Schweizern bestehend, bei Rom.
legenheit diskutirt werden koͤnne, so
als Direktor gewaͤhlt wurde.
erwaͤhlt.
geben.
Funltionen berufen, einstimmig anerkannt.
Kaiserl. Koͤnigl. Oesterreichische Mensdorf, hier, um sich bei dem Großherzoglichen Hofe zu be⸗ urlauben. Se. Excellenz geht nunmehr auf seinen Posten als Kommandirender nach Boͤhmen ab.
Nach den neuesten Berichten ist der religioͤse Schwaͤrmer, Peter Hermann von Offenbach, in seiner Genesung so weit vorangeschritten, daß seine Entlassung aus dem Hospitale bald zu erwarten steht.
8 Schweiz. Basel, 28. Aug. Die hiesige Zeitung meldet: „Der
26. d. ist von vielen Buͤrgern der Stadt als eine freudige Er⸗
innerung, nämlich an die Trennung, gefeiert worden mit Freu⸗ denschuͤssen, Musik, Gesang und festlichem Mahle, was wohl am besten die einfaͤltigen Geruͤchte von Wiedereroberungsplaͤnen nie⸗ derschlagen kann. — Allein was auch Gutes und Gedeihliches aus jener Trennung fuͤr uns moͤge entstanden seyn, wir unserer⸗ seits vermoͤgen nur mit schmerzhaftem Gefuͤhle eines Tages zu gedenken, an welchem in der obersten Bundesbehoͤrde eine Unge⸗ rechtigkeit sanctionirt wurde.“
Es hat nun das Obergericht des Kantons Aargau in seiner Sitzung am 26. Aug., auf den Grund des §. 170 des Straf⸗Ge⸗ setzbuchs, den Pfarrer Welti in dreifacher Beziehung: da naͤm⸗ lich seine Brandstiftungen außer den angezuͤndeten auch andere Gebaͤude ergriffen, da er dieselben fuͤnfmal geflissentlich wiederholt, und dabei zwei Menschen das Leben eingebuͤßt, — des Todes schuldig befunden, und demgemaͤß denselben in Bestaͤtigung des einstimmigen Urtheils des Bezirksgerichts in Baden, einstimmig seines Amtes entsetzt, und zur Strafe des Schwerdtes, der Straf⸗ rt im Kanton Aargau, verurtheilt.
Genf, 18. August. Ein hiesiger Privatmann, der fuͤr reich galt, hatte kuͤrzlich ein Haus bauen lassen. Dasselbe war schon ganz fertig und sollte von Miethleuten bezogen werden, als man erfuhr, daß der Eigenthuͤmer Bankerott gemacht habe. Alsbald stuͤrzte ein Haufe von Arbeitern und Meistern, die an dem Bau Theil genommen hatten und noch nicht bezahlt worden waren, auf das Haus zu, und rissen das von ihnen Ausgearbeitete oder Gelieferte weg; der nahm seine Fenster und Thuͤren, jener seine Laden, Andere nahmen ihr Eisenwerk, ihre Dachrinnen, ihre Spiegeln u. s. f. Die Pluͤnderung war vollstaͤndig; die Be⸗ ws s2sr konnten kaum eine gaͤnzliche Zerstoͤrung des Hauses ver⸗ hindern.
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Der Graf von Syrakus, Statthalter von Sitilien, segelte am 13. August auf der Fregatte „Koͤnigin Isabelle“ von Nea⸗ pel nach Palermo ab.
Man spricht von zwei im Kirchenstaate zusammenzuziehenden Corps, eines bei Fuligno unter General Resta, das andere, aus
FGhanien. 5 Madrid, 17. August. Folgendes ist der Inhalt des von dem Minister der auswaͤrtigen Angelegenheiten den Cortes vor⸗ gelegten Vertrages mit Nord⸗Amerika: Art. 1. J. M. die Koͤnigin⸗Regentin verpflichtet sich, im Namen und als Stellver⸗ treterin J. M. Donna Isabella II., an die Vereinigten Staa⸗ ten als Verguͤtigung fuͤr deren Reclamationen die Summe von zwoͤlf Millionen Realen in einer oder je nach dem Wunsche der Regierung der Vereinigten Staaten verschiedenen Insecriptionen einer ewigen Rente auf das große Buch der konsolidirten Schuld Spaniens mit ö5proc. jährlichen Zinsen zu bezahlen. Diese In⸗ scription oder Inscriptionen werden dem Muster oder Formular gleichen, von welchem gegenwaͤrtigem Vertrage eine Abschrift beigelegt ist, und sie sollen vier Monate nach Auswechselung ihrer Ratificationen in Madrid an die Person oder Personen ausgeliefert werden, welche zur Empfangnahme von Seiten der Regierung der Vereinigten Staaten, die die erwaͤhnten Inscriptionen oder ihren Betrag unter die dazu berechtigten Reklamanten nach ihrem Wohlbefin⸗ den vertheilen wird, ermaͤchtigt seyn werden. Art. 2. Die Auszahlung der Zinsen der erwaͤhnten Inscriptionen soll in Pa⸗ ris alle sechs Monate geschehen; das erste Semester soll sechs Monate nach Auswechselung der Ratificationen dieser Ueberein⸗ kunft ausgezahlt werden. Art. 3. Kraft der im Art. 1 festge⸗ setzten Bestimmungen erkläͤren die hohen Kontrahenten gegensei⸗ tig, alle Reclamationen, wessen Rechtsgrundes und Ursprunges sie seyn moͤgen, welche einer von beiden gegen den andern seit dem 22. Febr. 1819 bis zum Datum der gegenwaͤrtigen Ueber⸗ einkunft macht, fuͤr erledigt und getilgt, und entsagen densel⸗ ben. Art. 4. Die Regierung der Vereinigten Staaten wird sechs Monate nach Auslieferung der Ratificationen dieser Ueber⸗ einkunft dem bevollmaͤchtigten Minister Ihrer kathol. Maj. in Washington auf dessen Begehren ein Verzeichniß der von Sei⸗ ten Amerikanischer Buͤrger gegen die Spanische Regierung er⸗ hobenen Reclamationen mit Angabe ihres Betrags uͤbergeben, und drei Jahre darauf, oder wo moͤglich fruͤher, authentische Abschriften aller Dokumente, auf welche sie gegruͤndet sind. Art. 5. Gegenwaͤrtige Uebereinkunft soll ratifizirt, und die Ratificationen nach sechs Monaten, von der Unterzeichnung an gerechnet, oder wo möoͤglich fruͤher, in dieser Hauptstadt ausge⸗ wechselt werden u. s. w. Madrid, den 17. Febr. 1834.
