog von Leuchtenberg solches unnöoͤthig; waͤhrend die anerkannte Rechtlichkeit der zu stimmen. (Großer Beifall von den Tribunen; der Praͤsident Hollaͤndischen Befehlshaber eine hinreichende Buͤrgschaft da⸗ gebietet Ruhe und macht schon im voraus auf die Beobach⸗ 8
fuͤr ist, daß von dieser Seite eingegangenen Verbindlichkeiten achtung dieser Vorschrift am folgenden uͤberaus wichtigen auf das genaueste nachgekommen wird.“ Tage (28. Jan.) aufmerksam.) Herr H. v. Brouckere Der Hauptmann vom General⸗Stabe, den der General (aus Tongeen) bemerkt, der Kongreß habe zwar dekretirt, van Geen als Parlamentair nach Mastricht gesandt hat, um daß Belgien uüͤnabhaͤngig sey, jedoch nicht, daß es unabhaͤn⸗ die Ueberzeugung zu erhalten, ob die Belgischen Truppen dem gig seyn werde; deshalb widersetze er sich dem Antrage.
Inhalte des Protokolls vom 9ten d. vollstaͤndig nachgekommen Man schritt endlich zur Abstimmung und entschied sc mit sind, ist noch nicht zuruͤckgekehrt, so daß daruͤber noch nichts Offi⸗ großer Stimmen⸗Mehrheit fuͤr das Uebergehen zur 841. zielles zu melden ist. Aus Privatberichten geht inzwischen hervor, Ordnung uͤber die eine Vereinigung mit Frankreich bezwe — daß die Insurgenten sich eine Stunde Weges von Mastricht kenden Bittschriften; die uͤbrigen wurden auf das Nachweis⸗ zuruͤckgezogen haben und darauf die Desertion bei ihnen sehr Bureau niedergelegt. Als man darauf zur fernern Berathung allgemein geworden sey. Bei 8 F 16 nichts uͤber b88 8 “ † den g wei 4 ag vorgefallen, als daß sich neuerdings ein⸗ nanzen handelt, eiten 1 sagte Hr.⸗ r : „Es ueööö. dee 6 jetzt an der Zeit, die Bittschrift der Israelltischen Belgier,
welche die Besoldung ihrer Geistlichkeit vom Staate rekla⸗ samen eifrigen Vestreben daran arbeiten, dar neue Gibäͤude Wojewodschafte Kominlfstonen b Lauftrage, in lhren Staͤbten
zelne Belgische Streifzuͤgler in diesseitigen besatzungslosen Dörfern Raͤubereien gestattet haben. Unser Heer erhaͤlt taͤg⸗ irten, in Berathung zu ziehen. Denn der Verfassungs⸗ b mirten, e g zu ziehen. Denn gs⸗ zu untergraben; wenn wir sehen, wie in einer Kammer o viel als moͤglich der gleichen anfertit rtikel, uͤber den wir so eben abstimmen wollen, lautet: 3 die selbst den Staat in 2— jetzigen Zustande geschaffen b 1e.a a0 mee den esenns chse⸗
lich noch Verstaͤrkungen; in den letzten 12 Tagen ist es um 1b 9 Graf Konstantin Zamoyski, mit bem die Regierung einen „„Alle gegenwaͤrtig vom Staate dotirte Kulte sollen zdat, bereits 130 Stimmen gegen diesen Staat pro⸗ st Zamoyski, Regierung eine
1025 Mann vermehrt worden.“ 8 Vertrag eingegangen ist, bildet ei lanen ihre Verguͤnstigungen behalten.’““ Der Irraelitische Kultus 7 testiren, wie in sechs Monaten zwei Ministerien, de⸗ g gegang st, bildet ein Uhlanen⸗ Regimentz
Es ist die Hrtssreun gemacht I 2 8* veh. der
Sitzung der zweiten Kammer vom 25sten d. M. daruͤber ab⸗ 1 Eö1 fuͤr dasselbe sind noch die Saͤbel, Pistolen und Karabiner
war bisher noch nicht dotirt; inzwischen haben sie doch die * ren Mitglieder 15 Jahre damir zubrachten, sich ihrs Poé⸗ anzusche 8 Kcgihe — 8 vollkommene Gleichheit aller Rellgionen festgestellt; wir muͤ, pularitäͤt u t. 1 unpoputase gewberden ad Sebens. a. sen. e Eein Fevsnerte sente vsden sich se
gestimmt wurde, ob Sr. Msestes 19 dörh v. 8,ce⸗gben sey oder nicht, die Herren van Sasse, van Ysselt, Verheyen 1 8 t z0 der Wosewodschaft Kalisch aus Fretwilligen bildet, die nicht 1g eü be 8b gfreche edn 1.ais c . eher Mitleiden als Unwillen erregen — so stehen wir doch zu dem auf je 50 Feuerstellen usgeschetebenen 111“ . Grundsäͤtze öö 88 aber nicht ausuͤben.“ Herr 66 “ an, gegen die Franzoͤsische Regierung das Ana⸗ 82,8 ⁄ 8 füͤgte vinzu⸗ die Zsarlelscen Fe Küschse. eelg, 9 Nation Fce “ à. den S eeenne g⸗ ten sich zwar nicht, daß sie keine Besoldung vo . uns, da ej 9 5 9 ür hielten, eeee deeß⸗ vielleicht auch gar nicht; inzwischen 9 . dere vafgrs. Seseer“ wollten sie doch Ehren halber im Biudgfr mit aufgekübe 1829 men, jene deshalb von der Hauptstadt getrennt werden muͤß⸗ Herren Pelichy und Varthelemy waren 9 252 een, um abgesonderte Regierungen zu bilden.’“ — Der et Bruͤsseler Courter sagt: „Das Franzoͤsische Ministerium G 8 ist augenscheinlich gegen uns. Es verkuͤndet in seinen lichen Garde 43,839 Köͤpfe ausgeschriehen worden, um aus aß es in Belgien keinen Thron haben will, der ihnen 16 neue Infanterie⸗Regimenter, ein jedes zu 3 Batall⸗