(Unterz.) Jose de Heredia. C. P. Van⸗Neß.“
Goldmann 11, Emmerling 1, und Hirsch 1 Stimme. Da hier⸗ auf der durch Stimmenmehrheit gewaͤhlte Direktor, Abg. von Gagern, erklaͤrte, die auf ihn gefallene Wahl nicht annehmen zu köͤnnen, und sich hieruͤber verschiedene Ansichten erheben, nament⸗ lich auch daruͤber, ob in der heutigen Sitzung uͤber diese Ange⸗ . — stellt der Praͤsident die Frage: Will die Kammer sogleich zur Diskussion uͤber die Frage eingehen, ob die von dem Abg. v. Gagern geschehene Ablehnung der Wahl eines staͤndischen Direktors der Staats⸗Schulden⸗ Tilgungs⸗Kasse anzunehmen sey, welche mit 32 gegen 7 Stim⸗ men bejaht wurde, worauf die Kammer in oͤffentlicher Sitzung gb Diskussion uͤber die Ablehnung selbst eingeht, und sodann ngeheimer Sitzung mit 27 gegen 11 Stimmen den Beschluß
faßt, den Abg. von Gagern von der auf ihn gefallenen Wahl zu entbinden. In Folge dieses Beschlusses wird zu einer neuen Wahl geschritten, wobei der Aba. Emmerling mit 23 Stimmen s Zum Stellvertreter des landstaͤn⸗ dischen Direktors wurde hierauf der Abg. Reh mit 2i Stimmen Da der ertwaͤhlte Substitut die Kammer ersuchte ihn wegen seiner Geschafts⸗Verhaͤltnisse ꝛc. von dieser Wahl zu ent⸗ binden, so wird uͤber diesen Antrag sogleich abgestimmt und mit 21 gegen 17 Stimmen beschlossen, demselben keine Folge zu — Zum Kontroleur und Substituten desselben wurden Ober⸗Finanzrath Kleinschmidt und Oberappellations⸗Gerichts⸗ Sekrerair Heumaan, als durch neue Wahl zur Fortsetzung ihrer
Darm sadt, 31. August. Heute war Se Excellenz der bisherige Vice⸗Gouverneur der Bundesfestung Mainz, der Feldmarschall⸗Lieutenant Graf
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1004 Die den Cortes ebenfalls vorgelegte Instruction fuͤr den Spanischen Botschafter in Rom, erlassen am 23. Februar 1834, in Bezug auf die Anerkennung der Donna Jeäabella lautet solgendermaßen:
„Ihre Maiestaͤt die Koͤnigin⸗Regentin befiehlt mir, an Ew Excellenz eine Abschrift der auf Koͤniglichen Befehl an den Mini⸗ ster Ihrer Mai. in Wien gerichteten Depesche zu schicken, in der Ab⸗ sicht, welche nus dem Dokumente selbst erhellt: eben diese Depesche ist dem Inhalte und der Form nach mit der, welche an die Minister Ihrer Majestaͤt bei den Hoͤfen von Berlin und St Petersburg ge⸗ schickt worden ist, fast gleichlautend. Ihre Maiestaͤt hofft, daß die⸗ ser mit so vieler Loyalitaͤt und guter Absicht gethanene Schritt der Art von Unentschiedenheit, welche einige Maͤchte in Bezug guf die Anerkennung der Koͤnigin gezeigt haben, um so eher ein Ziel setzen werde, und hofft gleichfalls, daß die erlauchte Regierung Seiner Heiligkeit auf keine laͤngere Zeit das, was zugleich die Ge⸗ rechtigkeit, Vernunft und politische Konvenienz erfordern, verschte⸗ ben wird. In der an Ew. Exc. von dem Kardinal⸗Staats⸗Secretair unter dem 29. Nov. 1833 erlassenen Note hieß es unter Anderm: „„Se. Heil. behalten es sich vor, zu weiteren Erklaͤrungen zu schrei⸗ ten, bis Sie besser von den Entschtassen unterrichtet seyn werden, welche in dieser Angelegenheit andere Hoͤfe nehmen moͤchten, von denen sie sich nicht trennen koͤnnen, ohne zuvor die Beweggruͤnde zu erwaͤ⸗ gen, welche diese Hoͤfe, wie Se. Heil. wissen, verhindern, die Suc⸗ cessions⸗Ordnung anzuerkennen, welche man jetzt an die Stelle der alten in der Spanischen Monarchie gebraͤuchlichen eingefuͤhrt hat.““ Diese Ausdruͤcke beweisen, daß die Regierung Sr Heil. keinen hin⸗ reichend richtigen Begriff von den Gesetzen und Gebräaͤuchen Spa⸗ niens ruͤcksichtlich des wichtigen Punktes der Thronfolge⸗Ordnung hat, und, wenn gleich dieser Gegenstand rein national, und so zu sagen, von haͤuslicher Natur ist, so kommt doch viel darauf an, die irrigen Vorstellungen uͤber einen so wichtigen ETö zu berich⸗ tigen. Keinesweges hat man jetzt die Thronfolge⸗Ordnung geändert, indem man eine neue Ordnung an die Stelle der fruͤheren setzte; im Gegentheile, man hat die wiederhergestellt, welche so alt ist, wie die Monarchie selbst; welche in Aragonien, in Navarra, in Castilien, in allen den verschiedenen Staaten, aus denen sich unsere Nation bildete, in Kraft und Guͤltigkeit war; welche in unsern Gesetzbuͤchern, die nur dem durch Herkommen Eingefuͤhrten eine gesetzliche Sanc⸗ tion geben, aufgezeichnet ist; welche bestaͤndig in Spanien beobachtet wurde, indem die Frauen den Thron erbten, wenn im gleichen Grade keine Mannsperson vorhanden war, und ohne jemals vermoͤge ihres Geschlechts ausgeschlossen worden zu seyn Die neuere Erbfolge⸗Ord⸗ nung ist die, welche man erst zu Anfange des vergangenen Jahrhun⸗ derts einfuͤhren wollte; sie ist aber den Gesetzen, Gebraäͤuchen und Gefuͤh⸗ len des Spanischen Volkes so sehr zuwider, daß man nur mit großer Schwierigkeit und mit Widerspruͤchen in unsere Gesetzbuͤcher ein fremdes Gesetz aufnehmen konnte, welches die alte Thronfolge⸗ Ordnung aͤnderte; ein Gesetz, welches so wenig in unserem Boden wurzeln konnte, daß es auch nicht ein einzigesmal beobachtet, und bald hernach auf den Cortes von Madrid von 1789 abgeschafft wurde. Im Jahre 1830 befahl Ferdinand VII. feierlich, den Beschluß der erwaͤhnten Cortes ruͤcksichtlich der Thronfolge⸗Ordnung zu promul⸗ giren, einen Beschluß, den man um so weniger als eine Neuerung betrachtete, als er das ehrwuͤrdige Gepraͤge hohen Alterthums an sich trug, indem er, so zu sagen, nur die Wiederherstellung des Ge⸗ setzes der Partida ist, welches seit schon sechs Jahrhunderten be⸗ ständig in Spanien beobachtet wurde. In Uebereinstimmung mit dem Haupt⸗Grundsatze des Spanischen Rechtes, welcher, in Er⸗ mangelung eines Sohnes, und mit Vorzug vor den Seitenlinien, die Toͤchter der Koͤnige zur Thronfolge beruft; und um einen ur⸗ alten Gebrauch zu befolgen, der weislich eingefuͤhrt ist, um die Thronfolge⸗Ordnung schon beim Leben des regierenden Monar⸗ chen sicher zu stellen, versammelten sich die Cortes des Reichs im Monate Junius des vergangenen Jahres, und erkannten die erstge⸗ borne Tochter Ferdinands VII. als Prinzessin von Asturien an, und schwuren ihr als Thron Erbin in Ermanglung eines Sohnes; wobei zu bemerken ist, daß in feierlicher, aus Praͤlaten der Kirche, aus Granden des Reichs, aus Prokuradoren der Staͤdte und Flecken be⸗ stehender Versammlung, auch nicht der leiseste Zweifel in Hinsicht des unbestrittenen Rechts erhoben wurde, welches die erlauchteste Prinzessin Donna Isabella II., gegenwaͤrtig unsre Koͤnigin, deren Name schon die Spanier an eine der glorreichsten Regierungen ihrer Ge⸗ schichte erinnert, an der Thronfolge hatte. Wenn ungluͤcklicher Weise jene treulosen Einfluͤsterungen das Uebergewicht behaͤlten haͤt⸗ ten, und wenn Ew. Exc. glauben sollten, daß sie auch nur einen Schatten von Zweifel bei der dortigen erleuchteten Regierung ha⸗ ben erregen koͤnnen, so ist es Ihre Pflicht (und so erwartet es die Koͤnigin⸗Regentin von Ihrem Eifer), so falsche Behauptungen zu bestreiten, und frei und offen die Beschaffenheit der Ansichten der Spanischen Regierung auszusprechen. Gerecht in ihrem Ur⸗ sprunge, loyal in ihrer Absicht, nuͤtzlich in ihren Resultaten, be zwecken sie einzig mit der Huͤlfe und dem Schutze des Himmels den Thron Isabella II. auf feste und dauerhafte Grundlagen auf⸗ zurichten, indem man ihn auf die alten Grund-Gesetze stellt, welche in vergangenen Jahrhunderten der Nation so viel Heil und Ruhm verschafften, und deren Vergessen die Ursache so vielen Uebels und Ungluͤcks wurde. Das monarchische Prinzip, die Stuͤtze des Frie⸗ dens und der Ruhe des Reichs, weit entfernt, auf diese Weise beein⸗ trächtigt zu werden, wird man als den gesetzmaͤßigen Ursprung al⸗ ler heilsamen Reformen betrachten, als die Quelle, aus der die Wohl⸗ thaten, welche das Volk genießen soll, entspringen, kurz, als die Grundlage des Gebaͤudes der Monarchie, welche die Dauer dessel⸗ ben sichern soll. Bei dem Zustande, in welchem sich die Nation be⸗ sindet, bei so vielen eingetretenen Enttaͤuschungen wuͤnscht Spanien, aus eigener Erfahrung uͤberzeugt, daß nichts mehr als Unordnung und Zuͤgellosigkeit der wahren Freiheit zuwider ist, nach den vergangenen Erschuͤtterungen unter dem schuͤtzenden Schatten des Thrones auszuruhben, indem es in seinen weisen Grundge⸗ setzen zu gleicher Zeit eine Sicherstellung der Rechte und Praͤ⸗ rogative des Monarchen und der Rechte und Freiheiten des Volks erblickt. Wenn es ein erreichbares Mittel giebt, die Ruͤckkehr ver⸗ gangener Uebelstaͤnde zu vermeiden, so besteht es darin, mit Festig⸗ keit und guter Absicht den geraden Weg des Gesetzes zu betreten, und das Koͤnigthum davor zu schuͤtzen, daß man unter seinem Na⸗ men Mißbraͤuche einfuͤhre, welche es Gefahren aussetzen, wie wir es in unsern eigenen Tagen zu beweinen hatten. Die Grundsaͤtze, die Ansichten, das Betragen der Spanischen Regierung wird nicht nur nichts enthalten, was gegen die zur Ausrechthaltung der Euro⸗ paͤischen Gesellschaft bestimmten Grundsaͤtze gerichtet waͤre, sondern sie werden im Gegentheile (das beabsichtigen und wuͤnschen sie) das hoͤchste Gut, die Ruhe von Enropa befoͤrdern, indem sie die Ord⸗ nung und Ruhe in der Halbinsel sichern, was nie stattfinden koͤnnte, wenn man den entgegengesetzten Weg einschluͤge. Auf diesen Punkt richte ich insbesondere Ew. Excellenz Aufmerksamkeit; denn, wenn es gleich keineswegs waͤhrschesnlich ist, daß sich Jemand einbilden koͤnne, daß sich das monarchische Prinzip mehr befestigen wuͤrde, wenn die Partei des Praͤtendenten siegte (eine Voraussetzung des Unmoͤglichen bei der Entschiedenheit und dem Charakter der Spa⸗ nier), so muß man doch laut, und ohne Furcht sich Luͤgen gestraft zu sehen, es aussprechen, daß der blutige Triumph jener Faction die Revolution in Spanien nur verewigen wuͤrde.“
In dem Bericht uͤber die auswaͤrtigen Angelegenheiten Spa⸗ niens, den der Minister Martinez de la Rosa den Cortes abge⸗ stattet, hat sich bei den Uebersetzungen der meisten auslaͤndischen Blaͤt⸗ ter ein Fehler eingeschlichen. Der Minister hat naͤmlich nicht gesagt, daß er den verschiedenen Gesandten an einigen Hoͤfen die In⸗ struction ertheilt, sich nach ihren Posten zu begeben, sondern vielmehr, daß er sie ermaͤchtigte habe, von dem ihnen im Vor⸗ aus ertheilten Urlaub Gebrauch zu machen (que salieran à usar de las licencias que ya de antemano tenian).
Die unsinnigen Maßregeln, durch welche die Gouverneure
der Provinzen das Vordringen der Cholera verhuͤten wollen, versetzen das Land in eine schlimmere Lage, als selbst ein offen⸗ barer Belagerungs⸗Zustand herbeifuͤhren koͤnnte. So z. B. be—
fiehlt der Civil⸗Gouverneur von Segovia, daß, sobald sich inner⸗
halb eines Umkreises von sechs Leguas um San Ildefonso ein verdaͤchtiger Krankheits⸗Anfall zeige, das Haus oder die Straße vermauert, alle Einwohner derselben vertrieben, und, so wie die, die mit ihnen in Beruͤhrung kamen, an einem abgesonderten Orte einer Quarantatne von wenigstens 20 Tagen unterworfen werden sollen. Die direkte Verbindung zwischen Burgos und Madrid uͤber Lerma und Aranda ist noch immer unterbrochen, man muß den Umweg uͤber Valladolid und Segovia machen; die Franzoͤsische Post geht uͤber Saragossa und Jaca, so daß
Briefe und Journale von Madrid erst nach 14 Tagen in Paris
ankommen. Aus Toledo schreibt man, daß dort taͤglich und in bedeutender Anzahl Menschen verschwinden, welche sich an die zahlreichen Banden anschlteßen. Welche Aussichten versprechen solche Zustaͤnde fuͤr die Zukunft?