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stricht zum Gefangenen gemacht wurde, hier eingebracht worden. Er kam aus dem Hauptquartier des Generals van Geen und war der Ueberbringer von Depeschen fuͤr den Befehlshaber von Mastricht, in welchem gemeldet wurde, daß Holland das Prorokoll vom 9. Jan. angenommen habe. Bei dem am 19ten d. von den Hollaͤndern geschehenen Ausfalle hatten wir einen Voltigeur, Namens Soeur, zu bedauern, der in die Haͤnde des Feindes fiel und, als er vor den General Dib⸗ bets gebracht wurde, auf alle Drohungen nichts weiter ant⸗ wortete, als: „„Es leben die Belgier!““ General Daine, der dies hoͤrte, ward von diesem Patriotismus so geruͤhrt,
richten mittheilt: 1) Alle dritten Bataillone sind voͤllig aus⸗ geruͤstet und mit allem zum Kriege Noͤthigen versehen, au⸗ ßer daß es einigen davon noch an Trommeln und kupfernen Feldkesseln fehlt; 12 dieser Bataillone haben sich theils schon mit ihren Regimentern vereinigt, theils werden sie es in wenigen Tagen thun. 2) Was die vierten Bataillone anbe⸗ trifft, so befanden sich am 14. Jan. in denselben im Gan⸗ zen 7056 Unteroffiziere und Gemeine; drei dieser Batail⸗ lone sind vollstaͤndig und werden sich in kurzem den betref⸗ fenden Regimentern anschließen. 3) Die neu gebildeten - urd m b fuͤnften und sechsten Schwadronen oder dritten Divistonen daß er jetzt dem Feinde vorgeschlagen hat, diesen tapfern in den 9 glteren Kavallerie⸗Regimentern sind ebenfalls voll⸗ Soldaten gegen den bei derseiben Gelegenheit zum Gefan⸗ zaͤhlig und haben noch Ueberschuß an Mannschaften, nur senen gemachten Offizier auszuwechseln.“ fehlt es ihnen an Pferden, und ungeachtet der von der 98; Der zweite Kommandant der Chastelerschen Jaͤger, Hr. visotischen Regierung der Bank anbefohlenen Lieferung und Bourdeau, und der Befehlshaber der Antwerpener Freiwil⸗ des Ankaufs durch den Brigade⸗General Venran gee ist es doch ligen, Hr. Belen, haben dem General Daine geschrieben, daß mit genauer Noth nur moͤglich gewesen, bis zum 14ten d. 845 taug⸗ ; sie mit Betruͤbniß und Unwillen den Befehl entgegen genom⸗ liche Pferde zu bekommen; man hofft indeß, daß der vor kurzeim men haͤtten, sich von Antwerpen zuruͤckzuziehen, und daß sie, anbefohlene Kontingent von einem Pferd auf 100 Feuerstellen 8 the sie dem gehorchten, lieber in ihre Heimath zuruͤckkehren diesem Mangel abhelfen wird; die Waffen fuͤr diese Trup⸗ wuͤrden. Auf die Antwort des Generals, daß ihm das Letz⸗ pengattung sind vollstaͤndig angeschafft, und ihre Uniform wird tere ganz recht seyn werde, haben sich die Chastelerschen Jaͤ, auch naͤchstens fertig seyn. 4) In den neu gebildeten fuͤnften ger einstweilen zuruͤckgezogen, die Antwerpener Freiwilligen Reserve⸗Artillerie⸗Compagnieen und dem dazu gehöͤrigen Train ind jedoch nach Hause gegangen. befinden sich bis jetzt 6 Commandeure, 24 Offiziere niedrigeren
Luͤttich, 28. Jan. General Mellinet hat erklaͤrt, seine Ranges, 82 Unteroffiziere, 12 Tambours und 94 2 Stellung vor Mastricht nicht eher verlassen zu wollen, als 9. Nee- 940 Gemeine;
3 Compagnteen davon sind vollstaͤndig ausgeru 1. dbis die Schifffahrt auf der Maas freigegeben worden. Die sh stͤndtg ausgeruͤstet und heklel⸗
. det; zweien fehlt es nur noch an Mänteln; fuͤr diese Artiikeaee Post 9 Mastricht nach Achen ist wieder in Gang gesetzt lerle⸗ Compagnieen sind 40 Stuͤck Geschuͤtz hchtees .
libers bestimmt; 21 Munitions⸗Wagen sind bereits fertig, zu Unsere Blaͤtter, deren Principien jetzt auch von den 1 ge n n. g.