— Ein Bordeauxer Blatt (!'Election) aͤußert:„Ma⸗ drid befindet sich in einem traurigen Zustande; es ist wahrschein⸗ lich, daß eine Katastrophe nicht fern ist. Man bemerkt uͤberall, sowohl bei den Liberalen, als bei den Karlisten, Symptome ei⸗ ner Aufregung, und dessenungeachtet beharrt die Regierung in einer unbegreiflichen Sorglosigkeit. Der Karlismus erhebt sein Haupt mehr als jemals, und in den Provinzen verhaͤlt es sich eben so. Die Partei der Insurgenten vermehrt sich taͤglich und man sagt heut, daß sie sich Avila's bemaͤchtigt habe. Es giebt keine Provinz, welche nicht ihre Banden haͤtte, die das Land verwuͤsten; und welches Gegenmittel hat die Regierung ge⸗ gen dies Alles? eine hoͤchst tadelnswerthe Unempfindlich, keit. Von den Cortes aufgefordert, bedient sie sich der Ausfluͤchte, um uͤber den wahren Zustand des Innern nichzs mitzutheilen, was sowohl die Proceres als die Prokuradoren sehr mißgestimmt hat, und diese Unzufriedenheit hat sich auch nach außen hin verbreitet. Jedermann klagt die Minister an, selbst die wahren Christinos. Die Desertion beginnt in der Garnison von Madrid; etwa 80 Mann sind verschwunden, und sie sind ohne Zweifel zu den Karlisten gegangen. Einige Kaval⸗ leristen von der Stadt⸗Miliz scheinen diesem Beispiel gefolgt zu seyn. Man weiß nicht, wie dies enden wird, allein offenbar bereiten sich wichtige Ereignisse vor.“
— Ein Franzoͤsisches Abendblatt enthaͤlt in einer Nachschrift Folgendes: „So eben erfahren wir, daß ein hiest— ges Handlungshaus einen Courier erhalten hat, der am L'sten aus Madrid abgegangen war. Die Depeschen melden noch durch⸗ aus nichts von ausgebrochenen Unruhen; aber der Korrespondent berichtet, daß einige Gaͤhrung in der Hauptstadt herrsche, und daß er, wenn Unruhen ausbrechen sollten, einen außerordentli⸗ chen Courier absenden wuͤrde. Dann auf die Finanz⸗Angelegen⸗ heiten uͤbergehend, aͤußert sich der Briefsteller folgendermaßen: „„Die Finanz⸗Kommission wird noch ungefaͤhr 8 Tage brauchen, bis sie ihren Bericht vollendet hat; aber man weiß jetzt schon, daß sie fast einstimmig (mit Ausnahme von 2 oder 3 Stimmen) die Reduction nicht allein billigt, sondern sogar wuͤnscht, daß solche noch bedeutender seyn moͤge, als Toreno verlangt. Sie fuͤrchtet, daß, wenn man die Schuld nur um die Haͤlfte reducirt, die Kammern binnen kurzem genoͤthigt seyn wuͤrden, aus den 5 proc. 3 proc. zu machen, was einer neuen Reduction von ztel gleich kommen wuͤrde. Auffallend ist es, daß kein Mitglied der Kommission den Vorschlag gemacht hat, die National⸗ und Kloͤster⸗Guͤter zu verkaufen, um durch deren Ertrag die Schul⸗ den Spaniens zu bezahlen.““
— Die Sentinelle des Pyrenées vom 26. Aug. meldet Nachstehendes: „Briefe aus Madrid vom 16ten sprechen von der Abnahme der Cholera. An dem genannten Tage starben nur 19 Personen daran; dagegen herrschen Faulfieber und Lungen⸗ Krankheiten. Brirfe aus Granada vom Sten melden das Auf⸗ hoͤren der Cholera daselbst. — In Siguenza sind alle jungen Leute unter die Insurgenten eingeschrieben, nur die verheirathe⸗ ten Maͤnner bleiben zuruͤck. In Lequeytio haben die Karlisten sich mit zwei vierpfuͤndigen Kanonen verschanzt. Das Hand⸗ lungshaus Jaen in Pampelona, dessen Chef nach Frankreich ge⸗ flohen ist, hat sich fuͤr insolvent erklaͤrt. — Zu Bilbao hat ein gewisser Vallo mit 2 ½ Mill. Realen fallirt. — Jemand, der von St. Sebastian kommt, erzaͤhlt von hoͤchst traurigen Ereignissen. Er versichert, daß die Truppen der Koͤnigin zu Segura fuͤnf Haͤuser oder Meierhoͤfe des Herrn Lardizabal, welcher mit seiner Familie nach Bayonne geflohen ist, angezuͤndet haben. Auch bestaͤtigt er die Nachricht von dem Brande des Hauses des Mar⸗ quis von Valdespina. Dagegen haben die Karlisten, unter An⸗ fuͤhrung von Lavale und Iturizzi, die Eisenwerke bei Egbar und Tolosa niebergebrannt. Man darf sich uͤber diese beklagenswerthe Parteienwuth nicht wundern, indeß ist es zu bedauern, daß die Diener der Regierung sich solcher Excesse schuldig machen.“
— Folgendes ist der letzte in Bayonne eingegangene Bericht aus Spanien: „Am 20. kam Don Carlos zu Leiria in Navarra an und setzte am naͤchsten Tage seinen Weg nach Escarra fort. Er war von vier Bataillonen Guipuzcoanern und Biscayern und 2 Compagnieen Navarresischer Guiden begleitet. Fruͤh am Morgen des 23. verließen die Truppen, unter Anfuͤh⸗ rung des General Rodil, in drei Kolonnen getheilt, Tolosa, um Don Carlos zu verfolgen. Zu derselben Zeit war Zumalacarre⸗ guy mit vier Bataillonen Navarresen, zwei Bataillonen Alavesen und einem Bataillon Guipuzcoaner in Navarra, scharf bewacht von den Kolonnen Lorenzo's und Ora's. Das gefeierte Bild der Jung⸗ frau, welches sich darin befand, wurde nach Arpeitia gebracht. Einige der angesehensten Maͤnner aus der Nachbarschaft sind mit De⸗ taschements von 150 bis 200 Mann nach Roncesvalles, San⸗ guesa, Sos und andern Doͤrfern gesandt, um die Bewohner vor den Requisitionen der Karlisten zu schuͤtzen. Das weiße Pferd, welches fuͤr Don Carlos bestimmt seyn sollte, und dessen Kauf eine der Ursachen zur Klage gegen Hr. da Cruz, den Por⸗ tugiesischen Ex⸗Consul, war, und ihn zwang, Bayonne zu ver⸗ lassen, ist aus den Staͤllen des Hotels St. Etienne verschwun⸗ den und wird hoͤchst wahrscheinlich jetzt schon von dem Prinzen geritten.“
— Das Journal des Pyrenées Orientales enthält Folgendes: „Die letzten Nachrichten aus Valencia sind vom 12ten d. und melden, daß die Cholera von Lucar aus ihre Ver⸗ wuͤstungen bis nach jener volkreichen Stadt ausgedehnt hat. Der Mittelpunkt der Karlistischen Verschwoͤrung befand sich ebenfalls in dem erstgenannten Orte. Der General⸗Capitain hat das Uebel bei der Wurzel angegriffen, indem er die Verschwoͤrer ver⸗ haften und transportiren und mehrere von ihnen erschießen ließ. Der Rebellen⸗Anfuͤhrer Carnice wurde bis nach Aragonien ver⸗ folgt, und da er nicht in Catalonien eindringen konnte, so zer⸗ streute er seine Truppen in den Waͤldern von Estrella. Von dem Augenblick an hat sich die Straßenraͤuberei organisirt, und dies, im Verein mit den Gesundheits⸗Maßregeln, hat alle Verbindun⸗ gen mit Estrella abgeschnitten. Die Cholera hat sich bereits von
Valencia aus nach Albayda, Allia, Tera, Alcoy, Alchorf, Almo⸗ radyv, Alcera, Calloso de Segura, Cabral, Crevillente, Cofuentes, Cullera, Dolores⸗Elche, Novelda Mura, Orichuela, Rafal, Rosales, San Miguel de Galenes, San Felippe la Hleria, Benigarno, Torrente, Alzaneta, San Fulgenito, Cascacente und Succa verbreitet. In Elche befanden sich 2116 Kranke, und Novelda, eine kleine Stadt, hat 400 seiner Ein⸗ wohner verloren. Der Ausbruch der Cholera in Tarragonien ist von der oberen Junta von Catalonien auf offizielle Weise bekannt gemacht worden. Inmitten der aͤngstlichen Stimmung wurde ein Aufstand in Barcellona versucht. Es erschienen meh⸗ rere Haufen von Personen, die größtentheils bewaffnet waren, in dem Stadtviertel der Municipalitaͤt, sie wurden aber durch die herangezogenen Truppen schnell auseinandergetrieben. So eben geht die offizielle Nachricht von dem Ausbruche der Cho⸗ lera in Saragossa ein.“ Portu g al.
In einem Privat⸗Schreiben aus Lissabon (im Temps) heißt es: „Ich werde sobald die Verlegenheit der jungen Koö⸗ nigin bei der Stelle der Rede ihres Vaters an die Cortes nicht vergessen, wo von ihrer zukuͤnfeigen Vermaͤhlung die Rede ist; diese Verlegenheit ward vorzuͤglich durch die Blicke aller Anwe⸗ senden, die sich in jenem Augenblick nach der Tribune richteten, auf der sie saß, verursacht. 1' ihrer sittsamen und zugleich wuͤrdigen Miene lag etwas Hinreißendes, dem gewiß Niemand widerstehen konnte. Ein Zwischenfall von einiger Wichtigkeit hat ein wenig die Ceremonie gestoͤrt. Zu der fuͤr die Eroͤffnung der Cortes angezeigten Stunde pflanzte die Franzoͤsische Station im Tajo die Portugiesische Flagge auf und gruͤßte durch das Feuer aller ihrer Batterieen. Die Englische Station blieb waͤh⸗ rend dieser Zeit in einer gaͤnzlichen Unthaͤrigkeit. Dom Pedro, erstaunt uͤber dieses Schweigen, ließ an Lord Howard de Wal⸗ den schreiben, um die Ursache davon zu erfahren, und damit die⸗ ses Vergessen wieder gut gemacht werde. Das Schreiben kam dem Botschafter auf der Tribune des Cortes⸗Saales zu, wohin er sich mit dem diplomatischen Corps begeben hatte. Se. Exc. besprach sich nach Empfang desselben einige Augenblicke mit dem Admiral Gage, und der Befehl ward an die Englische Escadre gesandt, die Portugiesischen Farben aufzupflanzen. Aber zur all⸗ gemeinen Verwunderung folgte kein Gruß der Artillerie auf diese Demonstration.“ . v
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Die Boͤrsen⸗Halle meldet aus Veracruz vom 30. Juni: „In politischer Hinsicht sieht man jetzt etwas klarer, als vor einem Monate. Santana wird die Foͤderal⸗Regierung aufrecht erhalten, zieht aber jetzt die vernuͤnftig denkenden und rechtlich handelnden Menschen mehr an sich, denn die Demagogen hatten
es zu arg getrieben, und die Republik war mit einer furchtbaren
Reaction bedroht, wenn Santana nicht kraͤftig eingegriffen und dem nun klar gewordenen schrecklichen Unwesen des Kon—
nen Staaten es dahin gebracht haͤtte, daß das Volk die zu de— magogischen Governadoren und Kongresse verjagte und vernuͤnf⸗ tigere Leute an ihrer Stelle einsetzte. Dieses ist in den Staa⸗ ten Veracruz, Guanajuato und Mexico geschehen, so wie sich auch, außer den Hauptstaͤdten, alle uͤbrigen großen Staͤdte in den Staaten Puebla, Mechoacan, Oajaca und Guadalaxara in gleichem Sinne erklaͤrt haben. QAueretaro ward ohne Wider⸗ stand von den Regierungs⸗Truppen eingenommen, und man hofft, daß dasselbe bald auch mit S. Luis der Fall seyn wird, so sehr auch der jetzige Governador droht und schimpft. Nur in Puebla sieht es schlecht aus, und dort ist Blut geflossen. Der Gover⸗ nador und der dasige Kongreß haben der Foͤderal⸗Regierung nicht gehorchen wollen, sondern sich mit 1500 Mann Milizen und fast 30 Kanonen in der Mitte der Stadt befestigt. Die Truppen der Regierung haben die Vorstaͤdte inne, und auch ei⸗
nige Punkte in der Stadt genommen, welches aber beiden Par⸗
teien viele Menschen gekostet hat, und es sieht noch gar nicht danach aus, als ob der Sache bald ein Ende gemacht werden koͤnnte. In Mexiko hat sich das Volk am 14ten d. auch ausge⸗ sprochen, naͤmlich fuͤr den Plan von Cuernavaca, fuͤr den es jetzt die Mode ist, sich zu erklaͤren, und von welchem ich Ihnen eine Abschrift beilege. Das einzige, was geschah, war, das von Go⸗ mez Farias eingesetzte Ayuntamiento (den Stadtrath) abzudan⸗ ken, und an seiner Statt das von demselben im Juni 1833 ab⸗ gesetzte Ayuntamiento wieder zu installiren.
Große Menschen⸗
massen durchzogen die Straßen von fruͤh bis Abend und schrieen: Marienburg zubringen.
„Es lebe die Religion und der erlauchte Praͤsident Santana!“ Dabei waren aber alle Laͤden und Magazine offen, und Carga⸗g doren mit Geld und Waaren gingen ungestoͤrt durch die versam⸗
melte Menge. Außer dem rasenden Laͤrm der Glocken und Ra⸗ keten stoͤrte nichts die oͤffentliche Ruhe. Der Enthusiasmus fuͤr
Santana ist sehr groß, und wenn er nur seinen Plan redlich
durchfuͤhrt und das Foͤderal⸗System nicht angreift, so moͤchte es ihm moͤglich werden, eine dauerhafte Ruhe zu begruͤnden.“ Folgendes sind die obenerwaͤhnten Artikel des sogenann⸗ ten Pronunciamento von Cuernavaca, vom 25. Mai 1834: „„1) Daß ihr (der Erklaͤrenden oder Pronunciados) Wille in offnem Widerspruche mit den Gesetzen und willkuͤrlichen Dekre⸗ ten steht, welche uͤber religioͤse Reformen und die Duldung der maurerischen Sekten erlassen worden, so wie mit den uͤbrigen Verfuͤgungen, welche die in der allgemeinen Verfassung und den besonderen der Staaten vorgeschriebenen Schranken uͤberschrei⸗ ten. — 2) Daß es eben diesem Willen und der Einwilligung des Volkes gemaͤß ist, indem der allgemeine Kongreß und die besonderen Legislaturen nicht anders als in Kraft der Befugnisse, welche ihnen ihre verschiedenen Verfassungen vorschreiben, handeln duͤrfen, daß alle von ihnen erlassenen Gesetze und Bestimmungen, welche notorisch aus jenem Kreise heraus— treten, fuͤr nichtig, werth⸗- und wirkungslos, und als waͤ— ren fie von irgend einer Privatperson ausgegangen, zu erklaͤren
gresses in Mexiko Einhalt gethan, so wie in den verschiede⸗ sich einen Weg.