116 derselben fehlt noch das Eisenwerk, und 24 sind ir „
Franzoͤsischen angegriffen werden, fangen an, das Wiederver, deit; an Pfer den dndchb 8 seßt 193 Stuͤück fͤr dfesalben be. geltungsrecht zu uͤben. Selbst die sonst so Franzoͤsisch gesinnte schafft. 5) Es werden 2 Schwadrdnen oder 1 Diviston rei⸗
1 Emancipation aͤußert: „Wenn wir Frankreich, nachdem tender Gendarmerie organistrt. 6) Pferde sind bis jetzt erst
6 Monate seit seiner Revolution verflossen sind, und mit 1062 Stuͤck geliefert worden; deshalb zeigt sich in einigen
einer Regterung, welche als wahrhaft aus den Wuͤnschen Kavallerie Regimentern und Artillerie⸗Batterieen noch großer des Volks hervorgegangen 5 ist, aufgeregt finden Mangel daran. 7) Auch an Schuhwerk fehlt es noch; die von Karlisten, Republikanern, Buonapartisten, Studirenden, Regierung hat deshalb mit dem Schuhmacher⸗Gewerk in einer Geistlichkeit, die selbst wieder in 3 dder 4 Frackionen. Warschau einen Kontrakt zu Lieferung von 42,000 Paaa getheilt ist, welche Parteien aber saͤmmtlich mit dem gemein, Schuhen und 13,000 Paar Stiefeln geschkossen und alle
seliger Art gewesen. Noch in diesem Augenblicke liegt, und gewiß mit keinem andern Zwecke, ein Kanonierboot vor dem Kapi⸗ talen Daäamm. In Folge dieser Maaßregeln und auf Ersu⸗ chen der Einwohner jener Gegend sind unsere Truppen nach der Graͤnze vorgeruͤckt. Ueberdies werden unsere Handlun⸗ gen durch die Landung neuer Verstaͤrkungen in Seeland und durch die Aufwerfung von Vertheidigungs⸗Werken, wozu Sie Befehl ertheilt haben, gerechtfertigt. Es würde mich inzwischen Ihre Berufung auf den Waffenstillstand, um al⸗ len Feindseligkeiten ein Ende zu machen, keinesweges befrem⸗ den, wenn nur Ihre Ausdruͤcke passender waͤren und vor Allem einen groͤßeren Anschein von Achtung gegen eine Re⸗ gierung zeigten, mit der die großen Maͤchte politische Bezie⸗ hungen angeknuͤpft haben. 8 1 Der Major, Chef des General⸗Stabes der ersten “ Militair⸗Division, J. Fetis.“ Die Staats⸗Courant, welche dieses Schreiben mit⸗ theilt, fuͤgt die Bemerkung hinzu: „Es wuͤrde wenig Muͤhe kosten, das armselige Geschreibsel des Major Fetis, der vor kurzer Zeit noch ein obskurer Musikant war, zu widerlegen;
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und Ingenhouß, Deputirte der Provinz Nord⸗Brabant, sich
aaus dem Saale entfernt hatten. ““
“ Antwerpen, 27. Jan. Einzelne Kauffahrteischiffe kom⸗ mmen nach und nach hier an. Die Stellung des Hollaͤndischen Geschwaders ist immer noch dieselbe; Kanonierboote gehen uund kommen, am Ende bleibt jedoch stets dieselbe Anzahl auf
unserer Rhede. Die uns zukommenden Handelsschiffe erfah⸗ ren kein Hinderniß, und, was die Hauptsache ist, es wird ih⸗ Die lichy u⸗ nen durchaus kein Zoll abgefordert. daß der Antrag jetzt in Berathung komme, und 1 Bruͤssel, 28. Jan. Herr F. Lehon stattete in der— “ en Kongreß⸗Sitzung den Bericht der Bittschriften⸗
gehoͤren, zaͤhlt bereits 702 Mann und 724 Pferde. 10) Die Hauptstadt Warschau stellt noch ein Jaͤger⸗Regiment zu Fuß, aus 3 Batatllonen, ein jedes zu 724 Unterofsizieren Und Gee meinen bestehend, weiches in der Organisation begriffen ist; auch wird naͤchstens aus den Mitteln der Hauptstadt noch
die Bildung eines Kavallerie⸗Regiments begonnen werden. 11) Zur Vervollstaͤndigung der Infanterle sind auf Befehl des ehemaligen Diktators aus den Mannschaften der beweg⸗
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