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Fene le g. h d.
8 Berlin, 5. Sept. Aus Koͤnigsberg schreibt man un⸗ term 31sten v. M.: „Se. Majestaͤt der Koͤnig besuchten vorge⸗ stern Morgens noch das Kaiserl. Russische Dampfschiff „Ischora“ und die dasselbe begleitende Kriegsbrigg. Mittags war große Tafel bei Sr. Majestaͤt, zu welcher, außer dem Koͤnigl. Hofe, der Fuͤrst von Warschau und viele andere fremde Offiziere, des⸗ gleichen die hoͤheren Militair- und Civil⸗Personen, so wie die hier zahlreich anwesenden Gutsbesitzer, eingeladen waren. Nachmittags geruheten Allerhoͤchstdieselben, den Geheimen Kommerzien⸗Rath Richter auf seinem Landsitze in Judit⸗ ten mit einem Besuche zu beehren, waͤhrend fuͤr die Koͤnig— lichen Prinzen und viele der anwesenden hohen Gaͤste eine Elendsjagd in der Bludauer Forst veranstaltet war. Gestern Mor⸗ gen wogten schon von Tagesanbruch an die Bewohner Koͤnigsbergs zu Wagen, zu Roß oder zu Fuß zum Koͤnigsthor hinaus, um einem imposanten militairischen Schauspiel beizuwohnen. Niche mit Unrecht glauben wir versichern zu koͤnnen, daß die Menge der Zuschauer an Anzahl das ganze versammelte erste Armee⸗ Corps uͤbertraf. Dieses war auf dem großen Exercier⸗Platze aufgestellt, und nachdem Se. Majestaͤt, begleitet von den Koͤnigl Prinzen, den andern Hoͤchsten und Hohen Personen und der Generalitaͤt, die Fronte unter dreimaligem Hurrahruf herunterge⸗ ritten waren, ließen Allerhoͤchstdieselben die Truppen bei sich vorbeidefiliren, worauf die Hoͤchsten Herrschaften zwischen 9 und 10 Uhr Morgens wieder zur Stadt zuruͤckkehrten. Am Nach⸗ mittag und Abend ward der Stadt das Gluͤck und die Ehre zu Theil, Se. Majestaͤt den Koͤnig und die Koͤnigl. Familie in dem schoͤnen Lokale der Loge zu den drei Kronen zu einem Thee zu empfangen. Nachdem Se. Majestaͤt bet Ihrer An⸗ kunft um 4 Uhr von dem Ober⸗Buͤrgermeister und den Depu⸗ tirten des Magistrates und der Stadtverordneten empfangen worden, geruhten Allerhoͤchstdieselben einige Zeit in dem geschmack⸗ voll dekorirten Saale zu verweilen, und begaben sich dann durch den in vollem Blumenschmucke prangenden Garten nach einem festlich gezierten Boote, um einer Lustfahrt auf dem Schloßteiche beizu⸗ wohnen. Das Koͤnigliche Boot, um es so kurz zu bezeichnen, wurde von einer großen Menge groͤßerer und kleinerer begleitet; Mitglieder der Liedertafel in einem, das Musik⸗Corps des fuͤnf⸗ ten Infanterie-Regiments in einem zweiten Boote fuhren hin⸗ terher, so daß abwechselnd Musik und Gesang waͤhrend der gan⸗ zen Fahrt ertoͤnte. Alle, sowohl Privat⸗ als oͤffentliche Gaͤrten, mit denen der Schloßteich umkraͤnzt ist, waren mit Menschen gefuͤllt, und Musik⸗-Choͤre kießen sich in mehreren derselben hoͤren. Auch die Schloßbruͤcke und die daran stoßenden Straßen waren mit Zuschauern besetzt, und so ging die Fahrt um den ganzen Schloßteich beim schoͤnsten Wetter laͤnger denn eine Stunde her⸗ um, und mitten durch die Musik und mitten durch den Gesang bahnte von denUfern her das laute Hurrah der EinwohnerKoͤnigsbergs, die be⸗ geistert waren, Ihren geliebten Landesvater wieder unter sich zu sehen, . Nach beendigter Fahrt entfernten sich Se. Ma— jestaͤt um 6 Uhr. Doch nicht sollte die Freude des Tages da⸗ mit aufhoͤren. Allmaͤlig bei einbrechender Daͤmmerung ward ein Garten nach dem andern illuminirt; eine unzaͤhlige Masse von Lampen umgab die Einfassungen des Schloßteiches, und dar⸗ uͤber erhoben sich Pyramiden und Ehrenpforten in blendendem Glanze, und aus der dunklen Fluth verdoppelte sich der Zauber⸗ schein. Die Schloßteichbruͤcke, mit ihren Boͤgen bis zum Niveau des Wassers selbst erleuchtet, machte einen wunderbaren Effekt; und am andern Ende ihr gegenuͤber bildeten die illuminirten Fluͤgel der Windmuͤhle am Roßgaͤrtschen Thore einen frei in der Luft schwebenden brillantenen Stern. Da begann eine zweite Wasserfahrt, woran abermals Se. Mafestaͤt so wie alle hier an⸗ wesende Hoͤchste Herrschaften Theil nahmen, und derselbe Jubel erneute sich ungeschwaͤcht wieder. Obgleich die Stadt mit Frem⸗ den uͤberfuͤllt ist, so hat doch bisher uͤberall die groͤßte Ruhe und Ordnung geherrscht. Die Freude des Tages ist durch keinen
Ungluͤcksfall und durch kein sonstiges unangenehmes Ereigniß
gestoͤrt worden. — Heute Morgen gegen 7 Uhr sind Se. Koͤ⸗ nigl. Hoheit der Prinz Wilhelm mit dem Dampfboote „Ischora“ von hier nach Petersburg abgereist. (Um 12 ½ Uhr hatte das Dampfboot bereits Pillau passirt.)“
— Nachrichten aus Elbing zufolge, wurden Se. Majestaͤt der Koͤnig auf Allerhoͤchstihrer Reise von Koͤnigsberg nach Star⸗ gard am 3ten September Nachmittags in jener Stadt erwar⸗ tet. Se. Majestaͤt wollten die Nacht vom 3ten zum 4ten in
— Die heute hier eingegangene Koͤlnische Zeitung giebt bereits am 1. September, nach einer ihr gemachten telegraphi⸗ schen Mittheilung, die in Berlin am 31. August eingegangene Nachricht von der am 26sten v. M. erfolgten Ankunft Sr. Ma⸗ jestaͤt des Koͤnigs in Koͤnigsberg
Die Provinzial⸗Gewerbschule zu Muͤnster beschloß am Zisten v. M., nachdem an den drei vorhergegangenen Tagen die oͤffentlichen Pruͤfungen uͤber die verschiedenen Lehrfaͤcher im Schul⸗-Lokale abgehalten worden waren, das 12te Jahr ihres Bestehens durch einen feierlichen Akt auf der Aula. Nach einer von dem Direktor der Anstalt, Professor Waldeck, gehaltenen Rede, worin er den sehr befriedigenden Zustand der Schule darstellte, erfolgte die Vertheilung der Preise. Zugleich wurden auch bei der vor sechs Jahren in Muͤnster errichteten und eben⸗ falls erfreulich bluͤhenden Sonntagsschule fuͤr Handwerker, deren Lehrfaͤcher Linear- und Handzeichnen, Schoͤnschreiben, Recht⸗
schreiben, Entwerfen von Aufsaͤtzen und Rechnen sind, Beloh⸗
nungen und Belobungen ertheilt.
fruͤhere Lebhaftigkeit.
— Der Holzhandel auf der Saale hat fortwaͤhrend seine Die Holzwaaren kommen vom Thuͤringer
Walde herunter nach dem an der Saale belegenen Salinen⸗ und Badeorte Koͤsen. Am Palm⸗Sonntage wird hier alljaͤhrlich
ein sehr besuchter Markt gehalten, der sich aber durch seine Stille
und Ruhe als durch die ansehnlichen Geschaͤfte auf demselben
sind. — 3) Daß das Volk ehrerbietigst die Schuͤtzung dieser ge⸗
rechten und gesetzmaͤßigen Grundlagen von Sr. Exc. dem Herrn Praͤsidenten der Republik, Don Ant. Lopez de Santana, fordert, als der einzigen Autoritaͤt, bei der sich jetzt die Moͤglichkeit, sie zu verleihen, findet. — 4) Das Volk erklaͤrt, daß die Abgeord⸗
neten, welche Theil an der Sanction der gedachten Gesetze und Dekrete genommen, seinem Vertrauen nicht entsprochen haben;
und erwartet, daß sie demnach, wie die uͤbrigen Beamten, welche sich bestrebt haben, die Beschluͤsse dieser Art durchzusetzen, sich ihrer Posten entschlagen und so wenig wider als far die gegen⸗
waͤrtige Manifestation einschreiten werden, bis die Nation, neu
repraͤsentirt, sich gemaͤß der Verfassung und in der fuͤr ihr Wohl eeignetsten Weise reorganisirt werden wird. — 5) Daß zur Be⸗
hauptung der Verfuͤgungen, welche Se. Exc. der Herr Praͤsident in Uebereinstimmung mit den hier ausgesprochenen Gedanken er⸗
lassen wird, ihm die kraͤftigste Mitwirkun zen Macht angeboten wird.“
g der hier versammel⸗
auszeichnet. Von da wird das Holz die Saale herab gefloͤßt und auf bestimmten Holzplaͤtzen verkauft, wobei sich ganz besonders die Stadt Weissenfels durch schwunghaften Betrieb dieses Geschaͤfts auszeichnet. Die wohlhabende und geachtete Corpora⸗ tion der dortigen Holzhaͤndler hat nach einer jetzt aufgestellten Berechnung jaͤhrlich von Koͤsen aus nach Weissenfels abgefloͤßt:
1,200 St. Bauholz das Stuͤck a7 Rethlr., also 8,400 Rtl. — Sgr.
32,000 ⸗ Roh⸗ u. Bauholz a 2 Rtl. 15 Sgr. 80,000 ⸗ — ⸗ 22,500 „ Mittel⸗Bauholz a2 ⸗ — 45,000 ⸗„ — „⸗ 10,000 ⸗* schwaches dergl. a1 ⸗ 15 ⸗ 15,000 ⸗ — ⸗ 5,000 ⸗ Hangelbaͤume a — ⸗ 15 „ 2,500 ⸗ —- ⸗ 8,000 ⸗Klein⸗Bauholz a —⸗ 20 „ 5,993 10 *
500 Bohlen a30 ⸗ — 165,000 ⸗ — 3,000 ⸗Bretter a216 ⸗ — 48,000 ⸗ —
980 ‧⸗Schwarten 3 18⸗ — 7,840 ⸗ — 1,500 ⸗Dachlatten 9 4 ⸗, 15 6,750 „
wovragus sich die jäͤhrliche Summe von 233,823 NöIo Sgr.
u“
ergiebt, die mit geringen Abweichungen auch als die Durch⸗ schnittssumme der letzten sechs Jahre angesehen werden kann.
— Der 29. August war der zweite fuͤr die diesjaͤhrigen Pferde⸗Rennen bei Stralsund bestimmte Tag. Es fanden uͤbe haupt noch vier Rennen statt, naͤmlich 1) Rennen um die von Sr. Koͤnigl. Hoh. dem Kronprinzen ausgesetzte silberne Schale; Pferde aller Laͤnder; doppelter Sieg. 2) Rennen um den von dem Vereine ausgesetzten Preis von 100 Fr.d'or fuͤr Pferde in Neu⸗Vorpommern oder Ruͤgen geboren, im ungestoͤrten Besitze der Zuͤchter; einfacher Sieg. 3) Rennen um den von dem Ver⸗ eine ausgesetzten silbernen Becher; Pferde jedes Alters und Lan⸗ des; einfacher Sieg. 4) Privat⸗Rennen um einen Einsatz von 10 Fr.d'or fuͤr auf dem Kontinente geborne Zjaͤhrige Pferde.
Im ersten Rennen liefen 4 Pferde. Sieger blieb in beiden Laͤufen die „Johanna“ des Barons C. v. Maltzahn⸗Sommers⸗ dorf. Ihr zunaͤchst kam der, Alexis“ des Grafen von Plessen⸗
Ivenack, den sie im ersten Laufe um drei, im zweiten nur um eine Kopflaͤnge schlug. Im zweiten Rennen liefen von sechs angemeldeten Pferden nur fuͤnf. Den Sieg errang der „Alcides“ des Herrn von Owstien⸗Auilow, der gleich nach dem Rennen fuͤr eine bedeutende Summe verkauft wrerde. — Bei dem dritten Rennen ritten Herren. Von 10 angen eldeten Pfer⸗ den liefen jedoch nur 5, von denen der „Brownlock“ des Herrn Ebers in Berlin, das einzige trainirte Pferd en dies⸗ ennen, den Sieg davon trug. — Bei dem vierten vind letz ten Rennen liefen 10 Pferde, als die erforderliche gerings’e An⸗ zahl, damit das Rennen uͤberhaupt zu Stande komme. Von diesen machten sich jedoch nur 6 den Sieg streitig, den zulect nach einem hartnaͤckigen Kampfe der „Alba“ des Barons von Biel⸗Zierow erstritt. Hiermit waren die Rennen ge⸗ schlossen.
— Am 2o9sten v. M. Nachmittags gegen 2 Uhr brach in dem, im Luͤbener Kreise des Regierungs⸗Bezirks Liegnitz gele⸗ genen, zur Herrschaft Kotzenau gehoͤrigen Dorfe Krebsberg, in einer Bauerwohnung, auf eine bis jetzt noch nicht ermittelte: Weise, ein Feuer aus, welches bald bei dem starken Ostwinde mit solcher Schnelligkeit um sich griff, daß in unglaublich kurzer Zeit in dem genannten Dorfe und in dem dicht angraͤnzenden Dorfe Groß⸗Kotzenau 16 Bauerhoͤfe, so wie 16 Haͤuser und 7 Gebaͤude des herrschaftlichen Vorwerks Charlottenthal, ein Raub der Flammen wurden, in denen auch eine Frau ihr Leben verlor. Durch diese Feuersbrunst haben einige funfzig Familien ihr Obdach und (mit Ausnahme des gluͤcklich geret⸗ teten Viehs) den groͤßten Theil ihrer Habe verloren. Der Land⸗ rath des Luͤbener Kreises, bg- von Schweinitz, und der evan⸗ gelische Pfarrer Kuͤhnel zu Seebnitz haben einen Aufruf erlassen, worin sie alle Menschenfreunde bitten, den Verungluͤckten in ihrer hoͤchst traurigen Lage huͤlfreich beizustehen.
Verzeichniß der Vorlesungen, 8
welche im Winter 18 ½2⁄ iein der Koͤniglichen Thier⸗ arznei⸗Schule gehalten werden.
1) Herr Ober⸗Stabs⸗Roßarzt und Professor Naumann wird taͤglich von 11 — 12 Uhr uͤber specielle Pathologie und Therapie und Mittwochs von 2— 3 Uhr uͤber Hufbeschlag Vorlesungen halten.
2) Herr Professor und Privat⸗Docent an der Universitaͤt, Dr. med. Reckleben, wird Mittwochs und Sonnabends von 11 — 12 Uhr uͤber die Knochen⸗Lehre der Hausthiere, und an denselben Ta⸗ gen von 1 — 2 Uhr uͤber gerichtliche Thierheilkunde und Veteri⸗ nair⸗Polizei, ferner Montags, Dienstags, Donnerstags und Freitags von 1 — 2 Uhr uͤber spezielle Pathologie und Therapie der Krank⸗ heiten des Rindviehes und der uͤbrigen Hausthiere, mit Ausnahme des Pferdes, Vorlesungen halten.
8) Herr Professor Dr. med. Gurlt wird uͤber Anatomie der austhiere taͤglich von 1 — 2, uͤber pathologische Anatomie Dien⸗ ags, Mittwochs und Sonnabends von 2 — 3 Uhr, Vorlesungen
halten. Derselbe wird die praktischen Uebungen in der Zootomie taͤglich, Vormittags, und — mit Ausnahme des Mittwochs und Sonnabends — auch Nachmittags leiten. Unter seiner Leitung ge⸗ schehen die Sectionen der gefallenen Thiere, bei welchem derisenige “ seyn wird, in dessen Krankenstall das Thier ge⸗ allen ist.
4) Herr Professor Dr. med. Hertwig wird die praktischen Uebungen im Krankenstalle taͤglich von 8 — 10 Uhr Vormittags und von 4—5 Uhr Nachmittags leiten; ferner taͤglich des Mor⸗ gens von 7—8 Uhr Vorlesungen und Revpetitionen uͤber spezielle Chirurgie und Operations⸗Lehre halten; auch wird er die im Kran⸗ kenstalle vorkommenden chirurgischen Operationen verrichten und unter seiner Leitung verrichten lassen.
5) Herr Apotheker und Lehrer Erdmann, wird Dienstags, Donnerstags und Sonnabends von ½à — 6 Uhr uͤber Chemie und Pharmacie Vortraͤge und Repetitionen halten und den praktischen Unterricht in der Apotheke taͤglich ertheileu. 6) Herr Kreis⸗Thierarzt und Repetitor Spinola wird taͤg⸗ lich von 10 — 11 Uhr den praktischen Unterricht im Hunde⸗Kran⸗ kenstall ertheilen, und Dienstags, Donnerstags und Sonnabends von 3 — 4 Uhr uͤber spezielle Pathologie und Therapie der Krankheiten des Pferdes, und Mittwoch von 5 — 6 und Donnerstags von 2 — 3 Uhr Eö Thierheilkunde und Veterinair⸗Polizei Revpetitio⸗ nen halten.
7) Herr Kreis⸗Thierarzt und Repetitor Erdt haͤlt Montags und Freitags von 5—6 Uhr Repetitionen uͤber spezielle Pathologie und Therapie der Krankheiten des Rindviehes und der uͤbrigen Hausthiere mit Ausnahme des Pferdes. Ferner wird derselbe dem Herrn Pro⸗ fessor Gurlt bei Leitung der zootomischen Uebungen assistiren.
8) Herr Professor Dr. phil. Stoͤrig wird uͤber Exterieur⸗Zuͤch⸗ tung und Pflege der Hausthiere, mit Ausnahme des Pferdes und Schafes, Montags, Mittwochs und Freitags von 3 — 4 Uhr Vor⸗ lesungen halten.
9) Herr Professor Buͤrde haͤlt zweimal woͤchentlich in noch zu bestimmenden Stunden Vortraͤge uͤber die Proportionen der Theile des Pferdes, und der damit verwandten Gegenstaͤnde
10) Der Thierarzt und Vorsteher der Schmiede, Herr Muͤl⸗ ler, wird die Uebungen in der Instructions⸗Schmiede täaäglich von 2,.—4 Uhr leiten. Sonnabends von 2— 3 Uhr wird derselbe uͤber die dem Hufschmidt noͤthigen Kenntnisse Vortraͤge halten, und die Lehre vom Hufbeschlag repetiren.
Die Vorlesungen fangen den 27. Ende Maͤrz k. J. geschlossen.
Zur Untersuchung von Thieren, die nur zu diesem Zwecke nach der Schule gebracht werden, sind die Stunden von S — 10 Uhr Vor⸗ mittags und von 4—5 Uhr Nachmittags, so lange das Tageslicht solches gestattet, bestimmt; kranke Thiere aber finden zu jeder Zeit, so weit es der Raum erlaubt, in der Anstalt Aufnahme.
Oktober an, und werden
Meteorologische Beobachtung.
183 4.] Morgens Nachmitt. Abends] Nach einmaliger a. Septhr. 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung. Luftdruck. .338, b8 „Par. 337,5 6 Par. 337, 6 0 Par. Quellwärme 9,2 ° R. Luftwaͤrme 9,00 R. 19,7 R. 14,8 °R. v E& hes Dunstsaͤttg. 85 pCt. 45 pCt. 74 p Ct. Bodenwarme 15,0 R. Wetrer. .. halbheiter. heiter. heiter. Mb G Wind... V WSW. WSW. WSW. Ausdünst. 0, 1 52 Rß Wolkenzug — SW. 1 — diederschagg .